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	<title>Paul Singer (Politiker) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Alex1011: /* Leben */ +Leuschen-Seppel</title>
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		<updated>2024-12-11T14:45:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; +Leuschen-Seppel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Paul Singer (SPD) crop.jpg|mini|hochkant|Paul Singer, Fotografie vor 1907]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Singer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Januar]] [[1844]] in [[Berlin]]; † [[31. Januar]] [[1911]] ebenda) war ein deutscher Fabrikant, Mitbegründer und Vorsitzender der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Parteivorstand1909 B.jpg|mini|hochkant=1.2|SPD-Parteivorstand 1909. Hintere Reihe: [[Luise Zietz]], [[Friedrich Ebert]], [[Hermann Müller (Reichskanzler)|Hermann Müller]], [[Robert Wengels]]. Vordere Reihe: [[Alwin Gerisch]], Paul Singer, [[August Bebel]], [[Wilhelm Pfannkuch (Politiker)|Wilhelm Pfannkuch]], [[Hermann Molkenbuhr]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichstagsfraktion1889.jpg|mini|hochkant=1.2|Singer (hintere Reihe, der fünfte von links) als Mitglied der sozialistischen Reichstagsfraktion von 1889. (sitzend: von links: [[Georg Schumacher (Politiker, 1844)|Georg Schumacher]], [[Friedrich Harm]], [[August Bebel]], [[Heinrich Meister]], [[Karl Frohme]]. Stehend: [[Johann Heinrich Wilhelm Dietz]], [[August Kühn (Politiker)|August Kühn]], [[Wilhelm Liebknecht]], [[Karl Grillenberger]], &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Singer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Singer wurde als neuntes Kind des jüdischen Kaufmanns &amp;#039;&amp;#039;Jacob Singer&amp;#039;&amp;#039; (* 1800; † 21. Dezember 1848) und der &amp;#039;&amp;#039;Caroline geb. Levy&amp;#039;&amp;#039; (um 1803–1867) in der [[Behrenstraße]] 48&amp;lt;!--&amp;lt;ref&amp;gt;„Singer, J. Gold- und Silberhändler, Behrenstr. 48“ (&amp;#039;&amp;#039;Berliner Adressbuch&amp;#039;&amp;#039; 1844).&amp;lt;/ref&amp;gt; SORRY. Hier ist der Link zur Behrenstraße im Jahr 1844: Kein singer [http://digital.zlb.de/viewer/image/11940441_1844/564/], auch unter Suche nach SINGER nicht eingetragen ---&amp;gt; in Berlin geboren und besuchte 1851 bis 1858 die „Königliche Realschule“ in Berlin. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, da sein Vater früh verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;150 Jahre SPD, vorwärts extra 2/2013, S. 75&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend absolvierte er eine kaufmännische Lehre in seiner Geburtsstadt. Bis 1869 arbeitete Singer als Handlungsgehilfe in Berlin. 1869 bis 1887 war er gemeinsam mit seinem Bruder &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Singer&amp;#039;&amp;#039; (1841–1920) Inhaber der „Damenmäntelfabrik Gebr. Singer“,&amp;lt;ref&amp;gt;Nach den Berliner Adressbüchern lag die Fabrik in der „Kommandantenstr. 84“.&amp;lt;/ref&amp;gt; seit 1887 [[Privatier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch kam Singer aus der bürgerlichen demokratischen Bewegung. Er gehörte seit 1862 der [[Deutsche Fortschrittspartei|Deutschen Fortschrittspartei]] an und entwickelte sich unter dem Einfluss von [[Johann Jacoby]] zum radikalen Demokraten.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Gemkow: &amp;#039;&amp;#039;Singer, Paul&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon zur deutschen Geschichte]]. von den Anfängen bis 1917&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von [[Karl Obermann]] u.&amp;amp;nbsp;a. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1967, S. 443.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Kreis gehörten [[Guido Weiss (Journalist)|Guido Weiß]], George Friedländer, [[Paul Langerhans (Politiker)|Paul Langerhans]], [[Franz Mehring]], Ludwig Devereux, [[Johann Julius Wilhelm Spindler|William Spindler]] und [[Ludwig Loewe|Ludwig Löwe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Gemkow, Paul Singer (1957), S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1868 kam er in Kontakt mit [[August Bebel]] und [[Wilhelm Liebknecht]]. Im selben Jahr wurde er Mitbegründer des Demokratischen [[Arbeiterverein]]s und Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Berliner Arbeitervereins&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinsam mit [[Wilhelm Eichhoff (Journalist)|Wilhelm Eichhoff]] und [[Carl Hirsch]] trat er für die Annahme des Programms der [[Internationale Arbeiterassoziation|Internationalen Arbeiterassoziation]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Gemkow: &amp;#039;&amp;#039;Singer, Paul&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung Biographisches Lexikon|Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon]], Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 43⁻433 hier S. 432.