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	<title>Paul Merker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Merker&amp;diff=158894&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pallaskatz1 am 22. Dezember 2025 um 08:12 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Funktionär der Arbeiterbewegung. Zu dem gleichnamigen Literaturhistoriker siehe [[Paul Merker (Literaturhistoriker)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Paul Merker Arrest Warrant Mugshot 1952 Crop B&amp;amp;W.jpg|mini|rechts|Passbild Merkers in der Einlieferungsanzeige der zentralen Untersuchungshaftanstalt des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] (MfS) vom 30. November 1952]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Merker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Februar]] [[1894]] in [[Oberlößnitz]]; † [[13. Mai]] [[1969]] in [[Eichwalde]]) war ein deutscher [[Politiker]] und Funktionär der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Gewerkschaft, USPD, KPD ===&lt;br /&gt;
Der aus einer protestantischen Familie&amp;lt;ref&amp;gt;Jeffrey Herf, Divided Memory: &amp;#039;&amp;#039;The Nazi Past in the Two Germanys.&amp;#039;&amp;#039; Harvard UP, 1997; deutsche Fassung siehe &amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; stammende Merker arbeitete nach dem Besuch der Volksschule als [[Kellner]] und Hotelangestellter. Von 1912 bis 1918 war er in einer [[Christliche Gewerkschaft|christlichen]], ab 1919 in einer [[Freie Gewerkschaften (Deutschland)|freien Gewerkschaft]] organisiert. [[Erster Weltkrieg|1914–1918]] war Merker bei einer in [[Sandhofen|Mannheim-Sandhofen]] bzw. in [[Jambol]] stationierten Luftschiff-Abteilung Soldat. 1918 trat er der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] und 1920 der KPD bei. Bis 1922 war er als Gewerkschaftsfunktionär aktiv, 1923–1924 Sekretär des KPD-Bezirkes Westsachsen und 1924–1932 Abgeordneter des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtages]]. 1927–1930 und 1934–1945 war er Mitglied des Zentralkomitees und des [[Politbüro]]s des ZK der KPD. Zu seinen Schwerpunkttätigkeiten Ende der 1920er Jahre gehörte wieder die Arbeit in der Gewerkschaftsabteilung der Partei. Ab 1929 bekleidete Merker die Funktion des Reichsleiters der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|Revolutionären Gewerkschaftsopposition]] (RGO).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zu Details [[Stefan Heinz]]: Moskaus Söldner? Der „Einheitsverband der Metallarbeiter Berlins“: Entwicklung und Scheitern einer kommunistischen Gewerkschaft, Hamburg 2010, S. 89 ff., 94 ff., 277 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 1930 wurde er wegen „linksopportunistischer Abweichungen“ aus dem Politbüro und dem ZK der KPD abberufen, nachdem die von ihm vertretene „ultralinke“ Zuspitzung des [[Sozialfaschismusthese|Sozialfaschismus]]-Begriffs von [[Hermann Remmele]] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Internationale (Zeitschrift/KPD)|Internationale]]&amp;#039;&amp;#039; kritisiert worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Remmele, Hermann, Schritt halten! Warum muss der Kampf gegen zwei Fronten gerichtet werden?, in: Die Internationale, Jg. 13, Nr. 5/6, S. 135–158 (Fortsetzungen in Heft 7, S. 198–221, Heft 8/9, S. 230–259, Heft 10, S. 295–313).&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seinen Posten als RGO-Reichsleiter musste Merker an [[Fritz Emrich]] abgeben. Merker besetzte anschließend zweitrangige Funktionen in der Partei und wurde 1931 der [[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationale]] zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== USA, Sowjetunion, Deutschland ===&lt;br /&gt;
