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	<title>Paul Wallot - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:1894 Paul Wallot.jpg|mini|hochkant|Porträt Wallots mit Unterschrift]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Paul Wallot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juni]] [[1841]] in [[Oppenheim]]; † [[10. August]] [[1912]] in [[Langenschwalbach]]) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Hochschullehrer]]. Er ist vor allem für den Entwurf des zwischen 1884 und 1894 entstandenen [[Reichstagsgebäude]]s in Berlin bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oppenheim Krämerstraße7.jpg|mini|hochkant|Wallots Geburtshaus in Oppenheim (Krämerstraße 7)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfahre der hugenottischen Familie [[Wallot (Familie)|Vallot]], welche mutmaßlich ihren Ursprung in [[Südfrankreich]] hat, wurde Paul Wallot am 26.&amp;amp;nbsp;Juni 1841 im Haus Krämerstraße 7 in Oppenheim geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Glatz, Joachim Glatz: &amp;#039;&amp;#039;„… in einer steinernen Urkunde lesen“: Geschichts- und Erinnerungsorte in Rheinland-Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Nünnerich-Asmus Verlag, Mainz 2013, ISBN 978-3-943904-21-5, {{Google Buch |BuchID=Mb2ZAwAAQBAJ |SeitenID=PT267 |Hervorhebung=&amp;quot;Frankensteiner Hof&amp;quot; Oppenheim Wallot}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1856 bis 1859 besuchte er die [[Technische Universität Darmstadt#Geschichte|Höhere Gewerbeschule Darmstadt]]. Anschließend studierte er für ein Jahr an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover#Geschichte|Polytechnischen Schule Hannover]] bei [[Conrad Wilhelm Hase]] und wechselte 1861 an die [[Berliner Bauakademie]]. Sein Studium schloss er an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Ludwigs-Universität Gießen]] bei [[Hugo von Ritgen]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend an sein Studium arbeitete Wallot für ein Jahr als &amp;#039;&amp;#039;Bauakzessist&amp;#039;&amp;#039; in [[Hessen]]. Zwischen den Jahren 1864 und 1868 wirkte er wieder in [[Berlin]] bei den Architekten [[Heinrich Strack (Architekt)|Heinrich Strack]], [[Richard Lucae]] und [[Friedrich Hitzig]]. Aber auch im gemeinsamen Atelier der Architekten [[Martin Gropius]] und [[Heino Schmieden]] konnte Wallot hospitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1867 bis 1868 unternahm Wallot ausgedehnte Studienreisen durch [[Italien]] und [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritannien]]. Noch im Jahr seiner Rückkehr ließ er sich in [[Frankfurt am Main]] als selbstständiger Architekt nieder. Dort zeichnete er für verschiedene Privat- und Geschäftshäuser verantwortlich und wurde Mitglied der [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Sokrates zur Standhaftigkeit&amp;#039;&amp;#039;. In Frankfurt arbeitete er auch mit den Architekten [[Heinrich Burnitz]] und [[Alfred Friedrich Bluntschli]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1872 unternahm Wallot eine zweite Studienreise nach Italien, bei der er sich speziell für Werke der Architekten [[Andrea Palladio]] und [[Michele Sanmicheli]] interessierte. Nach der Rückkehr von dieser Reise nahm er an verschiedenen Architekturwettbewerben teil, zum Beispiel 1883 für das [[Niederwalddenkmal]] und 1880 für den [[Frankfurt (Main) Hauptbahnhof|Frankfurter Hauptbahnhof]]. Seine Pläne kamen aber nicht zur Ausführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Paul Wallot.JPG|mini|Wallot in seinem Atelier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallot schaffte seinen Durchbruch erst, als er 1882 aus dem zweiten Wettbewerb um das [[Reichstagsgebäude]] in Berlin als Sieger hervorging. Mit seinem Kollegen [[Friedrich von Thiersch]] teilte sich Wallot den 1. Preis, aber sein Entwurf wurde fast einstimmig vom Preisgericht zur Ausführung gewählt. 1883 ließ sich Wallot in Berlin nieder, um den Bau besser überwachen zu können. Am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 1884 wurde die [[Grundsteinlegung]] gefeiert, und gut zehn Jahre später, am 5.