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	<title>Paul Rosche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Matbla7 am 5. November 2019 um 17:43 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Rosche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. April]] [[1934]] in [[München]]; † [[15. November]] [[2016]] [[ebenda]]) war ein deutscher [[Ingenieur]], der u.&amp;amp;nbsp;a. für das [[Formel 1|Formel-1]]-Turbomotorenprojekt von [[BMW]] in den 1980er Jahren verantwortlich war. Wegen eines Faibles für exakte Nockenwellenberechnungen entstand der Spitzname „Nocken-Paule“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss des Polytechnikums am 1. November 1957 fand Rosche, auf den Wunsch seiner Mutter, eine Anstellung bei BMW. Er war dort zunächst für einige Jahre unter [[Alexander von Falkenhausen (Rennfahrer)|Alexander von Falkenhausen]] in der [[Forschung und Entwicklung|Forschungs- und Entwicklungsabteilung]] beschäftigt. In dieser Abteilung arbeiteten damals nur sechs Leute, die für alle Komponenten (Block, Kolben, Steuerkette, Ölpumpe, Nockenwelle oder Ventilfedern) verantwortlich waren, da BMW die entsprechend ausgebildeten Leute fehlten. Alexander von Falkenhausen entdeckte schnell, welches Talent Paul Rosche hatte. In der BMW-Motorenkonstruktionsabteilung wurde Paul Rosche von heute auf morgen für die Nockenwellenkonstruktion zuständig, obwohl er zunächst &amp;#039;&amp;#039;überhaupt keine Ahnung davon&amp;#039;&amp;#039; hatte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Guntram Jordan |Titel=Leute: Paul Rosche – Der Meistermacher |Sammelwerk=[[Oldtimer Markt]] |Nummer=1 |Datum=2006-01 |ISSN=0939-9704 |Seiten=18–21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Motoren, die Paul Rosche beschäftigten, waren die V8-Motoren der Baureihen [[BMW 502|502]]/[[BMW 507|507]]. Rosche war zusammen mit von Falkenhausen maßgeblich an der Entwicklung des 4-Zylinder-Motors für den „Mittelwagen“ mit zunächst 1,5 Liter Hubraum (Typ „115“, später [[BMW M10]] genannt) beteiligt. Dieser Motor wurde ab 1961 zuerst in der „Neuen Klasse“, dem [[BMW 1500]] mit 80 PS, und kurze Zeit später als „118“ (mit zwei Doppel-[[Solex]]-Vergasern) im BMW 1800&amp;amp;nbsp;TI/SA mit einer Leistung von 130 PS eingesetzt. Der Motor fand dann vom [[BMW 02]] bis zum [[BMW E30]] Verwendung und war die Basis für alle BMW-Rennmotoren der folgenden Jahre. Damit war er ein Meilenstein in einer bis heute andauernden Erfolgsgeschichte von BMW im Motorsport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1960er-Jahre, als BMW begann, sich ernsthaft mit dem Einstieg in den Rennsport zu beschäftigen, wechselte Rosche in die Motorsportabteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich BMW 1970 nach dem Tod von [[Gerhard Mitter]] vorübergehend aus dem Rennsport zurückzog und [[Alpina Burkard Bovensiepen|Alpina]] mit der Wahrnehmung der eigenen Interessen beauftragte, war Rosche Teil eines inoffiziellen Entwicklerteams unter von Falkenhausen, das weiter an Rennmotoren arbeitete, bis sich BMW 1972 zur Rückkehr entschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Piquet - Brabham-BMW BT 54 1985-08-02.jpg|mini|Nelson Piquet im Brabham-BMW BT 54 auf dem Nürburgring 1985]]&lt;br /&gt;
Ab 1973 kooperierte BMW mit [[March Engineering|March]] in der [[Formel 2]] und Rosches Motoren gewannen im Laufe der folgenden Jahre einige europäische Meisterschaften. Die Motoren wurden auch in den BMW-[[Tourenwagen]] eingesetzt. Als sich von Falkenhausen 1975 zur Ruhe setzte, übernahm Rosche die Leitung der damaligen [[BMW#BMW M GmbH|BMW Motorsport GmbH]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Jochen Neerpasch]] versuchte er den BMW-Vorstand von einem Einstieg in die Formel 1 zu überzeugen. Das Vorhaben scheiterte jedoch und Neerpasch verließ BMW. Er wurde durch [[Dieter Stappert]] ersetzt und 1980 erteilte BMW die Freigabe für das Formel-1-Projekt. Rosche hatte zu diesem Zeitpunkt die Entwicklung bereits weit vorangetrieben und der Motor [[BMW M10#Formel 1|BMW M12/13*]] lief Ende 1980 erstmals auf dem Prüfstand; 1982 hatte er seinen ersten Renneinsatz. Der erste Sieg folgte im Juni desselben Jahres mit [[Nelson Piquet]] im [[Brabham]] beim [[Großer Preis von Kanada|Großen Preis von Kanada]]. Der Motor konnte acht weitere Siege einfahren und [[Formel-1-Saison 1983|1983]] die Weltmeisterschaft gewinnen. In den folgenden Jahren wurde der BMW-[[Turbolader|Turbo]] in seiner maximalen Ausbaustufe mit bis zu 1400&amp;amp;nbsp;PS zum stärksten Motor der Formel-1-Geschichte. Ende 1986 zog sich BMW aus der Formel 1 zurück und verkaufte die Motoren an [[Megatron]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit entwickelte Rosche den Motor für den [[BMW M3|M3-Tourenwagen]], der mehr Rennen gewann als jeder andere Wagen dieser Klasse. In den 1990er-Jahren baute er mit dem [[BMW M70]] einen Motor, der unter anderem im [[McLaren F1]] eingesetzt wurde, welcher wiederum von [[Gordon Murray]] konstruiert wurde. Der 6,1-Liter-Motor konnte 1995 die [[24-Stunden-Rennen von Le Mans 1995|24 Stunden von Le Mans]] gewinnen und wiederholte im [[BMW V12 LMR]] diesen Erfolg im Jahr [[24-Stunden-Rennen von Le Mans 1999|1999]]. Der V10-Motor, mit dem [[Williams F1|Williams]] ab 2000 in der Formel 1 antrat, stammte zu großen Teilen aus der Feder von Rosche, der jedoch 1999 mit 65 Jahren in den Ruhestand ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosche war verheiratet und hatte eine Tochter.&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Karl H. Hufstadt&lt;br /&gt;
   |Titel=BMW Portraits. Paul Rosche: Ein genialer Motorenkonstrukteur. Geschichten zur Geschichte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Egmont VGS&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8025-1520-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://bmw-motorsport.com/ms/de/fascination/history/f1/heroes/index.html | wayback=20090514082548 | text=Paul Rosche}}&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;http://bmw-motorsport.com&amp;#039;&amp;#039;/&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
| url= https://bmw-grouparchiv.de/research/detail/index.xhtml?id=3809674&lt;br /&gt;
| titel= Paul Rosche | autor=&lt;br /&gt;
| hrsg= BMW AG&lt;br /&gt;
| werk= BMW Geschichte | datum= | archiv-url= |archiv-datum=&lt;br /&gt;
| zugriff=2016-11-16 | format=&lt;br /&gt;
| kommentar= Dossier zu Paul Rosche im BMW Group Archiv}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128413379|VIAF=23191776}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rosche, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (BMW)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Formel-1-Techniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rosche, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nocken-Paule&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. April 1934&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. November 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matbla7</name></author>
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