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	<title>Paul Piccard - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Piccard&amp;diff=1403258&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bph: Helveticat-Link ergänzt; form</title>
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		<updated>2024-07-31T10:56:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helveticat-Link ergänzt; form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Paul Piccard.png|mini|Paul Piccard (ca. 1929)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Piccard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Mai]] [[1844]] in [[Lutry]], [[Kanton Waadt]]; † [[17. Oktober]] [[1929]] in [[Lausanne]]) war ein [[Schweiz]]er [[Ingenieur]] und Bruder von [[Jules Piccard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Paul Piccard 1862 bis 1866 am [[ETH Zürich|Polytechnikum in Zürich]] studiert hatte, arbeitete er in den Jahren 1866 und 1867 bei der Metallbaufirma [[Gottlieb Ott|Ott &amp;amp; Cie.]] in [[Bern]], welche später unter anderem die [[Kirchenfeldbrücke]] baute. 1867 reiste er im Auftrag der Genfer Ofenbauer-Firma Weibel, Briquet &amp;amp; Cie. zur [[Weltausstellung Paris 1867]], wo er Warmluftöfen nach dem System Staib verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 bis 1881 war Piccard Professor für Mechanik an der [[École polytechnique fédérale de Lausanne|École d’ingénieurs de Lausanne]]. In dieser Zeit erfand er auch den in der Salzgewinnung angewendeten &amp;#039;&amp;#039;Piccard-Apparat&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Weibel-Piccard-Verdampfungsapparat&amp;#039;&amp;#039;. [[Jules Weibel]] war der Inhaber der [[Ateliers Piccard-Pictet &amp;amp; Cie.|Weibel, Briquet &amp;amp; Cie.]], welche die Anlagen baute. Eine solche wurde erfolgreich im [[Salzbergwerk Bex]] eingesetzt. Das Verfahren verwendet die [[Brüdenkompression|Thermokompression]] und ermöglicht gegenüber der Verdunstung der Sole in einer [[Salzsiedepfanne]] erhebliche Einsparungen an Brennstoff. Das Verfahren wurde zwar nicht von Piccard erfunden, aber er führte den &amp;#039;&amp;#039;Scraper&amp;#039;&amp;#039; (engl. «Kratzer») ein – eine Vorrichtung, mit der bei laufendem Betrieb das [[Fouling (Kühlwasser)|Fouling]] am [[Wärmetauscher]] entfernt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Faesch Piccard Niagara Fall Turbine.jpg|mini|5000 PS-Turbine von Faesch &amp;amp; Piccard für die [[Edward Dean Adams Power Plant]] an den [[Niagarafälle]]n]]&lt;br /&gt;
1872 gab Piccard seine akademische Position auf und übernahm nach dem Tod von Jules Weibel zusammen mit [[Jules Faesch]] die Firma Weibel, Briquet &amp;amp; Cie. Das Unternehmen wurde in „Faesch &amp;amp; Piccard“ umbenannt und die Fabrikation von Heizungen an Audéoud &amp;amp; Cie. verkauft. Piccard baute 1886 die Faesch-Piccard-Turbine, welche die Energie des [[Druckwassernetz]]es in Genf in eine rotierende Bewegung zum Antrieb von [[Werkzeugmaschine]]n umwandeln konnte. Das Spezielle an der Turbine war der von Piccard entwickelte Lastregler, der die [[Drehzahl]] der Turbine unabhängig von der Last konstant hielt. Als grösster Erfolg von Faesch &amp;amp; Piccard kann der Gewinn des Wettbewerbs um die Lieferung der Turbinen für die Edward Dean Adams Power Plant betrachtet werden. Die an den [[Niagarafälle]]n in [[Nordamerika]] gebaute Anlage war das erste Grosskraftwerk der Welt. Die 5000 PS leistenden Turbinenräder wurden wegen Einfuhrzöllen in Amerika hergestellt, deren Regler aber aus der Schweiz geliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. van Muyden |Titel=Les turbines Faesch et Piccard à Niagarafalls |Sammelwerk=Bulletin de la Société vaudoise des ingénieurs et des architectes |Band=Jg. 21 |Nummer=8 |Datum=1895 |Seiten=247–249 |Sprache=fr |DOI=10.5169/seals-18769}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Faeschs Tod 1895 tat er sich mit [[Lucien Pictet]] (1864–1928) zusammen, dem Sohn des Genfer Bankiers Ernest Pictet. Das Unternehmen wurde zu den [[Ateliers Piccard-Pictet &amp;amp; Cie.]], welche ab 1906 neben Turbinen auch das Auto &amp;#039;&amp;#039;[[Pic-Pic]]&amp;#039;&amp;#039; herstellten. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] stellten sie Munition für die [[Triple Entente|Entente]] her.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Gull |url=https://www.news.uzh.ch/de/articles/2014/fuenf-dinge-die-wir-ueber-den-ersten-weltkrieg-wissen-sollten.html |titel=Fünf Dinge, die wir über den Ersten Weltkrieg wissen sollten |hrsg=Universität Zürich |datum=2014-09-02 |abruf=2018-09-30 |sprache=de |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem während des Krieges erwirtschafteten Kapital wurde das Unternehmen stark vergrössert mit dem Ziel, eine industrielle Produktion von Luxusautos aufzuziehen. Der für das Auto vorgesehene [[Schiebermotor]] war aber für die damalige Serienfertigung ungeeignet, weil sehr kleine Masstoleranzen hätten eingehalten werden müssen. Dadurch konnten die Lieferfristen nicht eingehalten werden, und die Autos wurden unzuverlässig, so dass die Kunden absprangen und die Firma 1920 zahlungsunfähig wurde. Die Banken übernahmen die Konkursmasse und gründeten daraus 1921 die [[Ateliers des Charmilles SA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|31609|Paul Piccard|Autor=Peter Müller-Grieshaber}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Piccard-Pictet racing cars}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://ebha.org/ebha2007/pdf/Paquier.pdf |titel=International Genevan business in the long run: from the greats fairs to the second industrial revolution |hrsg=European Business History Association |abruf=2015-05-16 |format=PDF}}&lt;br /&gt;
* G. Lunge: &amp;#039;&amp;#039;Notizen von der Pariser Weltausstellung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Angewandte Chemie.&amp;#039;&amp;#039; 2, 1889, S.&amp;amp;nbsp;569–571, [[doi:10.1002/ange.18890022002]] (zum Verdampfungsapparat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129773085|VIAF=33086362}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Piccard, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (École polytechnique fédérale de Lausanne)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Forscherfamilie Piccard|Paul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Piccard, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Maschinenbauingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1844&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lutry]], [[Kanton Waadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Oktober 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lausanne]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bph</name></author>
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