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	<title>Paulanerkloster Amberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T07:02:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paulanerkloster_Amberg&amp;diff=253703&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-06-18T07:33:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Paulanerkirche Amberg.jpg|mini|Die ehemalige Klosterkirche, heute evangelisch-lutherische Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Amberg - Amtsgericht Dienstgebäude, Außenansicht Frontfassade.jpg|mini|Das ehemalige Klostergebäude, heute Teil des Amtsgerichts Amberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Paulanerkirche innen (Amberg).jpg|mini|Der Innenraum der Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paulanerkloster Amberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges, ursprünglich dem [[Josef von Nazaret|Hl. Joseph]] geweihtes, [[Kloster]] der [[Paulaner (Orden)|Paulaner]] in [[Amberg]] in [[Bayern]] in der [[Bistum Regensburg|Diözese Regensburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Paulaner kamen auf Bitten von Kurfürst [[Maximilian I. (Bayern)|Maximilian]] 1627 zuerst in [[München]]  bzw. in [[Kloster Neudeck|Neudeck an der Au]] an. 1638 übernahmen einige von ihnen auf Anordnung des Fürsten auch die Seelsorge in [[Neunburg vorm Wald]]. Hier ergaben sich bald Beschwerden über deren Lebens- und Amtsführung und auf Initiative der Kürfürstenwitwe [[Maria Anna von Österreich (1610–1665)|Maria Anna]] konnte die [[Translation (Kirchenrecht)|Translation]] von zuerst drei Patres nach Amberg erreicht werden.&lt;br /&gt;
1652 kam es zur Gründung eines Klosters in Amberg; hier konnten sie als Unterkunft das sog. Metzberger’sche Haus erwerben, sie bekamen auch ein Fischwasser und eine Wasserleitung vom Schloss. Die Anerkennung als Kloster erfolgte erst 1671. Erst 1692 konnte man nach dem Erwerb einiger Bürgerhäuser mit dem Bau eigener Klostergebäude beginnen. Die Leitung der Bautätigkeit wurde dem Amberger Baumeister [[Wolfgang Dientzenhofer]] (1648–1706) übertragen. Der Stuck im Refraktorium wurde von [[Paul d’Aglio]] geschaffen. Vermutlich noch nach seinen Plänen wurde von 1717 bis 1719 die Kirche im [[barock]]en Wandpfeilersystem errichtet; die Fundamente zur Kirche waren bereits 1709 gelegt worden, die Zerstörungen während des [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieges]] hatten den Bau verzögert. Die feierliche [[Konsekration]] der Kirche fand erst am 29. August 1729 durch den Regensburger Weihbischof [[Gottfried Langwerth von Simmern]] statt. Am 1. August 1759 begannen die Paulaner auf Veranlassung ihres Vikars Pater Ivo Markels an die Kirche zwei Türme anzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der pastorale Schwerpunkt der Tätigkeit der Paulaner lag in der [[Katholische Militärseelsorge|Militärseelsorge]]. Daneben wurde eine [[Klosterbrauerei]] betrieben, was zu großen Verwerfungen mit der Stadt Amberg führte. Besondere Bedeutung hatte der Braumeister [[Valentin Stephan Still]], der 1773 als [[Laienbruder]] in den Amberger Konvent eingetreten war, aber bereits im folgenden Jahr in das [[Kloster Neudeck]] nach [[München]] wechselte. Er ersann dort ein [[Bockbier|Starkbier]], das zuerst unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Heilig-Vater-Bier&amp;#039;&amp;#039; und heute als &amp;#039;&amp;#039;Salvator&amp;#039;&amp;#039; von der Münchener [[Paulaner (Brauerei)|Paulanerbrauerei]] gebraut wird. Das Gedenken an den tüchtigen Braumeister lebt in der Figur des &amp;#039;&amp;#039;[[Bruder Barnabas]]&amp;#039;&amp;#039; weiter, des Festredners bei der Starkbierprobe auf dem [[Nockherberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wurde das Kloster im Zuge der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] aufgelöst. Damals waren nur mehr drei Patres und ein Laienbruder in dem Kloster; die Ex-Konventualen blieben in Amberg und widmeten sich weiterhin der Militärseelsorge. Die Bibliothek wurde sofort versteigert. Die Klosterbrauerei wurde 1803 von einem Amberger Braumeister Wingershof übernommen und privatwirtschaftlich weitergeführt; ab 1856 fungierte sie als städtisches [[Kommunbrauhaus]]. Die Klostergebäude wurden als Lazarett verwendet. Die Klosterkirche diente noch bis 1812 als [[Garnisonskirche]], danach wurde sie [[Profanierung|profaniert]] und das Gebäude als [[Salzstadel|Salzmagazin]] genutzt. Die beiden Kirchtürme wurden 1819 abgebrochen. 1850 wurde eine Zwischendecke in die Kirche eingezogen und der obere Teil der protestantischen Gemeinde als Gottesdienstraum überlassen. 1862 konnte die protestantische Gemeinde die gesamte Kirche für 12.000 [[Gulden]] als Pfarrkirche erwerben. Die übrigen Klosteranlagen beherbergten nach der Säkularisation ein [[Lazarett|Militärlazarett]]. 1925 wurden die Gebäude zum [[Amtsgericht Amberg|Amtsgericht]] umfunktioniert, welches bis heute hier untergebracht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Paulanerkirche Amberg Orgel.jpg|mini|Pfeifenorgel 1988 (Hey), Gehäuse Steinmeyer 1889]]&lt;br /&gt;
1739 wird von einer Orgel in der Kirche berichtet, sie wurde in Folge der Säkularisation 1813 nach Dietkirchen verfrachtet und ist dort nicht erhalten. 1860 wurde eine Orgel mit 11 Registern von [[Ludwig Weineck]] vermeldet, sie wird 1889 an die Gefangenenanstalt verkauft. Im gleichen Jahr wurde Opus 378 von [[G. F. Steinmeyer &amp;amp; Co.]] (20/II/P) erworben, ein Werk mit mechanischer Kegellade. Das klassizistische Gehäuse ist bis heute erhalten. 1988 wurde eine neue Orgel von [[Hey Orgelbau]] (Urspringen/Rhön) angeschafft, sie hat mechanische Schleifladen und elektrische Registerbetätigung. 2010 erfolgte ein Umbau die Firma [[Münchner Orgelbau Johannes Führer]]. Dabei wurde eine neue Registertraktur eingebaut, kleine Dispositionsänderung im Pedal vorgenommen, dort Trompete 8&amp;#039; neu eingefügt, und das Instrument einer Nachintonation unterzogen.&lt;br /&gt;
