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	<title>Paul Wipper - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Wipper&amp;diff=1732723&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-25675-90 am 27. April 2026 um 18:48 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-27T18:48:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Paul Wipper (retuschiert).jpg|right|mini|Paul Wipper (um 1940).]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Wipper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Oktober]] [[1906]] in [[Bochum]]; † [[11. Januar]] [[1992]] in [[Trier]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stattführer Trier im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Trier 1996, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und in der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] Aktivist der [[Friedensbewegung]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] absolvierte Wipper eine dreijährige Lehre zum [[Zahntechniker]]. Anschließend ging er seinem Beruf bis 1930 nach. Eigenen Angaben zufolge wurde er dann aufgrund seiner politischen Betätigung in der NSDAP, der er seit 1928 angehörte ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 93.499), entlassen. Der [[Schutzstaffel|SS]] ([[Liste von SS-Mitgliedsnummern|SS-Nummer]] 13.433) trat Wipper im September 1931 bei, schied jedoch aus, da er sich nach dem vorübergehenden Verbot der SS im Frühjahr 1932 nicht wieder zum Dienst meldete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wipper eröffnete 1931 eine [[Völkische Bewegung|völkische]] „Großdeutsche Buchhandlung“ in [[Trier]]. Im Jahr zuvor hatte er bereits die Leitung der [[NSDAP-Ortsgruppe]] in [[Cochem]] und Aufgaben als Parteiredner übernommen. 1932 folgte die Ernennung zum Kreisleiter des Kreises Trier-Land-West. Die Hochzeit mit seiner Frau feierte er 1934 in der NS-Führerschule in Berlin. Im Herbst 1934 deckte er einen Betrug bei der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NS-Volkswohlfahrt]] auf, den die Gauleitung und der Kreisleiter Trier-Stadt [[Albert Müller (Politiker, 1895)|Albert Müller]] vertuschen wollten. Wipper wurde zunächst beurlaubt, nach Intervention von [[Rudolf Heß]] jedoch im September 1935 rehabilitiert und als Beauftragter der NSDAP nach Cochem versetzt, wo er von 1936 bis 1945 Kreisleiter war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[Reichstagswahl im Deutschen Reich 1936|29. März 1936]] bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 gehörte Wipper als Abgeordneter dem [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] an, in dem er den Wahlkreis 21 (Koblenz-Trier) vertrat. Im September 1939 trat er der SS unter seiner alten Mitgliedsnummer erneut bei. Zuletzt wurde er im Juli 1944 zum [[SS-Obersturmbannführer]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wipper meldete sich im Januar 1940 freiwillig zum Kriegsdienst, in dem er schwer verwundet wurde. Nach der Kapitulation der [[Wehrmacht]] geriet er zunächst in sowjetische Kriegsgefangenschaft, konnte fliehen und tauchte mehrere Jahre unter. Später wurde er von der [[Control Commission for Germany/British Element|britischen Militärregierung]] einige Monate in [[KZ Esterwegen#Britisches Internierungslager nach Mai 1945|Esterwegen]] interniert. Dort sagte er sich von seinen bisherigen Überzeugungen los und schrieb 1948 in diesem Sinne: „Wir haben nicht nur Hitler auszuschwitzen, sondern den Geist der dem militärischen Wahn hörig ist […] Ich schäme mich der Verbrechen, die im Namen des deutschen Volkes begangen wurden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert bei: {{Webarchiv|url=http://www.stattfuehrer.de/fenster/wipper.html |wayback=20090622203502 |text=www.stattfuehrer.de |archiv-bot=2019-05-06 12:07:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Entnazifizierung]] wurde Wipper im März 1950 als „Minderbelasteter“ eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Freilassung ließ Wipper sich wieder in Trier nieder und arbeitete ab 1952 als Handelsvertreter. Politisch nun von antimilitaristischen Auffassungen durchdrungen, wandte er sich gegen die [[Wiederbewaffnung]] der 1950er Jahre und wurde Mitglied in der [[Internationale der Kriegsdienstgegner/innen|Internationale der Kriegsgegner]]. 1979 trat er in die neu gegründete &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V.&amp;#039;&amp;#039; ein, mit der er sich gegen die Politik des atomaren [[Wettrüsten|Rüstungswettlaufs]] wandte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.stattfuehrer.de/fenster/wipper.html |wayback=20090622203502 |text=www.stattfuehrer.de |archiv-bot=2019-05-06 12:07:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlässlich des vierzigsten Jahrestages des Kriegsendes, trat Wipper 1985 gemeinsam mit dem ehemaligen Kommunisten und KZ-Häftling Willi Torgau auf einer öffentlichen Versammlung auf dem [[Hauptmarkt (Trier)|Trierer Hauptmarkt]] auf, um vor den Gefahren von Krieg und Faschismus zu warnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Maier, &amp;#039;&amp;#039;Organisationshandbuch&amp;#039;&amp;#039;, S. 507.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der neueren zeithistorischen Darstellung wird Wippers Rolle in der Nachkriegszeit kritisch beleuchtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[[Markus Linden]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine denkwürdige Szene / Wie ein Altnazi in Trier die Friedensbewegung mitprägte&amp;#039;&amp;#039; In:Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27. April 2026, Seite 6&amp;lt;/ref&amp;gt; Während Publikationen der AG Frieden seinen Wandel zum „geläuterten“ Friedensaktivisten betonten, weisen Dokumente auf erhebliche ideologische Kontinuitäten hin. So griff Wipper noch 1956 die Wiedergutmachungspolitik scharf an und bezeichnete sein Handeln in der NS-Zeit als „Idealismus“. Kritiker werfen der Friedensbewegung vor, Wippers Vergangenheit als SS-Obersturmbannführer und Kreisleiter während seiner aktiven Zeit im Verein (ab 1979) weitgehend verschwiegen oder verharmlost zu haben. Analysen seiner Texte aus den 1980er Jahren zeigen eine Adaption neurechter und geschichtsrevisionistischer Narrative: Wipper stilisierte die Deutschen pauschal als Opfer der „Umerziehung“ durch die USA und deutete die NS-Verbrechen als Verführung durch eine „Führungsclique“ um. Sein rhetorischer Rückzug auf Begriffe wie „Anstand“ und „Zivilcourage“ wird  als Strategie gewertet, seine mitverantwortliche Rolle am NS-Terrorregime zu verschleiern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mit Leib und Leben. Gedanken eines Frontsoldaten unserer Tage&amp;#039;&amp;#039;, 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544|Seite=732 f}}&lt;br /&gt;
* Franz Maier: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiete des heutigen Landes Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039;, Band 28) Hase &amp;amp; Koehler, Mainz 2007, ISBN 978-3-7758-1407-2, S. 506–508.&lt;br /&gt;
* Alfons Friderichs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell&amp;#039;&amp;#039;, Kliomedia, Trier 2004, ISBN 3-89890-084-3, S. 387.&lt;br /&gt;
* August Stein: &amp;#039;&amp;#039;Klotten am 15. August 1944, Der Kreisleiter gedachte den Toten&amp;#039;&amp;#039;, (Rz.v. 21. Aug. 1944), Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 2004, S. 34.&lt;br /&gt;
* Alfons Friderichs: &amp;#039;&amp;#039;Einzelschicksal: Kreisleiter Paul Wipper in Cochem&amp;#039;&amp;#039;, Jahrbuch Kreis Cochem-Zell 2005, S. 45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130560057}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pkc0341-}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130560057|VIAF=20794561}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wipper, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:IDK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wipper, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Oktober 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bochum]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Januar 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Trier]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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