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	<title>Paul Robeson - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Alexander Knapp: /* Leben */ Tippfehler.</title>
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		<updated>2026-03-04T13:09:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Tippfehler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Paul Robeson 1942.jpg|mini|Paul Robeson (Fotografie von [[Gordon Parks]], Juni 1942)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul LeRoy Robeson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈɹoʊ̯bsn̩}}] (* [[9. April]] [[1898]] in [[Princeton (New Jersey)|Princeton]], [[New Jersey]]; † [[23. Januar]] [[1976]] in [[Philadelphia]], [[Pennsylvania]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Schauspieler]], [[Gesang|Sänger]], [[Sportler]], [[Autor]] und [[Bürgerrechtler]]. Er war der Ehemann der Anthropologin und Bürgerrechtlerin [[Eslanda Goode Robeson]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alden Whitman |Titel=Paul Robeson Dead at 77; Singer, Actor and Activist |Sammelwerk=The New York Times |Datum=1976-01-24 |ISSN=0362-4331 |Online=https://www.nytimes.com/1976/01/24/archives/paul-robeson-dead-at-77-singer-actor-and-activist-paul-robeson-the.html |Abruf=2025-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Paul Robeson war der Ururenkel des Bäckers von [[George Washington]] und das jüngste von sieben Kindern von Maria Louisa Bustill und Reverend William Drew Robeson, einem ehemaligen [[Sklaverei in den Vereinigten Staaten|Sklaven]]. Sein Vater konnte als junger Mann der Sklaverei in [[North Carolina]], im [[Martin County (North Carolina)|Martin County]], in den Norden entkommen. Robeson besuchte gegen den ausdrücklichen Wunsch der Familie, die eine historisch-afroamerikanische Hochschule (HBCU) bevorzugt hätte, die [[Rutgers University]] als Stipendiat von 1915 bis 1919. Er spielte dort [[American Football]], [[Baseball]] sowie [[Basketball]] und betrieb [[Leichtathletik]]. Er wurde in allen Sportarten neben außerordentlichen musischen und akademischen Erfolgen mit insgesamt zwölf [[Varsity Letter]]s ausgezeichnet. Insbesondere sein Footballspiel fand landesweite Anerkennung: Er wurde von [[Frank Menke]] (1917 und 1918) sowie von [[Walter Camp]] (1918) als erster Football-Spieler seiner Universität zum [[All-American]] auf seiner Spielposition ([[Wide Receiver|End]]) gekürt.&amp;lt;ref&amp;gt;Russell T. Wiggington: &amp;#039;&amp;#039;The Strange Career of the Black Athlete. African Americans and Sports&amp;#039;&amp;#039;. Praeger Publishers, Westport/London 2006: . ISBN 0-275-98223-8, S 40–43 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde für seine Leistungen 1995 posthum in die [[College Football Hall of Fame]] aufgenommen. 1921 und 1922 spielte er Profi-Football, zunächst für die [[Hammond Pros]] und dann für die [[Akron Pros]] in der &amp;#039;&amp;#039;American Professional Football Association&amp;#039;&amp;#039; (Vorgänger der [[National Football League]], NFL), später bei den [[Milwaukee Badgers]] in der NFL. Insgesamt kam Robeson zu 15 Einsätzen. Er erhielt bis zu 500 Dollar pro Spiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner akademischen Ausbildung an der Rutgers University begann Robeson ein Jurastudium an der [[Columbia University]], das er mit seinen Einnahmen aus dem Profifootball finanzieren konnte. Er schloss es 1923 ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CFHOF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.footballfoundation.org/Programs/CollegeFootballHallofFame/SearchDetail.aspx?id=10080 |titel=Paul &amp;quot;Robey&amp;quot; Robeson, Member Biography |werk=National Football Foundation |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150222003547/http://www.footballfoundation.org/Programs/CollegeFootballHallofFame/SearchDetail.aspx?id=10080 |archiv-datum=2015-02-22 |abruf=2017-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits im folgenden Jahr trat Robeson als Schauspieler in dem Stück &amp;#039;&amp;#039;All God’s Chillun Got Wings&amp;#039;&amp;#039; von [[Eugene O’Neill]] auf und erhielt dann eine führende Rolle in dessen Stück &amp;#039;&amp;#039;Emperor Jones&amp;#039;&amp;#039;. Die