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	<title>Paul Schumann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:58:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Schumann&amp;diff=1474316&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2023-11-23T09:53:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Kunsthistoriker Paul Schumann; zum gleichnamigen Veterinärmediziner siehe [[Paul Schumann (Tiermediziner)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Schumann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. August]] [[1855]] in [[Großenhain]]; † [[24. September]] [[1927]] in [[Dresden]]) war Kulturreformer, ein maßgeblicher Mitarbeiter der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kunstwart]]&amp;#039;&amp;#039; und Mitbegründer des [[Dürerbund]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Paul Schumann hatte die [[Dreikönigschule]] in Dresden und die [[Gymnasium St. Augustin|Fürstenschule Grimma]] besucht und in [[Universität Leipzig|Leipzig]], [[Universität Tübingen|Tübingen]] und [[Technische Universität Dresden|Dresden]] [[Architektur]], [[Klassische Philologie]] und [[Kunstgeschichte]] studiert. In klassischer und in neuerer Philologie legte er [[Staatsexamen]] ab. 1884 promovierte er mit einer Arbeit über das &amp;#039;&amp;#039;Barock und Rokoko&amp;#039;&amp;#039;. Schumann unternahm ausgedehnte Bildungsreisen nach [[Italien]], [[Frankreich]], [[Niederlande|Holland]] und [[Belgien]] und wurde später zum Professor ernannt. Er war in erster Ehe mit Elsbeth Doehn, Tochter des deutsch-amerikanischen Schriftstellers [[Rudolf Doehn]], verheiratet. Ihr gemeinsamer Sohn, [[Wolfgang Schumann (Schriftsteller)|Wolfgang Schumann]], wuchs nach der Scheidung im Hause seines Stiefvaters [[Ferdinand Avenarius]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frank Fiedler (Heimatforscher)|Frank Fiedler]]: [http://www.uwe-fiedler.name/duererbundhaus.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kindheitserinnerungen an seinen Vater und das „Dürerbundhaus“ Dresden&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 439 kB. Der Vater war [[Friedrich Kurt Fiedler|Kurt Fiedler]], 1894–1950.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schumann gab 1888 seine Tätigkeit als [[Lehrer]] und Mitdirektor an der &amp;#039;&amp;#039;Müller-Gelinekschen Realschule&amp;#039;&amp;#039; zugunsten der redaktionellen Verantwortung beim &amp;#039;&amp;#039;[[Dresdner Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039; auf, wo er sich bis 1923 als verantwortlicher Leiter des [[Feuilleton]]s und [[Chefredakteur]] für Kunst und Wissenschaft einen Namen als streitbarer [[Kunstkritiker]] machte. Vehement trat er dabei gegen den Literaten [[Karl May]] auf, dessen Werke er zur &amp;#039;&amp;#039;Schund- und Schmutzliteratur&amp;#039;&amp;#039; zählte. Dagegen gehörten die Maler [[Arnold Böcklin]], [[Max Klinger]] und [[Auguste Rodin]] zu jenen Künstlern, für die sich Schumann besonders engagierte. Er zählte neben Avenarius und [[Cornelius Gurlitt (Kunsthistoriker)|Cornelius Gurlitt]] zu den Anhängern der [[Kunsterziehungsbewegung]], die sich für die Kunstpflege an Schulen, Universitäten und Museen einsetzte. In der ab 1901 bis 1917 erschienenen Sonntagsbeilage des &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Anzeigers&amp;#039;&amp;#039; ließ Schumann junge Professoren von der [[Technische Universität Dresden|TH Dresden]] zu Wort kommen. Aus den Einnahmen dieser Zeitung wurde die [[Güntzstiftung|Stiftung]] des [[Justus Friedrich Güntz]] finanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blasewitz Dresden Dürerbundhaus 1925.jpg|mini|[[Blasewitz]]: Das Dürerbundhaus, in dem Schumann jahrelang lebte.]] &lt;br /&gt;
Mit Avenarius arbeitete Schumann ab 1887 in der Redaktion des &amp;#039;&amp;#039;Kunstwart&amp;#039;&amp;#039; eng zusammen. 1902 gründeten sie gemeinsam den [[Dürerbund]]. Paul Schumann war zunächst 1. Schriftführer und übernahm nach Avenarius’ Tod 1923 nominell den Vorsitz, wobei sein Sohn Wolfgang die intellektuelle Führung innehatte. Außerdem arbeitete er im [[Goethe-Bund]] und im [[Bund Heimat und Umwelt in Deutschland|Bund Heimatschutz]] mit und er engagierte sich für die sächsische [[Volkskunst]], den [[Naturschutz]] und die Pflege der [[Deutsche Sprache|Deutschen Sprache]]. Als Mitglied des [[Deutscher Werkbund|Deutschen Werkbundes]] propagierte er die &amp;#039;&amp;#039;Sachlichkeit&amp;#039;&amp;#039; in Architektur und [[Kunstgewerbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 zählte er zu den Mitbegründern der Dresdner [[Volkshochschule]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wiltrud Gieseke]], Karin Opelt: &amp;#039;&amp;#039;Erwachsenenbildung in politischen Umbrüchen: Programmforschung [[Volkshochschule Dresden]] 1945–1997.