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	<title>Paul Ruegger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Archiv für Zeitgeschichte: Link aktualisiert</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Link aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Paul Ruegger.jpg|mini|Paul Ruegger]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Ruegger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. August]] [[1897]] in [[Luzern]]; † [[9. August]] [[1988]] in [[Florenz]])  war ein [[Schweiz]]er [[Jurist]] und [[Diplomat]]. Nach mehreren diplomatischen Posten unter anderem in Italien während der faschistischen Diktatur [[Benito Mussolini|Mussolinis]] war er von 1948 bis 1955 Präsident des [[Internationales Komitee vom Roten Kreuz|Internationalen Komitees vom Roten Kreuz]] (IKRK). In seinen späteren Jahren machte er sich mit seinem Engagement unter anderem in der UNO im humanitären Recht verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Paul Ruegger wurde im schweizerischen Luzern geboren, verbrachte seine ersten Schuljahre aber im damaligen österreich-ungarischen [[Slowenien]] gemeinsam mit den Kindern des Fürsten von Windisch-Grätz. Rueggers Vater Dr. Julius Ruegger-Dresen arbeitete dort als Hauslehrer. Der Vater wechselte anschliessend als Mathematiklehrer und Rektor an die Kantonsschule Luzern, an der Paul Ruegger 1914 die Maturität ablegte. Danach begann er ein Studium der [[Jurisprudenz]] in [[Lausanne]], das er nach einem Aufenthalt in [[München]] mit der Dissertation in [[Zürich]] zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Privatrechtliche Begriffe im Völkerrecht&amp;#039;&amp;#039; abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine berufliche Karriere begann Ruegger 1918 im Völkerbundsbüro des [[Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten|Eidgenössischen Politischen Departements]] (EPD), in dem er es bis zu seiner Kündigung 1925 zum ersten Legationssekretär brachte. Im Nebenamt unterrichtete er von 1922 bis 1924 an der [[Universität Genf]] Völkerrecht. In den Jahren von 1926 bis 1928 wirkte er am [[Ständiger Internationaler Gerichtshof|Ständigen Internationalen Gerichtshof]] in [[Den Haag]] als Stellvertreter des Registrars [[Åke Hammarskjöld]]. Nach seiner Rückkehr ins EPD arbeitete er unter anderem in diplomatischen Posten in [[Bern]], [[Paris]] und [[Rom]]. In Rom war er Legationsrat. Ab Juni 1940 – Italiens Eintritt in den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] – war er zusätzlich für die Vertretung der Interessen von 20 kriegsführenden Staaten gegenüber Italien verantwortlich. Bald schon hatte er Differenzen mit dem italienischen Aussenminister [[Galeazzo Ciano]] und mit [[Benito Mussolini]] selbst. Er wurde zur &amp;#039;&amp;#039;[[persona non grata]]&amp;#039;&amp;#039; erklärt und 1942 von seinem Posten abgelöst. 1944 wurde er zum [[Liste der Schweizer Botschafter im Vereinigten Königreich|Botschafter in London]] ernannt und hatte unter anderem die Aufgabe, die diplomatischen Beziehungen mit Russland wiederherzustellen. Bei der Auflösung des [[Völkerbund]]es 1945/46 war er Mitglied der Schweizer Delegation und gleichzeitig in der Verhandlungsdelegation, die mit der [[UNO]] den Verbleib und die Überführung wichtiger internationaler Organisationen nach Genf verhandelte. Ab 1948 war er zudem in der Funktion als Völkerrechtler in den UNO-Gremien des Internationalen Gerichtshofs und des [[Ständiger Schiedshof|Ständigen Schiedshofs]] in Den Haag tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Tätigkeit als Präsident des IKRK leitete Ruegger mehrere Vermittlungsaktionen, zum Beispiel mit einem Mandat des UNO-Generalsekretärs [[Sithu U Thant]] während der [[Kubakrise]]. 1955 wurde er ins Bureau International du Travail (BIT) in Genf berufen. Ab 1958 war er Mitglied in der juristischen Expertenkommission für die Anwendung der Arbeitsrechtskonventionen. Er engagierte sich vermehrt in humanitärrechtlichen Themen, beispielsweise in der &amp;#039;&amp;#039;Union de Secours Internationale (U.S.I.)&amp;#039;&amp;#039; und beim [[Nansen-Flüchtlingspreis|Nansen-Medaille-Komitee]]. Des Weiteren leitete er in den 1950er- und 1960er-Jahren mehrere Schweizer Delegationen an internationalen Rechtskonferenzen, die unter Führung der UNO versuchten, internationales Recht festzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruegger war zweimal verheiratet. In erster Ehe heiratete er 1932 die italienische Adlige Isabella Salzar (* 1898; † 1969).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IKRK-Präsidentschaft ==&lt;br /&gt;
Bereits von März 1943 bis Mai 1944 arbeitete Ruegger für den damaligen IKRK-Präsidenten [[Max Huber (Diplomat)|Max Huber]] und wurde dafür auf eigenen Wunsch vorübergehend von seiner Tätigkeit im diplomatischen Dienst entbunden. Am 10. Februar 1948 übernahm er das [[Liste der Präsidenten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz|Präsidentenamt im IKRK]]. In seine Amtszeit fielen das Inkrafttreten der heute gültigen Fassung der [[Genfer Konventionen]] im Jahr 1949 und eine Revision der Statuten des Internationalen Roten Kreuzes. Umfangreiche Reisen führten ihn unter anderem 1948 in die [[USA]], 1950 in die [[Sowjetunion]] und 1951 nach [[China]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1955 wurde er von [[Léopold Boissier]] als Präsident des IKRK abgelöst. Er blieb auch nach seinem Rückzug aus diesem Amt Mitglied des IKRK bis zu seinem Tod 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Paul Ruegger: &amp;#039;&amp;#039;Die Staatsangehörigkeit der juristischen Personen – die völkerrechtlichen Grundlagen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Druckschrift, Schweizerische Vereinigung für Internationales Recht&amp;#039;&amp;#039;, Band 10: &amp;#039;&amp;#039;Weltkriegssammlung&amp;#039;&amp;#039;) Orell Füssli, Zürich 1918, {{DNB|365058203}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefan Glur: &amp;#039;&amp;#039;Vom besten Pferd im Stall zur persona non grata. Paul Ruegger als Schweizer Gesandter in Rom 1936–1942&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geist und Werk der Zeiten&amp;#039;&amp;#039;, Band 100), Peter Lang, Bern 2005, ISBN 3-03-910623-6 (Zugleich [[Dissertation]] [[Universität Zürich]] 2004).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Dodis|P88|Ruegger, Paul|ja}}&lt;br /&gt;
* [http://www.redcross.int/en/history/not_ruegger.asp Red Cross and Red Crescent Movement History – Paul Ruegger] (engl.)&lt;br /&gt;
* [https://4ever.afz.ethz.ch/aoa20/d246bba8ba6644758291373218ec2086 Nachlass beim Archiv für Zeitgeschichte] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102011222|LCCN=nb/91/16244|VIAF=215512753}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruegger, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Internationales Komitee vom Roten Kreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Botschafter in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Botschafter im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ruegger, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Jurist und Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. August 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Luzern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. August 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Florenz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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