Von 1931 bis 1933 lebte er im Auftrag der [[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationale]] unter dem Decknamen Max Fischer als Berater der [[Communist Party USA|Kommunistischen Partei der USA (CPUSA)]]. Im Sommer 1933 übersiedelte er nach [[Sankt Petersburg|Leningrad]]. Anfang 1934 kehrte Merker zur illegalen Arbeit nach Deutschland zurück und wurde wieder als Mitglied des Reichskomitees der illegalen RGO tätig. 1934–1935 war er als Nachfolger von [[Philipp Daub]] Mitglied der illegalen KPD-Landesleitung. 1935 und 1939 wurde Merker wieder ins ZK und Politbüro der KPD gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Emigration und Rückkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-V08564, Berlin-Treptow, sowjetische Ehrenmal, Einweihung.jpg|mini|Paul Merker (links vorn) bei der Einweihung des [[Sowjetisches Ehrenmal (Treptower Park)|sowjetischen Ehrenmals]] im [[Treptower Park]]. Neben ihm [[Otto Grotewohl]] (1949)]]&lt;br /&gt;
Ab Februar 1937 war er Mitglied des Sekretariats des ZK der KPD, das von [[Paris]] aus für die Anleitung der Partei in allen Emigrationsländern (mit Ausnahme der [[Sowjetunion]]) zuständig war. Da nach der großen Verhaftungswelle von 1935 zunächst kein neues Führungszentrum in Deutschland gebildet worden war, fungierte das Sekretariat de facto auch als Inlandsleitung. Nach dem Weggang [[Walter Ulbricht]]s leitete Merker das Sekretariat kurzzeitig allein, ab Juli 1938 zusammen mit [[Franz Dahlem]]. Unmittelbar nach [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsbeginn]] forderte das Sekretariat die illegal lebenden kommunistischen Emigranten in der Absicht, sie zu legalisieren, zur Registrierung bei den französischen Behörden auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[Klaus Kinner|Kinner, Klaus]], Der deutsche Kommunismus. Selbstverständnis und Realität. Band 3. Im Krieg (1939–1945), Berlin 2009, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Entscheidung, die ab 1950 einen Hauptgegenstand der Partei- und Strafverfahren gegen Merker bildete, hatte für viele Emigranten zunächst die Internierung, nach der deutschen Besetzung Frankreichs nicht selten auch KZ-Haft und Tod zur Folge.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Sicht eines Beteiligten bei Dahlem, Franz, Am Vorabend des Zweiten Weltkrieges. 1938 bis August 1939. Erinnerungen, Berlin 1977, Band 2, S. 423–433.&amp;lt;/ref&amp;gt; Merker war bis Februar 1941 in [[Le Vernet (Internierungslager)|Le Vernet]], danach in [[Les Milles]] interniert. In Les Milles hatte er die Möglichkeit, das Lager tagsüber zu verlassen. Am Abend des 1. Juli 1941 wurde er auf dem Rückweg ins Lager von [[Fritz Fränken]] abgefangen, der ihn darüber informierte, dass die Auslieferung an die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] drohe. Daraufhin ging Merker zusammen mit [[Walter Janka]], [[Otto Wahls]] und [[Georg Stibi]] in den Untergrund. 1942 gelang ihm mit Hilfe von [[Noel H. Field]] die Flucht von [[Marseille]] nach [[Mexiko]]. Hier betätigte er sich als Sekretär des Lateinamerikanischen Komitees der [[Bewegung Freies Deutschland|Bewegung „Freies Deutschland“]] und verfasste regelmäßig Artikel für die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Freies Deutschland&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem sprach er sich für ein umfassendes Entschädigungskonzept für jüdische Überlebende aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wenn alle deutschen Fluesse Tinte und alle deutschen Waelder Federstiele waeren, so wuerden sie nicht ausreichen, um die unzaehligen Verbrechen zu beschreiben, die der Hitlerfaschismus gegen die juedische Bevoelkerung begangen hat. […].&amp;lt;br /&amp;gt;Nur diejenigen Antifaschisten koennen sich freisprechen von der Verantwortung fuer die ungeheuerlichen Folgen des Antisemitismus, die seit Hitlers Machtuebernahme unablaessig ihre Freiheit und ihr Leben aufs Spiel setzten im Kampfe gegen die maechtig aufsteigende Finsternis und gegen die Reaktion, die im Hitlerfaschismus ihren Blutgipfel erreichte. […]&amp;lt;br /&amp;gt;Sie sind es, die, erfuellt von den Idealen ihres Kampfes fuer den Fortschritt des Menschengeschlechts freiwillig die Verantwortung uebernehmen, dass die an ihren juedischen Mitbuergern veruebten Verbrechen – soweit das ueberhaupt moeglich ist – wieder gutgemacht werden.