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	<title>Paul Tiede - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T20:44:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pessottino: /* top */ clean up, replaced: General der Infanterie (Dienstgrad) → General der Infanterie mit AWB</title>
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		<updated>2024-08-31T20:08:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;top: &lt;/span&gt; clean up, replaced: General der Infanterie (Dienstgrad) → General der Infanterie mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GeneralPaulTiede.jpg|mini|General Paul Tiede]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Tiede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Dezember]] [[1858]] in [[Rąbino|Groß-Rambin]]; † [[3. Februar]] [[1946]] in [[Naumburg (Saale)]]) war ein deutscher [[General der Infanterie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Tiede trat am 1. März 1878 als [[Fahnenjunker]] in das [[Colbergsches Grenadier-Regiment „Graf Gneisenau“ (2. Pommersches) Nr. 9|Colbergsche Grenadier-Regiment (2. Pommersches) Nr. 9]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] in [[Stargard Szczeciński|Stargard]] ein und wurde hier am 12. Oktober 1878 zum [[Fähnrich]] ernannt sowie am 13. März 1879 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] befördert. Als solcher fungierte er vom 1. April 1881 bis zum 4. Juni 1883 als [[Adjutant]] des [[Füsilier]]-[[Bataillon]]s. Anschließend kommandierte man Tiede als Erzieher zum [[Kadettenhaus]] [[Schloss Oranienstein|Oranienstein]] und ab 1. April 1887 zur [[Preußische Hauptkadettenanstalt|Hauptkadettenanstalt]]. Am 18. August 1888 folgte seine Beförderung zum [[Oberleutnant|Premierleutnant]] und am 1. April 1889 seine Versetzung nach [[Rendsburg]] in das [[Infanterie-Regiment „Herzog von Holstein“ (Holsteinisches) Nr. 85]]. Zur weiteren Ausbildung war Tiede dann vom 1. Oktober 1890 bis 20. Juli 1893 zur [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] kommandiert. Nach seiner Rückkehr zu seinem Truppenteil ernannte man Tiede bei gleichzeitiger Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] zum [[Kompaniechef]]. Am 12. September 1896 wurde er [[à la suite]] gestellt und als Lehrer an die [[Kriegsschule]] [[Potsdam]] versetzt. Nach seiner Lehrtätigkeit wurde Tiede am 16. Oktober 1901 dem [[6. Pommersches Infanterie-Regiment Nr. 49|6. Pommerschen Infanterie-Regiment Nr. 49]] in [[Gnesen]] aggregiert und zwei Tage später zum Kompaniechef dort ernannt. Mit der zeitgleichen Beförderung zum [[Major]] erfolgte am 11. September 1903 seine Versetzung nach [[Küstrin]] in das dort stationierte [[Infanterie-Regiment „von Stülpnagel“ (5. Brandenburgisches) Nr. 48]]. Weitere zwei Jahre später übernahm Tiede als Kommandeur das II. Bataillon des [[Infanterie-Regiment „Graf Schwerin“ (3. Pommersches) Nr. 14|Infanterie-Regiments „Graf Schwerin“ (3. Pommersches) Nr. 14]] in [[Bydgoszcz|Bromberg]]. Anschließend rückte Tiede in den Regimentsstab auf, wo er vom 21. April 1911 bis zu seiner Ernennung zum Kommandeur des [[4. Schlesisches Infanterie-Regiment Nr. 157|4. Schlesischen Infanterie-Regiments Nr. 157]] am 18. April 1913 tätig war. Zwischenzeitlich war Tiede am 22. März 1913 zum [[Oberst]] befördert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] machte Tiedes Regiment am 2. August 1914 in der [[Garnison]] [[Brieg]] [[Mobilmachung|mobil]]&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Verbände und Truppen des deutschen Heeres 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Teil VI: &amp;#039;&amp;#039;Infanterie.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Infanterie-Regimenter.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Militaria, Wien 2007, ISBN 978-3-902526-14-4, S. 246.