&amp;amp;nbsp;Dezember 1894 wurde ebenso feierlich der [[Schlussstein]] gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verglaste Eisenkuppel über einem offiziellen Bau wie dem Reichstagsgebäude war erstaunlich und kann mit Blick auf die weiteren Entwicklungen in der Architektur als fortschrittlich bezeichnet werden. Dennoch war der Bau während seiner gesamten Bauzeit höchst umstritten. Mit ursprünglich 67 Metern Höhe war die Kuppel höher als diejenige des [[Berliner Stadtschloss]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.berlinfuerblinde.de/top-berlin/reichstagsgebaeude/887-allgemeine-einfuehrung-zum-reichstag.html |wayback=20181124055029 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Berliner Reichstagsgebäudes&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2024-04-13 02:56:32 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;Berlin für Blinde&amp;#039;&amp;#039;, aufgerufen am 20.&amp;amp;nbsp;Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Baukommission für den Reichstag saßen Konkurrenten, die ihm im Wettbewerb unterlegen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Kastenholz: [http://programm.ard.de/TV/Programm/?sendung=2823117635313150 &amp;#039;&amp;#039;Dem Deutschen Volke. Paul Wallot, Architekt des Reichstags&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[SWR]]&amp;#039;&amp;#039;, 5.&amp;amp;nbsp;Juni 2016, siehe Video-Abschnitt ab 19:40 Min.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Architektur[[Experte#Abgrenzung von Experten zu Laien|laie]] [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] sprach abfällig unter anderem vom &amp;#039;&amp;#039;Reichsaffenhaus&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Gerecke: [https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/oppenheim/oppenheim/schopfer-des-sinnbilds-deutscher-geschichte_17022511 &amp;#039;&amp;#039;Schöpfer des Sinnbilds deutscher Geschichte&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Zeitung (Mainz)]]&amp;#039;&amp;#039;, 25.&amp;amp;nbsp;Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karsten Packeiser ([[Evangelischer Pressedienst|epd]]): [https://www.badische-zeitung.de/kultur-sonstige/gipfel-der-geschmacklosigkeit--63048737.html &amp;#039;&amp;#039;„Gipfel der Geschmacklosigkeit“&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 10.&amp;amp;nbsp;August 2012, nur Artikelanfang.&amp;lt;/ref&amp;gt; was sich jedoch auch auf die demokratische Rechtsform des Parlamentarismus bezog.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleckner&amp;quot;&amp;gt;Uwe Fleckner: &amp;#039;&amp;#039;Die Demokratie der ästhetischen Erfahrung. Gerhard Richters Wandbild &amp;#039;&amp;#039;Schwarz Rot Gold&amp;#039;&amp;#039; im Berliner Reichstagsgebäude&amp;#039;&amp;#039;, in: Inge Stephan, Alexandra Tacke (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;NachBilder der Wende&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau Verlag, Köln Weimar, 2008, ISBN 978-3-412-20083-1, S.&amp;amp;nbsp;283–300, [https://books.google.de/books?id=WyXe0Q7qyt0C&amp;amp;pg=PA286&amp;amp;lpg=PA286&amp;amp;dq=Wallot+Kaiser+Wilhelm+mein+sohn,+das+machen+wir+so&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=XVXLYHWlu0&amp;amp;sig=RU3ASrklJ-hk5Zzhx2b2XdjJYdI&amp;amp;hl=de Zitat-Beleg, S.&amp;amp;nbsp;286.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Schlüsselszene im Zerwürfnis von Wallot und Wilhelm&amp;amp;nbsp;II. war ein Ateliersbesuch von Wilhelm, bei dem dieser zu einem Stift griff, einen Grundriss mit Strichen bearbeitete und dann dem achtzehn Jahre älteren Wallot beschied: „Mein Sohn, das machen wir so.“ Wallot erwiderte daraufhin: „Majestät, das geht nicht!“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleckner&amp;quot; /&amp;gt; Darüber hinaus setzte die Baukommission mehrere gravierende Änderungen des Gebäudes durch, da nicht nur die Wünsche der preußischen Regierung, sondern vor allem die der deutschen Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]], [[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Friedrich&amp;amp;nbsp;III.]] und [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] in die Tat umgesetzt werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1889 hatte sich Wallot bereits Gedanken über die Innenausstattung gemacht und dazu den Maler [[Franz von Stuck]] (zwei monumentale Deckengemälde) und den Bildhauer [[Adolf von Hildebrand]] (zwei Wahlurnen) unter Vertrag genommen. Als am 1.