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	<title>Paul de Chapeaurouge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T20:12:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Malabon: HC: Entferne Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich); Ergänze Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)</title>
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		<updated>2025-12-29T20:24:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Person_im_Ersten_Weltkrieg_(Deutsches_Reich)&quot; title=&quot;Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)&quot;&gt;Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Befehlshaber_im_Ersten_Weltkrieg_(Deutsches_Reich)&quot; title=&quot;Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)&quot;&gt;Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Henri Adolph Wilhelm Franz de Chapeaurouge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Dezember]] [[1876]] in [[Hamburg]]; † [[3. Oktober]] [[1952]] ebenda) war ein deutscher Jurist und Hamburger Politiker ([[Deutsche Volkspartei|DVP]], [[Vaterstädtischer Bund Hamburg|VBH]], [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Von 1917 bis 1933 und erneut von 1946 bis zu seinem Tod war er Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]], außerdem von 1925 bis 1933 [[Hamburger Senat 1919–1933|Senator]]. Chapeaurouge war von 1946 bis 1952 Vorsitzender des konservativen [[Vaterstädtischer Bund Hamburg|Vaterstädtischen Bunds Hamburg]] und 1948/49 Mitglied des [[Parlamentarischer Rat|Parlamentarischen Rates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie und Beruf ==&lt;br /&gt;
Er stammte aus der Kaufmannsfamilie [[Chapeaurouge (Familie)|Chapeaurouge]], die im 18. Jahrhundert von Genf nach Hamburg gezogen war und die mehrere Staatsräte und Hamburger Senatoren hervorbrachte, darunter sein Onkel [[Charles Ami de Chapeaurouge]]. Sein Vater war der Obergerichtsrat [[Edmund de Chapeaurouge]]. Entgegen der [[Calvinismus|calvinistischen]] Familientradition wurde Paul de Chapeaurouge evangelisch-lutherisch getauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Grau: &amp;#039;&amp;#039;Paul de Chapeaurouge (1876–1952).&amp;#039;&amp;#039; In: Günter Buchstab, Hans-Otto Kleinmann: &amp;#039;&amp;#039;In Verantwortung vor Gott und den Menschen. Christliche Demokraten im Parlamentarischen Rat 1948/49.&amp;#039;&amp;#039; Herder Verlag, Freiburg 2008, S. 134–144, hier S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur am Hamburger [[Gelehrtenschule des Johanneums|Johanneum]] studierte de Chapeaurouge in [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg im Breisgau]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] Rechts- und [[Staatswissenschaften]]. 1898 legte er das erste juristische Staatsexamen ab, im Jahr darauf wurde er an der [[Universität Leipzig]] mit einer Arbeit über das Verhältnis der [[Offene Handelsgesellschaft|Offenen Handelsgesellschaft]] im damals neuen [[Handelsgesetzbuch]] zur [[Gesellschaft bürgerlichen Rechts (Deutschland)|Gesellschaft bürgerlichen Rechts]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul de Chapeaurouge: &amp;#039;&amp;#039;Das Verhältniß der offenen Handelsgesellschaft im neuen Handelsgesetzbuche und der Gesellschaft im bürgerlichen Gesetzbuche.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1899.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend leistete er den [[Einjährig-Freiwilliger|einjährigen]] Militärdienst in Weimar. Nach dem Referendariat in Hamburg legte er 1903 das Assessorexamen ab, wurde im selben Jahr als Rechtsanwalt zugelassen und praktizierte ab 1904 auch als Notar in seiner Heimatstadt. Als Offizier (zunächst Oberleutnant, ab 1917 Major) diente er im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], nahm als [[Bataillon]]skommandeur 1915 an den Schlachten in der Champagne und 1916 an der [[Schlacht um Verdun]] sowie im Frühjahr 1918 an der [[Vierte Flandernschlacht|Offensive in Flandern]] teil. Er wurde mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] I. Klasse und dem [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Hausorden von Hohenzollern]] mit Schwertern ausgezeichnet. Im August 1918 erlitt er in der Champagne eine schwere Gasvergiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Grau: &amp;#039;&amp;#039;Paul de Chapeaurouge (1876–1952).&amp;#039;&amp;#039; In: Günter Buchstab, Hans-Otto Kleinmann: &amp;#039;&amp;#039;In Verantwortung vor Gott und den Menschen. Christliche Demokraten im Parlamentarischen Rat 1948/49.