Rolle des [[Othello]] war Robesons bedeutendste am [[Broadway (Theater)|Broadway]]. Schon 1925 trat er in einem Stummfilm auf, [[Oscar Micheaux]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Body and Soul (1925)|Body and Soul]]&amp;#039;&amp;#039;. Aus Gefälligkeit wirkte er dann mit seiner Frau Eslanda und der Dichterin [[H. D.]] 1930 in Kenneth MacPhersons künstlerischem Film &amp;#039;&amp;#039;Borderline&amp;#039;&amp;#039; mit, anschließend drehte er, beginnend mit &amp;#039;&amp;#039;[[Kaiser Jones]]&amp;#039;&amp;#039; (1933), eine Reihe kommerzieller Filme. Aus dem Rahmen fällt seine Rolle als Erzähler in [[Joris Ivens]]’ Film &amp;#039;&amp;#039;[[Das Lied der Ströme]]&amp;#039;&amp;#039; ([[DEFA]], [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] 1953/54). Seine [[Bass (Stimmlage)|Bass]]-Gesangsstimme brachte er 1932 bei seinem ersten Auftritt in einem Broadway-[[Musical]], &amp;#039;&amp;#039;[[Show Boat]]&amp;#039;&amp;#039;, zum Einsatz, wofür er stehende Ovationen erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Scott Allen Nollen: &amp;#039;&amp;#039;Paul Robeson: Film Pioneer.&amp;#039;&amp;#039; S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Rolle des Joe und den Hit &amp;#039;&amp;#039;[[Ol’ Man River]]&amp;#039;&amp;#039; in der [[Universal Pictures|Universal-Pictures]]-[[Show Boat (1936)|Verfilmung]] des Musicals wurde er 1936 einem breiteren Publikum bekannt und zu einem der führenden Bühnen- und Filmschauspieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lebte von 1927 bis 1939 in [[London]], wo er unter dem Einfluss von [[George Bernard Shaw]] und führenden britischen Politikern der [[Labour Party]] ([[Stafford Cripps]], [[Clement Attlee]]) und der Kommunisten ([[Harry Pollitt]]) zum überzeugten Sozialisten wurde. Er las [[Karl Marx|Marx]] und [[Friedrich Engels|Engels]], [[Wladimir Iljitsch Lenin|Lenin]] und [[Josef Stalin|Stalin]] im Original und erhielt von [[Iwan Michailowitsch Maiski|Iwan Maiski]], dem sowjetischen Botschafter in London, Erklärungen zur sowjetischen Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Robeson, Jr.: &amp;#039;&amp;#039;The Undiscovered Paul Robeson: An Artist’s Journey, 1898–1939.&amp;#039;&amp;#039; John Wiley, Danvers MA 2001, [https://books.google.de/books?id=H0k2fhNWzwAC&amp;amp;pg=PA286 S. 286 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Robeson war Kommunist, trat jedoch nie einer Partei bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mario Kessler |url=https://www.rosalux.de/en/news/id/50247/paul-robeson-the-lefts-tragic-hero |titel=Paul Robeson: The Left’s Tragic Hero |werk=Rosa Luxemburg Stiftung |datum=2023-09-04 |sprache=en |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 besuchte das Ehepaar Robeson die [[Sowjetunion]], sie galten in der Folge als Stalin-Sympathisanten. Zwei Brüder seiner Frau Eslanda Goode, John und Frank Goode, lebten in der Sowjetunion. Robeson empfand die Sowjetunion als Befreiung und als wahrhaft menschliche Gesellschaft. Er bekannte gegenüber [[Sergei Eisenstein]]: “Here, for the first time, I walk in human dignity” („Hier kann ich mich erstmals menschenwürdig bewegen“).&amp;lt;ref&amp;gt;Anatol I. Schlosser: &amp;#039;&amp;#039;Paul Robeson in Film. An Iconoclast’s Quest for a Role.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernest Kaiser u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Paul Robeson: The Great Forerunner.&amp;#039;&amp;#039; Freedomways Associates, New York 1978, [https://books.google.de/books?id=L8pcRKhKjdoC&amp;amp;pg=PA76 S. 76] (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1936/37 sang er für die [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]] in [[Spanien]]. 1939 wurde mit Paul Robeson in der Hauptrolle die Kantate &amp;#039;&amp;#039;[[Ballad for Americans]]&amp;#039;&amp;#039; von [[John La Touche]] (Text) und [[Earl Robinson]] (Musik) im [[Columbia Broadcasting System|CBS]]-Rundfunksender aufgeführt. Der kenianische Freiheitskämpfer und spätere Präsident [[Jomo Kenyatta]], der zu der Zeit in London lebte, spielte 1940 als Gelegenheitsjob in &amp;#039;&amp;#039;Sanders of the River&amp;#039;&amp;#039; mit Paul Robeson. Robeson wurde zum wichtigsten Mentor des jungen [[Harry Belafonte]], der Anfang der 1950er Jahre zu einem der beliebtesten schwarzen Unterhaltungsstars wurde, aber auch zu einem Protagonisten der afroamerikanischen [[Bürgerrechtsbewegung]]. Belafonte berief sich künstlerisch wie politisch auf Robeson.