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	<title>Pauliner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pauliner&amp;diff=251928&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Samiclaus: akt. nach Neuwahl beim Generalkapitel, vgl. https://paulini.pl/2026/03/12/zakonczyla-sie-kapitula-generalna-zakonu-paulinow/</title>
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		<updated>2026-03-14T16:17:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;akt. nach Neuwahl beim Generalkapitel, vgl. https://paulini.pl/2026/03/12/zakonczyla-sie-kapitula-generalna-zakonu-paulinow/&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Orden des hl. Paulus von Theben (OSPPE). Zu anderen katholischen [[Paulus von Tarsus|Paulus]]orden siehe [[Paulisten (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pius Przeździecki 1-R-613.jpg|mini|hochkant|Pater Pius Przeździecki, [[Generaloberer]] 1931–1941]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pauliner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ordo Sancti Pauli Primi Eremitae&amp;#039;&amp;#039;; ungarisch &amp;#039;&amp;#039;pálosok&amp;#039;&amp;#039;; kroatisch &amp;#039;&amp;#039;pavlini&amp;#039;&amp;#039;, [[Liste der Ordenskürzel (katholisch)|Ordenskürzel]] &amp;#039;&amp;#039;OSPPE&amp;#039;&amp;#039;) beziehungsweise der Orden des heiligen [[Paulus von Theben|Paulus, des ersten Einsiedlers]] ist eine [[Ordensgemeinschaft]] in der [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]].  Der Wahlspruch des Ordens lautet &amp;#039;&amp;#039;Solus cum DEO solo&amp;#039;&amp;#039; („allein mit dem einen Gott“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Paulinerorden geht auf eine [[Eremit]]enbewegung im [[13. Jahrhundert]] zurück. Er wurde 1250 in [[Ungarn]] vom seligen [[Eusebius von Gran|Eusebius]] (ungarisch &amp;#039;&amp;#039;Boldog Özséb&amp;#039;&amp;#039;), einem Kanonikus von Gran (ungarisch [[Esztergom]]), gegründet. Eusebius sammelte die in Ungarn und [[Kroatien]] lebenden Eremiten und wählte für ihr Leben die Regel des heiligen [[Augustinus von Hippo|Augustinus]]. Zum Patron und Vorbild bestimmten die [[Mönchtum|Mönche]] den heiligen [[Paulus von Theben]], der in der kirchlichen Tradition auch als „der erste Einsiedler“ bezeichnet wird. Bereits im Jahre 1270 wurde der Orden vom Heiligen Stuhl anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kroatien befand sich einst im [[Kapela]]-Gebirge ein bedeutendes Kloster der Pauliner, das von den Fürsten von [[Frankopan (Adelsgeschlecht)|Frankopan]] gestiftet wurde. Eine hervorragende Rolle spielt dabei der [[Wallfahrtsort]] [[Jasna Góra]] in [[Tschenstochau]], das größte Marienheiligtum Mittel- und Osteuropas, das die Pauliner schon seit mehr als sechs Jahrhunderten betreuen. Jährlich kommen zum [[Gnadenbild]] der [[Schwarze Madonna von Częstochowa|Schwarzen Madonna]] etwa drei bis vier Millionen Pilger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ungarn und den habsburgischen Ländern war der Orden der Pauliner bereits 1786 von [[Joseph II.|Joseph&amp;amp;nbsp;II.]] aufgehoben worden. Nach kurzer Rückkehr in den 1930er Jahren wurde er 1951 in Ungarn wiederum verboten und kann dort erst seit 1989 wieder öffentlich wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenart ==&lt;br /&gt;
Der Ursprung und die Entstehung gaben dem Orden eigene Züge: Die ersten Pauliner suchten als Einsiedler das Gebet, die [[Kontemplation]] in der Einsamkeit und eine strenge Lebensform. In der historischen Entwicklung des Ordens zeigt sich sein ständiges Bemühen, das kontemplative Leben mit der seelsorglichen Tätigkeit in Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte blieb der Orden flexibel und offen für die Herausforderungen der Zeit. Er übernahm missionarische Aufgaben, entwickelte seine Spiritualität, sein apostolisches Wirken und widmete sich der wissenschaftlichen und pädagogischen Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Wesen des Paulinerordens gehören:&lt;br /&gt;
* Kontemplation Gottes in der Einsamkeit,&lt;br /&gt;