&amp;#039;&amp;#039; Herder Verlag, Freiburg 2008, S. 134–144, hier S. 135–136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet war de Chapeaurouge ab 1906 mit [[Oscar Louis Tesdorpf|Oscar Louis Tesdorpfs]] Tochter Elise. Das Paar hatte vier Söhne, darunter der Diplomat und CDU-Politiker [[Alfred de Chapeaurouge]] (der von 1953 bis 1986 ebenfalls der Hamburgischen Bürgerschaft angehörte) und der Bundesrichter [[Edmund de Chapeaurouge (Bundesrichter)|Edmund de Chapeaurouge]] (1912–2006).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul de Chapeaurouge wurde auf dem Familiengrab &amp;#039;&amp;#039;Jacques Henri de Chapeaurouge&amp;#039;&amp;#039;, [[Friedhof Ohlsdorf]] in Hamburg, Planquadrat Q 25 (nördlich &amp;#039;&amp;#039;Wasserturm&amp;#039;&amp;#039;), beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Paul de Chapeaurouge kandidierte bei den Bürgerschaftswahlen 1910 und 1913 erfolglos für die „Fraktion der Rechten“. Im Kaiserreich gehörte er der [[Nationalliberale Partei|Nationalliberalen Partei]] an, aus der 1918 die [[Deutsche Volkspartei]] (DVP) hervorging, deren Hamburger Landesverband de Chapeaurouge mitgründete. Von 1920 bis 1924 war er Landesvorsitzender der DVP Hamburg. Dieser gehörte er dann bis 1933 an. Bereits zur Jahreswende 1931/32 stellte er Überlegungen über eine Zusammenarbeit mit der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] an, die aber mangels Mehrheit von DVP, [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] und NSDAP nicht zu eigentlichen Koalitionsverhandlungen führten. Im Januar 1933 gelang es jedoch, die [[Deutsche Demokratische Partei|Staatspartei]] für Verhandlungen zu gewinnen, an denen auch de Chapeaurouge beteiligt war. Die Verhandlungen scheiterten aber im Februar 1933 noch an der Weigerung einiger Staatspartei-Abgeordneter in der Bürgerschaft, NSDAP-Senatoren mitzuwählen. Nach dem Ausschluss der KPD von der Teilnahme an Reichs- und Landtagssitzungen durch eine Notverordnung der Reichsregierung hatten die Rechtsparteien auch ohne die Staatspartei eine Mehrheit in der Bürgerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schloss sich de Chapeaurouge zunächst dem Verein der &amp;#039;&amp;#039;Mitglieder und Freunde der Deutschen Volkspartei&amp;#039;&amp;#039; von [[Erich Röper (Mediziner)|Erich Röper]] und [[Hermann Carl Vering]] an, der das Ziel verfolgte, eine bürgerliche Sammlungsbewegung unter Führung ehemaliger DVP-Mitglieder zustande zu bringen. Ein Angebot von [[Christian Koch (Politiker)|Christian Koch]], dessen &amp;#039;&amp;#039;Partei Freier Demokraten&amp;#039;&amp;#039;, des späteren [[FDP Hamburg|Hamburger FDP]]-Landesverbandes, beizutreten, lehnte er ab. Schließlich gründete er Ende 1945 den [[Vaterstädtischer Bund Hamburg|Vaterstädtischen Bund Hamburg]], dessen Vorsitzender er auch war. Ein Großteil der Mitglieder des DVP-Freundeskreises und der von dem Kaufmann [[Franz-Josef Weiss]] gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Liberalen Partei&amp;#039;&amp;#039; schloss sich Anfang 1946 dem VBH an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Führungsrolle im VBH knüpfte de Chapeaurouge Kontakte zum früheren DNVP- und [[Deutschvölkische Freiheitspartei|DVFP]]-Reichstagsabgeordneten [[Reinhold Wulle]], der gerade die [[Deutsche Aufbaupartei]], eine Keimzelle der späteren [[Deutsche Konservative Partei - Deutsche Rechtspartei|DKP/DRP]], gegründet hatte. Als diese Kontakte nach Rechtsaußen die Zulassung des VBH gefährdeten, zog de Chapeaurouge sich von Wulle zurück und intensivierte die Bemühungen um kleine Gruppen in Hamburg, wie die &amp;#039;&amp;#039;Partei der bürgerschaftlichen Rechten&amp;#039;&amp;#039; um das ehemalige DVP-Mitglied [[Wilhelm Kohrs]], die er ebenfalls zum Übertritt in den VBH bewegen konnte. Im Juli 1946 gelang es Chapeaurouge dann schließlich, die Zulassung für seine Partei von der Militärregierung zu erhalten. Wohl wissend, dass die personelle Decke seiner Organisation sehr dünn war, bot er [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]], FDP, Deutscher Konservativer Partei und [[Deutsche Partei|Niedersächsischer Landespartei]] an, unter dem Dach des VBH gemeinsam zu kandidieren. Nachdem die FDP dieses Angebot am 22. September 1946 endgültig ablehnte, gelang es Chapeaurouge lediglich noch für sich und Vering, dessen Platz aufgrund des Wahlergebnisses dann nicht einmal zum Einzug in die Bürgerschaft reichte, Listenplätze bei der CDU zu sichern; für eine eigenständige Kandidatur des VBH war es bereits