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	<title>Paul Verner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Maxwhollymoralground am 2. Januar 2026 um 16:06 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Paul Verner.jpg|mini|Paul Verner]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Paulverner 1982.jpg|mini|Paul Verner (1982)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Verner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. April]] [[1911]] in [[Chemnitz]]; † [[12. Dezember]] [[1986]] in [[Ost-Berlin]]) war Mitglied des [[Politbüro des ZK der SED|Politbüros des Zentralkomitees der SED]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und stellvertretender Vorsitzender des [[Staatsrat der DDR|Staatsrats der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Paul Verner wurde als Sohn des Metallarbeiters und Mitbegründers der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] in Chemnitz, [[Wenzel Verner]] (1887–1938),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
|Hrsg=[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]&lt;br /&gt;
| Titel=Deutsche Kommunisten&lt;br /&gt;
| TitelErg=Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&lt;br /&gt;
| Auflage = 2., überarbeitete und stark erweiterte&lt;br /&gt;
| Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
| Ort=Berlin&lt;br /&gt;
| Datum=2008&lt;br /&gt;
| ISBN=978-3-320-02130-6&lt;br /&gt;
| Online=[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/wenzel-verner Online: &amp;#039;&amp;#039;Wenzel Verner&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dessen Ehefrau Anna,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=VSzQCyeFLIAC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Genosse General!: die Militärelite der DDR in biografischen Skizzen], Hans Gotthard Ehlert, Armin Wagner, S. 306, Christoph Links Verlag, 2003, ISBN 3-86153-312-X&amp;lt;/ref&amp;gt; die ebenfalls Kommunistin war,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=yhkm54R7j2QC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Skandinavische Erfahrungen erwünscht?, Nachexil und Remigration], Michael F. Scholz, S. 109, Franz Steiner Verlag Stuttgart, 2000, ISBN 3-515-07651-4&amp;lt;/ref&amp;gt; geboren. Sein jüngerer Bruder war [[Waldemar Verner]] (1914–1982), [[Offizier]] der [[Volksmarine]] der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], zuletzt stellvertretender [[Ministerium für Nationale Verteidigung|Minister für Nationale Verteidigung der DDR]] im Rang eines [[Admiral]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Verner absolvierte eine Lehre als Maschinenschlosser. Er war in der kommunistischen Jugendarbeit aktiv, wurde 1925 Mitglied des [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1918)|Kommunistischen Jugendverbandes Deutschlands]] und 1929 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und war danach Jugendfunktionär. Ab 1932 war er Korrespondent der Zeitschrift „[[Komsomolskaja Prawda]]“ in [[Moskau]], ab Ende 1933 im skandinavischen Büro der [[Kommunistische Jugendinternationale|Kommunistischen Jugendinternationale]] Redakteur der „Jugend-Internationale“ und ab 1934 Redakteur der „Jungen Garde“ in [[Paris]]. Über die [[Niederlande]] und [[Belgien]] kam er 1936 nach [[Spanien]], wo er als Gehilfe des Kriegskommandos der 15. [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigade]] und Redakteur bei „El Voluntaria“ aktiv im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] war. 1939 ging er im Parteiauftrag nach [[Schweden]]. Dort wurde er verhaftet und war von 1940 bis 1942 in [[Smedsbo]] zuerst interniert und dann im Gefängnis inhaftiert. Ab 1943 war er als Metallarbeiter tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df pk 0000203 025.jpg|mini|Während des I. Parlaments der FDJ im Juni 1946 (v. l. n. r.): [[Erich Glückauf]], Paul Verner, [[Elly Winter (Politikerin)|Elly Winter]], [[Wilhelm Pieck]], [[Erich Honecker]] und [[Karl Schabrod]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-J1116-0027-001, Berlin, Aussprache SED-Bezirksleitung, Sportler.jpg|mini|Paul Verner spricht auf einer Veranstaltung der SED-Bezirksleitung, Berlin 1970]]&lt;br /&gt;
[[File:Wandlitz Waldsiedlung - Haus 13 - DSC00060.jpg|mini|[[Waldsiedlung Wandlitz]], das einst von Verner bewohnte „Haus 13“]]&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr 1946 nach Deutschland war er Chefredakteur im [[Verlag Neues Leben]]. Er trat der SED bei, wo er im Parteivorstand für Jugendfragen zuständig war, und war Mitbegründer der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] und Mitglied ihres Zentralrats. Er heiratete die gelernte Stenotypistin Irma Schmidt (1905–1990), die Ehe blieb kinderlos&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutsche-biographie.de/gnd118626639.html#ndbcontent&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 war er Leiter der Organisationsabteilung beim [[Zentralkomitee der SED]]. Seit 1950 war er Mitglied des Zentralkomitees, bis 1953 als Sekretär für gesamtdeutsche Fragen und bis 1958 als Leiter der Abteilung für gesamtdeutsche Fragen, in dieser Position verantwortlich für die konspirative Arbeit in der Bundesrepublik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 wurde er Kandidat, 1963 Mitglied des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Politbüro des Zentralkomitees|Politbüros des ZK der SED]]. Von 1959 bis 1971 war er 1. Sekretär der [[SED-Bezirksleitung Berlin|SED-Bezirksleitung von Berlin]]. Seit 1958 war er auch Abgeordneter der [[Volkskammer]], außerdem von 1963 bis 1971 [[Rat der Stadt (DDR)|Stadtverordneter]] von Berlin. 