<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pauliberg</id>
	<title>Pauliberg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pauliberg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pauliberg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T18:27:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pauliberg&amp;diff=830595&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Abschnittlink korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pauliberg&amp;diff=830595&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-06T19:52:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=Pauliberg&lt;br /&gt;
|BILD=Pauliberg from Museumsturm Schwarzenbach02.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Der Pauliberg vom Museumsturm Schwarzenbach aus&lt;br /&gt;
|HÖHE=761&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=AT&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Burgenland]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=47/35/5/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=16/20/21/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=AT-1&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=3.47&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE=106&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG=Sperkerriegel&lt;br /&gt;
|SCHARTE=Sommerhäuser&lt;br /&gt;
|TYP=Erloschener Vulkan&lt;br /&gt;
|GESTEIN=Basalt (i.&amp;amp;nbsp;w.&amp;amp;nbsp;S.)&lt;br /&gt;
|ALTER=[[Miozän]]&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mödling 2382-2.jpg|mini|Basalt-[[Vulkanische Bombe|Bombe]] vom Pauliberg im Museumspark in Mödling]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pauliberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Ungarische Sprache|ungarisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Pál-hegy&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Berg [[Vulkanismus|vulkanischen]] Ursprunges. Er liegt im mittleren [[Burgenland]] – im Übergangsbereich der Ostalpen zur [[Pannonische Tiefebene|pannonischen Tiefebene]] – im Bezirk [[Oberpullendorf]], in etwa auf halber Strecke zwischen den Orten [[Kobersdorf]] und Landsee (bei [[Markt Sankt Martin|Sankt Martin]]). Von seiner Gipfelregion aus bietet sich eine beeindruckende [[Fernsicht]] in alle Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das feste&amp;lt;!-- Mohs&amp;#039;sche Härte bezieht sich auf Minerale, nicht Gesteine --&amp;gt; Gestein des Pauliberges ist [[basalt]]isch (im weiteren Sinn) und geologisch relativ jung. Es wird am Nordrand des Gipfelplateaus in einem großen Steinbruch abgebaut. Rund 60 verschiedene [[Mineral]]ien sind dort bis zum Jahr 2009 identifiziert worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pauliberg.com/geologie&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pauliberg.com/geologie |titel=Basaltwerk Pauliberg – Regionalgeologischer Überblick |werk=Webpräsenz der Basaltwerk Pauliberg GmbH (pauliberg.com) |sprache=de |abruf=2017-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berg liegt mitten im &amp;#039;&amp;#039;[[Naturpark Landseer Berge]]&amp;#039;&amp;#039;, unweit der [[Burgruine Landsee]]. Diese größte Wehranlage Mitteleuropas wurde im [[12. Jahrhundert]] erbaut und diente während der Türkenkriege als Waffenarsenal und Schutzburg der Bevölkerung, verfiel aber nach 1710. Heute wird die gesamte Umgebung für den [[Tourismus]] durch Open-Air-Veranstaltungen und durch [[Lehrpfad]]e wiederbelebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Basaltabbaus ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1948 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Basaltwerk Pauliberg Gesellschaft mbH&amp;#039;&amp;#039; unter 50-prozentiger Beteiligung des Landes Burgenland gegründet. Ziel der Gründung war es, Arbeitsplätze zu schaffen und [[Schotter]] und [[Gesteinskörnung#Nach Korngröße|Splitt]] aus Basalt für den [[Straßen- und Wegebau|Straßenbau]] herzustellen. 1950 stieg die Wiener &amp;#039;&amp;#039;Stuag AG&amp;#039;&amp;#039; aus der Gesellschaft aus und das Land Burgenland übernahm deren 25 % Gesellschaftsanteile. Die übrigen 25 % hielt von der Gründung bis 2009 das Wiener Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Radebeule&amp;#039;&amp;#039;. 