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	<title>Paul Mehnert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Polarlys: /* Weblinks */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Paul Mehnert.jpg|mini|hochkant|Paul Mehnert]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Paul Mehnert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Mai]] [[1852]] in [[Klösterlein Zelle|Klösterlein bei Aue]]; † [[18. Juli]] [[1922]] in [[Norwegen]]) war ein deutscher [[Rittergutsbesitzer]] und Politiker des [[Konservativer Landesverein in Sachsen|Konservativen Landesvereins in Sachsen]]. Er war von 1885 bis 1918 Mitglied des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|sächsischen Landtages]] und von 1899 bis 1909 Präsident der II.&amp;amp;nbsp;Kammer. Zudem war er von 1890 bis 1893 [[Mitglied des Reichstages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Landtagsabgeordneten [[Karl Mehnert (Politiker, 1811)|Karl Mehnert]] (1811–1885) wurde auf dem [[Klösterlein Zelle#Rittergut Klösterlein|Rittergut Klösterlein]], das sein Vater von 1848 bis 1874 besaß, geboren und erzogen. Nach Besuch der lokalen [[Volksschule]] führte sein weiterer Bildungsweg über eine Privatschule schließlich an das [[Vitzthum-Gymnasium Dresden|Vitzthumsche Gymnasium]] in [[Dresden]]. Als [[Einjährig-Freiwilliger]] leistete er anschließend seinen Militärdienst ab und gehörte auch nach dessen Beendigung als Reserveoffizier dem 1. sächsischen Husaren-Regiment an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Universität Leipzig]] begann er 1873 ein Studium der [[Rechtswissenschaft]], wechselte 1874 kurzzeitig an die [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] und legte schließlich 1875 nach seiner Rückkehr nach [[Leipzig]] sein Examen ab. In Leipzig wurde er Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Landsmannschaft (Studentenverbindung)|Landsmannschaft]] Grimensia&amp;#039;&amp;#039;. Nach erfolgreich abgeschlossener [[Promotion (Doktor)|Promotion]] arbeitete er von Oktober 1876 bis zum März 1877 als [[Assessor|Accessist]] beim [[Amtsgericht]] in [[Bad Schandau|Schandau]], bevor er sein Referendarexamen ablegen konnte. Im Mai 1877 wurde er vom Direktorium des [[Landwirtschaftlicher Kreditverein|Landwirtschaftlichen Kreditvereins]], dem sein Vater vorstand, zum Bevollmächtigten bestellt. Gleichzeitig arbeitete er für einen Dresdner Rechtsanwalt. Durch seine Heirat mit Katharina Ackermann (1854–1934) wurde er 1877 zum Schwiegersohn des Landtagsabgeordneten und späteren Kammerpräsidenten [[Karl Gustav Ackermann]]. 1883 trat er in die Anwaltskanzlei seines Schwiegervaters ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1885 übernahm er von seinem Vater den Vorsitz des Landwirtschaftlichen Kreditvereins, den er bis zu seinem Tod innehatte. Als Vertreter des 27. ländlichen Wahlkreises (Roßwein, Waldheim, Hainichen, Oederan) wurde er für den [[Konservativer Landesverein|Konservativen Landesverein]] in die II.&amp;amp;nbsp;Kammer des Sächsischen Landtags gewählt, der er von 1885 bis 1909 angehörte. Von 1890 bis 1893 war er zusätzlich als Abgeordneter des [[Reichstagswahlkreis Königreich Sachsen 10|Wahlkreises Döbeln]] Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstags]], wo er sich der [[Deutschkonservative Partei|deutsch-konservativen Fraktion]] anschloss. 1895 übernahm er den Vorsitz der konservativen Fraktion in der II. Kammer des sächsischen Landtags. Neben [[Georg von Metzsch-Reichenbach]] forcierte er entscheidend die Einführung des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)#Das Dreiklassenwahlrecht von 1896|Dreiklassenwahlrechts]] in Sachsen, mit dem der aufstrebende Einfluss der [[Sozialdemokratie|Sozialdemokraten]] eingedämmt werden sollte. Er gilt als einflussreichster Protagonist der sächsischen Konservativen um die Jahrhundertwende und wird als „ungekrönter König Sachsens“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Fraktionsvorsitz gab Mehnert auf, als er 1899 als Nachfolger seines Schwiegervaters Präsident der II.