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Merker: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Antisemitismus und wir&amp;#039;&amp;#039;. In: Freies Deutschland, 1. Jg., Nr. 11. Oktober 1942, S. 9–11.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 kehrte Merker nach Deutschland zurück, wo er Mitglied des Parteivorstandes, des Zentralsekretariats und des Politbüros der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]], Abgeordneter des [[Landtag Brandenburg (1946–1952)|Brandenburger Landtages]], seit 1948 Mitglied des Volksrates und der Provisorischen [[Volkskammer]] und 1949–1950 Staatssekretär im DDR-Landwirtschaftsministerium war. Von 1946 bis 1949 leitete er zusammen mit [[Helmut Lehmann (Politiker)|Helmut Lehmann]] die [[Deutsche Verwaltung für Arbeit und Sozialfürsorge]] (seit 1948 &amp;#039;&amp;#039;Hauptverwaltung für Arbeit und Sozialfürsorge&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiausschluss und Verurteilung als „französischer Agent“ ===&lt;br /&gt;
Der Form nach gehörte Merker in den Anfangsjahren der SED zum engsten Führungskreis der Partei. Im April 1946 zählte er zu den sieben KPD-Vertretern, die in das vierzehnköpfige Zentralsekretariat der SED gewählt wurden, 1949 zog er nach der organisatorischen Umbildung der Parteispitze in das Politbüro ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Malycha, Andreas, Partei von Stalins Gnaden? Die Entwicklung der SED zur Partei neuen Typs in den Jahren 1946 bis 1950, Berlin 1996, S. 68, 109.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Gesprächen, die er in seinen letzten Lebensjahren mit dem Historiker [[Wolfgang Kießling]] führte, betonte Merker allerdings, dass er von Anfang an nicht an Grundsatzentscheidungen beteiligt worden sei; seit 1948 habe er gespürt, dass er in der Parteiführung keine Zukunft habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Kießling, Wolfgang, Partner im „Narrenparadies“. Der Freundeskreis um Noel Field und Paul Merker, Berlin 1994, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine wesentliche Ursache für das Misstrauen, das Merker von sowjetischen Stellen und der [[Gruppe Ulbricht|Gruppe um Ulbricht]] entgegengebracht wurde, war nach heutigem Kenntnisstand eine zuerst 1940 gegenüber Komintern- und KPD-Vertretern in Moskau gemachte und später mehrfach bekräftigte Aussage [[Anton Ackermann]]s, der angegeben hatte, dass es 1939 bei einer Beratung des Pariser KPD-Sekretariats unmittelbar nach Bekanntwerden des [[Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt|deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrages]] zu einem „wüsten, unvorstellbar krassen antisowjetischen Ausfall“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Kießling, Partner, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Merkers gekommen sei, bei dem dieser „einige Minuten lang (…) sein wirkliches Gesicht gezeigt“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Kießling, Partner, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; habe. Nach [[Norman Naimark]] galt Merker bei der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|SMAD]] außerdem als Fürsprecher einer radikaleren Linie der SED und Sympathisant „sektiererischer“ ehemaliger KPD-Mitglieder, die die [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED]] nur widerwillig mitgemacht hatten und zumindest auf lokaler und regionaler Ebene zunächst noch über einigen Einfluss verfügten.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Naimark, Norman M., Die Russen in Deutschland. Die Sowjetische Besatzungszone 1945 bis 1949, Berlin 1999, S. 545.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1950 wurde vor dem Hintergrund der [[Noel Field|Noel-Field-Affäre]] bzw. des Budapester [[László Rajk|Rajk]]-Prozesses ein Parteiverfahren gegen Merker eröffnet. Er wurde von der [[Zentrale Parteikontrollkommission|Zentralen Parteikontrollkommission]] (ZPKK) vernommen und am 22. August zusammen mit [[Willi Kreikemeyer]], [[Leo Bauer]], [[Bruno Goldhammer]],&amp;lt;ref&amp;gt;bis dahin Chefredakteur des [[Deutschlandsender (DDR)|Deutschlandsenders]]. [[Angelika Timm]] meint dazu: &amp;#039;&amp;#039;Prominente(s) jüdische(s) Opfer dieser Kampagne war(..) der Chefredakteur … Goldhammer...