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	<title>Paul von Eltz-Rübenach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:17:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_von_Eltz-R%C3%BCbenach&amp;diff=279761&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WAGNER1813: /* Leben */ Überflüssiges Leerzeichen entfernt</title>
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		<updated>2025-12-16T02:36:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Überflüssiges Leerzeichen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2005-0119-500, Berlin, Rede Paul Eltz v. Rübenach.jpg|mini|Pressekonferenz von Minister Paul Eltz von Rübenach im Ministerium für Verkehr (ca. 1935/36), Aufnahme aus dem [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlosskapelle Wahn 1.JPG|mini|Begräbnisstätte am Schloss Wahn]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Paul Raimund Maria Josef Hubert Freiherr und Edler Herr von und zu Eltz-Rübenach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Februar]] [[1875]] in [[Köln-Wahn|Wahn]], [[Kreis Mülheim am Rhein]];&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Geburtsregister |Nummer=16 |Verlag=Standesamt Wahn |Datum=1875}}&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[25. August]] [[1943]] in [[Linz am Rhein]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Sterberegister |Nummer=124 |Verlag=Standesamt Linz/Rhein |Datum=1943}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutsches Reich|deutscher]] [[Eisenbahn]]funktionär, parteiloser [[Politiker]] und in der [[Weimarer Republik]] sowie im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|nationalsozialistischen Deutschen Reich]] von Juni 1932 bis Februar 1937 [[Reichsverkehrsministerium|Reichsverkehrs‑]] und [[Reichspostministerium|Reichspostminister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren als Sohn des [[Familienfideikommiss|Fideikommissbesitzers]] und Rittmeisters [[Außer Dienst|a. D.]] Kuno Freiherr [[Eltz (Adelsgeschlecht)|von Eltz-Rübenach]] und seiner Frau Hugoline, geb. Gräfin von Eltz, besuchte Paul Freiherr von Eltz-Rübenach das Humanistische Gymnasium in [[Siegburg]], wo er 1894 sein Abitur ablegte, und studierte Maschinenbau an den Technischen Hochschulen in [[RWTH Aachen|Aachen]] und [[Technische Universität Berlin|Berlin-Charlottenburg]]. Nach einem einjährigen technischen Praktikum in den Eisenbahnwerkstätten des Eisenbahndirektionsbezirks Köln wurde er ab 1903 bei der [[Reichsbahndirektion Münster (Westf)|Eisenbahndirektion Münster]] als Regierungsbauführer ausgebildet. Ab 1909 war er im Eisenbahnzentralamt [[Berlin]] beschäftigt. Von 1911 bis 1914 war er technischer Sachverständiger am deutschen [[Generalkonsulat]] in [[New York City|New York]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente Eltz-Rübenach bei den [[Eisenbahntruppen]]. 1916/17 hielt er sich zur Reorganisation der bulgarischen Eisenbahnen auf dem Balkan auf. Ab 1917 war er im Stab des Chefs des Feldeisenbahnwesens tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg an der Abwicklung im Eisenbahn- und Transportwesen beteiligt, wurde er im Juli 1924 zum Präsidenten der [[Reichsbahndirektion Karlsruhe]] ernannt. Am 1. Juni 1932 ernannte ihn [[Franz von Papen]] zum [[Reichsverkehrsminister|Verkehrs-]] und [[Reichspostminister|Postminister]] (siehe [[Kabinett Papen]]). Er behielt diese Position auch im nachfolgenden [[Kabinett Schleicher]] und nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme der Nationalsozialisten]] im [[Kabinett Hitler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner katholischen Prägung wahrte er innere Distanz zur [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und ihren Exponenten. Trotzdem beteiligte er sich an [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitischen Maßnahmen der NS-Regierung]]. Er versuchte im Mai 1933 im Verein mit der nationalsozialistischen Politik der Verdrängung von Juden aus einflussreichen Positionen in der Wirtschaft, [[Georg Solmssen]] und den jüdischen Bankier [[Max Warburg]] aus dem Aufsichtsrat der [[Deutsch-Atlantische Telegraphengesellschaft|Deutsch-Atlantischen Telegraphengesellschaft]] zu entfernen. Dies gelang ihm nicht, weil die Reichsbank dagegen opponierte, die sich um den internationalen Ruf Deutschlands sorgte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Münzel |Titel=Die Verdrängung jüdischer Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder aus Berliner Großunternehmen im NS-Staat |Hrsg=Christof Biggeleben, Beate Schreiber, Kilian J. L. Steiner |Sammelwerk=„Arisierung“ in Berlin |Verlag=Metropol Verlag |Ort=Berlin |Datum=2007 |ISBN=978-3-938690-55-0 |Seiten=95–120 (104)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kabinettssitzung vom 30. Januar 1937 kündigte Hitler die Unterstellung der Reichsbahn unter die Hoheit des Reiches an. In derselben Sitzung wollte er anlässlich des 4. Jahrestages der [[Machtergreifung]] allen bis dahin parteilosen Kabinettsmitgliedern das [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldene Parteiabzeichen der NSDAP]] verleihen. Dabei kam es zu einem Eklat, als Eltz-Rübenach als Einziger der von Hitler Geehrten die Verleihung nicht widerspruchslos akzeptierte, sondern Übergriffe der Nationalsozialisten auf die [[katholische Kirche]] erwähnte und für die Annahme des Abzeichens und der damit verbundenen Parteimitgliedschaft die Bedingung stellte, die Parteilinie gegenüber der Kirche nicht mittragen zu müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Alfred Gottwaldt]] |Titel=Dorpmüllers Reichsbahn – Die Ära des Reichsverkehrsministers Julius Dorpmüller 1920–1945 |Verlag=EK-Verlag |Ort=Freiburg |Datum=2009 |ISBN=978-3-88255-726-8 |Seiten=115}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Michael Grüttner]] |Titel=Brandstifter und Biedermänner. Deutschland 1933–1939 |Verlag=Klett-Cotta Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2015 |ISBN=978-3-608-10782-1 |Seiten=461}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hitler wertete das als Affront und verließ den Raum. Eltz-Rübenach musste daraufhin umgehend seinen Rücktritt einreichen und wurde am 2. Februar von [[Julius Dorpmüller]] als Reichsverkehrs- und [[Wilhelm Ohnesorge (Politiker)|Wilhelm Ohnesorge]] als Reichspostminister abgelöst, was nach Angaben einiger Beteiligter ohnehin geplant war. Später wurde er rigoros von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] überwacht. Für kurze Zeit wurde ihm auch die [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] gestrichen, nachdem seine Frau das [[Mutterkreuz]] abgelehnt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul von Eltz-Rübenach wurde in der Familiengruft der Grabkapelle zu [[Schloss Wahn]] beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;budde&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anna Budde |url=http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/E/Seiten/PeterPaulRaimundFreiherrvonEltz-Ruebenach.aspx |titel=Peter Paul Raimund Freiherr von Eltz-Rübenach (1875–1943), Reichsminister |werk=rheinische-geschichte.lvr.de |abruf=2012-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Paul von Eltz-Rübenach war ab dem 20. Oktober 1921&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Heiratsregister |Nummer=952 |Verlag=Standesamt Berlin-Charlottenburg I |Datum=1921}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Marion Franziska Augusta von Hutier (1893–1980)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser |Band= |Verlag=Perthes |Ort=Gotha |Datum=1937 |DNB=01078103X |ZDB=134445-6 |Seiten=276}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verheiratet, der Tochter des preußischen Generals [[Oskar von Hutier]]; aus der Ehe gingen ein Sohn (Kuno) und fünf Töchter (Marion, Ludwine, Stephanie, Marie Antoinette und Hugoline) hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://genealogy.euweb.cz/eltz/eltz7.html |titel=Freiherr und Edler Herr von und zu Eltz-Rübenach |werk=Genealogy.eu |hrsg=Miroslav Marek |abruf=2024-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der einzige Sohn Kuno Oskar Maximilian Maria Joseph Hubert&amp;lt;!---Nicht zu verwechseln mit [[Kuno von Eltz-Rübenach]], der erst 1945 umkam.---&amp;gt; fiel am 6. Mai 1942 an der Ostfront.&amp;lt;ref name=&amp;quot;budde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Andreas von Mettenheim]] |Titel=Paul Freiherr von Eltz-Rübenach. Technokrat, Katholik und Politiker im Kabinett Hitlers |Verlag=Duncker &amp;amp; Humblot |Ort=Berlin |Datum=2023 |Reihe=Zeitgeschichtliche Forschungen |BandReihe=65 |ISBN=978-3-428-18797-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Robert Volz |Titel=[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild |Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Deutscher Wirtschaftsverlag |Ort=Berlin |Datum=1930 |DNB=453960286 |Seiten=391}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|470|471|Eltz-Rübenach,Peter Paul Raimund Maria Josef Hubert Freiherr von|Walter Linden|12349057X}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3100910524|Seiten=111}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Paul Freiherr von Eltz-Rübenach|Paul von Eltz-Rübenach|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12349057X}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/004686}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|12349057X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Reichsverkehrsminister&lt;br /&gt;
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|Navigationsleiste Kabinett von Papen&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12349057X|VIAF=59991886}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:EltzRubenach, Paul Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsminister (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsminister (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsminister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postminister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichspost]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des rheinländischen Adelsgeschlechts Eltz|Paul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Reichsbahn 1920–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Preußische Staatseisenbahnen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eltz-Rübenach, Paul von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Eltz-Rübenach, Peter Paul Raimund Maria Josef Hubert Freiherr von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (parteilos), Reichsverkehrs- und Reichspostminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Februar 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln-Wahn|Wahn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. August 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Linz am Rhein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WAGNER1813</name></author>
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