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	<title>Paul Papke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-22T11:26:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Papke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. September]] [[1896]] in [[Gmina Lubiszyn|Staffelde]], [[Landkreis Soldin|Kreis Soldin]]; † [[4. Februar]] [[1970]] in [[Petershagen/Eggersdorf|Eggersdorf]], [[Kreis Strausberg]]) war ein deutscher Politiker ([[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]; [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]; [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Paul Papke wurde 1896 als Sohn eines Arbeiters geboren. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] in Staffelde in den Jahren 1903 bis 1911 absolvierte er bis 1914 eine Ausbildung zum Tischler in [[Briesenhorst]]. Ab 1915 nahm er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. 1918 desertierte er aus der [[Reichswehr]]. 1919 wurde er Mitglied der USPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren wechselte er in die KPD. Von 1928 bis 1930 gehörte er für seine Partei als Abgeordneter für den Wahlkreis (Frankfurt an der Oder) dem [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] an. Bis 1932 wirkte er als KPD-Funktionär und Redakteur in [[Landsberg (Warthe)]]. Nachdem er nicht wieder zur Wahl aufgestellt wurde, verließ er seine Partei 1932 im Streit. 1933 kehrte er indessen in die KPD zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der nationalsozialistischen „[[Machtergreifung]]“ war Papke vorübergehend in „[[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Droste-Verlag, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-5162-9, S. 424ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 1933 emigrierte er über Prag und Zürich nach [[Paris]]. Am 7. Mai 1935 wurde er bei seiner Rückkehr nach Deutschland in Köln verhaftet und am 31. Oktober des Jahres vom Zweiten Senat des [[Volksgerichtshof]]es wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens und Besitz eines gefälschten Passes zu fünf Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt. Zunächst im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]], dann in [[Luckau#Sehenswürdigkeiten und Kultur|Luckau]] festgehalten, wurde Papke nach seiner Entlassung am 1. Juni 1940 erneut in „Schutzhaft“ genommen und ins [[KZ Sachsenhausen]] eingeliefert. Zuletzt in einem Nebenlager in [[Berlin-Lichterfelde]] festgehalten, gelang Papke bei der Evakuierung des Lagers bei Kriegsende die Flucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Papke noch 1945 zum ersten [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des [[Landkreis Lebus|Kreises Lebus]] berufen. 1946 wurde er von diesem Posten ohne Begründung abberufen. Danach lebte er eine Weile als [[Neubauer (Agrarreform)|Neubauer]] in [[Müncheberg]]. 1947 berief die Landesregierung Papke, inzwischen Mitglied der SED, zum Kommissar zur Koordination der Katastrophenhilfe nach der [[Oderflutkatastrophe 1947|Überschwemmung 1947]] des [[Oderbruch]]s. Von 1948 bis 1951 amtierte er schließlich als Bürgermeister von [[Fürstenwalde/Spree]]. Dieses Amt legte er aufgrund einer schweren Herzkrankheit nieder. Zuletzt wirkte Papke bis 1957 als Direktor der LPG-Bezirksschule in [[Finkenheerd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Papke, der zweimal verheiratet war, starb 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/paul-papke?ID=4869 Papke, Paul]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Papke, Paul&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur 1980, S. 549&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130193674}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130193674|VIAF=52789014}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Papke, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Lebus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Papke, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (USPD; KPD; SED), MdR und Landrat (Kreis Lebus) in Brandenburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. September 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gmina Lubiszyn|Staffelde]], [[Landkreis Soldin|Kreis Soldin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Februar 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Petershagen/Eggersdorf|Eggersdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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