1971 wurde er Mitglied des Staatsrates und Vorsitzender des Volkskammerausschusses für Nationale Sicherheit sowie ZK-Sekretär für Sicherheit. Von 1971 bis 1983 war er Leiter der Jugendkommission beim Politbüro des ZK der SED, von 1972 bis 1976 Mitglied der Kommission zur Überarbeitung des SED-Statuts und seit 1981 Stellvertretender Vorsitzender des [[Staatsrat der DDR|Staatsrat]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensabend ===&lt;br /&gt;
1984 trat er aus gesundheitlichen Gründen von allen Ämtern zurück. Er starb am 12. Dezember 1986 und seine Urne wurde in der [[Gedenkstätte der Sozialisten]] auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in [[Bezirk Lichtenberg|Berlin-Lichtenberg]] beigesetzt. Die Urne seines Bruders Waldemar war bereits 1982 in der benachbarten [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage &amp;#039;&amp;#039;Pergolenweg&amp;#039;&amp;#039;]] bestattet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Gedenkstätte der Sozialisten (Urnenwand) - Verner.jpg|mini|hochkant|Grabstätte (2009)]]&lt;br /&gt;
Verner erhielt am 6. Mai 1955 den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Silber, 1961 ebenfalls den Vaterländischen Verdienstorden, 1969 und 1976 den [[Karl-Marx-Orden]], 1971 die Ehrenspange zum [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] und 1986 den [[Stern der Völkerfreundschaft|Großen Stern der Völkerfreundschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Paul Verner wurde von 1987 bis 1992 in [[Berlin-Hellersdorf]] eine Straße benannt (heute [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Hellersdorf#Louis-Lewin-Straße|Louis-Lewin-Straße]]), auch ein [[U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße|nahegelegener U-Bahnhof]] trug von 1989 bis 1991 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Paul-Verner-Straße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* In seinem Lied „Das macht mich populär“ dichtete [[Wolf Biermann]] über Verner: „&amp;#039;&amp;#039;Warum die Götter grad Berlin / Mit Paule Verner straften / Ich weiß es nicht. Der Gouverneur / Ließ neulich mich verhaften / … / Das ist der ganze Verner Paul: / Ein Spatzenhirn mit Löwenmaul / Der Herr macht es sich selber schwer / Er macht mich populär / …&amp;#039;&amp;#039;“. (Erschienen 1974)&lt;br /&gt;
* Sein jüngerer Bruder [[Waldemar Verner]] (1914–1982) war in der DDR Stellvertretender Minister für Nationale Verteidigung und Chef der Politischen Hauptverwaltung im Dienstgrad [[Admiral]] von 1959 bis 1978.&lt;br /&gt;
* Einem eigenständigen Truppenteil der Nationalen Volksarmee, dem [[Bataillon Funkelektronischer Kampf 5 &amp;quot;Paul Verner&amp;quot;|BFEK-5]], Spezialnachrichteneinheit des Militärbezirks Nord, Standort Jellen bei Goldberg, wurde sein Name am 28. Februar 1989 als Ehrenname verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Für das Wohl der Arbeiterklasse und des ganzen Volkes. Ausgewählte Reden und Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; Dietz-Verlag, Berlin 1976&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf bewährtem Kurs für Sozialismus und Frieden. Ausgewählte Reden und Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; Dietz-Verlag, Berlin 1981&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|765||Verner, Paul|[[Andreas Herbst]]|118626639}}&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=paul-verner|lemma=Verner, Paul|autor=[[Michael F. Scholz]]|band=2|idNum=3619}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verner, Paul&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur 1980, ISBN 3-598-10087-6, S. 780f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118626639}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/640f3239-6b6b-47e3-bc53-6d085b3efa44/ Nachlass Bundesarchiv NY 4281]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erste Sekretäre der SED-Bezirksleitung Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118626639|LCCN=n81110304|VIAF=7909229}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Verner, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Politbüros des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sekretär des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Staatsrates der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär der Freien Deutschen Jugend (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sekretär des Parteivorstandes der SED]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Verner, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SED), MdV, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der SED in der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. April 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Dezember 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maxwhollymoralground</name></author>
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