&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Hammer, Zirkel, Davidstern.&amp;#039;&amp;#039; S. 158f, unter Berufung auf Jerry E. Thompson: &amp;#039;&amp;#039;Jews, Zionism and Israel. The story of the jews in the German Democratic Republic since 1945.&amp;#039;&amp;#039; Ann Arbor 1978&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Adolf Ende|Lex Ende]] und [[Maria Weiterer]] aus der SED ausgeschlossen. Obwohl die ZPKK Merker als den am stärksten belasteten Betroffenen ansah, wurde er – anders als Kreikemeyer, Bauer und Goldhammer – nach dem Parteiausschluss nicht verhaftet, da [[Wilhelm Pieck]] zu seinen Gunsten interveniert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Kießling, Wolfgang, „Leistner ist Mielke“. Schatten einer gefälschten Biographie, Berlin 1998, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; Merker erhielt [[Luckenwalde]] als Aufenthaltsort zugewiesen, wo er bis 1952 eine Gaststätte der [[Handelsorganisation|HO]] leitete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mario Frank |Titel=Walter Ulbricht. Eine deutsche Biografie. |Auflage=1. |Verlag=Siedler |Ort=Berlin |Datum=2001 |ISBN=3886807207 |Seiten=231}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im Zuge des Prager [[Slánský-Prozess]]es erneut ein vermeintliches „Verschwörerzentrum“ aufgedeckt und dabei auch Merkers Name genannt worden war, wurde er am 30. November 1952 verhaftet und in die [[Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen#Zentrales Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit, „U-Boot“ (1951–1960) und „Neubau“ (1960–1989)|zentrale Untersuchungshaftanstalt des MfS]] verbracht. Eine am 20. Dezember 1952 veröffentlichte Erklärung des ZK der SED beschuldigte Merker, Teil der in Prag enthüllten „Verschwörung“ und deren Leiter in der DDR gewesen zu sein. In diesem Zusammenhang wurde auch erstmals auf Merkers „[[Zionismus|zionistische]]“ Positionen verwiesen. Merker hatte in den 1940er Jahren in Mexiko und danach in Artikeln im &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland|Neuen Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; eine Entschädigung für die von den Nationalsozialisten enteigneten jüdischen Vermögen gefordert; er unterstützte als einziges Mitglied des Politbüros und des Zentralkomitees die Gründung eines [[Israel|jüdischen Nationalstaates]] und sprach sich für die Rückerstattung „[[Arisierung|arisierten]]“ Eigentums sowie Entschädigungszahlungen aus, was jedoch von der SED umwertend als „Ausplünderung des schaffenden deutschen Volkes“  verteufelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bpb.de/politik/extremismus/antisemitismus/37957/antisemitismus-in-der-ddr?p=all Thomas Haury: &amp;#039;&amp;#039;Antisemitismus in der DDR.&amp;#039;&amp;#039;] Bundeszentrale für politische Bildung 28. November 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach über zweijähriger Untersuchungshaft&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Wilhelm Fricke]]: {{Webarchiv | url=http://en.stiftung-hsh.de/downloads/CAT_212/DA_2006_3_490-496.pdf | wayback=20130627050211 | text=&amp;#039;&amp;#039;Geschichtsrevisionismus aus MfS-Perspektive&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 132&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; fand am 29./30. März 1955 vor dem 1. Strafsenat des [[Oberstes Gericht der DDR|Obersten Gerichts der DDR]] ein nichtöffentlicher Prozess gegen Merker statt, der mit seiner Verurteilung zu einer achtjährigen Zuchthausstrafe wegen [[Kriegs- und Boykotthetze]]&amp;lt;ref&amp;gt;Urteilsbegründung, zitiert nach Herf, Jeffrey, Antisemitismus in der SED. Geheime Dokumente zum Fall Paul Merker aus SED und MfS-Archiven, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Jg. 42, Heft 4/1994, S. 635–667, S. 643.