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	<title>Paulus Heinz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:40:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paulus_Heinz&amp;diff=2413730&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gudrun Meyer: /* Leben */ Typo</title>
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		<updated>2026-02-16T18:19:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paulus (Josef) Heinz [[Benediktiner|OSB]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. September]] [[1914]] in [[Gunzenhausen]]; † [[17. Dezember]] [[1995]] in [[Plankstetten]]) war ein deutscher Ordensgeistlicher der Benediktiner und [[Abt]] des [[Kloster Plankstetten|Klosters Plankstetten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Josef Heinz wurde am 13.&amp;amp;nbsp;September 1914 als Sohn der Eheleute Heinrich und Josefa Heinz im [[Mittelfranken|mittelfränkischen]] [[Gunzenhausen]] geboren. Sein Vater war am dortigen Finanzamt Steuerinspektor. Im frommen Elternhaus und in der [[Diaspora]]-Situation der katholischen Gemeinde seines Heimatortes wurde in dem talentierten Buben der Wunsch zum Priestertum geweckt. Nach dem frühen Tod des Vaters am 3.&amp;amp;nbsp;November 1921 schickte ihn seine Mutter an das [[Willibald-Gymnasium (Eichstätt)|humanistische Gymnasium]] nach [[Eichstätt]], wo er bald Aufnahme in das [[Katholisches Priesterseminar|Seminar]] St.&amp;amp;nbsp;Benedikt der dortigen [[Diözese]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur 1934 trat er in das [[Kloster Plankstetten]] ein und wurde am 8.&amp;amp;nbsp;Mai 1934 von Abt [[Jakobus Pfättisch]] [[Einkleidung|eingekleidet]]. Im darauffolgenden Jahr legte er am 9.&amp;amp;nbsp;Mai die [[Ordensgelübde|zeitlichen Gelübde]] ab und verband sich am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1938 durch die feierliche Profess auf Lebenszeit mit der [[Ordensgemeinschaft]] der [[Benediktiner]]. Seine [[Philosophie|philosophischen]] und [[Theologie|theologischen]] Studien absolvierte er in Eichstätt, wo er am 29.&amp;amp;nbsp;Juli 1939 von [[Bischof]] [[Michael Rackl]] zum Priester geweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Jahres 1940 wurde Heinz zum Militär einberufen und leistete als [[Militärischer Sanitätsdienst|Sanitäter]] fünf Jahre Dienst auf verschiedenen Kriegsschauplätzen in Frankreich, Russland und Dänemark. Von dort wieder heimgekehrt, nahm er nach kurzer Mitarbeit in der [[Seelsorge]] im November 1946 in [[München]] das Studium der [[Mathematik]] und [[Physik]] für das höhere Lehramt auf, das er 1952 mit dem [[Staatsexamen#Lehramt|Staatsexamen]] abschloss. Da Plankstetten zu dieser Zeit noch keine eigene Schule hatte, wenn sie auch schon geplant war, ging er von 1952 bis 1954 zur Aushilfe als Lehrer und [[Präfekt (Erziehung)|Präfekt]] nach [[Scheyern]], danach von 1954 bis 1958 als Lehrer nach [[Metten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Tätigkeit heraus wählten ihn seine Mitbrüder nach der [[Resignation#Resignation im geistlichen Kontext|Resignation]] von Pfättisch am 27.&amp;amp;nbsp;Mai 1958 im ersten Wahlgang zu ihrem Abt. Der damalige Diözesanbischof [[Joseph Schröffer]] erteilte ihm am 11.&amp;amp;nbsp;Juli desselben Jahres die feierliche [[Abt#Abtsbenediktion|Benediktion]]. In dieser Funktion nahm er zunächst ab 1959 die dringende Sanierung der Klostergebäude in die Hand, ehe zwischen 1966 und 1970 die [[Mariä Himmelfahrt (Kloster Plankstetten)|Klosterkirche]] restauriert und 1968 das ehemalige Brauereigebäude zur Bibliothek umgestaltet werden konnte. Auch bemühte er sich um die schon lange gehegten Schulpläne, sodass schließlich 1959/60 eine [[Mittelschule#Deutschland|Mittelschule]] genehmigt und ein neues Schulgebäude im Innenhof des Klosters errichtet werden konnte. Dort fand Heinz nun wieder sein bevorzugtes Arbeitsfeld, weshalb er neben seinem äbtlichen Leitungsamt noch ein volles [[Lehrdeputat|Stundendeputat]] und bis 1971 die Schulleitung übernahm. Seiner Begabung und Erfahrung als Lehrer war die schnelle staatliche Anerkennung der Bildungseinrichtung (1963) zu verdanken, die 1965 in „Realschule“ umbenannt und 1988 geschlossen wurde. Für diese Verdienste wurde Heinz am 21.