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	<title>Paul Marc - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T22:42:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Marc&amp;diff=2393598&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jonathan Groß: Paul Marc, Fotos von Urkunden und Hss. der Athos-Klöster 1906, vgl. Karl Krumbacher, Die Photographie im Dienste der Geisteswissenschaften, Leipzig 1906, 29ff.</title>
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		<updated>2026-03-29T20:14:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Paul Marc, Fotos von Urkunden und Hss. der Athos-Klöster 1906, vgl. Karl Krumbacher, Die Photographie im Dienste der Geisteswissenschaften, Leipzig 1906, 29ff.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Marc&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Dezember]] [[1877]] in [[München]]; † [[23. September]] [[1949]] in [[Maising]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Byzantinistik|Byzantinist]] und [[Diplomatik]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Marc - Bildnis der Söhne des Künstlers - G 10834 - Lenbachhaus.jpg|mini|hochkant|[[Wilhelm Marc]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildnis der Söhne des Künstlers&amp;#039;&amp;#039;, 1884. [[Städtische Galerie im Lenbachhaus]], München]]&lt;br /&gt;
Paul Marc war Sohn des Kunstmalers [[Wilhelm Marc]] und der ältere Bruder des [[Expressionismus|expressionistischen]] Malers [[Franz Marc]]. Anders als Vater und Bruder schlug er keine künstlerische, sondern eine akademische Laufbahn ein. Beide Brüder besuchten das [[Luitpold-Gymnasium (München, bis 1918)|Luitpold-Gymnasium]] in München, zeitweise gemeinsam mit [[Albert Einstein]]. Nach dem Abitur begann Paul Marc ein Studium der [[Klassische Philologie|Klassischen Philologie]] an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]]. Durch [[Karl Krumbacher]] kam er mit der Byzantinistik in Kontakt und wurde 1901 zum zentralen Mitarbeiter im von Krumbacher initiierten [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Akademievorhaben]] &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus der griechischen Urkunden des Mittelalters und der neueren Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;. Als erste Vorarbeit erschien 1903 das Buch „Plan eines Corpus der griechischen Urkunden des Mittelalters und der neueren Zeit“. Neben einer Projektvorstellung durch Krumbacher und [[Konstantin Jireček]] lieferte Marc dort auf mehr als 100 Seiten ein „Register über das byzantinische und neugriechische Urkundenmaterial“, das er binnen nur zweier Jahre erstellt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt; Conrad Grau: &amp;#039;&amp;#039;Das Urkunden-Corpus des Oströmischen Reiches. Die Internationale Assoziation und das Kartell der Akademien. Ein Beitrag zur Geschichte der Byzantinistik&amp;#039;&amp;#039;. In: Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät 18, 3 (1997) S. 71&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archive.org/details/planeinescorpusd00bayeuoft Digitalisat] von [[Richard Salomon]]s Handexemplar mit Korrekturen und Nachträgen zu Marcs Register.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Byzantinische.zeitschrift.18.1909.jpg|miniatur|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Byzantinische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, Band 18, 1909. Titelblatt]]&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren sammelte Marc weiterhin Urkundenmaterial, sichtete es und verfasste ein Konzept zur Publikation der Urkunden. 1906 reiste er, begleitet von seinem Bruder Franz, zum Berg [[Athos]], um dort die klösterlichen Urkunden zu sichten und Fotografien anzufertigen. Dabei gelang es den Brüdern, anders als vielen Reisenden, für das Vorhaben einen guten Kontakt sowohl zu den Mönchen als auch zu den türkischen Behörden herzustellen. Erst 1909 erhielt Marc, der bis dahin seine Akademieforschungen als Privatmann betrieben und einzig seine Auslagen erstattet bekommen hatte, eine feste Stelle an der Akademie. Krumbacher machte 1909, kurz bevor er verstarb, seinen engsten Mitarbeiter zum Mitherausgeber der [[Byzantinische Zeitschrift|Byzantinischen Zeitschrift]]. 1910 legte Marc der [[Association der Akademien]] in [[Rom]] neben einem Bericht zum Stand der Arbeiten auch erste Probeeditionen und Beispiele von [[Regest|Urkundenregesten]] vor, die als mustergültig angesehen werden. Weitere Studienreisen führten ihn im April 1911 nach [[Venedig]], im September und Oktober 1911 nach [[Patmos]] und 1913 nach [[Athen]]. Daneben stand er in brieflichem Kontakt mit Vertretern der internationalen Geschichtswissenschaft, darunter [[Spyridon Lambros]], Konstantin Jireček, [[Karl Brandi]], [[Joseph Bidez]], [[Gabriel Millet]], [[Richard Salomon]] und [[John Bagnell Bury]].&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas E. