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	<title>Paul Strähle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Str%C3%A4hle&amp;diff=1387233&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 21. April 2026 um 13:11 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-21T13:11:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Strähle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Mai]] [[1893]] in [[Schorndorf]]; † [[8. Mai]] [[1985]]&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz H. Poker, Bernhard Rolf: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Stuttgart, 1984–1987.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, Stuttgart, 1991, ISBN 978-3-608-91345-3, S.&amp;amp;nbsp;164, 165.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenda) war ein deutscher Flugpionier, [[Jagdflieger]] und [[Luftbildfotografie|Luftbildfotograf]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Strähle war der Sohn des Schorndorfer [[Schmied]]emeisters Wilhelm Strähle und seiner Frau Elise.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfiz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Pfizenmayer |Titel=Paul Strähle, ein schwäbischer Luftbildpionier |Hrsg= Landkreis Ludwigsburg |Sammelwerk= Der Landkreis Ludwigsburg in alten Luftaufnahmen. Städte und Gemeinden in den 20er und 30er Jahren |Verlag=Eigenverlag |Ort=Ludwigsburg |Datum=1988 |ISBN=3-925733-01-9 |Seiten=17-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1908 bis 1911 besuchte er die [[Staatliche Feintechnikschule|königlich-württembergische Fachschule für Feinmechanik, Elektromechanik und Uhrmacherei]] in [[Villingen-Schwenningen#Schwenningen|Schwenningen]].&amp;lt;ref name=knob&amp;gt;{{cite web|url=http://flughafenbb.wordpress.com/paul-strahle|author=Reinhard Knoblich|accessdate=2009-10-26|title=Passagierflugverkehr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anschluss war er als [[Volontariat|Volontär]] bei den [[NSU Motorenwerke]]n beschäftigt, bis er im Oktober 1913 als Freiwilliger seinen Militärdienst beim [[Luftschiffertruppen (Deutsches Kaiserreich)|Luftschifferbataillon IV]] antrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfiz&amp;quot; /&amp;gt; Mit Kriegsbeginn wurde er der Besatzung des Heeresluftschiffs [[LZ 22|Z&amp;amp;nbsp;VII]] zugeteilt. Im Folgejahr absolvierte er eine [[Pilot]]enausbildung in der Fliegerschule in [[Koszalin|Köslin]] und wurde 1916 als Aufklärer und ab 1917 als Jagdflieger eingesetzt. 1918 wurde er Staffelführer der Jagdstaffel 57. Er schoss 15 gegnerische Flugzeuge ab und wurde dabei selbst am 27. September 1918 schwer verwundet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.theaerodrome.com/aces/germany/strahle.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] studierte er an der [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]] Ingenieurwesen und erwarb 1919 drei entmilitarisierte Flugzeuge vom Typ [[Halberstadt CL.IV]]. Aufgrund der Bestimmungen des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrages]] wurden diese jedoch 1920 beschlagnahmt. Ein Jahr später konnte Strähle sie zum zehnfachen Betrag des ursprünglichen Preises bei der [[Reparationskommission]] wieder auslösen und beantragte als erster Privatunternehmer die Lizenz für [[Luftpost|Post-]] und Passagierflüge. Von da an flog er regelmäßig zwischen Stuttgart ([[Cannstatter Wasen|Wasen]]) und [[Konstanz]], ab 1922 auch von [[Böblingen]] nach [[Nürnberg]].&amp;lt;ref name=knob /&amp;gt; 1923 musste er auf Grund finanzieller Schwierigkeiten seine Fluglinien einstellen, da der Staat nur die [[Deutsche Aero Lloyd]] und die [[Junkers Motorenbau und Junkers Flugzeugwerk#Junkers Luftverkehr AG|Junkers Luftverkehr]] [[Subvention|subventionierte]]. Von 1921 bis 1923 hatte der &amp;#039;&amp;#039;Luftverkehr Strähle&amp;#039;&amp;#039; laut den [[Logbuch|Bordbüchern]] 825 Passagiere und 5235&amp;amp;nbsp;kg Post auf einer Strecke von 119.712&amp;amp;nbsp;km transportiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfiz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach spezialisierte sich Strähle auf die Sportfliegerei mit Fallschirmsprüngen sowie die [[Luftbildfotografie]]. Auch wenn er standortbedingt vorrangig [[Württemberg|württembergische]] Landschaften und Städte ablichtete, erstellte er doch auch Aufnahmen in anderen Regionen wie [[Berlin]], [[Breslau]], [[Dresden]] und [[Hamburg]]. Zwischen 1919 und 1938, als Strähle diese Tätigkeit einstellen musste, fertigte er über 42.000 Schrägluftaufnahmen an, von denen viele als Vorlagen für zeitgenössische [[Ansichtskarte]]n bzw. in Büchern Verwendung fanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Zahlreiche Aufnahmen sind beispielsweise in &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Land in 111 Flugaufnahmen&amp;#039;&amp;#039;, Karl Robert Langewiesche, Königstein im Taunus 1933, abgebildet sowie in &amp;#039;&amp;#039;Der [[Schwäbischer Albverein|Schwäbische Albverein]] und seine Wandergebiete 1888–1938. Seinen Mitgliedern aus Anlaß des 50jährigen Bestehens gewidmet vom Schwäbischen Albverein&amp;#039;&amp;#039;, Alemannen-Verlag, Tübingen-Stuttgart 1938. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Paul Strähle - NSFK.jpg|mini|Signierte Widmung, seinem „NSFK-Kameraden“ [[Fritz Abele]] (1915–1994),&amp;lt;ref&amp;gt;Ehrenbürger von Schorndorf, vgl. [https://www.schorndorf.de/de/stadt-buerger/die-daimlerstadt/stadtportrait/ehrenbuerger/fritz-abele www.schorndorf.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Schorndorf 1937, in: Paul Strähle: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschland von oben&amp;#039;&amp;#039;, 1925.]]&lt;br /&gt;
Strähle trat zum 1. April 1936 der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 3.727.191)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/43410855&amp;lt;/ref&amp;gt; und war Angehöriger des [[Nationalsozialistisches Fliegerkorps|Nationalsozialistischen Fliegerkorps (NSFK)]]. Als Offizier der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] wurde er während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in der [[Aufklärungsflugzeug#Deutsches Reich 1939–1945|Luftaufklärung]] u.&amp;amp;nbsp;a. an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] eingesetzt. Die Entwicklung des belichteten Materials erfolgte in LKW, die zu diesem Zweck nach Plänen Strähles zu mobilen Dunkelkammern umgerüstet worden waren. Auch private Filmaufnahmen Strähles vom Kriegsverlauf in der [[Sowjetunion]] sind überliefert. Die am Boden und in der Luft erstellten Filme zeigen die von den deutschen Angreifern zerstörten Städte, [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges#Sowjetische Soldaten in deutschem Gewahrsam|sowjetische Kriegsgefangene]], die [[Geschichte der Juden in Russland#Im Zweiten Weltkrieg|jüdische Bevölkerung]] vor Ort und öffentliche Hinrichtungen von „[[Sowjetische Partisanen|Partisanen]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/privatfilme-zweiter-weltkrieg-100.html ZDFzeit-Dokumentation „Wir im Krieg. Privatfilme aus Hitlers Reich“ 2020].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strähle galt nach einem mehrjährigen [[Entnazifizierung|Entnazifizierungsverfahren]] an der [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer]] Schorndorf 1950 als „entnazifiziert“; in einem Berufungsverfahren wurde er von der Belastetengruppe III („Minderbelastet“) in die Belastetengruppe IV („Mitläufer“) hinuntergestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Spruchkammer 50 – Schorndorf: Verfahrensakten / 1946-1950 (mit Vor- und Nachakten)&amp;#039;&amp;#039;, Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 902/25 Bü 7977.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Erlaubnis des deutschen Luftverkehrs durch die Alliierten Mitte der 1950er Jahre nahm Strähle seine Luftbildtätigkeit wieder auf und fertigte bis zum Ende des Jahrzehnts weitere 9000 Luftaufnahmen an,&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfiz&amp;quot; /&amp;gt; welche sich bis heute im Familienarchiv befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Strähle war der Vater des Unternehmers und Rennfahrers [[Paul-Ernst Strähle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1917 [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
* 1969: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1972: Luftpost-Plakette&lt;br /&gt;
* Benennung einer Straße in Schorndorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Paul Strähle: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschland von oben. Erste&amp;#039;&amp;#039; [und einzige] &amp;#039;&amp;#039;Folge: Württemberg und Hohenzollern. Einhundert Aufnahmen aus dem Flugzeug. Einführung und Erläuterungen von Dr. Carl Uhlig&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen, Alexander Fischer Verlag 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.straehle-luftbild.de/ Strähle-Luftbild-Archiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012724379|VIAF=171487935}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strahle, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pilot (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSFK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schorndorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Luftfahrt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Strähle, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Flugpionier und Jagdflieger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Mai 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schorndorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Mai 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schorndorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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