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[McCarthy-Ära]] wurde Robeson der Reisepass entzogen, seine [[Schallplatte]]n verschwanden aus den Läden, sein Name kam auf [[Schwarze Liste]]n, was einem Auftrittsverbot in den Vereinigten Staaten gleichkam. Internationale Komitees bildeten sich, die Reisefreiheit für Robeson forderten, besonders in Großbritannien. So organisierten Abgeordnete des britischen Unterhauses im Mai 1957 in London ein „transnationales“ Konzert über Telefon in die Londoner [[Camden Town Hall|St. Pancras Town Hall]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sciencemuseum.org.uk/online_science/explore_our_collections/stories/phone_calls_breach_boundaries |text=&amp;#039;&amp;#039;Phone Calls Breach Boundaries.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20151004104509}} In: &amp;#039;&amp;#039;ScienceMuseum.org.uk&amp;#039;&amp;#039;, 2014 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiteres Konzert über Telefon organisierten walisische Bergarbeiter im folgenden Herbst, zu denen Robeson seit den 1920er Jahren eine enge Verbindung aufgebaut hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Tracy J. Prince: &amp;#039;&amp;#039;Culture Wars in British Literature: Multiculturalism and National Identity.&amp;#039;&amp;#039; McFarland &amp;amp; Company, Jefferson NC 2012, [https://books.google.de/books?id=VbVDP9HD_yMC&amp;amp;pg=PA89 S. 89–92] (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst 1958 durfte er wieder ausreisen, nachdem der oberste Gerichtshof entschieden hatte, dass man jemanden nicht wegen seiner politischen Meinung den Pass entziehen kann (Kent v. Dulles).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin spielte er in [[England]] wieder den Othello, sang 1959 am Sommerfestival der [[Kommunistische Partei Österreichs|KPÖ]] in Wien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[György Dalos]] |Titel=Neutralität und Kaiserschmarrn – Eine Geschichte Österreichs seit 1945 |TitelErg=Deutsche Bearbeitung von Elsbeth Zylla |Verlag=Verlag C. H. Beck |Ort=München |Datum=2025 |ISBN=978-3-406-83696-1 |Seiten=74}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und hatte 1960 auch einen Auftritt in der DDR, in der Robeson gefeiert und vielfach ausgezeichnet wurde als „Verkörperung des ‚anderen‘ Amerika“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Rauhut]]: &amp;#039;&amp;#039;The Voice of the Other America. African-American Music and Political Protest in the German Democratic Republic.&amp;#039;&amp;#039; In: Timothy Brown, Lorena Anton (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Between the Avant-Garde and the Everyday. Subversive Politics in Europe from 1957 to the Present.&amp;#039;&amp;#039; Berghahn, New York 2011, [https://books.google.de/books?id=coJyW7Ez3LIC&amp;amp;pg=PA98 S. 98 f.] (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; und in die er 1964 für eine ärztliche Behandlung zurückkehrte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Victor Grossman]]: &amp;#039;&amp;#039;Sauerstoff im stickigen Leipzig. Eindrücke eines US-Amerikaners von der Internationalen Dokumentarfilmwoche in Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; In: Uta A. Balbier, Christiane Rösch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Umworbener Klassenfeind. Das Verhältnis der DDR zu den USA.&amp;#039;&amp;#039; Christoph Links, Berlin 2006, S. 180–193, [https://books.google.de/books?id=qY-SAgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA180 S. 180].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Robeson wurde auf dem [[Ferncliff Cemetery]] in [[Hartsdale]], [[New York (Bundesstaat)|New York]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-Z0414-148, Berlin, David Silberstein, Franz Loeser.jpg|mini|hochkant|Der Robeson-Bestand im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste der DDR]], 1981]]&lt;br /&gt;