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später trat er der [[Sozialdemokratische Arbeiterpartei (Deutschland)|SDAP]] bei. Bis 1878 trat er in der Öffentlichkeit politisch allerdings nicht mehr in Erscheinung, weil er an [[Tuberkulose]] erkrankte und an die [[Italienische Riviera|Riviera]] zur Kur geschickt wurde und sich um die „Damenmäntelfabrik Gebr. Singer“ kümmern musste.&amp;lt;ref&amp;gt;August Bebel: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Paul Singer&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem Erlass des [[Sozialistengesetz]]es organisierte Singer Solidaritätsaktionen. Er gehörte zu denjenigen, die den Kontakt zwischen der Parteiführung in Deutschland und [[Karl Marx]] und [[Friedrich Engels]] in [[London]] aufrechterhielten. Nach einer ergebnislosen Hausdurchsuchung wurde Singer 1879 unter ständige Überwachung der politischen Polizei gestellt. Dennoch war er in den folgenden Jahrzehnten einer der wichtigsten Geldgeber für die Partei. So wurde Singer 1879 zum Mitbegründer der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Sozialdemokrat]]&amp;#039;&amp;#039;. 1884 begründete und finanzierte er das &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Volksblatt]]&amp;#039;&amp;#039; und war mit [[Wilhelm Blos]] dessen Herausgeber. Nach dem Auslaufen des Sozialistengesetzes 1891 war diese Zeitung Grundlage für die Wiedergründung des &amp;#039;&amp;#039;[[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039;, des Zentralorgans der SPD. In den folgenden Jahren war er finanziell an zahlreichen Vereins- und Verbandsgründungen aus dem Umfeld der [[Arbeiterbewegung]] beteiligt. Trotz antisemitischer Kampagnen wurde Singer 1884 erstmals zum [[Berliner Stadtverordnetenversammlung|Berliner Stadtverordneten]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rosemarie Leuschen-Seppel: Sozialdemokratie und Antisemitismus im Kaiserreich - Die Auseinandersetzungen der Partei mit den konservativen und völkischen Strömungen des Antisemitismus 1871-1914. Verlag Neue Gesellschaft Bonn 1978, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1887 blieb er bis zu seinem Tod Vorsitzender der sozialdemokratischen Stadtverordnetenfraktion. Dort profilierte er sich als Verwaltungsfachmann. Ebenfalls von 1884 bis zu seinem Tod war er Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstages]]. Bereits 1885 war er Mitglied des Fraktionsvorstandes und seit 1890 Fraktionsvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seines Mandats wurde Singer am 29. Juni 1886 aus Berlin und ein Jahr später aus [[Offenbach am Main|Offenbach]] ausgewiesen. Dies führte zu einer Protestkundgebung der Anhänger der verbotenen Partei. Bis zur Rückkehr nach Berlin im Jahr 1890 lebte Singer in [[Dresden]]. Seit 1887 war er Mitglied im Parteivorstand und seit 1890 zunächst gemeinsam mit [[Alwin Gerisch]] und ab 1892 gemeinsam mit [[August Bebel]] Vorsitzender der SPD. Außerdem leitete er von 1890 bis 1909 mit Ausnahme des Jahres 1901 die jährlichen sozialdemokratischen Parteitage. Während des [[Revisionismus#Sozialdemokratie|Revisionismusstreits]] im Jahr 1898 wandte sich Singer zwar gegen die Ideen von [[Eduard Bernstein]], sprach sich aber gleichzeitig gegen dessen Parteiausschluss aus. Singer war neben August Bebel und Wilhelm Liebknecht zweifellos einer der wichtigsten Führer der deutschen [[Sozialdemokratie]] in ihrer Aufstiegsphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit für die Arbeiterbewegung, für deren Partei er als Jude auch eine wichtige Figur im Kampf gegen den [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemitismus]] war, war Singer auch im Bereich der Sozialpolitik, durch sein Wirken im [[Berliner Asylverein für Obdachlose]] und durch sein Wirken in der [[Juden in Berlin|jüdischen Gemeinde in Berlin]] außerordentlich populär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:B-Friedrichsfelde Zentralfriedhof 03-2015 img03 Paul Singer.jpg|mini|Grabmal Singers auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde (in der [[Gedenkstätte der Sozialisten]])]]&lt;br /&gt;