zu spät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurde der nur noch formal bestehende VBH dann zur Hülle für die Listenverbindung aus CDU, FDP und DKP. Bereits seit Ende 1948 hatte Chapeaurouge mit CDU, FDP und [[Deutsche Partei|Deutscher Partei]] und später auch der DKP erneute Verhandlungen über ein Wahlbündnis geführt, wobei die FDP schließlich ein Bündnis mit der DP ablehnte, so dass lediglich CDU, FDP und DKP gemeinsam antraten. Neben de Chapeaurouge wurde der FDP-Politiker [[Edgar Engelhard]] zum gleichberechtigten Vorsitzenden des VBH gewählt. Als sich nach der Wahl CDU, FDP und DKP nicht auf eine gemeinsame Fraktion einigen konnten, löste sich der VBH auch formell auf und de Chapeaurouge und die wenigen verbliebenen Mitglieder des Vaterstädtischen Bundes traten der CDU bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Von 1917 bis 1933 war Chapeaurouge Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und von 1923 bis 1925 Vorsitzender der DVP-Bürgerschaftsfraktion. Bei der [[Bürgerschaftswahl in Hamburg 1946|ersten Bürgerschaftswahl]] nach dem Zweiten Weltkrieg kandidierte Chapeaurouge im Rahmen einer Wahlabsprache seines [[Vaterstädtischer Bund Hamburg|VBH]] auf der Liste der CDU und zog wieder in das Parlament ein. Bei der [[Bürgerschaftswahl in Hamburg 1949|Bürgerschaftswahl 1949]] war er Spitzenkandidat des nun als Listenverbindung fungierenden VBH und gehörte der Bürgerschaft dann bis zu seinem Tode an. Bereits nach Bildung des Wahlbündnisses am 27. September 1949 wurde de Chapeaurouge zum Vorsitzenden der nun gebildeten VBH-Fraktion gewählt und behielt dieses Amt bis zur Bürgerschaftswahl 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein Paul deChapeaurouge FriedhofOhlsdorf (1).jpg|mini|Kissenstein für Paul de Chapeaurouge auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Vom 1. September 1948 bis zum 23. Mai 1949 war er neben [[Adolph Schönfelder]] (SPD) eines der beiden von der Hamburgischen Bürgerschaft entsandten Mitglieder des [[Parlamentarischer Rat|Parlamentarischen Rates]]. Dies war Folge einer Absprache zwischen SPD und CDU: Die Hamburger SPD verzichtete auf den ihr eigentlich zustehenden zweiten Sitz, im Gegenzug ermöglichte die CDU in [[Württemberg-Hohenzollern]] die Entsendung von [[Carlo Schmid]] (SPD). Beide hatten dann überdurchschnittlichen Anteil an der Ausarbeitung des [[Grundgesetz]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Grau: &amp;#039;&amp;#039;Paul de Chapeaurouge (1876–1952).&amp;#039;&amp;#039; In: Günter Buchstab, Hans-Otto Kleinmann: &amp;#039;&amp;#039;In Verantwortung vor Gott und den Menschen. Christliche Demokraten im Parlamentarischen Rat 1948/49.&amp;#039;&amp;#039; Herder Verlag, Freiburg 2008, S. 134–144, hier S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Erfolg setzte sich der Notar Chapeaurouge dafür ein, dass der Bund die [[Konkurrierende Gesetzgebung|Vorranggesetzgebung]] auf dem Gebiet des Notariats bekam. Um den Bedenken der süddeutschen Länder zu begegnen, wurde jedoch in Artikel 138 eine Garantieklausel für das „süddeutsche Notariat“ ([[Amtsnotar]]iat) eingefügt. Zudem sprach er sich vehement für den [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesrat]] als eine dem Bundestag gleichberechtigte [[Länderkammer]] und gegen einen Senat als zweite Parlamentskammer aus. Er erreichte auch, die Möglichkeit der [[Richteranklage]] auf vorsätzliche Verfassungsverstöße einzugrenzen. Ohne Erfolg sprach sich Chapeaurouge gegen die verfassungsrechtliche Abschaffung der [[Todesstrafe]] aus. Diese bezeichnete er als „eine notwendige Schutzmaßnahme der jungen deutschen Demokratie“. Auch sein Vorschlag, eigene Wahlkreise für Flüchtlinge und Vertriebene aus den Ostgebieten und der Sowjetischen Besatzungszone einzurichten, fand keine Mehrheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Grau: &amp;#039;&amp;#039;Paul de Chapeaurouge (1876–1952).&amp;#039;&amp;#039; In: Günter Buchstab, Hans-Otto Kleinmann: &amp;#039;&amp;#039;In Verantwortung vor Gott und den Menschen. Christliche Demokraten im Parlamentarischen Rat 1948/49.&amp;#039;&amp;#039; Herder Verlag, Freiburg 2008, S. 134–144, hier S. 140–142.