&amp;amp;nbsp;März 1899 die Entwürfe im [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]] vorgestellt wurden und darüber abgestimmt werden sollte, kam es zu tumultartigen Szenen. Wortführer der Kritiker war der Abgeordnete [[Philipp Ernst Maria Lieber]] der [[Zentrumspartei]] aus [[Bad Camberg]]. Die Ablehnung war so groß, dass Wallot noch am selben Tag sein Amt als Leiter der Ausschmückungskommission abgab. Daraufhin wurde Lieber nachrückend in diese Kommission aufgenommen. Die Entwürfe der Gemälde und der Urnen blieben bis heute verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich seit Wallot 1889 einen Änderungswunsch Kaiser Wilhelm&amp;amp;nbsp;II. abgelehnt hatte, war die Beziehung zwischen beiden gestört. Der Kaiser verweigerte dem Architekten, trotz anderslautender Empfehlungen, mehrere Auszeichnungen. Wallot erhielt statt der großen Goldmedaille der [[Große Berliner Kunstausstellung|Großen Berliner Kunstausstellung]] 1894 nur die kleine Goldmedaille, nicht mit dem [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]], sondern nur mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Geheimrat|Geheimer Baurat]]&amp;#039;&amp;#039; wurde er 1894 für seine Verdienste um den Reichstag ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[John C.G. Röhl]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm&amp;amp;nbsp;II. Der Aufbau der Persönlichen Monarchie&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;1003–1006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig übernahm er Lehraufträge an der [[Dresdner Kunstakademie]] und an der [[Technische Universität Dresden|Technischen Hochschule Dresden]], die er bis 1911 innehatte. In [[Dresden]] wurde ihm auch der Neubau des [[Sächsisches Ständehaus|Sächsischen Ständehauses]] an der [[Brühlsche Terrasse|Brühlschen Terrasse]] übertragen. [[Oswin Hempel]], [[Karl Paul Andrae]], [[Wilhelm Kreis]] und [[Wilhelm Fränkel (Architekt)|Wilhelm Fränkel]] waren einige seiner Schüler.&lt;br /&gt;
Von Dresden aus leitete er auch von 1897 bis 1907 die Errichtung des Präsidialbaus des Reichstages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1898 und 1899 leitete Paul Wallot den Wettbewerb zur Errichtung von Bismarckdenkmälern im Deutschen Reich, den die [[Deutsche Studentenschaft]] ausgerufen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bismarcktuerme.net/studentenschaft-und-bismarck |titel=Die Studentenschaft und Bismarck |werk=bismarcktuerme.net |abruf=2023-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1911 legte er alle Ämter nieder und ging in Pension. Er zog sich auf seinen Ruhesitz in [[Wiesbaden-Biebrich|Biebrich]] am Rhein zurück. Während eines Kuraufenthaltes verstarb Paul Wallot im Alter von 71 Jahren am 10.&amp;amp;nbsp;August 1912 in Langenschwalbach, der heutigen Kreisstadt des Rheingau-Taunus-Kreises [[Bad Schwalbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digipress.digitale-sammlungen.de/view/bsb00130954_00201_u001/2?cq=%22Emil%20Schaudt%22 Nachruf auf Paul Wallot], Münchner neueste Nachrichten : Wirtschaftsblatt, alpine und Sport-Zeitung, Theater- und Kunst-Chronik. 1912 = Jg. 65, 8 ## Morgen-Blatt, 12. August 1912.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Beisetzung erfolgte im von [[Alfred Friedrich Bluntschli]] entworfenen&amp;lt;!-- Ein Einzelnachweis hierzu käme nicht schlecht, im Bluntschli-Artikel taucht das nicht auf.--&amp;gt; Familiengrab in Oppenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1898 erhielt die neu angelegte Wallotstraße in der Berliner [[Berlin-Grunewald|Kolonie Grunewald]] seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=09|id=W122|zlb98=2084|kaupert=Wallotstrasse-14193-Berlin|name=Wallotstraße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bei der Anlage des [[Essen]]er [[Moltkeviertel]]s ab 1908 wurde eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* Anlässlich seines 150. Geburtstages gab die Deutsche Bundespost 1991 eine Sonderbriefmarke heraus.&lt;br /&gt;