Am 31. Januar 1911 starb Paul Singer unverheiratet in Berlin. Seine Beerdigung am 5. Februar 1911, zu der fast eine Million Menschen kamen, wurde zum größten [[Marsch#Gedenk-, Protest-, Trauermärsche|Trauermarsch]], den Berlin je gesehen hat. Er wurde auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] beigesetzt. Das Grabmal, nach Entwürfen von [[Ludwig Hoffmann (Architekt)|Ludwig Hoffmann]] und mit einem Porträtmedaillon von [[Constantin Starck]], wurde 1913 errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Hoffmann (Gewerkschafter)|Joachim Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Friedrichsfelde. Ein deutscher Nationalfriedhof. Kulturhistorischer Reiseführer&amp;#039;&amp;#039;. Das Neue Berlin, Berlin 2001, ISBN 3-360-00959-2, S. 44–47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Paul Singers Grabstätte wurde 1950 in die damals von der DDR-Führung neu errichtete &amp;#039;&amp;#039;[[Gedenkstätte der Sozialisten]]&amp;#039;&amp;#039; integriert und gehört seither zur Reihe der Gräber und Denkmäler [[Liste der Grabstätten in der Gedenkstätte der Sozialisten und der Gräberanlage Pergolenweg#Gräber und Denkmäler an der Ringmauer der Gedenkstätte der Sozialisten|an deren Ringmauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Benennungen==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Grüne Weg&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Friedrichshain]] in &amp;#039;&amp;#039;Paul-Singer-Straße&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=h |bez=05 |id=P160 |zlb98=1518 |name=Paul-Singer-Straße}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1933 erhielt diese Straße den Namen &amp;#039;&amp;#039;Brauner Weg&amp;#039;&amp;#039;, was am 31. Juli 1947 in &amp;#039;&amp;#039;Singerstraße&amp;#039;&amp;#039; geändert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Sieglinde Heppener: &amp;#039;&amp;#039;Solange meine Kraft reicht, werden Sie mich auf dem Posten finden. Paul Singer, jüdischer Unternehmer, sozialdemokratischer Politiker und Verleger, zu seinem 150. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in [[Bremen]]-[[Vahr]] existiert eine &amp;#039;&amp;#039;Paul-Singer-Straße&amp;#039;&amp;#039;, ebenso in [[Halle_(Saale)|Halle]]-[[Reideburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 konstituierte sich in Berlin-Friedrichshain der Verein &amp;#039;&amp;#039;Paul Singer e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Paul Singer Verein&amp;#039;&amp;#039;. [[Paul Singer Verein]], Berlin-Friedrichshain.&amp;lt;/ref&amp;gt; der sich im Angedenken an Singers soziale Projekte versteht. Zusammen mit dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg betreut der Verein die nationale Gedenkstätte [[Friedhof der Märzgefallenen]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Parteigenossen!&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Bernstein: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Berliner Arbeiterbewegung. Zweiter Teil&amp;#039;&amp;#039;. Buchhandlung Vorwärts, Berlin 1907, S. 175 und Heinrich Gemkow: Paul Singer (1957), S. 73–74.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Flugblatt 1886&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zu den Stadtverordneten-Wahlen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Volksblatt&amp;#039;&amp;#039; 8. September 1887.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Gemkow: Paul Singer (1957), S. 79–83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erklärung. Arbeiter Berlins! Parteigenossen!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Volksblatt&amp;#039;&amp;#039; 26. November 1887. Beilage&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Gemkow: Paul Singer (1957), S. 73–78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Bebelschen Vorschlag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die neue Zeit]]. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens&amp;#039;&amp;#039;. 16.1897-98, 1. Band, 1898, Heft 11, S. 324–329 [http://library.fes.de/cgi-bin/neuzeit.pl?id=07.02842&amp;amp;dok=1897-98a&amp;amp;f=189798a_0324&amp;amp;l=189798a_0329 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* August Bebel, Paul Singer: &amp;#039;&amp;#039;Gesetz betr. Invaliditäts- und Altersversicherung&amp;#039;&amp;#039;. J. H. W. Dietz Nachf., Stuttgart 1889&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die parlamentarische Thätigkeit der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion: 14. November 1899 bis 12. Juni 1900. Erstattet von Paul Singer&amp;#039;&amp;#039;. Buchhandlung Vorwärts, Berlin, 1900&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Der Kampf ums Recht“. Eine Rede zur Frage der „Kaufmännischen Schiedsgerichte“ gehalten in einer vom Centralverband der Handlungsgehülfen und Gehülfinnen Deutschlands und vom Centralverband der Handelshülfsarbeiter einberufenen öffentlichen Versammlung in Berlin, am 10. Februar 1902 mit einem Anhang: Zur Geschichte der „Kaufmännischen Schiedsgerichte“&amp;#039;&amp;#039;. Meyer, Hamburg-Eilbek 1902&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sozialdemokratie in der Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Welt-Kalender für das Jahr 1902&amp;#039;&amp;#039;. Auer, Hamburg 1902, S. 34&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Gemkow: Paul Singer (1957), S. 147–148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wehe den Siegern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie&amp;#039;&amp;#039;. 