&amp;lt;/ref&amp;gt; endete. Man beschuldigte ihn, jahrelang als „zionistischer Agent“ an der „Ausplünderung Deutschlands“ und der „Verschiebung von deutschem Volksvermögen“ zugunsten amerikanischer und „jüdischer Monopolkapitalisten“ gearbeitet zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bpb.de/politik/extremismus/antisemitismus/37957/antisemitismus-in-der-ddr?p=all Thomas Haury: &amp;#039;&amp;#039;Antisemitismus in der DDR.&amp;#039;&amp;#039;] [[Bundeszentrale für politische Bildung]] (bpb) 28. November 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Merker spätestens seit 1941/42 Zuträger oder Agent des [[Deuxième Bureau|französischen Geheimdienstes]] und sein späteres Handeln „gegen den Bestand der Deutschen Demokratischen Republik gerichtet“&amp;lt;ref&amp;gt;Urteilsbegründung, zitiert nach Herf, Antisemitismus, S. 649.&amp;lt;/ref&amp;gt; gewesen sei. Die Geheimdienst-Kontakte habe Merker nach Kriegsende über die im Slánský-Prozess zum Tod verurteilten „Agenten“ [[Otto Katz]], [[Otto Fischl]] und [[Bedřich Geminder]] aufrechterhalten. In der Urteilsbegründung wurden – neben anderen Sachverhalten, so seiner angeblichen politischen und persönlichen Nähe zu [[Earl Browder]] – auch Merkers Position in der Entschädigungsfrage, seine Haltung gegenüber Israel und seine Verbindungen zu „zionistischen Kreisen“&amp;lt;ref&amp;gt;Urteilsbegründung, zitiert nach Herf, Antisemitismus, S. 647.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der mexikanischen Emigration als belastend gewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rehabilitierung ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1956 wurde Merker aus der Haft entlassen. Nach zweimonatiger Bettlägerigkeit rechtfertigte er in Briefen an den Präsidenten Wilhelm Pieck und die Zentrale Parteikontrollkommission seine Zurückweisung der gegen ihn erhobenen Beschuldigungen und forderte seine öffentliche Rehabilitierung. Der Erste Sekretär des ZK der SED Walter Ulbricht antwortete ihm, dass die „Freilassung von der Partei und von den staatlichen Organen als Rehabilitierung betrachtet“ werde. Im Juli 1956 sprach ihn dasselbe Gericht, das ihn verurteilt hatte, in einer geheimen Verhandlung frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. November 1956 nahm Merker – nach Kießling „unbewusst und ungewollt“&amp;lt;ref&amp;gt;Kießling, Partner, S. 214.&amp;lt;/ref&amp;gt; – in [[Kleinmachnow]] an einem Treffen der Gruppe um Walter Janka und [[Wolfgang Harich]] teil, deren Protagonisten wenig später festgenommen wurden. Gegenüber Vernehmern des [[Ministerium für Staatssicherheit|MfS]] bestätigte Merker am 9. Januar 1957, dass Harich in Kleinmachnow die Absetzung Walter Ulbrichts gefordert hatte;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Kießling, Partner, S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Juli 1957 trat er als Zeuge in dem [[Schauprozess]] gegen Janka auf. Weil er in der Verhandlung entgegen einer Absprache mit der Anklagebehörde zunächst Janka nicht belastete, drohte ihm Generalstaatsanwalt [[Ernst Melsheimer]] erfolgreich mit den Worten:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wissen Sie überhaupt, dass Sie eigentlich auf die Anklagebank gehören? Dass Sie nur ein Haar von dem Verräter Janka trennt. Sie gehören auf den Platz neben ihm. Und wenn Sie hier nicht die Wahrheit sagen, dann müssen Sie damit rechnen, den Platz neben ihm doch noch einzunehmen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Merker, Paul 02.jpg|mini|hochkant|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Merker begann anschließend mit erstickter Stimme, Janka zu belasten, und wurde später, von einem Justizangestellten gestützt, aus dem Gerichtssaal entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Janka: &amp;#039;&amp;#039;Schwierigkeiten mit der Wahrheit.