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	<title>Paul Roediger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Catullus26: /* Weblinks */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Roediger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. August]] [[1859]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[18. Februar]] [[1938]] ebenda) war ein deutscher [[Wirtschaftsjurist]] und [[Industriemanager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Sein Vater Conrad Roediger war und Direktor der [[Main-Neckar-Eisenbahn-Gesellschaft]]. Der Großvater [[Ludwig Roediger]] war als Student Teilnehmer des [[Wartburgfest]]s, wurde 1819 wegen des Verdachts revolutionärer Umtriebe verhaftet, jedoch nach viereinhalb Monaten ohne strafrechtliche Anklage freigelassen und lehrte danach in der [[Freie Stadt Frankfurt]] als [[Gymnasialprofessor]] am Städtischen Gymnasium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Paul Roediger studierte ab 1878 [[Rechtswissenschaft]]en an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] und wurde zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. jur.&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Er trat nach dem [[Vorbereitungsdienst]] zunächst als [[Syndikusanwalt]] in die Dienste der Frankfurter [[Metallgesellschaft]] unter [[Wilhelm Merton]], wurde später deren langjähriger [[Vorstand|Direktor]] (1889–1911) und schließlich nach 25 Jahren Tätigkeit im operativen Bereich Mitglied des [[Aufsichtsrat]]s. In seine Zeit als Mitglied des Direktoriums der Metallgesellschaft fällt deren große [[Expansion (Wirtschaft)|Expansion]] vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Die Metallgesellschaft gründete unter seiner Mitwirkung das erste konzerneigene [[Kreditinstitut]] eines deutschen Industrieunternehmens überhaupt. Hinsichtlich der Ausrichtung dieser Bank gab es zwischen dem Hauptgesellschafter der Metallgesellschaft Merton und Roediger unterschiedliche Auffassungen, insbesondere über die Frage, ob die [[Konzernbank]] ein eigenes Aktienpaket an der Metallgesellschaft halten sollte, was Roediger strikt ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte zum Kreis der Geschäftsfreunde und Mitarbeiter der Metallgesellschaft, die 1897 im Zuge der Ausgründung der &amp;#039;&amp;#039;Metallurgischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; an dieser beteiligt wurden. Die Gesellschaft wurde von [[Curt Adolph Netto]] geführt später unter der [[Firma]] [[Lurgi]] bekannt und als Anlagenbauer erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit für die Metallgesellschaft war er Vorsitzender des Aufsichtsrats der &amp;#039;&amp;#039;Rawack &amp;amp; Grünfeld AG&amp;#039;&amp;#039; in Berlin, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats beim Druckmaschinenhersteller [[Koenig &amp;amp; Bauer]] in Würzburg sowie Mitglied der Aufsichtsräte der deutschen [[Brown, Boveri &amp;amp; Cie.]] in [[Mannheim]], der &amp;#039;&amp;#039;Kraftanlagen AG&amp;#039;&amp;#039; in Heidelberg (heute &amp;#039;&amp;#039;Kraftanlagen Heidelberg GmbH&amp;#039;&amp;#039;) sowie der &amp;#039;&amp;#039;Allgemeinen Energie-Versorgung AG&amp;#039;&amp;#039; in Heidelberg. In der Schweiz war er Mitglied der Verwaltungsräte der schweizerischen Brown, Boveri &amp;amp; Cie. AG sowie der [[Motor-Columbus|Motor Columbus AG für elektrische Unternehmungen]], beide in [[Baden AG|Baden]], bei letzterer war er auch Präsident des Verwaltungsrats. Daneben war er Mitglied zahlreicher weiterer Kontrollgremien ausländischer Konzern- und Beteiligungsgesellschaften der Metallgesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merton bezog seine leitenden Mitarbeiter teilweise in seine [[Philanthropie|philanthropischen]] Engagements für die Frankfurter Wohlfahrt mit ein, teilweise wohl auch, um den eigenen Mitteleinsatz über diese als Strohleute zu verdecken. So findet man neben anderen Mitarbeitern auch Paul Roediger unter den Gesellschaftern bei der Umwandlung des [[Institut für Gemeinwohl|Instituts für Gemeinwohl]] 1896 in eine [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]. Bereits 1899 nahm Wilhelm Merton jedoch alle Geschäftsanteile an dieser Gesellschaft wieder an sich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hessischeswirtschaftsarchiv.de/bestaende/einzeln/0015.php Bestand des Instituts für Gemeinwohl im Hessischen Wirtschaftsarchiv]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kunstfreund und -liebhaber war Paul Roediger Präsident des Verwaltungsrats des [[Frankfurter Kunstverein]]s und gehörte noch weiteren Vorständen von Kunst- und Museumsvereinen als Mitglied an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Roediger wurde mit dem [[Ehrentitel]] eines (königlich preußischen) [[Justizrat]]s ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild. Band 2 (L–Z).&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1931. ({{DNB|453960294}})&lt;br /&gt;
* Stefanie Knetsch: &amp;#039;&amp;#039;Das konzerneigene Bankinstitut der Metallgesellschaft im Zeitraum von 1906 bis 1928. Programmatischer Anspruch und Realisierung.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Unternehmensgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 6.) Steiner, Stuttgart 1989, ISBN 3-515-07406-6. ({{DNB|954420993}})&lt;br /&gt;
* Susan Becker: &amp;#039;&amp;#039;„Multinationalität hat verschiedene Gesichter“. Formen internationaler Unternehmenstätigkeit der Société Anonyme des Mines et Fonderies de Zinc de la [[Vieille Montagne]] und der Metallgesellschaft vor 1914.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Unternehmensgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 14.) Steiner, Stuttgart 2002, ISBN 3-515-07685-9. ({{DNB|964560577}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116581379}}&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-109432 BUNDESARCHIV - Zentrale Datenbank Nachlässe] In: ‘‘nachlassdatenbank.de‘‘. Abgerufen am 1. September 2016 (Informationen über den Nachlass Paul Roedigers im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116581379|VIAF=25357424}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roediger, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1859]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roediger, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Wirtschaftsjurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. August 1859&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Februar 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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