* Liebe zum liturgischen Gebet,&lt;br /&gt;
* ein armes und arbeitsames Leben,&lt;br /&gt;
* apostolische Tätigkeit, besonders die Verkündigung des Wortes Gottes und das Spenden des Bußsakramentes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank der ihm anvertrauten zahlreichen [[Maria (Mutter Jesu)|Marienheiligtümer]] erhielt der Orden bald einen weiteren besonderen Wesenszug: In der allgemeinen Überzeugung der Gläubigen, aber auch der Pauliner selbst, gilt er als marianischer Orden. Die Verbreitung der Marienverehrung zeichnet den Paulinerorden deutlich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Stufe des Ordenslebens ist das [[Postulant|Postulat]], das bis zu einem halben Jahr dauert. Der Kandidat lebt im [[Kloster]] und hat die Gelegenheit, seine Berufung zu prüfen. Die zweite Etappe beginnt mit dem [[Noviziat]]. Ein Novize muss nach kanonischem Recht mindestens das 17. Lebensjahr vollendet haben. Für die Priesteramtskandidaten dauert das Noviziat ein Jahr, für die Kandidaten der Ordensbrüder zwei Jahre. Die deutschsprachigen Kandidaten können das Noviziat in einem der deutschen Klöster absolvieren. Die Priesteramtskandidaten erwartet noch ein sechsjähriges [[Theologie]]studium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Niederlassungen ==&lt;br /&gt;
Zurzeit leben etwa 500 Pauliner in ungefähr 65 Klöstern, die auf 16 Länder und vier Kontinente verteilt sind.&lt;br /&gt;
=== Deutsche Provinz ===&lt;br /&gt;
Die Anfänge der Pauliner in [[Deutschland]] reichen bis in das Jahr 1351 zurück. Erst die [[Säkularisation]] im Jahre 1807 hat den Orden in Deutschland, mit dem in [[Bonndorf im Schwarzwald|Bonndorf]] als letztes aufgelösten [[Paulinerkloster Bonndorf|Paulinerkloster]], für fast eineinhalb Jahrhunderte verschwinden lassen. 1981 kehrten die Pauliner zurück und gründeten im [[Niederbayern|niederbayerischen]] [[Kloster Mainburg]] ihre erste neuzeitliche Niederlassung in Deutschland. Mit inzwischen sechs Niederlassungen und ca.&amp;amp;nbsp;30&amp;amp;nbsp;Ordensmitgliedern knüpft sie an die ursprüngliche Tradition des Ordens in diesem Land an. 2002 wurde die Deutsche Provinz des Paulinerordens errichtet. Alle drei Jahre wird beim Provinzkapitel ein neuer Provinzial gewählt, eine einmalige Wiederwahl ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Provinziale der Deutschen Provinz seit 2002:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2002–2005 P.&amp;amp;nbsp;Mirko Legawiec OSPPE&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2005–2008 P.&amp;amp;nbsp;Maximilian Melonek OSPPE&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2008–2014 P.&amp;amp;nbsp;Mirko Legawiec OSPPE (Wiederwahl 2011)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2014–2020 P.&amp;amp;nbsp;Peter Dus OSPPE (Wiederwahl 2017)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2020–{{0|0000}} P.&amp;amp;nbsp;Benjamin Bąkowski OSPPE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreichische Provinz ===&lt;br /&gt;
Als erste Niederlassung gilt [[Ebnit]] (Vorarlberg) 1351 durch die [[Herren von Ems]], sie gehörte noch zur schwäbischen Ordensprovinz, und wurde 1377 wieder aufgegeben. Es folgten 1414 das [[Paulinerkloster Unterranna]] (Niederösterreich),  und dann in dichter Folge im um 1460 [[Schlaining]], 1473 [[Kulm (Gemeinde Eberau)|Kulm-Eberau]], 1475 [[Baumgarten (Burgenland)|Baumgarten]] (alle heutiges Burgenland, seinerzeit Königreich Ungarn), sowie 1480 [[Wiener Neustadt]] (Niederösterreich). Die burgenländischen Konvente wurden im 15.&amp;amp;nbsp;und 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sukzessive wieder aufgegeben. Im Zuge der [[Gegenreformation]] im Böhmischen aktiv, folgte 1708 das Kloster Maria Trost zu Graz (die heutige [[Basilika Mariatrost]]). An der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert gab es in der Habsburgermonarchie zehn Konvente, die anfangs direkt dem Generalprior unterstanden, und ab 1700 zur Provincia &amp;#039;&amp;#039;Croato-Austriaca&amp;#039;&amp;#039; gehörten, ab 1710 zur Provincia &amp;#039;&amp;#039;Germano-Austriaca&amp;#039;&amp;#039; (6&amp;amp;nbsp;Konvente). Später folgte noch das Kloster [[Hernals]]. Zum 20.