* In [[Dresden]] wurde 1926 die frühere [[Ludwig Richter|Ludwig-Richter]]-Straße nach Paul Wallot benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadtwikidd.de/wiki/Wallotstra%C3%9Fe |titel=Wallotstraße |werk=Stadtwiki Dresden |abruf=2015-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Er war Ehrendoktor der Technischen Hochschule Dresden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tu-dresden.de/die_tu_dresden/zentrale_einrichtungen/ua/navpoints/archiv/doku/ehrendok#W |titel=Ehrenpromovenden der TH/TU Dresden |werk=[[Technische Universität Dresden]] |abruf=2017-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Bauten (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichstag-1870.jpg|mini|Reichstagsgebäude Ende des 19. Jahrhunderts, Blick von der Siegessäule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1875: Wohn- und Geschäftshaus in Frankfurt (Main), Kaiserstraße 25 / Neue Mainzer Straße 26 für den Frankfurter Bankier Carl Müller&lt;br /&gt;
* 1878: Wohn- und Geschäftshaus in Frankfurt (Main), Kaiserstraße 10/10a&lt;br /&gt;
* 1881: Wohnhaus für E. R. Osterrieth in Frankfurt (Main), Gutleutstraße 89&lt;br /&gt;
* 1884–1918: [[Reichstagsgebäude]] in Berlin-Tiergarten&lt;br /&gt;
* 1894: Totenhalle auf dem [[Johannisfriedhof (Dresden)|Johannisfriedhof]] in [[Tolkewitz|Dresden-Tolkewitz]]&lt;br /&gt;
* 1897–1904: Reichstagspräsidialgebäude ([[Reichstagspräsidentenpalais]]) in Berlin-Tiergarten, gegenüber dem Reichstagsgebäude (heute Sitz der [[Deutsche Parlamentarische Gesellschaft|Parlamentarischen Gesellschaft]])&lt;br /&gt;
* 1899: Wohnhaus für Kabinettsrat [[Gustav Römheld]] in Darmstadt, auf der Mathildenhöhe, Alexandraweg 14&lt;br /&gt;
* vor 1900: Wohn- und Geschäftshaus Neidlinger in Frankfurt (Main), Zeil&lt;br /&gt;
* 1901–1906: Sächsischer Landtag, sogenanntes „[[Sächsisches Ständehaus|Ständehaus]]“, in Dresden, an der [[Brühlsche Terrasse|Brühlschen Terrasse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* Maximilian Rapsilber: &amp;#039;&amp;#039;Das Reichstags-Gebäude. Seine Baugeschichte und künstlerische Gestaltung sowie ein Lebensabriss seines Erbauers Paul Wallot.&amp;#039;&amp;#039; Cosmos, Leipzig 1895. ({{DTAW|rapsilber_reichstagsgebaeude_1895}})&amp;lt;br /&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;als [[Nachdruck|Reprint]]&amp;#039;&amp;#039;: Komet-Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-89836-930-5.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Susanne Bräckelmann: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren von Paul Wallot.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch 2010 Landkreis Mainz-Bingen&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|0171-8304}}, S.&amp;amp;nbsp;181–184.&lt;br /&gt;
* Susanne Bräckelmann: &amp;#039;&amp;#039;Ein berühmter Unbekannter. Der Oppenheimer Paul Wallot (1841–1912). Architekt des Reichstags in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oppenheimer Hefte&amp;#039;&amp;#039;, 37/2009, S.&amp;amp;nbsp;35–63, ISBN 978-3-87854-223-0.&lt;br /&gt;
* [[Tilmann Buddensieg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kuppel des Volkes. Zur Kontroverse um die Kuppel des Berliner Reichstages&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Labyrinth. Preußische Raster.&amp;#039;&amp;#039; Wagenbach, Berlin 1992, ISBN 3-8031-5143-0, S.&amp;amp;nbsp;74–82, {{Google Buch | BuchID=P4AtAQAAIAAJ |Hervorhebung= Kuppel Wallot }}&lt;br /&gt;
* Tilmann Buddensieg: &amp;#039;&amp;#039;Paul Wallots Reichstag. Rätsel und Antworten seiner Formensprache&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Labyrinth, neu besichtigt. Von Schinkels „Unter den Linden“ bis zu Fosters Reichstagskuppel.&amp;#039;&amp;#039; Wagenbach, Berlin 1999, ISBN 3-8031-2345-3, S.&amp;amp;nbsp;85–97.&lt;br /&gt;
* Gerald Kolditz: [https://saebi.isgv.de/biografie/Paul_Wallot_(1841-1912) Wallot, Johann Paul.] In: [[Sächsische Biografie]]&lt;br /&gt;
* Alexander Kropp: [https://web.archive.org/web/20121116054119/http://www.bundestag.de/dokumente/analysen/2012/Todestag_Paul_Wallot.pdf &amp;#039;&amp;#039;100. Todestag des Reichsarchitekten Paul Wallot am 12. August 2012&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF) In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestags&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 21/12 (9. August 2012).&lt;br /&gt;