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Vom Verschwinden einer unbekannten Größe: der Byzantinist Paul Marc&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Byzantinistik und Neogräzistik&amp;#039;&amp;#039;. Wien 2004, S.&amp;amp;nbsp;310–311&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Marcs Karriere wurde durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] beendet; er verlor in [[Verdun]] ein Bein, sein Bruder Franz, von zwei Granatsplittern getroffen, starb. Nach der Rückkehr aus dem Krieg beendete er die Zusammenarbeit mit der Münchener Akademie und kümmerte sich zunächst um den Nachlass seines Bruders. Er trat eine Stelle beim Verlag &amp;#039;&amp;#039;Der Neue Merkur&amp;#039;&amp;#039; an, wo er die &amp;#039;&amp;#039;Auslandspost&amp;#039;&amp;#039; herausgab. Als Verbindung zur Byzantinistik verblieb noch die Herausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Byzantinischen Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, die er gemeinsam mit [[August Heisenberg]] bis 1928 besorgte.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas E. Müller: &amp;#039;&amp;#039;August Heisenberg, Paul Marc und die Suche nach einem geeigneten Syndikus für die Bayerische Akademie der Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Römische Historische Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039; 45 (2003), S.&amp;amp;nbsp;191–197&amp;lt;/ref&amp;gt; Sowohl bei seiner Akademiestelle als auch als Herausgeber folgte ihm [[Franz Dölger]] nach. Dölger brachte in schneller Folge 1924, 1925 und 1932 die drei ersten Bände mit Urkundenregesten heraus. Dabei profitierte er von Marcs Vorarbeit, der nach neuerer Auffassung als Mitverfasser zumindest der ersten Bände angesehen werden muss. 1923 wechselte er als stellvertretender Leiter an das [[Institut für internationale Angelegenheiten|Institut für Auswärtige Politik]] nach [[Hamburg]]. Paul Marcs Wirken in dieser Institution, die in der Zeit des [[Nationalsozialismus]] von einer friedensorientierten und demokratischen Institution nach und nach [[Gleichschaltung|gleichgeschaltet]] und 1937 nach Berlin verlegt worden war, ist bislang nicht untersucht; er versah die Position des Bibliothekars. Bei [[Zweiter Weltkrieg#Kriegsende in Europa 1945|Kriegsende]] lebte Paul Marc mit seiner Frau Helene als Pensionär in [[Maising]].&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas E. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Vom Verschwinden einer unbekannten Größe: der Byzantinist Paul Marc&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Byzantinistik und Neogräzistik&amp;#039;&amp;#039;. Wien 2004, S.&amp;amp;nbsp;314&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Conrad Grau]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://leibnizsozietaet.de/wp-content/uploads/2012/10/09_grau.pdf Das Urkunden-Corpus des Oströmischen Reiches. Die Internationale Assoziation und das Kartell der Akademien. Ein Beitrag zur Geschichte der Byzantinistik]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät&amp;#039;&amp;#039; 18, 3 (1997) S. 65–84&lt;br /&gt;
* [[Andreas E. Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;August Heisenberg, Paul Marc und die Suche nach einem geeigneten Syndikus für die Bayerische Akademie der Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Römische Historische Mitteilungen]]&amp;#039;&amp;#039; 45 (2003) S.&amp;amp;nbsp;191–197&lt;br /&gt;
* Andreas E. Müller: [http://hw.oeaw.ac.at/0xc1aa500d_0x00071518 &amp;#039;&amp;#039;Vom Verschwinden einer unbekannten Größe. Der Byzantinist Paul Marc&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Byzantinistik und Neogräzistik&amp;#039;&amp;#039;. Wien 2004, S. 308–314&lt;br /&gt;
* Andreas E. Müller, Günter L. Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Der Briefwechsel Paul Marcs mit Konstantin Jireček (1903–1917) und das Corpus der griechischen Urkunden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Byzantinische Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039; 116 (2023) S. 837–859&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116759011}}&lt;br /&gt;
* {{RegestaImp|Marc, Paul|Art=Autor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116759011|REMARK=[[viaf:89290630]] mischt mit einer weiteren Person (Stand: November 2024)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marc, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Byzantinist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franz Marc]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marc, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Byzantinist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Dezember 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. September 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Maising]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jonathan Groß</name></author>
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