&amp;#039;&amp;#039; Essay, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1989, S. 103. ISBN 3-499-12731-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 wurde Merker, dessen Wiederaufnahme in die SED das Politbüro am 29. Dezember 1956 beschlossen hatte, ein Haus im brandenburgischen Eichwalde zur Verfügung gestellt. Im gleichen Jahr begann er, als Lektor für fremdsprachige Literatur im [[Verlag Volk und Welt]] zu arbeiten. Anlässlich seines 70. Geburtstages erhielt er 1964 den Orden [[Banner der Arbeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hohe Auszeichnungen verliehen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Neues Deutschland]], 30. Januar 1964, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; 1966 saß er als „verdienter Parteiveteran“ im Präsidium der Festveranstaltung zum zwanzigsten Jahrestag der Gründung der SED. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Merker 1969 starb, wurde seine Urne in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Ehrengräber-Anlage  &amp;#039;&amp;#039;Pergolenweg&amp;#039;&amp;#039;]] des [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt, zudem zeichnete ihn die DDR-Regierung [[postum]] mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Januar 1974 ehrte ihn die Deutsche Post der DDR mit einer 10-Pfennig-Briefmarke der Serie „[[Persönlichkeiten der deutschen Arbeiterbewegung]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Lipsia-Nr. 1693; Michel-Nr. 1009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Merker war seit 1952 mit seiner zweiten Frau Margarete Merker, geb. Menzel verheiratet. Er hatte sie als Mitarbeiterin im Apparat des ZK der KPD kennengelernt. Das Paar war 1942 gemeinsam nach Mexiko ausgereist und 1946 nach Deutschland zurückgekehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.frauen-im-widerstand-33-45.de/biografien/biografie/merker-margarete/p-8/m-1 &amp;#039;&amp;#039;Margarete Merker&amp;#039;&amp;#039;] bei frauen-im-widerstand-33-45.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland. Sein oder nicht Sein? 1. Band: Von Weimar zu Hitler&amp;#039;&amp;#039;, [[El libro libre]], México 1944&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland. Sein oder nicht Sein? 2. Band: Das 3. Reich und sein Ende&amp;#039;&amp;#039;, El Libro Libre, México 1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur/Dokumentationen ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kießling]]: &amp;#039;&amp;#039;Paul Merker in den Fängen der Sicherheitsorgane Stalins und Ulbrichts&amp;#039;&amp;#039; (= Hefte zur DDR-Geschichte, 25). Forscher- und Diskussionskreis DDR-Geschichte, Berlin 1995, {{DNB|944546129}}.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Kießling: &amp;#039;&amp;#039;Partner im „Narrenparadies“. Der Freundeskreis um [[Noel Field]] und Paul Merker.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 1994, ISBN 3-320-01857-4&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=paul-merker|lemma=Merker, Paul|autor=[[Bernd-Rainer Barth]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=2|idNum=2297}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|156|157|Merker, Paul|[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]]|119258072}}&lt;br /&gt;
* [[Jeffrey Herf]]: &amp;#039;&amp;#039;Geteilte Erinnerung. Die NS-Vergangenheit im geteilten Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen, Berlin 1998, ISBN 3-549-05698-2&amp;lt;ref&amp;gt;Merker: passim, ca. 50 Nennungen, auch zusammenhängende Kap. über ihn&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Original: &amp;#039;&amp;#039;Divided memory. The Nazi past in the two Germanys.&amp;#039;&amp;#039; Neue Ausgabe, Harvard University Press, [[Cambridge (Massachusetts)]] 1999, ISBN 0-674-21303-3 ([http://books.google.com/books?id=yahqnBEEbQEC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;dq=Divided%20Memory&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PP1#v=onepage&amp;amp;q=Helmut%20Eschwege&amp;amp;f=false auf Google Books])&lt;br /&gt;