* Peter Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Paul Wallot. Der Architekt des Berliner Reichstagsgebäudes und sein Tod im Untertaunus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch 2009 des Rheingau-Taunus-Kreises&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|1439-0779}}, Band 60 (2008), S.&amp;amp;nbsp;133–134.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bücher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Michael S. Cullen]]|Titel=Der Reichstag. Parlament, Denkmal, Symbol|Auflage=2., vollständig überarbeitete und erweiterte|Verlag=[[be.bra-Verlag]]|Ort=Berlin|Datum=1999|ISBN=3-930863-65-0}}&lt;br /&gt;
* [[Andreas Denk]], [[Josef Matzerath]]: &amp;#039;&amp;#039;Die drei Dresdner Parlamente. Die sächsischen Landtage und ihre Bauten. Indikatoren für die Entwicklung von der ständischen zur pluralisierten Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Edition Minerva, Wolfratshausen 2000, ISBN 3-932353-44-7.&lt;br /&gt;
* Walter Mackowsky: &amp;#039;&amp;#039;Paul Wallot und seine Schüler&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sonderhefte der [[Berliner Architekturwelt]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 11). Wasmuth, Berlin 1912. ([https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15425869 Digitalisat] bei der [[Zentral- und Landesbibliothek Berlin]])&lt;br /&gt;
* Josef Matzerath (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Varianten der Moderne 1868 bis 1952&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Aspekte sächsischer Landtagsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 4). (mit Beiträgen von Andreas Denk, Silke Marburg, [[Mike Schmeitzner]]) Sächsischer Landtag, Dresden 2003.&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Julius Posener]]|Titel=Berlin auf dem Weg zu einer neuen Architektur. Das Zeitalter Wilhelms II.|Reihe=Studien zur Kunst des 19. Jahrhunderts|BandReihe=4|Verlag=Prestel|Ort=München|Datum=1979|ISBN=3-7913-1476-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Heinz Raack|Titel=Das Reichstagsgebäude in Berlin|Verlag=Gebr. Mann|Ort=Berlin|Datum=1978|ISBN=3-7861-1161-8|Kommentar=zugleich [[Dissertation]], Technische Universität Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dem Deutschen Volke. Paul Wallot, Architekt des Reichstags.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Deutschland, 2016, 29:35 Min., Buch und Regie: Ute Kastenholz, Produktion: [[SWR]], Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Bekannt im Land&amp;#039;&amp;#039;, Erstsendung: 5.&amp;amp;nbsp;Juni 2016 im [[SWR Fernsehen]], [http://programm.ard.de/TV/Programm/?sendung=2823117635313150 Inhaltsangabe] von [[ARD]], [https://www.youtube.com/watch?v=u1qmSWvG0Cc online-Video], u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Michael S. Cullen]] und der Historikerin Susanne Bräckelmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118824686}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118824686}}&lt;br /&gt;
* {{ArchitekturmuseumTUB|person|231959}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118824686|titel=Wallot, Johann Paul|datum=2020-10-08}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pk05502}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118824686|LCCN=n/88/650842|VIAF=52486369}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wallot, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfBK Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Baurat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsgebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Oppenheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1841]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wallot, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wallot, Johann Paul (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juni 1841&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oppenheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. August 1912&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Langenschwalbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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