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	<title>Paul Thesing - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Miriquidus0980: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-01-17T17:38:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Thesing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. April]] [[1882]] in [[Anholt]]; † [[6. Dezember]] [[1954]] in [[Darmstadt]]) war ein deutscher [[Maler]], [[Zeichner]], [[Karikaturist]], [[Illustrator]].&lt;br /&gt;
[[File:Paul Thesing Selbstporträt 1947.jpg|thumb|hochkant|Selbstporträt (1947)]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Paul Thesing studierte im Jahr 1902 [[Chemie]] an der [[TH Darmstadt]], mit gelegentlichen Studienaufenthalten in der Schweiz. Seine künstlerische Karriere begann als Zeichner in Zürich, wo er 1905 zunächst sein in Darmstadt begonnenes Chemiestudium fortsetzte. Ab 1907 entstanden regelmäßig sozialkritische Karikaturen für das schweizerische Arbeiterblatt&lt;br /&gt;
[[Der Neue Postillon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1909 arbeitete er als Zeichner für die renommierten Satirezeitschrift [[Nebelspalter]]. Die Ereignisse in Europa am Vorabend des Ersten Weltkrieges, vor allem die Politik der europäischen Großmächte, bestimmten die Themen des Zeichners. Zum Studium der Malerei ging Thesing 1909 nach Paris und lernte dort [[Rudolf Levy]], [[Hans Purrmann]], [[Oskar Moll]], [[Friedrich Ahlers-Hestermann]], [[Franz Nölken]], [[Walter Rosam]], [[Rudolf Großmann (Maler)|Rudolf Großmann]] und [[Albert Weisgerber]] im deutschen Künstlerkreis des [[Café du Dôme]] kennen. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war Thesing als Karikaturist auf Mallorca tätig und publizierte unter anderem in spanischen Tageszeitungen Zeichnungen gegen die [[Triple Entente|Entente]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den zwanziger Jahren gehörte er zu den wichtigsten Vertretern der Malerei in Darmstadt. Er hatte seine erste große Einzelausstellung 1926 in der [[Kunsthalle Darmstadt|Kunsthalle]], nachdem er 1924 den [[Georg-Büchner-Preis]] des Volksstaats Hessen, dessen Hauptstadt Darmstadt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftliche Zustände in den 1920er Jahren zwangen Thesing jedoch zur Emigration, er versuchte 1929 erst in Frankreich Fuß zu fassen, lebte anschließend 1931 bis 1936 auf Ibiza, von 1936 bis 1939 auf Ischia in Italien. 1937 wurde in der Nazi-Aktion „[[Entartete Kunst]]“ aus dem [[Hessisches Landesmuseum Darmstadt|Hessischen Landesmuseum Darmstadt]] sein Tafelbild „Hafen“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://emuseum.campus.fu-berlin.de/eMuseumPlus?service=direct/1/ResultDetailView/result.t1.collection_detail.$TspImage.link&amp;amp;sp=10&amp;amp;sp=Scollection&amp;amp;sp=SfieldValue&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=3&amp;amp;sp=3&amp;amp;sp=SdetailView&amp;amp;sp=15&amp;amp;sp=Sdetail&amp;amp;sp=2&amp;amp;sp=F |titel=Stale Session |abruf=2022-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und aus dem Städtischen Kunst- und Gewerbemuseum Dortmund und der Kunstsammlungen der Stadt Düsseldorf die Mappe „Damas de Noche. Erinnerungen an Spanische Nächte“ (sechs Lithografien, 59 × 46 cm, 1920; 7. Mappe der Galerie Flechtheim, Düsseldorf) beschlagnahmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank zum Beschlagnahmeinventar der Aktion „Entartete Kunst“, Forschungsstelle „Entartete Kunst“, FU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kehrte Thesing erneut nach Darmstadt zurück, um sich auch als Pädagoge und Kunstfunktionär zu betätigen. Er war Mitbegründer und Präsident der Neuen Darmstädter Sezession. Er war Organisator deren erster Ausstellung „Befreite Kunst“, die im Dezember 1945 in den Räumen der Technischen Hochschule Darmstadt gezeigt wurde. Gezeigt wurden Werke von Klee, Kirchner, Kokoschka, Macke, Meidner, Heckel. Ein Bild von Thesing, das ebenfalls in der Ausstellung zu sehen war, führte zu heftiger Kritik. Aus Protest ließ Thesing die Ausstellung vorzeitig schließen. Da er keinen Rückhalt in der Darmstädter Sezession fand, trat er von seinem Amt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er engagierte sich für die Gründung einer Kunstschule und war deren erster kommissarischer Direktor ab 1947. 1949 schied er nach Auseinandersetzungen mit der Stadt Darmstadt aus dem Lehrbetrieb aus. Sein Nachfolger wurde [[Fritz Schwarzbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 malte er für den regionalen Stromversorger [[HEAG Holding|HEAG]] das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Stiller Winkel im E-Werk&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1949 arbeitete er wieder als Karikaturist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Thesing war mit Irene Thesing, geborene Wiskott, verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Thesing, Jan.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1242.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb im Alter von 72 Jahren in Darmstadt. Der Chemiker und Hochschullehrer [[Jan Thesing]] war sein Sohn.{{LAGIS |titel=Thesing, Paul Wilhelm Franz Maria |ID=117302961 |datum= 2017-04-12 |zugriff=2018-05-05 |DB=HBN |ref=ja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1924: Georg-Büchner-Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Susanne Thesing: &amp;#039;&amp;#039;Paul Thesing (1882–1954)&amp;#039;&amp;#039;. In: Klaus Kösters (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Anpassung – Überleben – Widerstand: Künstler im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff Verlag, Münster 2012, ISBN 978-3-402-12924-1, S. 211–218.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= [[Rainer Zimmermann (Kunsthistoriker)|Rainer Zimmermann]]|Titel= Expressiver Realismus: Malerei der verschollenen Generation|Auflage= |Verlag= Hirmer|Ort=Berlin |Datum= 1994 |ISBN=3-7774-6420-1|Seiten= 452}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117302961}}&lt;br /&gt;
* [https://www.paul-thesing.de Paul Thesing im Web]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=117302961|titel=Thesing, Paul Wilhelm Franz Maria|datum=2025-04-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117302961|LCCN=nr/2006/16357|VIAF=27845054}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thesing, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollene Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thesing, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. April 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Anholt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Dezember 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miriquidus0980</name></author>
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