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	<title>Paul Maenz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T06:15:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Maenz&amp;diff=1684697&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nadine Hahn am 7. Oktober 2025 um 08:10 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-07T08:10:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Maenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Dezember]] [[1939]] in [[Gelsenkirchen]]) ist ein deutscher [[Galerie (Kunst)|Galerist]] sowie [[Kunstsammler]] und [[Publizist]] für moderne Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Schulzeit arbeitete Maenz als Lehrling erst in einem Kaufhaus, anschließend als Schriftsetzer in einer Druckerei. Ab 1958 studierte er bei [[Max Burchartz]] an der [[Folkwang Hochschule im Ruhrgebiet|Folkwangschule]] in [[Essen]]. Anfang der 1960er Jahre war er als [[Grafikdesigner|Werbegrafiker]] und [[Art Director]] in der [[Werbeagentur]] [[Young &amp;amp; Rubicam]] (Y&amp;amp;R) in [[Frankfurt am Main]] tätig. Er lernte dort die Künstler [[Charlotte Posenenske]] sowie [[Peter Roehr]] kennen, mit dem ihn, bis zum frühen Tod Roehrs, eine enge Freundschaft verband. Nach einem kurzen Aufenthalt bei Y&amp;amp;R in [[Paris]], zog Maenz nach New York und war dort von Herbst 1965 bis Anfang 1967 bei Y&amp;amp;R als Art-Director beschäftigt. Maenz kam in New York mit den aktuellen Kunstströmungen in Berührung. 1966 zeigte das Jewish Museum in einer legendär gewordenen, programmatischen Ausstellung mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Primary Structures&amp;#039;&amp;#039; erstmals Arbeiten der Minimal Art, die Maenz beeindruckten. Mit Willoughby Sharp gründete er 1966 die &amp;#039;&amp;#039;Kineticism Press&amp;#039;&amp;#039;, die ihr Büro in der [[Park Avenue (Manhattan)|200 Park Avenue]], dem [[MetLife Building|Pan Am Building]] in [[Manhattan]] hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Frankfurt organisierte er zwei wegweisende Ausstellungen: vom 22. Mai bis 30. Juni 1967 zusammen mit Peter Roehr „Serielle Formationen“ in der &amp;#039;&amp;#039;[[Studiogalerie|Studio Galerie]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität]] und am 9. September 1967 „19:45 - 21:55. September 9th. 1967. Frankfurt. Germany. Dies alles Herzchen wird einmal Dir gehören“ in der Galerie von [[Dorothea Loehr]] in [[Frankfurt-Niederursel]]. Im Januar 1968 eröffnete er mit Peter Roehr im Holzgraben in Frankfurt das 60&amp;amp;nbsp;m² großes Ladengeschäft &amp;#039;&amp;#039;Pudding-Explosion&amp;#039;&amp;#039;, das nach Auskunft seiner beiden Inhaber „Psychodelicatessen mit Hippie-Zubehör“ anbot. Es war in Deutschland der erste Laden seiner Art, der von Räucherstäbchen bis zur Peking-Rundschau ein breites Spektrum politischer, spiritueller und ironischer Artikel offerierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=46122795 |Titel=Hippie Zubehör: Lies mich, Baby |Jahr=1968 |Nr=8 |Seiten=76}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerist ==&lt;br /&gt;
1971 gründete er mit dem Musikwissenschaftler Gerd de Vries in einem [[Köln]]er Hinterhof in der Lindenstraße 32 eine Galerie und eröffnete mit einer Ausstellung des Künstlers [[Hans Haacke]]. Es folgte eine Präsentation der Werke von [[Joseph Kosuth]]. Anschließend stellte er weitere junge Künstler der [[Minimal Art]] und [[Konzeptkunst]] vor, die heute in allen wichtigen Museen für moderne Kunst vertreten sind. 1973 eröffnete er in der Avenue Louise in [[Brüssel]] eine zweite Galerie, die aber weniger erfolgreich war und bereits im folgenden Jahr wieder geschlossen wurde. Maenz avancierte rasch zu einem der angesehensten und engagiertesten Galeristen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz-Norbert Jocks]] im Gespräch mit Paul Maenz, in: Kunstforum International, Band 160, 2002, S. 443&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Umzug in repräsentativere Räume in der Bismarckstraße 50, ein Hinterhausloft, das von dem Architekten Thiess Marwede aufgebaut wurde, zeigte Maenz den Künstler [[Daniel Buren]], die Künstler der „[[Mülheim (Köln)#Malergruppe „Mülheimer Freiheit“|Mülheimer Freiheit]]“ und der italienischen „[[Transavantgarde]]“. Er arbeitete mit den führenden Galerien wie Gian Enzo Sperone in Turin, [[Ileana Sonnabend]] in Paris, [[Leo Castelli]], Mary Boone und [[Marian Goodman]] in New York, [[Ascan Crone]] in Hamburg und [[Reinhard Onnasch]] in Berlin, zusammen. 1990 beendete Maenz seine Ausstellungstätigkeit überraschend. Er galt als einer der erfolgreichsten internationalen Galeristen der 1970er und 1980er Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg Wiensowski: [http://www.spiegel.de/spiegel/kulturspiegel/d-8623953.html?name=Paul+Maenz &amp;#039;&amp;#039;Paul Maenz – Dies alles, Herzchen, wird einmal dir gehören&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Kultur SPIEGEL]]&amp;#039;&amp;#039;, 1/1999, 28. Dezember 1998, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstsammler ==&lt;br /&gt;