* Jay Howard Geller: &amp;#039;&amp;#039;Jews in Post-Holocaust Germany 1945–1953.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, ISBN 0-521-83353-1 (geb.) und ISBN 0-521-54126-3 (kart.); online les- und durchsuchbar; insbesondere über Merkers vergebliche Bemühungen, Entschädigungen für jüdische Opfer des NS in der SBZ durchzusetzen. Merker passim, 17 Nennungen.&lt;br /&gt;
* Matthias Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Merker, Paul&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch des Antisemitismus]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 2/2, 2009, S. 548f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Jeffrey Herf: &amp;#039;&amp;#039;East German Communists and the Jewish Question. The Case of P. M.&amp;#039;&amp;#039; in: [[Journal of Contemporary History]] 29/4, Oktober 1994, S. 627–661&lt;br /&gt;
** Deutsche Fassung: &amp;#039;&amp;#039;Antisemitismus in der SED. Geheime Dokumente zum Fall Paul Merker aus SED- und MfS-Archiven&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]] 42/4, Oktober 1994, S. 635–667, [https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1994_4_5_herf.pdf PDF-online].&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/bald-nach-kriegsende-flammt-in-der-ddr-ein-neuer-antisemitismus-auf--als-israel-sich-den-usa-zuwendet--richten-sich-die-stalinistischen-saeuberungen-gezielt-gegen-juden--die-verfolgung-geht-weiter,10810590,10737588.html |titel=Die Verfolgung geht weiter |autor=Kai Posmik |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=2010-08-21 |zugriff=2015-06-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hörfunk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Thomas Gaevert]]: &amp;#039;&amp;#039;Ich wollte kein Verräter werden. Der Fall Paul Merker und die SED.&amp;#039;&amp;#039; Hörfunkdokumentation 50 Minuten, Produktion: Südwestrundfunk 2007, Erstsendung: 20. September 2007 auf SWR2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119258072}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|paul-merker}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000003616}}&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschlandradiokultur.de/antisemitismus-in-der-ddr.1079.de.html?dram:article_id=176132 &amp;#039;&amp;#039;Antisemitismus in der DDR.&amp;#039;&amp;#039;] [[Deutschlandradio Kultur]], 16. Oktober 2009&lt;br /&gt;
* [http://www.literaturepochen.at/exil/multimedia/pdf/mexikoveranstchronikpatka.pdf Merker in Mexiko], 51 Nennungen, durchsuchbar&lt;br /&gt;
* [[BStU]], Themenbeitrag: [https://www.bundesarchiv.de/themen-entdecken/online-entdecken/themenbeitraege/vom-spitzenkader-zum-imperialistischen-agenten/ &amp;#039;&amp;#039;Vom Spitzenkader zum „imperialistischen Agenten“&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/8b4bf66b-953d-40a6-a4d2-87ad46220477/ Nachlass BArch NY 4102]&lt;br /&gt;
* Thomas Klug: &amp;#039;&amp;#039;[https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-paul-merker-100.html 13.05.1969: Der DDR-Politiker und SED-Funktionär Paul Merker stirbt in Ost-Berlin]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[WDR5]]&amp;#039;&amp;#039;, [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]], 13.&amp;amp;nbsp;Mai 2024, (Podcast, 14:26&amp;amp;nbsp;Min., verfügbar bis 14.&amp;amp;nbsp;Mai 2034.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119258072|LCCN=n90651079|VIAF=817796|NDL=00551869}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Merker, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Brandenburg 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (SED)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Merker, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD, SED), MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Februar 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oberlößnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Mai 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eichwalde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pallaskatz1</name></author>
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