Robeson erhielt zahlreiche Ehrungen, so verlieh man ihm 1952 den [[Internationaler Lenin-Friedenspreis|Internationalen Stalinfriedenspreis]] und 1955 den [[Weltfriedenspreis]]. In der DDR war er seit 1956 Korrespondierendes Mitglied der [[Akademie der Künste der DDR]], Sektion Darstellende Kunst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.adk.de/de/akademie/mitglieder/suche.htm?we_objectID=51696 Akademie der Künste – Paul Robeson].&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. Oktober 1960 verlieh die Philosophische Fakultät der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] ihm die [[Ehrendoktor]]würde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www2.hu-berlin.de/presse/zeitung/archiv/00_01/num_1/16.html |text=Verleihung der Ehrendoktorwürde der Humboldt-Universität an Paul Robeson |wayback=20050105195917}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Leipzig]] trägt eine Oberschule den Namen „Paul Robeson“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://paul-robeson-schule.de/ Website der Paul-Robeson-Schule – Oberschule der Stadt Leipzig]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Schule, die 20.&amp;amp;nbsp;[[Polytechnische Oberschule|POS]] trug in [[Berlin-Köpenick]], Ortsteil [[Berlin-Oberschöneweide|Oberschöneweide]] bis nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung 1990]] und nach Umwandlung in ein Gymnasium bis 1997 seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gymnasium-berlin.net/linus-pauling-oberschule Website Gymnasien Berlin]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sebastian Berlin |url=https://www.flickr.com/photos/panwitz/16856032493/ |titel=20. POS Berlin-Köpenick &amp;quot;Paul Robeson&amp;quot; |hrsg=[[Flickr]] |datum=2015-05-07 |abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Berlin-Prenzlauer Berg]] wurde 1978 die Stolpische Straße in „Paul-Robeson-Straße“ umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=04 |id=P152 |zlb98=1516 |kaupert=Paul-Robeson-Strasse-10439-Berlin |name=Paul-Robeson-Straße}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1983 gab die [[Deutsche Post (DDR)|Deutsche Post]] der DDR eine [[Sondermarke]] mit Robesons Porträt heraus (Nr. 2781).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Michel Deutschland Katalog 2011/2012 |Verlag=Schwaneberger Verlag |Datum=2011 |ISBN=978-3-87858-064-5 |Seiten=631}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 entstand ein Dokumentarfilm über ihn mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Paul Robeson: Tribute to an Artist]]&amp;#039;&amp;#039;. Der von [[Sidney Poitier]] gesprochene Film gewann 1980 den [[Oscar]] als [[Oscar/Bester Dokumentar-Kurzfilm|bester Dokumentar-Kurzfilm]]. 1990 wurde ein Dokumentarfilm von [[Kurt Tetzlaff]]: „I’m a Negro, I’m an American“, über Paul Robeson in der McCarthy-Ära geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Manic Street Preachers]] widmeten ihm mit &amp;#039;&amp;#039;Let Robeson Sing&amp;#039;&amp;#039; einen Song. Die Band coverte außerdem &amp;#039;&amp;#039;Didn’t My Lord Deliver Daniel?&amp;#039;&amp;#039; einen spirituellen Song ([[Gospel]]), der auch von Robeson interpretiert wurde. [[Eric Bibb]], Robesons Patenkind, und sein Vater [[Leon Bibb]] widmeten ihm die Platte &amp;#039;&amp;#039;Praising Peace – A Tribute to Paul Robeson&amp;#039;&amp;#039;. Die New Yorker Band [[The World/Inferno Friendship Society]] ehrte ihn auf ihrer Platte &amp;#039;&amp;#039;Speak of Brave Men EP&amp;#039;&amp;#039; und dem Album &amp;#039;&amp;#039;Red-Eyed Soul&amp;#039;&amp;#039; mit dem Song &amp;#039;&amp;#039;Paul Robeson&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Paul Robeson erinnert heute ein musikalisches Theaterstück des britischen Schriftstellers und Sängers [[Tayo Aluko]], der seit 2006 weltweit sein [[Monodrama|Einpersonenstück]] &amp;#039;&amp;#039;Call Mr. Robeson&amp;#039;&amp;#039; aufführt, in dem er Robeson selbst spielt, der sein Leben schildert und reflektiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ingar Solty]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Opfer des kalten Krieges.