&amp;lt;/ref&amp;gt; und rückte über das neutrale [[Belgien]] im Verbund mit der [[12. Division (Deutsches Kaiserreich)|12. Division]] nach [[Frankreich]] ein. Während der Schlacht bei [[Neufchâteau (Belgien)|Neufchâteau]] trat es erstmals in Kämpfe ein und drang im Anschluss daran bis an die [[Marne (Fluss)|Marne]] vor. Nach dem Rückzug und den folgenden schweren Kämpfen trat das Regiment in der [[Champagne]] östlich [[Reims]] in den [[Stellungskrieg]] über. Tiede wurde am 1. November 1914 zum Kommandeur der 56. Infanterie-Brigade ernannt, die er erstmals in der Dezemberschlacht in [[Flandern]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 kämpfte die Brigade auf der Lorettohöhe, bei [[Ablain]] und Angres, bevor die dortigen Kämpfe in der [[Lorettoschlacht]] mündeten. Im Juni 1915 wurde die Brigade dann aus der Front gezogen und wieder in der Champagne eingesetzt, wo sie bis Mitte Juli 1916 bei Reims und bei Tahure-Ripont im Stellungskrieg lag. Als [[Generalmajor]] (seit 18. April 1916)  führte er sie dann in der [[Schlacht an der Somme]], aus der sie nach schweren Verlusten Ende September 1916 herausgezogen wurde. Am 23. Januar 1917 wurde Tiede von seinem Kommando entbunden und zum Kommandeur der [[1. Garde-Reserve-Division]] ernannt, die zu diesem Zeitpunkt an der [[Ancre]] westlich [[Bapaume]] lag. Während der von April bis Mai 1917 andauernden [[Schlacht von Arras (1917)|Schlacht von Arras]] konnte er seine Stellungen behaupten und mehrere [[Vereinigtes Königreich|britische]] Großangriffe abwehren. In der [[Schlacht von Messines|Schlacht bei Wytschaete]] erlitten die dort stehenden deutschen Divisionen durch [[Minenkrieg|Minensprengungen]] verheerende Verluste und Tiede gelang es mit seinem Großverband kurzzeitig den britischen Angriff aufzuhalten. Am 12. Juni 1917 wurde sie abgekämpft aus der Front gezogen und bezog bei [[Lens]] neue Stellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1918 trat die Division zur neugebildeten [[17. Armee (Deutsches Kaiserreich)|17. Armee]] über, in dessen Verbund sie sich an der [[Deutsche Frühjahrsoffensive 1918|Großen Schlacht in Frankreich]] beteiligte. Nach der Durchbruchsschlacht bei Monchy-[[Cambrai]], der Schlacht bei Bapaume und den folgenden Kämpfen bei Bucquoy wurde Tiede am 17. April 1918 für die Leistungen seiner Division mit dem [[Pour le Mérite]] ausgezeichnet. Bei der [[6. Armee (Deutsches Kaiserreich)|6. Armee]] kämpfte die Division dann bei [[Armentières]] und trat nach der Beendigung der Offensive an der [[Leie|Lys]] wieder zur 17. Armee zurück. Nach dem Rückzug auf die [[Siegfriedstellung]] konnte sich Tiede während der Abwehrschlacht zwischen Cambrai und [[St. Quentin]] wiederholt auszeichnen, wofür ihm am 25. Oktober 1918 das Eichenlaub zum Pour le Mérite verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstand]] kehrte die Division nach [[Berlin]] zurück, um hier den Schutz der Reichshauptstadt zu sichern. Im Februar 1919, die Division war zwischenzeitlich mit Freiwilligen ergänzt, verlegte der Verband per Schiff von [[Stettin]] nach [[Kurland]], kämpfte hier gegen die Bolschewisten und kam dann beim [[Grenzschutz Ost]] an der [[Weichsel]] zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Tiede am 11. Juni 1919 zu den Offizieren von der Armee überführt worden war, reichte er sein Abschiedsgesuch ein. Dieses wurde ihm am 20. Oktober 1919 unter Verleihung des [[Charakter (Titel)|Charakters]] als [[Generalleutnant]] gewährt und er zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zivilleben verfasste er einige Publikationen über die Geschichte seiner Division sowie die Erlebnisse des Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiede erhielt am 27. August 1939, dem sogenannten [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Tannenbergtag]], den Charakter als General der Infanterie verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;P–Z.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Bissendorf 2011, ISBN 3-7648-2586-3, S. 414–416.&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens pour le mérite im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;M–Z.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 418–419.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1048423719}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=307291925|GND=1048423719}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tiede, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie, Charakter (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens Pour le Mérite mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tiede, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Infanterie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Dezember 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rąbino|Groß-Rambin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Februar 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Naumburg (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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