&amp;amp;nbsp;März 1974 mit dem [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerischen Verdienstorden]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im klösterlichen Leben war ihm die vom [[Konvent (Kloster)|Konvent]] gemeinsam gefeierte, durch das [[Zweites Vatikanisches Konzil|Konzil]] erneuerte [[Liturgie]] ein großes Anliegen, da er darin den Höhepunkt des gemeinsamen klösterlichen Lebens sah. Gerne war er auch zu Seelsorgsaushilfen bereit und übernahm in der Diözese Eichstätt zur Entlastung des [[Diözesanbischof]]s bereitwillig [[Firmung]]en und [[Pontifikalamt|Pontifikalfunktionen]]. In all den Jahren seines äbtlichen Wirkens lastete das Problem des ausbleibenden klösterlichen Nachwuchses schwer auf ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28.&amp;amp;nbsp;Juli 1976 trat Heinz von seinem Amt zurück. Wie es die [[Kodifikation|Statuten]] der Ordensgemeinschaft als Möglichkeit vorsehen, wählte er sich ein anderes Kloster, die [[Abtei Münsterschwarzach]], als Aufenthaltsort, wo er zwischen September 1976 und Juli 1985 wiederum als geschätzter Lehrer am hiesigen [[Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach|Egbert-Gymnasium]] tätig war. Daneben entfaltete er abermals eine rege Tätigkeit als Firmspender in den Diözesen Eichstätt und [[Bamberg]]. Auch als er aus Altersgründen den Schuldienst aufgeben musste, fand er bei den Mitbrüdern in Münsterschwarzach gastliche Aufnahme und schließlich bereitwillige Pflege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1990 kam Heinz zu wiederholten Aufenthalten nach Plankstetten, ehe er sich im Frühjahr 1995 entschloss, ganz in sein Professkloster heimzukehren. Er bezog ein Zimmer in der Krankenstation, da seine körperlichen, mehr aber noch seine geistigen Kräfte rapide nachließen. Wegen eines [[Schenkelhalsfraktur|Oberschenkelhalsbruchs]] musste er Ende November das [[Krankenhaus Barmherzige Brüder (Regensburg)|Krankenhaus der Barmherzige Brüder]] in [[Regensburg]] aufsuchen. Von dort zurückgekehrt, erholte er sich nicht mehr und verstarb am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 1995 im Beisein von Abt [[Gregor Maria Hanke]] OSB.&amp;lt;ref&amp;gt;Geringfügig abgewandelter Text für den gesamten Abschnitt entnommen aus: Egbert-Gymnasium Münsterschwarzach (Hrsg.), Jahresbericht 1995/96, Münsterschwarzach 1996, S. 74–76 (Nekrologsbeitrag des damaligen Direktors P. Cornelius Hörnig OSB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Erweiterungen aus: P. Petrus Bauer OSB, Die Benediktinerabtei Plankstetten in Geschichte und Gegenwart, Plankstetten 1979, S. 87–88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{orden|w|h|heinz-paulus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste| VORGÄNGER = [[Jakobus Pfättisch|Jakobus II. Pfättisch]] OSB | NACHFOLGER = [[Dominikus Madlener|Dominikus V. Madlener]] OSB | AMT = [[Kloster Plankstetten|Abt des Benediktinerklosters Plankstetten]] | ZEIT = 1958–1976}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1060146568|VIAF=311440249}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heinz, Paulus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gunzenhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Plankstetten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heinz, Paulus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heinz, Josef (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ordensgeistlicher, Abt von Plankstetten&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. September 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gunzenhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Dezember 1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Plankstetten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gudrun Meyer</name></author>
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