Die Disposition der Hey-Orgel:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;20&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;12&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1.|| Bourdon || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2.|| Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3.|| Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4.|| Viola da Gamba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5.|| Octave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6.|| Spitzflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7.|| Rohrnasat || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8.|| Superoctav || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9.|| Quinte || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10.|| Mixtur V  || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11.|| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||| Tremulant, Zimbelstern ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12.|| Flöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13.|| Dolce || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14.|| Unda Maris || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15.|| Ital. Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16.|| Viola d’amore || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17.|| Quinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18.|| Flageolett|| 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19.|| Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20.|| Plein Jeu VI || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21.|| Fagott || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|22.|| Oboe|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23.|| Clairon || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||| Tremulant ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Positivwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24.|| Gedeckt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25.|| Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|26.|| Flöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27.|| Doublette || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28.|| Octave || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|29.|| Cornett V || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|30.|| Fourniture III ||1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|31.|| Krummhorn|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||| Tremulant ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|32.|| Violon || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|33.|| Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|34.|| Quinte || {{Bruch|10|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|45.|| Octavbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|36.|| Gedecktbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|37.|| Choralbass || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|38.|| Bassflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|39.|| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|40.|| Trompete || 8&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Hausberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Klosterlandschaft Ambergs im 17. und 18. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: Tobias Appl, Manfred Knedlik (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Oberpfälzer Klosterlandschaft. Die Klöster, Stifte und Kollegien der Oberen Pfalz. &amp;#039;&amp;#039; Friedrich Pustet, Regensburg 2016, ISBN 978-3-7917-2759-2, S. 215–226.&lt;br /&gt;
* Johannes Laschinger: &amp;#039;&amp;#039;Paulaner In Amberg.&amp;#039;&amp;#039; In: Tobias Appl, Manfred Knedlik (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Oberpfälzer Klosterlandschaft. Die Klöster, Stifte und Kollegien der Oberen Pfalz. &amp;#039;&amp;#039; Friedrich Pustet, Regensburg 2016, ISBN 978-3-7917-2759-2, S. 278–285.&lt;br /&gt;
* [[Orgelbau Rainer Kilbert|Rainer Kilbert]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Orgeln der Stadt Amberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oberpfalz.&amp;#039;&amp;#039; Laßleben Kallmünz 1991, S. 240ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Paulanerkirche (Amberg)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.paulanerkirche-amberg.de/ Evang.-Luth. Paulanerkirche Amberg]&lt;br /&gt;
* {{KlosterBayern|KS0007| |Die Paulaner in Amberg – Militärseelsorger und Bierbrauer|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49/26/40.00/N |EW=11/51/37.00/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Amberg, Paulanerkloster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Amberg|Paulanerkloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in der Oberpfalz|Amberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholisches Männerkloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paulanerkloster|Amberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Brauerei (Oberpfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Amberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Amberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1652|Amberg]]&lt;/div&gt;</summary>
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