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	<title>Paul Scarron - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:49:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Scarron&amp;diff=280413&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HAL-Guandu: /* Leben und Schaffen */ Wikilink angepasst</title>
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		<updated>2024-04-15T01:36:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Schaffen: &lt;/span&gt; Wikilink angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Paul Scarron.jpg|right|250px|Paul Scarron]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Scarron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 4. oder 14. Juli [[1610]] in [[Paris]]; † [[7. Oktober]] [[1660]] in Paris) war ein französischer Schriftsteller. Von Literarhistorikern wird er gern als Realist „avant la lettre“ gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Schaffen ==&lt;br /&gt;
Scarron stammte aus einer Pariser Juristen-Familie, erhielt eine gute Schulbildung und ließ sich 1634 die Niederen Weihen erteilen, was ihm 1636 das Besetzen einer einträglichen [[Domherr]]enpfründe in [[Le Mans]] erlaubte, nachdem eine Rom-Reise 1635 seine Bildung vervollständigt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1638 eine fortschreitende Muskellähmung sein Leben zu erschweren begann, verkaufte Scarron 1640 seine [[Pfründe]] und kehrte nach Paris zurück, wo er Anschluss an die Literatenkreise fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er debütierte mit humoristischen Texten: 1643 publizierte er den Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Recueil de quelques vers burlesques&amp;#039;&amp;#039; (=Sammelband einiger [[Burleske|burlesker]] Verse), der viel nachgeahmt wurde. Von 1648 bis 1652 arbeitete er an &amp;#039;&amp;#039;Le Virgile travesti&amp;#039;&amp;#039; [=der verkleidete Vergil], einer [[Parodie]] von [[Vergil]]s Epos &amp;#039;&amp;#039;[[Aeneis]]&amp;#039;&amp;#039;, das im Lateinunterricht der Zeit obligatorisch und deshalb gut bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast von Anbeginn an war er auch als Komödienautor aktiv und blieb es u.&amp;amp;nbsp;a. mit &amp;#039;&amp;#039;Jodelet ou le Maître valet&amp;#039;&amp;#039; [=J. oder der Herr als Diener] (1645), &amp;#039;&amp;#039;Don Japhet d’Arménie&amp;#039;&amp;#039; (1653), &amp;#039;&amp;#039;L’Écolier de Salamanque&amp;#039;&amp;#039; [=der Student aus Salamanca] (1654), &amp;#039;&amp;#039;Le Marquis ridicule ou la comtesse faite à la hâte&amp;#039;&amp;#039; [=der lächerliche Marquis oder die eilig kreierte Comtesse] (1655), &amp;#039;&amp;#039;La fausse apparence&amp;#039;&amp;#039; [=der trügerische Schein] (1657), &amp;#039;&amp;#039;Le Prince corsaire&amp;#039;&amp;#039; [=der Piratenfürst] (1658). Mit seinen Komödien schwamm Scarron auf der Welle der zeitgenössischen „Mantel-und-Degen-Stücke“ ([[Schelmenroman#Der Pikaroroman|Schelmenromane]]) im spanischen Stil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Paul Scarron 2.jpg|mini|Paul Scarron. Musée de Tessé]]&lt;br /&gt;
Sein größter und dauerhaftester Erfolg wurde &amp;#039;&amp;#039;Le Roman comique&amp;#039;&amp;#039; (2 Bde., 1651 und 1657, unvollendet), ein auch heute noch gut lesbarer burlesker Roman, dessen Rahmen- und Haupthandlung mit derber Komik den heroisch-galanten Roman à la [[Madeleine de Scudéry|Scudéry]] und [[Gautier de Costes de La Calprenède|La Calprenède]] parodiert und persifliert und dessen eingelegte Novellen und Binnenerzählungen im galant-sentimentalen Ton spanischer Vorbilder gehalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1652 mehrte eine ganz andere Aktion den Bekanntheitsgrad Scarrons: Er heiratete, obwohl inzwischen weitgehend gelähmt und nicht eben reich, eine 16-jährige mittellose kleinadelige Waise, die ihm durch kluge und wohlgesetzte Briefe aufgefallen war: [[Françoise d’Aubigné, marquise de Maintenon|Françoise d’Aubigné]], eine Enkelin von [[Agrippa d’Aubigné]], die später als Madame de Maintenon Gattin „linker Hand“ von [[Ludwig XIV.]] wurde. Dank dem Witz und Galgenhumor Scarrons, aber auch dank dem Charme und Esprit seiner jungen Frau wurde ihr Haus zum Treffpunkt von Literaten und geistig interessierten Aristokraten, was ihnen wiederum half, die Zuwendungen diverser Mäzene zu erhalten, in den 1640er Jahren insbesondere des [[Jean-François Paul de Gondi|Kardinals de Retz]] und in den 1650ern des Finanzministers [[Nicolas Fouquet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht zu Unrecht war Scarron 1651, während der „[[Fronde]]“, eine gegen den Minister Kardinal [[Jules Mazarin|Mazarin]] gerichtete Polit-Satire zugeschrieben worden, &amp;#039;&amp;#039;La Mazarinade&amp;#039;&amp;#039;. Dies brachte ihn 1653, nach dem Sieg Mazarins, kurz in Schwierigkeiten und veranlasste ihn zu einer mehrmonatigen Entfernung aus Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schaffen Scarrons fällt zeitlich zusammen mit dem Höhepunkt des Einflusses der spanischen Literatur des „goldenen Zeitalters“ um 1600, des „[[Siglo de Oro]]“, auf die französischen Autoren. Dieser Einfluss war zweifellos mitbedingt durch das Interesse, das Spanien als Kriegsgegner Frankreichs während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] und danach noch bis zum [[Pyrenäenfrieden]] von 1659 genoss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;Le Roman comique&amp;#039;&amp;#039; in deutscher Übersetzung ==&lt;br /&gt;
* {{archive.org|bub_gb_Jhs6AAAAcAAJ|Komischer Roman (Übersetzer: B. in Hamburg am 26. März 1752) online}}. [[Johann Carl Bohn]], Hamburg 1764 (3. Aufl.)&lt;br /&gt;
* {{archive.org|bub_gb_6xo6AAAAcAAJ|Komischer Roman 3. Teil (Übersetzer: B. aus W. am 30. August 1753) online}}. [[Johann Samuel Heinsius der Jüngere]], Hamburg 1753&lt;br /&gt;
* {{archive.org|bub_gb_SHtBAAAAYAAJ|Der Komödiantenroman online}}. Übersetzer: [[Franz Blei]]. [[Georg Müller (Verleger)|Georg Müller]], München 1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Paul Scarron}}&lt;br /&gt;
* [http://gso.gbv.de/DB=1.28/SET=31/TTL=1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Paul+Scarron&amp;amp;REC=* Aktuelles Verzeichnis der Werke Scarrons] im [[VD 17]]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118605984}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118605984}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|scarron}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=Paul%20Scarron&amp;amp;and&amp;amp;#91;&amp;amp;#93;=languageSorter%3A%22German%22 Paul Scarron] im Internet Archive&lt;br /&gt;
* Gert Pinkernell: [http://www.pinkernell.de/romanistikstudium Artikel in „Namen, Titel und Daten der franz. Literatur“] (Hauptquelle)&lt;br /&gt;
* [http://www.biblioweb.org/-SCARRON-Paul-.html Biografie] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118605984|LCCN=n/50/16954|VIAF=9853373}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Scarron, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parodist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1610]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1660]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scarron, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juli 1610 oder 14. Juli 1610&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Oktober 1660&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HAL-Guandu</name></author>
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