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Vom 18. März 1925 bis zum 6. März 1933 gehörte de Chapeaurouge dem [[Hamburger Senat 1919–1933|Hamburger Senat]] an. Er war dort für das Ressort Hochschule und Wissenschaft zuständig. Nach dem Rücktritt des sozialdemokratischen Polizeisenators [[Adolph Schönfelder]] am 3. März 1933 übernahm er auch dieses Amt. Bereits drei Tage später trat er jedoch verärgert aus dem Senat zurück, nachdem die Polizeigewalt durch Reichsinnenminister [[Wilhelm Frick]] an den SA-Standartenführer [[Alfred Richter (Politiker, Juli 1895)|Alfred Richter]] übertragen worden war. Neben dieser Brüskierung war für den Rücktritt auch maßgeblich, dass de Chapeaurouge den Rückhalt in der DVP verloren hatte, weil er in der immer weiter nach rechts driftenden Partei inzwischen als linker Flügelmann galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hochschulsenator sprach er sich bereits 1929 in der Schrift „&amp;#039;&amp;#039;Für und wider die Akademische Stadt&amp;#039;&amp;#039;“ dafür aus, das [[Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv|Hamburgische Welt-Wirtschafts-Archiv]] zu verselbständigen und in eine Stiftung zu überführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1951: [[Bürgermeister-Stolten-Medaille]] des Hamburger Senats&lt;br /&gt;
* 1952: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/archiv/1952/article200146335/HAMBURGER-RUNDBLICK.html „Hamburger Rundblick“], in [[Hamburger Abendblatt]] vom 1. Februar 1952, abgerufen am 4. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1952: Ehrensenatorenwürde der [[Universität Hamburg]]&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv | url=http://www.uni-hamburg.de/uhh/auszeichnungen/ehrungen-der-universitaet.html | wayback=20161204184858 | text=Ehrensenatorinnen und Ehrensenatoren der Universität Hamburg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Staatliche Neubautätigkeit in Hamburg nach dem Kriege.&amp;#039;&amp;#039; Handfeste-Verlag, Hamburg 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Für und wider die Akademische Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Beilage in &amp;#039;&amp;#039;Hamburgischer Correspondent&amp;#039;&amp;#039; vom 1. Januar 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HambBio|Chapeaurouge, Paul de|5|80|82|[[Helmut Stubbe da Luz]]}}&lt;br /&gt;
* Helmut Stubbe da Luz: &amp;#039;&amp;#039;Die Politiker Paul de Chapeaurouge, [[Rudolf Petersen (Politiker)|Rudolf Petersen]], [[Kurt Sieveking]].&amp;#039;&amp;#039; Verein für Hamburgische Geschichte, Hamburg 1990, ISBN 3-923356-39-0.&lt;br /&gt;
* [[Michael F. Feldkamp]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Parlamentarische Rat 1948–1949. Die Entstehung des Grundgesetzes.&amp;#039;&amp;#039; (= Sammlung Vandenhoeck), Göttingen 1998.&lt;br /&gt;
* Christof Brauers: &amp;#039;&amp;#039;Die FDP in Hamburg 1945 bis 1953. Start als bürgerliche Linkspartei.&amp;#039;&amp;#039; Martin Meidenbauer Verlagsbuchhandlung, München 2007, ISBN 978-3-89975-569-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119139782}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/003156}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle| autor=Erhard H.M. Lange| hrsg=[[Bundeszentrale für politische Bildung]]| url=http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/grundgesetz-und-parlamentarischer-rat/39054/paul-de-chapeaurouge-cdu| titel=Paul de Chapeaurouge (CDU)| werk=bpb.de| datum=2008-09-01| zugriff=2015-04-29}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle| autor=Andreas Grau| hrsg=[[Konrad Adenauer Stiftung]]| url=http://www.kas.de/upload/dokumente/verlagspublikationen/ParlamentarischerRat/ParlamentarischerRat_chapeaurouge.pdf| format=PDF| titel=Paul de Chapeaurouge (1876–1952): Notar, Hamburg| werk=kas.de| zugriff=2015-04-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119139782|LCCN=n/91/111301|VIAF=50029114}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chapeaurouge, Paul de}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (CDU Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parlamentarischen Rates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Senator (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Chapeaurouge|Paul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inhaber des Fürstlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Deutsches Heer)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chapeaurouge, Paul de&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Chapeaurouge, Paul Henri Adolph Wilhelm Franz de (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Hamburger Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Dezember 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Oktober 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Malabon</name></author>
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