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	<title>Paulus Motz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:50:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paulus_Motz&amp;diff=361310&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Proofreader: /* Bedeutung */</title>
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		<updated>2022-08-28T18:21:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bedeutung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Paulus Motz.gif|mini|Paulus Motz um 1880]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PaulusMotzGeburtshaus2005-07-02.jpg|mini|Geburtshaus, Foto von 2005]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paulus Motz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. September]] [[1817]] in [[Ritschenhausen]]; † [[3. Mai]] [[1904]] in [[Meiningen]]) war ein deutscher [[Dialekt|Mundartdichter]] des [[Grabfeld]]es und der [[Rhön]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Paulus Motz wurde am 29. September 1817 als Sohn eines Landwirtes in [[Ritschenhausen]] geboren. Da er zeitig überdurchschnittliche geistige Fähigkeiten erkennen ließ, wurde er entgegen den dörflichen Gepflogenheiten vom Vater auf das [[Gymnasium Bernhardinum]] nach Meiningen geschickt. Der Wunsch des Vaters, ihn in eine geistliche Laufbahn zu bringen, ging nicht in Erfüllung, er fühlte sich sehr mit der Natur verbunden und wurde Förster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1842 war er im Staatsdienst, zuerst in [[Henneberg (Meiningen)|Henneberg]], später in [[Veilsdorf]] (bei [[Hildburghausen]]), dann in [[Heinersdorf (Föritztal)|Heinersdorf]], schließlich in [[Heldburg]] und dann als Oberförster in [[Schmiedefeld (Saalfeld)|Schmiedefeld]] (bei Gräfenthal). Nach einer letzten Versetzung nach [[Reichenbach (Unterwellenborn)|Reichenbach]]/Saalfelder Heide, wo er von 1870 bis 1877 eine schwere Zeit erlebte, verunglückte er bei der Waldarbeit und setzte sich in [[Dreißigacker]] und letztendlich in Meiningen zur Ruhe. Paulus Motz starb am 3. Mai 1904 nach zwei Schlaganfällen im Alter von 86 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Gedichte schrieb er in seiner Henneberger Zeit um die Mitte des 19. Jahrhunderts, der erste Gedichtband wurde 1848 in Hildburghausen herausgegeben, schnell folgte ein weiteres Bändchen&amp;lt;ref&amp;gt;Paulus Motz: &amp;#039;&amp;#039;Jokes-Aepfel - Gedichte in Henneberger Mundart.&amp;#039;&amp;#039; Zweites Bändchen, Hildburghausen 1858 [http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10114946-5 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1925 wurde eine zweibändige Ausgabe seiner gesammelten Gedichte herausgegeben, die anlässlich seines 90. Todestages im Jahre 1995 vom Heimat- und Lindenfestverein Ritschenhausen e.&amp;amp;nbsp;V. und dem Landjugendverband Thüringen e.&amp;amp;nbsp;V. in einer anspruchsvollen Reproduktion wiederveröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Motzebuechle.jpg|mini|Das „Motzebüchle“]]&lt;br /&gt;
Er verfasste eine große Zahl von heiteren und besinnlichen Versen in seiner [[hennebergisch]]-[[Ostfränkische Dialektgruppe|fränkischen]] [[Mundart]] und wurde deshalb im ganzen [[Herzogtum Sachsen-Meiningen]] beliebt und bekannt. In fast jeden Haushalt der Region gehörte bis in die [[1920er]] und [[1930er]] Jahre ein „Motze-Büchle“, aus dem in der Zeit, da [[Fernsehen]] noch nicht bekannt und [[Rundfunk]] die Ausnahme war, an den Winterabenden und bei geselligem Beisammensein rezitiert wurde. Auch heute werden seine Verse noch in lustiger Runde zum Besten gegeben, oft werden die bekanntesten Zeilen noch auswendig aufgesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Geburtsort Ritschenhausen ist die Paul-Motz-Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heimat- und Lindenfestverein Ritschenhausen e.V. und Landjugendverband Thüringen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Motz, Gedichte in henneberger Mundart&amp;#039;&amp;#039; Blackberry Entertainment, 1995  ISBN 3-930328-01-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.thueringer-literaturrat.de/autorenlexikon/motz-paulus/ | titel=Paulus Motz - Kurzbiografie | werk=www.thueringer-literaturrat.de | abruf=2020-06-15}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.personal.uni-jena.de/%7Ex8wisu/dialektforschung/dialektgebiete/hennebergisch/sprachprobehennebergisch.html | wayback=20070823200920 | text=Sprachprobe Hennebergisch (Obermaßfeld) der Uni Jena zum Anhören und Mitlesen}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12019404X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12019404X|VIAF=310510939}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Motz, Paulus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstmeister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritschenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1817]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Motz, Paulus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mundartdichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. September 1817&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ritschenhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Mai 1904&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meiningen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Proofreader</name></author>
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