21.1902-1903, 1. Band, 1903, Heft 12, S. 357–360 [http://library.fes.de/cgi-bin/neuzeit.pl?id=07.04639&amp;amp;dok=1902-03a&amp;amp;f=190203a_0357&amp;amp;l=190203a_0360 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der preußische Parteitag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie&amp;#039;&amp;#039;. - 26.1907-1908, 1. Band, 1908, Heft 7, S. 212–216 [http://library.fes.de/cgi-bin/neuzeit.pl?id=07.06490&amp;amp;dok=1907-08a&amp;amp;f=190708a_0212&amp;amp;l=190708a_0216 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Reichsverfassung und die Finanzreform&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Kultur-Parlament&amp;#039;&amp;#039;. Vita, Berlin-Charlottenburg 1909, 1, S. 58–65&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paul Singer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die neue Zeit. Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie.&amp;#039;&amp;#039; 29.1910-1911, 1. Band, 1911, Heft 19, S. 649–652. [http://library.fes.de/cgi-bin/neuzeit.pl?id=07.07829&amp;amp;dok=1910-11a&amp;amp;f=191011a_0649&amp;amp;l=191011a_0652 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* August Bebel: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Paul Singer.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Vorwärts (Deutschland)|&amp;#039;&amp;#039;Vorwärts&amp;#039;&amp;#039;]], Berlin 7. Februar 1911&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;August Bebel. Ausgewählte Reden und Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 8/1. Saur, München 1997, S. 491–497.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eduard Bernstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedächtnis Paul Singers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Wahre Jacob|Der wahre Jacob]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 641, 1911, S. 6961–6964. [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/wj1911/0063?sid=7e467d1a1a9da5d8cbb8ad2ad183cde8 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* [[Max Schippel]]: &amp;#039;&amp;#039;Paul Singer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sozialistische Monatshefte]].&amp;#039;&amp;#039; 15 = 17(1911), Heft 3 vom 9. Februar 1911, S. 159–162. [http://library.fes.de/cgi-bin/digisomo.pl?id=02619&amp;amp;dok=1911/1911_03&amp;amp;f=1911_0159&amp;amp;l=1911_0162 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* [[Lenin]]: &amp;#039;&amp;#039;Paul Singer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;W. I. Lenin. Werke.&amp;#039;&amp;#039; Band 17. Dietz Verlag, Berlin 1962, S. 76–79. [http://www.marxists.org/archive/lenin/works/1911/feb/08b.htm englische Version]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Victor Adler]]. Briefwechsel mit August Bebel und [[Karl Kautsky]] sowie Briefe von und an [[Ignaz Auer]], Eduard Bernstein, [[Adolf Braun (Politiker, 1862)|Adolf Braun]], [[Johann Heinrich Wilhelm Dietz|Heinrich Dietz]], [[Friedrich Ebert]], Wilhelm Liebknecht, [[Hermann Müller (Reichskanzler)|Hermann Müller]] und Paul Singer.&amp;#039;&amp;#039; Gesammelt und erl. von [[Friedrich Adler (Politiker)|Friedrich Adler]]. Hrsg. vom Parteivorstand d. Sozialistischen Partei Österreichs. Verlag der Wiener Volksbuchhandlung, Wien 1954.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Gemkow]]: &amp;#039;&amp;#039;Paul Singer – ein bedeutender Führer der deutschen Arbeiterbewegung. Mit einer auswahl aus seinen Reden und Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Dietz Verlag, Berlin 1957 (&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte und Theorie der Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039; Heft 17).&lt;br /&gt;
* Heinrich Gemkow: &amp;#039;&amp;#039;Paul Singer. Vom bürgerlichen Demokraten zum Führer der deutschen Arbeiterbewegung (1862–1890).&amp;#039;&amp;#039; (Phil. Diss. [[Humboldt-Universität]] Berlin 1959, mschr.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paul Singer.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Verstorbene Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH, Hannover 1960, S. 291–292.&lt;br /&gt;
* Heinrich Gemkow: &amp;#039;&amp;#039;Großbourgeois und musterhafter Sozialdemokrat.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung.&amp;#039;&amp;#039; Dietz Verlag, Berlin 1969, S.&amp;amp;nbsp;106–113.&lt;br /&gt;