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 19. September 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[E. L. Doctorow]] beschreibt in &amp;#039;&amp;#039;Das Buch Daniel&amp;#039;&amp;#039; das Konzert mit Paul Robeson in [[Peekskill]], im Bundesstaat New York, nach dem es 1949 zu den [[Peekskill-Randale 1949|Peekskill Riots]] kam und Besucher massiv beschimpft und körperlich bedroht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;E. L. Doctorow: &amp;#039;&amp;#039;Book of Daniel.&amp;#039;&amp;#039; Random House, 1971, S. 53 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sowjetunion wurde eine Tomatensorte nach ihm benannt: „Pol Robson“, eine dunkle, frühreife Stabtomate.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://blog.tomatenundanderes.at/index.php?/archives/626-Kurzbeschreibung-Anbau-2007-Paul-Robson.html |text=Tomatensorte Pol Robson |wayback=20070824052503}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Asteroid des inneren Hauptgürtels [[(2328) Robeson]] wurde nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Lutz D. Schmadel]] |Hrsg=Lutz D. Schmadel |Titel=Dictionary of Minor Planet Names |TitelErg=Fifth Revised and Enlarged Edition |Auflage=5 |Verlag=[[Springer Spektrum|Springer Verlag]] |Ort=[[Berlin]], [[Heidelberg]] |Datum=2003 |ISBN=3-540-29925-4 |Seiten=186 |Sprache=en |Originaltitel=Dictionary of Minor Planet Names |VerlagEA=Springer Verlag |OrtEA=Berlin, Heidelberg |JahrEA=1992 |DOI=10.1007/978-3-540-29925-7_2329 |Umfang=992 |Zitat=1972 HW. Discovered 1972 Apr. 19 by T. M. Smirnova at Nauchnyj.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2021 veröffentlichte der US-amerikanische [[Klarinettist]] [[John McCowen]] bei dem Label &amp;#039;&amp;#039;Superpang&amp;#039;&amp;#039; das Album &amp;#039;&amp;#039;Robeson Formants&amp;#039;&amp;#039;, auf dem er sich instrumental mit dem Timbre Robesons auseinandersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.thewire.co.uk/audio/tracks/unlimited-editions-superpang John McCowen: “Robeson Formants”]. The Wire, März 2022. Abgerufen am 24. März 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Robesons in der bildenden Kunst (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Arno Mohr|Arno Mohr:]] &amp;#039;&amp;#039;Paul Robeson singt&amp;#039;&amp;#039; (Lithografie, 1960)&amp;lt;ref&amp;gt;Bildende Kunst, Berlin, 7/61, S. 486 (Abbildung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Herbert Nitzschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Porträt Paul Robeson&amp;#039;&amp;#039; (Kreidezeichnung, 1953)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Herbert Nitzschke |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30123458/df_hauptkatalog_0211314_001 |titel=Porträt Paul Robeson |hrsg=[[Deutsche Fotothek]] |datum=1953 |abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Negro Spirituals (7&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* The Incomparable Voice Of Paul Robeson auf [[His Master’s Voice]]&lt;br /&gt;
* Paul Robeson&lt;br /&gt;
* The Glorious Voice Of Paul Robeson&lt;br /&gt;
* At [[Carnegie Hall]] auf [[Vanguard Records]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1925: [[Body and Soul (1925)|Body and Soul]]&lt;br /&gt;
* 1926: Camile (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1930: Borderline&lt;br /&gt;
* 1933: [[Kaiser Jones]] &amp;#039;&amp;#039;(The Emperor Jones)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1935: Bosambo&lt;br /&gt;
* 1936: [[Show Boat (1936)|Show Boat]]&lt;br /&gt;
* 1936: Song of Freedom&lt;br /&gt;
* 1937: Big Fella&lt;br /&gt;
* 1937: [[King Solomon’s Mines (1937)|King Solomon’s Mines]]&lt;br /&gt;
* 1937: Jericho&lt;br /&gt;
* 1940: The Proud Valley&lt;br /&gt;
* 1942: [[Sechs Schicksale]] &amp;#039;&amp;#039;(Tales of Manhattan)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1954: [[Lied der Ströme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theater ==&lt;br /&gt;