&amp;#039;&amp;#039; VS, 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt war Schumann Mitglied in über 50 Vereinen. In Dresden wirkte er zeitweilig in städtischen Gremien mit, im Kunstausschuss und im Ausschuss zur Förderung des Dresdner Hochschulwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Amt der Stadt Dresden: &amp;#039;&amp;#039;Die Verwaltung der Stadt Dresden 1927&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1929, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Bronzeporträtbüste wurde von der Dresdner Bildhauerin und Zeichnerin [[Etha Richter]] geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutschefotothek.de/obj87504390.html Porträt bei der Deutschen Fotothek]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Paul Schumann Max Klinger Wandgemälde 1909.jpg|mini|hochkant|[[Max Klinger]] (1909)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Barock und Rococo: Studien zur Baugeschichte des 18. Jahrhunderts mit besonderem Bezug auf Dresden, Beiträge zur Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Seemann, Leipzig 1885.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hundert Meister der Gegenwart. 20 Kunstmappen.&amp;#039;&amp;#039; Mit Texten von Paul Schumann et al. Seemann, Leipzig 1902–1904.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landkirchen: Entworfen und ausgeführt von den Architekten Schilling &amp;amp; Graebner.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Geleitwort von Paul Schumann. Gilber, Leipzig 1903.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Berühmte Kunststätten, Heft 46. Seemann, Leipzig 1909 ([http://www.archive.org/details/dresdensc00schu Digitalisat der 1. Auflage] und der [https://archive.org/stream/dresden00schu 2. erweiterten Auflage von 1922] im [[Internet Archive]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die Blüte Griechenlands|Max Klingers Wandgemälde für die Aula der Universität Leipzig.]]&amp;#039;&amp;#039; Seemann, Leipzig 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Kunstgewerbe.&amp;#039;&amp;#039; Heinrich, Dresden 1911.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Sachsen in Farbenphotographie.&amp;#039;&amp;#039; Mitarb.: [[Paul Benndorf]], [[Georg Beutel]] et al. Berlin 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Tagespresse und die Kritik wider [[Karl Bücher]]&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1917.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschtum und höhere Schulen.&amp;#039;&amp;#039; Anhang: &amp;#039;&amp;#039;Sinn und Unsinn im grammatischen Unterricht.&amp;#039;&amp;#039; Koch, Dresden 1917. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Erzgiesserei Pirner &amp;amp; Franz (Inhaber Oswald Haberland) in Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Dresden: Laubedruck, 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tante Quantilla, oder die fünf Sinne im grammatischen Unterricht. Unterhaltungen über Satzergliederung und andere grammatische Fragen zwischen mir und meinem Jungen.&amp;#039;&amp;#039; Anhang: &amp;#039;&amp;#039;Die Irrlehre vom Hiotus im Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Dresden-Blasewitz; Koch, Dresden 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moderne Bronzen.&amp;#039;&amp;#039; Zweite Ausgabe. Laubedruck, Dresden, 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Kratzsch: &amp;#039;&amp;#039;Kunstwart und Dürerbund. Ein Beitrag zur Geschichte der Gebildeten im Zeitalter des Imperialismus.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1969, ISBN 3-525-36125-4.&lt;br /&gt;
* Herbert Zeißig: &amp;#039;&amp;#039;Eine Deutsche Zeitung. 200 Jahre Dresdner Anzeiger. Eine zeitungs- und kulturgeschichtliche Festschrift&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Güntzschen Stiftung, Dresden 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|117303321}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uwe-fiedler.eu/dresden/duererbund/paul-schumann/ Paul Schumann] auf der Webseite &amp;quot;Zur Stadtgeschichte von Dresden&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtwikidd.de/wiki/Paul_Schumann Artikel im Stadtwiki Dresden]&lt;br /&gt;
* [http://www.karl-may-wiki.de/index.php/Paul_Schumann Karl-May-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117303321|LCCN=n/2010/43191|VIAF=59857791}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schumann, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:May-Kritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Werkbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schumann, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Großenhain]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. September 1927&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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