* W. Henze: &amp;#039;&amp;#039;Paul Singer in Kampfgemeinschaft mit August Bebel an der Spitze der revolutionären Sozialdemokratie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung.&amp;#039;&amp;#039; 32 Jg., Berlin 1990, S. 26–36.&lt;br /&gt;
* Ursula Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Singer, Paul.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Demokratische Wege. Deutsche Lebensläufe aus fünf Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Manfred Asendorf]] und Rolf von Bockel. J. B. Metzler, Stuttgart, Weimar 1992, ISBN 3-476-01244-1, S. 603–605.&lt;br /&gt;
* L. Demps: &amp;#039;&amp;#039;Paul Singer, soziale Utopie, Judentum und Arbeiterbewegung.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ludger Heid]], [[Arnold Paucker]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Juden und deutsche Arbeiterbewegung bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1992, S. 103–114.&lt;br /&gt;
* [[Arno Herzig]]: &amp;#039;&amp;#039;Singer, Paul.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Julius Hans Schoeps]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neues Lexikon des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh/München 1992, ISBN 3-570-09877-X, S. 425.&lt;br /&gt;
* [[Sieglinde Heppener]]: &amp;#039;&amp;#039;Solange meine Kraft reicht, werden Sie mich auf dem Posten finden. Paul Singer, jüdischer Unternehmer, sozialdemokratischer Politiker und Verleger, zu seinem 150. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrag der Historischen Kommission beim Landesvorstand Berlin der SPD. Berlin 1995.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Heinz Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratische Parlamentarier in den deutschen Reichs- und Landtagen 1867–1933. Biographien, Chronik, Wahldokumentation. Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 7). Droste, Düsseldorf 1995, ISBN 3-7700-5192-0, S. 706.&lt;br /&gt;
* Heinrich Gemkow: &amp;#039;&amp;#039;Paul Singer und Friedrich Engels. Vom Wachsen einer Freundschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung.&amp;#039;&amp;#039; 38. Jg. März 1996. 3K-Verlag Köschling, Berlin 1996, S.&amp;amp;nbsp;3–13.&lt;br /&gt;
* Ursula Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Paul Singer (1844–1911). Eine politische Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5257-9 (&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien&amp;#039;&amp;#039; 138)&lt;br /&gt;
* [[Heinz Marohn]]: &amp;#039;&amp;#039;Paul Singer. Reichstagsabgeordneter - gewählt in Friedrichshain und Kreuzberg&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2006 (&amp;#039;&amp;#039;Friedrichshainer Hefte&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|463|464|Singer, Paul|Ursuĺa Reuter|117630373}}&lt;br /&gt;
* Werner Ruch: &amp;#039;&amp;#039;Paul Singer. Einem Berliner zur Erinnerung.&amp;#039;&amp;#039; Geschichtskommission Die Linke, Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Paul Singer (politician)|Paul Singer (Politiker)}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117630373|NAME=Paul Singer}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|117630373|Paul Singer}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=paul-singer|Autor=Susanne Eckelmann}}&lt;br /&gt;
* Ursula Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Nicht fragen, wer ist der Mann, sondern: Wie ist der Mann. Paul Singer (1844–1911): Bürger, Kaufmann, Sozialdemokrat.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.steinheim-institut.de/edocs/kalonymos/kalonymos_2002_1.pdf#P.1 steinheim-institut.de] (PDF; 428&amp;amp;nbsp;KB)&lt;br /&gt;
* [http://archiv.spd-berlin.de/geschichte/personen/l-z/singer-paul Singer-Biografie] der Berliner SPD&lt;br /&gt;
* [http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2005-2-019 Rezension über die Biografie von U. Reuter] H-Sozkult&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.paulsinger.de Paul-Singer-Verein] // Wegen Aktualisierungs- und Wartungsarbeiten vorübergehend nicht erreichbar. 9. März 2010 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bundesvorsitzende der SPD}}&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=p|GND=117630373|LCCN=no/2004/87880|VIAF=45085272}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Singer, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fabrikant und Politiker (SPD), SPD-Mitbegründer, Vorsitzender und MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Januar 1844&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Januar 1911&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alex1011</name></author>
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