* 1930: [[Eugene O’Neill]]: &amp;#039;&amp;#039;Kaiser Jones&amp;#039;&amp;#039; (Kaiser Jones) – Regie: [[James Light]] ([[Deutsches Künstlertheater]] [[Berlin]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27971740-19300401-4-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=4&amp;amp;cHash=769fdad4939f5b9e0b763eaa35118cce &amp;#039;&amp;#039;Negerisches&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Volks-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. April 1930.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein Lied – meine Waffe.&amp;#039;&amp;#039; Kongress-Verlag Berlin, 1958 (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Here I stand&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von [[Georg Friedrich Alexan]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Schwander: &amp;#039;&amp;#039;Paul Robeson. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Neue Impulse, Essen 1998, ISBN 3-910080-11-1.&lt;br /&gt;
* Tony Perrucci: &amp;#039;&amp;#039;Paul Robeson and the Cold War Performance Complex: Race, Madness, Activism.&amp;#039;&amp;#039; University of Michigan Press, Ann Arbor 2012, ISBN 978-0-472-05168-7 [https://www.press.umich.edu/3365636/paul_robeson_and_the_cold_war_performance_complex (Verlagsankündigung)].&lt;br /&gt;
* Jeff Sparrow: &amp;#039;&amp;#039;No Way but This: In Search of Paul Robeson.&amp;#039;&amp;#039; Scribe, Melbourne 2017, ISBN 978-1-925321-85-2&lt;br /&gt;
* Howard Bryant: &amp;#039;&amp;#039;Kings And Pawns&amp;#039;&amp;#039;, 2026, ISBN 978-0063308169, [https://www.theguardian.com/books/2026/jan/21/paul-robeson-hollywood-blacklist-mccarthyism The most dangerous man in America] in [[The Guardian]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Paul Robeson}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118601555}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0732079}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20120319163744/http://www.princetonlibrary.org/robeson/index.html Princeton Library Webseite &amp;#039;&amp;#039;Paul Robeson&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Discogs|307214}}&lt;br /&gt;
* [http://www.africawithin.com/bios/paul_robeson.htm Kurzbiographie über Paul Robeson] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/search.php?query=Paul%20Robeson%20AND%20mediatype%3Aaudio Paul Robeson Collection] bei archive.org (Audio: 150 Aufnahmen im MP3-Format)&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/18372 Paul-Robeson-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* [https://www.ardmediathek.de/video/aktuelle-kamera/paul-robeson-im-studio-des-dff/ard/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xMTQ1NTE/ Paul Robson im Studio des DFF], [[Aktuelle Kamera]] vom 20. Juni 1961 (Video im [[ARD Retro|ARD-Retro]]-Angebot der [[ARD Mediathek]]).&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Mario Keßler |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/1172288.geburtstag-paul-robeson-der-bekannteste-amerikaner-der-welt.html |titel=Paul Robeson: Der bekannteste Amerikaner der Welt |werk=nd-aktuell |datum=2023-04-07 |sprache=de |abruf=2023-04-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118601555|LCCN=n80064276|NDL=00525591|VIAF=197471}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Robeson, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgerrechtler (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musicaldarsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interpret von Arbeiterliedern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Harlem Renaissance]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:American-Football-Spieler (Akron Pros)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:American-Football-Spieler (Milwaukee Badgers)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:American-Football-Spieler (Rutgers Scarlet Knights)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der College Football Hall of Fame]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Internationalen Stalin-Friedenspreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Robeson, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Robeson, Paul LeRoy Bustill (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Schauspieler, Sänger, Sportler, Autor und Bürgerrechtler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Princeton (New Jersey)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Januar 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Philadelphia]], Pennsylvania&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alexander Knapp</name></author>
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