2009 wurde der Betrieb von der &amp;#039;&amp;#039;Esterhazy Betriebe GmbH&amp;#039;&amp;#039; aus Eisenstadt übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Basaltabbaus in den frühen 1950er Jahren war der Steinbruch noch nicht an das Stromnetz angeschlossen und alle Geräte waren dieselbetrieben. Die Belegschaft war 80 bis 100 Mann stark und dennoch war die Produktivität niedrig. Nach dem Anschluss an das Stromnetz wurde die Produktivität durch Anschaffung schweren Geräts bis 1970 schrittweise gesteigert. Um gegen die Konkurrenz durch [[Kiestagebau|Kieswerke]] bestehen und eine breitere Produktpalette von Eisenbahnschotter bis hin zu Basaltsand und -mehl erzeugen zu können, wurde 1979 eine Aufbereitungsanlage mit automatischer Verladeeinrichtung gebaut und Mitte der 1990er Jahre wurde die Feinbrechanlage modernisiert und erweitert. Anfang der 2020er Jahre waren noch 2 Angestellte und 14 Arbeiter im Basaltwerk beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;gesamter Abschnitt nach: {{Internetquelle |url=https://www.pauliberg.com/berggeschichte |titel=Basaltwerk Pauliberg – Geschichte |werk=Webpräsenz der Basaltwerk Pauliberg GmbH (pauliberg.com) |sprache=de |abruf=2022-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Pauliberg liegt isoliert von und nördlich des Vulkangebietes des Steirischen Beckens (engl. Styrian Basin Volcanic Field, SBVF). Sein Gestein ist [[Radiometrische Datierung|radiometrisch]] ([[Kalium-Argon-Methode]]) auf ein Alter von rund 11 Millionen Jahren datiert worden, das heißt, es stammt aus dem späten [[Miozän]]. Als ursächlich für den Vulkanismus gilt die Dehnung der [[Erdkruste]] im Bereich des heutigen [[Pannonisches Becken|Pannonischen Beckens]] und seiner westlichen Satellitenbecken ([[Steirisches Becken]], [[Oberpullendorfer Becken]], an dessen nordwestlichem Randbereich er liegt, und [[Wiener Becken]]), die wiederum eine Folge der [[Alpidische Orogenese|Gebirgsbildungsvorgänge im Alpen-Karpaten-Raum]] war. Aufgrund der Krustendehnung stieg relativ heißes, hochgradig zähes Gestein des oberen [[Erdmantel]]s unter dem Pannonischen Becken auf („passive upwelling“). Dabei erfuhr es notwendigerweise eine Druckentlastung, [[Anatexis|schmolz teilweise auf]], und diese [[Magma|Schmelzen]] stiegen, dem Dichte- und Druckgradienten folgend, zur Erdoberfläche auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ali&amp;amp;ntaflos11&amp;quot;&amp;gt;Shehata Ali, Theodoros Ntaflos: &amp;#039;&amp;#039;Alkali basalts from Burgenland, Austria: Petrological constraints on the origin of the westernmost magmatism in the Carpathian–Pannonian Region.&amp;#039;&amp;#039; Lithos. Bd.&amp;amp;nbsp;121, Nr.&amp;amp;nbsp;1–4, 2011, S.&amp;amp;nbsp;176–188, [[doi:10.1016/j.lithos.2010.11.001]] (alternativer Volltextzugriff: [https://www.researchgate.net/publication/235327624_Alkali_basalts_from_Burgenland_Austria_Petrological_constraints_on_the_origin_of_the_westernmost_magmatism_in_the_Carpathian-Pannonian_Region ResearchGate])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die exakten [[Petrographie|petrographischen]] Bezeichnungen für das Gestein des Paulibergs lauten [[Alkalibasalt]] und [[Basanit (Gestein)|Basanit]], wobei der Basanit den Alkalibasalt [[Gang (Geologie)|gangartig]] durchsetzt. Beides sind sogenannte „primitive“ Lavagesteine, da sie in ihrer Zusammensetzung noch sehr dem [[Peridotit|Mantelgestein]] ähneln aus dem sie ausgeschmolzen sind, das heißt, sie haben nach dem Ausschmelzen nur eine sehr geringfügige [[Magmatische Differentiation|Differenziation]] erfahren. Eine Besonderheit ist der hohe Anteil an [[Titan(IV)-oxid]] (TiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) im Gestein, der höchste unter allen spätmiozänen und jüngeren Vulkanbauten im Pannonischen Becken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ali&amp;amp;ntaflos11&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Pauliberg durchbrach das Magma die sogenannte [[Wechsel (Berg)|Wechseleinheit]], eine Suite aus verschiedenen [[Kristallingestein]]en. Daraus, dass die Basalte unmittelbar auf dem Wechselkristallin liegen, kann geschlossen werden, dass die Region im Miozän, ähnlich wie heute, ein Hochgebiet, eine Schwelle gewesen sein muss. Diese geologische Situation findet sich nur noch bei einem einzigen weiteren Vulkanbau am Westrand des Pannonischen Beckens ([[Oberpullendorf]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ali&amp;amp;ntaflos11&amp;quot; /&amp;gt; Die um Landsee vorkommenden Wechselgesteine liegen im Ostteil des „Wiesmather Fensters“. Der Pauliberg und seine Umgebung ([[Oberpullendorfer Becken|Landseer Bucht]]) sind bereits in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts eingehend geologisch untersucht worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Kümel: &amp;#039;&amp;#039;Vulkanismus und Tektonik der Landseer Bucht im Burgenland.&amp;#039;&amp;#039; Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt. Bd.&amp;amp;nbsp;86, 1936, S.&amp;amp;nbsp;203–235 ([https://www.zobodat.at/pdf/JbGeolReichsanst_86_0203-0235.pdf PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Lavazunge ist eine Höhle, die „Vierlöcherhöhle“ entstanden. Sie ist die einzige [[Höhle#Sekundäre Höhlen|sekundäre Basalthöhle]] des Burgenlandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Burgenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie Österreichs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Oberpullendorf)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
	</entry>
</feed>