&amp;amp;nbsp;März 1786, in der Säkularisation des [[Josephinismus]], wurde der Orden per kaiserlichem Dekret aufgehoben und die Klöster verstaatlicht (einschließlich zweier Klöster in Schwaben, die auf österreichischem Territorium lagen).&amp;lt;ref&amp;gt;Elmar L. Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Paulinerorden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die österreichische Provinz des Paulinerordens&amp;#039;&amp;#039;: [http://www.elmarlkuhn.de/aufsaetze-im-volltext/paulinerorden/die-oesterreichische-provinz/die-provinz/die-entstehung/ &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung&amp;#039;&amp;#039;] und [http://www.elmarlkuhn.de/aufsaetze-im-volltext/paulinerorden/die-oesterreichische-provinz/die-aufhebung/ &amp;#039;&amp;#039;Die Aufhebung&amp;#039;&amp;#039;] mit detaillierten Angaben zum Nachleben der Niederlassungen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generalpriore ==&lt;br /&gt;
: (Lückenhaft)&lt;br /&gt;
* [[Pius Przeździecki]] (1931–1941)&lt;br /&gt;
* Ludwik Nowak (1957–1963)&lt;br /&gt;
* [[Jerzy Jan Tomziński]] (1963–1975)&lt;br /&gt;
* Grzegorz Kotnis (1975–1978)&lt;br /&gt;
* Józef Płatek (1978–1990)&lt;br /&gt;
* Jan Nalaskowski (1990–1996)&lt;br /&gt;
* Stanisław Turek (1996–2002)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://jasnagora.com/prasa/opracowania/53/7 |titel=Przełożeni i Generałowie Zakonu św. Pawła I Pustelnika |hrsg=jasnagora.com |abruf=2021-11-12 |sprache=pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Izydor Matuszewski]] (2002–2014)&lt;br /&gt;
* [[Arnold Chrapkowski]] (2014–2026)&lt;br /&gt;
* Benjamin Bąkowski (seit 2026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von römisch-katholischen Klöstern#Pauliner]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Paulinerkloster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Julius Dirnbeck u.&amp;amp;nbsp;a. (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Der Orden der Pauliner OSPE. Seine Geschichte – seine Aufgaben – seine Stellung&amp;#039;&amp;#039;. Eisenstadt 1994.&lt;br /&gt;
* [[Kaspar Elm]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des Paulinerordens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Berliner Historische Studien&amp;#039;&amp;#039; 32, = &amp;#039;&amp;#039;Ordensstudien&amp;#039;&amp;#039; 14). Berlin 2000.&lt;br /&gt;
* [[Elmar L. Kuhn]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Paulinerorden in Deutschland. Ein Forschungsbericht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Freiburger Diözesan-Archiv&amp;#039;&amp;#039; 131, 2011, S. 137–164 ([http://elmarlkuhn.de/fileadmin/redinh/pdf/Der_Paulinerorden_in_Deutschland._Ein_Forschungsbericht.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Order of Saint Paul the First Hermit|Pauliner}}&lt;br /&gt;
* [https://www.paulinerorden.de paulinerorden.de] – Website der deutschen Pauliner&lt;br /&gt;
* [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_45333 Maria-Elisabeth Brunert: &amp;#039;&amp;#039;Pauliner&amp;#039;&amp;#039;] in: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Lexikon Bayerns]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://elmarlkuhn.de/aufsaetze-im-volltext/paulinerorden/bibliographie-zur-geschichte-des-paulinerordens/bibliographie/ Bibliographie von Elmar L. Kuhn zum Paulinerorden]&lt;br /&gt;
* [http://elmarlkuhn.de/aufsaetze-im-volltext/paulinerorden/ Aufsätze von Elmar L. Kuhn zum Paulinerorden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1235653-0|LCCN=no91020321|VIAF=1075156012400549700000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paulinerorden| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männerorden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer religiösen Organisation 1250]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Samiclaus</name></author>
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