&amp;amp;nbsp;Kammer wurde. Im gleichen Jahr gab er seine Zulassung als Rechtsanwalt auf. Nachdem 1909 das [[Sächsischer Landtag (1831–1918)#Pluralwahlrecht von 1909|Pluralwahlrecht]] in Sachsen eingeführt worden war, erlitten die Konservativen eine heftige Wahlniederlage und büßten die Hälfte ihrer Mandate ein. Eine Wiederwahl in das Präsidentenamt wurde so unmöglich. Der sächsische König [[Friedrich August III. (Sachsen)|Friedrich August&amp;amp;nbsp;III.]] berief Mehnert daraufhin auf Lebenszeit in die I.&amp;amp;nbsp;Kammer, der er bis zur letzten Sitzung dieses Parlamentshauses am 6. November 1918 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Innerer Neustädter Friedhof Grab Mehnert 3.jpg|mini|Grab Mehnerts auf dem [[Innerer Neustädter Friedhof|Inneren Neustädter Friedhof]] in Dresden]]&lt;br /&gt;
Mehnert besaß die Rittergüter Klösterlein, [[Medingen (Ottendorf-Okrilla)|Medingen]] und [[Drebach]] bei [[Wolkenstein (Erzgebirge)|Wolkenstein]]. Sein Vermögen wurde 1912 auf 1,2 Millionen Mark geschätzt. Neben seiner Parlamentskarriere engagierte er sich als Präsident oder Vorstandsmitglied in diversen landwirtschaftlichen Interessenvertretungen, gehörte dem Aufsichtsrat der [[Vogtländische Maschinenfabrik|Vogtländischen Maschinenfabrik]] (VOMAG) und der Lebensversicherungsbank Arminia AG an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehnert verstarb 1922 auf einer Reise in Norwegen. Er ist im Familiengrab auf dem [[Innerer Neustädter Friedhof|Inneren Neustädter Friedhof]] in Dresden bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder [[Maximilian Mehnert]] (1861–1941) war von 1915 bis 1918 ebenfalls Abgeordneter des Sächsischen Landtags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seines Wirkens im [[Königreich Sachsen]] erhielt er die Titel [[Hofrat]] und [[Geheimer Rat|Wirklicher Geheimer Rat]], der die Anrede als &amp;#039;&amp;#039;[[Exzellenz (Titel)|Exzellenz]]&amp;#039;&amp;#039; erlaubte, verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Matzerath]]: &amp;#039;&amp;#039;Aspekte sächsischer Landtagsgeschichte – Präsidenten und Abgeordnete von 1833 bis 1952.&amp;#039;&amp;#039; Sächsischer Landtag, Dresden 2001, S. 77f.&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Josef Matzerath|13324802X|Mehnert, Karl Paul}}&lt;br /&gt;
* Elvira Döscher, [[Wolfgang Schröder (Historiker)|Wolfgang Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Parlamentarier 1869–1918. Die Abgeordneten der II. Kammer des Königreichs Sachsen im Spiegel historischer Photographien. Ein biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Photodokumente zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Droste, Düsseldorf 2001, ISBN 3-7700-5236-6, S.&amp;amp;nbsp;425–426.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|13324802X}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Paul Mehnert|1593}}&lt;br /&gt;
* [https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=12.02&amp;amp;bestandid=12734 Personennachlass im HStA Dresden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Sächsische Landtagspräsidenten&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Königreich Sachsen 10}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13324802X|VIAF=45485559}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mehnert, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Konservativen Landesvereins in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschkonservativen Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Bankwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirklicher Geheimer Rat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exzellenz (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aue-Bad Schlema)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mehnert, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mehnert, Karl Paul (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker, MdL, MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Mai 1852&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Klösterlein Zelle|Klösterlein bei Aue]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Juli 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Norwegen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
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