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	<title>Paul Peikert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T14:48:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Girus: ebd. ersetzt, Hilfe:Einzelnachweise#Ebenda, ebd., a. a. O.</title>
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		<updated>2021-01-15T09:59:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ebd. ersetzt, &lt;a href=&quot;/index.php/Hilfe:Einzelnachweise#Ebenda&quot; title=&quot;Hilfe:Einzelnachweise&quot;&gt;Hilfe:Einzelnachweise#Ebenda&lt;/a&gt;, ebd., a. a. O.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wroclaw kosciol swMaurycego PaulPeikert-2.jpg|mini|Gedenktafel für Paul Peikert in Breslau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Peikert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Erzpriester]] und [[Geistlicher Rat|Erzbischöflich-Geistlicher Rat]], (* [[1. Oktober]] [[1884]] in [[Bodzanów (Głuchołazy)|Langendorf]], [[Landkreis Neisse]]; † [[18. August]] [[1949]] in [[Bredenborn]] in Westfalen) war Priester des [[Erzbistum Breslau|Erzbistums Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Peikerts Eltern waren der Zimmermann Joseph Peikert und seine Frau Karolina Peikert, geb. Rother. Vor allem unter dem Einfluss seiner Tante, der Ordensschwester Hortulana, entschlossen sich die Eltern, den Sohn in ein Gymnasium zu schicken. Nach seinem Abschluss am Gymnasium studierte er in [[Breslau]] Theologie und wurde am 20. Juni 1910 durch [[Georg von Kopp|Kardinal Kopp]] zum Priester geweiht. In der Pfarrei [[Wansen]] im Kreis Strehlen war er ein Jahr Kaplan, von dort aus ging er nach zwei Jahren in die Pfarrei St. Heinrich in Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren drei Jahren wurde er 1916 nach [[Grodków|Grottkau]] geschickt, wo er den pastoralen Dienst des Erziehungsheimes übernahm. 1918 kam er kurz nach Neukirch, heute ein Stadtteil von Breslau, und im November schließlich nach [[Sobięcin (Wałbrzych)|Hermsdorf]], jetzt Sobięcin bei Wałbrzych, wo er 1920 die Pfarrei organisierte und am 20. Februar 1923 ihr erster Pfarrer wurde.&lt;br /&gt;
1928 wurde Peikert als Pfarrer nach [[Wałbrzych|Waldenburg]] geschickt und 1932 wählte Kardinal Bertram ihn aus über hundert Kandidaten für den Posten des Pfarrers von St. Mauritius in Breslau aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1932 bis 1946 war er Pfarrer der [[St. Mauritius (Breslau)|St.-Mauritius-Kirche]] in Breslau in der Klosterstraße. In den ersten Jahren in der neuen Pfarrei begann er mit dem Bau der Filialkirche [[Josef-der-Arbeiter-Kirche (Breslau)|St. Josef in der Ofener Straß]]e, der Sanierung der Pfarrkirche und des Friedhofs und ließ einen neuen Taufbrunnen und einen Hochaltar anfertigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.breslau-wroclaw.de/de/breslau/history/kk_mauritius/ |wayback=20130216203438 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-06 11:13:25 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. August 1937, während seiner [[Exerzitien]] in [[Grüssau]], wurde Peikert durch die [[Gestapo]] verhaftet. Bei ihm wurde der „Offene[r] Brief an den Herrn Reichsminister Dr. Goebbels“ von Kardinal [[George Mundelein]] gefunden. Peikert wurde der Verbreitung von Briefen beschuldigt, doch trotz Ermittlungen konnte ihm nichts bewiesen werden, und am 11. November wurde er in die Freiheit entlassen. Trotz der Probleme mit der Geheimpolizei wurde er für sein kirchliches Wirken von Kardinal [[Adolf Bertram]] am 26. November 1940 zum [[Geistlicher Rat|Geistlichen Rat]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg zog er nach Westfalen, wo er in [[Bredenborn]] im Kreis Höxter bis zu seinem Tod in der [[St. Joseph (Bredenborn)|Kirche St. Joseph]] als Pfarrer diente und dort auf dem Friedhof beigesetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Peikert: „Festung Breslau“ in den Berichten eines Pfarrers, 22. Januar bis 6. Mai 1945, hrsg. v. Karol Jonca und Alfred Konieczny, Union Verlag Berlin, 1974, S. 14–18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Paul Peikert durch seine Tagebücher, die erst nach seinem Tod, zunächst in Polen, veröffentlicht wurden. Seit Beginn der [[Schlacht um Breslau|Belagerung von Breslau]] begann er akribisch, alles über das Drama von Krieg und Terror durch die Nazis an der eigenen Bevölkerung aufzuschreiben. Sie stellen heute ein wertvolles Dokument dar, das im Detail das Leben in einer von der Roten Armee belagerten Festung beschreibt. Auch schreibt er in seinen Tagebüchern immer wieder von seiner Ablehnung gegenüber dem Nazi-Regime. Sein Leben lang war er Anhänger der [[Zentrumspartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Paul Peikert am 13. März 1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;„Aus aller Lippen kann man fast hören, dass unsere Feinde nicht die Russen sind, sondern dass unser grösster Feind die Partei sei.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Peikert: „Festung Breslau“ in den Berichten eines Pfarrers, 22. Januar bis 6. Mai 1945, hrsg. v. Karol Jonca und Alfred Konieczny, Union Verlag Berlin, 1974, S. 146&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Paul Peikert am 27. März 1945:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;„Die Not des Volkes ist an und für sich schon so groß, das Leid und die Traurigkeit scheinen kaum noch einer Steigerung fähig zu sein und doch wird diese entsetzliche Maßnahme, ganze Stadtteile aus ihrem Heim zu vertreiben, mit so unerhörten Drohungen und mit einer mehr als frivolen Brutalität durchgeführt, dass die Menschenherzen fast zerbrechen über die Bestialität verrohter und entarteter Ortsgruppenleiter und ihrer Gehilfen.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Peikert: „Festung Breslau“ in den Berichten eines Pfarrers, 22. Januar bis 6. Mai 1945, hrsg. v. Karol Jonca und Alfred Konieczny, Union Verlag Berlin, 1974, S. 215&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Paul Peikert: &amp;#039;&amp;#039;„Festung Breslau“ in den Berichten eines Pfarrers&amp;#039;&amp;#039;, 22. Januar bis 6. Mai 1945, hrsg.v. Karol Jonca und Alfred Konieczny, [[Union Verlag Berlin]], 1974&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107663813|LCCN=n/85/178495|VIAF=10370969}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Peikert, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche im Deutschen Reich 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistlicher Rat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Peikert, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher, Priester des Erzbistums Breslau&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Oktober 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wielowieś|Langendorf]] (heute: Wielowieś)&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. August 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bredenborn]] in Westfalen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Girus</name></author>
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