1993 vereinbarte Maenz mit den [[Klassik Stiftung Weimar|Weimarer Kunstsammlungen]], einen Teil seiner Sammlung als Dauerleihgabe&lt;br /&gt;
an das zukünftige und schließlich 1999 eröffnete [[Neues Museum Weimar|Neue Museum]] in [[Weimar]] zu geben. Ein weiterer Teil aus der &amp;#039;&amp;#039;Sammlung Maenz&amp;#039;&amp;#039; wurde vom Museum angekauft, weitere Arbeiten konnten durch die Verbindungen des Kunstsammlers für das Museum gesichert werden, darunter die Installationen von [[Sol LeWitt]] im Foyer, die Treppenhaus-Konzeption von Daniel Buren und das [[Robert Barry]] im Museumscafé.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Beuth: [https://www.welt.de/print-welt/article563785/Wo-einst-der-Gauleiter-in-Weimar-sass.html &amp;#039;&amp;#039;Wo einst der Gauleiter in Weimar saß&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Januar 1999&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein vormaliger Partner Gerd de Vries überließ dem Neuen Museum seine Kunstbibliothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach nur fünf Jahren kündigte Maenz 2004 wegen Unstimmigkeiten über die Konzeption fristgerecht die Leihverträge mit den Weimarer Kunstsammlungen und zog seinen Teil der Sammlung ab. Maenz warf der &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Weimarer Klassik&amp;#039;&amp;#039; vor, das Museum zu vernachlässigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Veronika Schuster: [http://www.kulturmanagement.net/downloads/schuster-paulmaenz.pdf &amp;#039;&amp;#039;Weimar Kulturhauptstadt? – Der Rückzug der Sammlung Paul Maenz aus dem Neuen Museum&amp;#039;&amp;#039;. Interview mit Paul Maenz] (PDF; 121&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Art is to change&amp;#039;&amp;#039;. Lindinger + Schmid Kunstprojekte und Verlag, 2002 ISBN 978-3-929970-48-7&lt;br /&gt;
* mit Werner Lippert: &amp;#039;&amp;#039;Peter Roehr&amp;#039;&amp;#039;. Museum für Moderne Kunst, Frankfurt 1991&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Francesco Clemente. Il viaggiatore napoletano&amp;#039;&amp;#039;. Gerd De Vries, 1982 Köln, ISBN 3-88375-020-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neun Ausstellungen 81/82 Nine Shows&amp;#039;&amp;#039;. Galerie Paul Maenz, Köln 1983&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Sammlung Fer – the Fer Collection,&amp;#039;&amp;#039; Gerd de Vries Köln 1983&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Köln 1970-1980. Der Blick zurück ist ein Blick auf die Gegenwart und/oder Die Wahrheit hat viele Brüste&amp;#039;&amp;#039;. Galerie Paul Maenz, Köln 1980&lt;br /&gt;
* mit Gerd de Vries: &amp;#039;&amp;#039;Salvo: Della Pittura - Imitazione di Wittgenstein. On Painting - In the Style of Wittgenstein. Über die Malerei - Im Stile Wittgensteins&amp;#039;&amp;#039;. König, Köln 1980&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die 50er Jahre. Formen eines Jahrzehnts&amp;#039;&amp;#039;. Gerd Hatje, Stuttgart, 1978 ISBN  3-7757-0126-5 (auch als DuMont-Taschenbuch erschienen)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Art Deco. Formen zwischen zwei Kriegen&amp;#039;&amp;#039;. DuMont Schauberg, Köln 1974&lt;br /&gt;
* mit Peter Roehr: &amp;#039;&amp;#039;Serielle Formationen&amp;#039;&amp;#039;. Universität Frankfurt am Main, Stiftung Studentenhaus, 1967&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dies alles Herzchen wird einmal Dir gehören. 19:45 - 21:55. September 9th. 1967. Frankfurt. Germany. Participating: Jan Dibbets, Barry Flanagan, Bernhard Höke, John Johnson, Richard Long, Konrad Lueg, Charlotte Posenenske, Peter Roehr&amp;#039;&amp;#039;. Paul Maenz, Köln 1967&lt;br /&gt;
* mit Willoughby Sharp: &amp;#039;&amp;#039;Günther Uecker: 10 Years of a Kineticist’s Work&amp;#039;&amp;#039;. Kineticism Press, New York 1966&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Avantgarde Galerie und die Kunst unserer Zeit. Paul Maenz Köln – 1970–1980–1990&amp;#039;&amp;#039;. DuMont, Ostfildern 1991, ISBN 978-3-7701-2735-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120932938}}&lt;br /&gt;
* [http://content.cdlib.org/view?docId=tf0n39n43f&amp;amp;chunk.id=bioghist-1.7.4&amp;amp;brand=oac Biografie bei &amp;#039;&amp;#039;Online Archive of California&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120932938|LCCN=n/83/137803|VIAF=24725821}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maenz, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstellungskurator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Galerist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Maenz, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthändler, Kunstsammler und Kurator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Dezember 1939&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gelsenkirchen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nadine Hahn</name></author>
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