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	<title>Paul Leopold Haffner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M Huhn: Katholikentag</title>
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		<updated>2026-02-21T20:53:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katholikentag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bischof Dr. Haffner MainzJS.jpg|miniatur|Paul Leopold Haffner, 1892]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Bischof Paul Leopold Haffner, Mainz, GrabdenkmalJS.jpg|miniatur|Grabdenkmal von Bischof Haffner im Mainzer Dom]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Leopold Haffner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Januar]] [[1829]] in [[Horb am Neckar]]; † [[2. November]] [[1899]] in [[Mainz]]) war [[Bischof]] von [[Bistum Mainz|Mainz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Studium der Theologie in [[Tübingen]] empfing Paul Leopold Haffner am 10. August 1852 die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] für das [[Diözese Rottenburg-Stuttgart|Bistum Rottenburg]] und wurde 1854 [[Repetent]] im [[Theologenkonvikt Wilhelmsstift|Wilhelmsstift]] in Tübingen. Er war Mitglied der [[Konviktsverbindungen in Tübingen#Staufia|Theologengesellschaft Staufia]] Tübingen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Schmidgall]]: &amp;#039;&amp;#039;Tübinger Konviktoren und das Verbindungswesen: mit besonderer Berücksichtigung der &amp;quot;Elvacia&amp;quot; und der von Ellwangen stammenden Theologen&amp;#039;&amp;#039;. [[Schwabenverlag]] 1949, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;  1855 wurde er, nachdem er im selben Jahr in Tübingen zum [[Dr. phil.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] worden war, zum ordentlichen Professor der Philosophie am [[Priesterseminar Mainz]] berufen. Im Jahr 1864 wurde er in das [[Bistum Mainz]] [[Inkardination|inkardiniert]] und 1866 zum [[Generalvikar]] des Bistums Mainz ernannt. Im Jahre 1877 versetzte man ihn infolge des [[Kulturkampf]]es in den Ruhestand. Er war ab 1879 Ehrenmitglied der [[Katholische Studentenverbindung|katholischen Studentenverbindung]] [[KDStV Bavaria Bonn]] im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]] und ab 1886 der [[VKDSt Hasso-Rhenania Gießen]] im CV.&amp;lt;ref&amp;gt;Generalregister der Mitglieder des Kartellverbandes der katholischen Studentenverbindungen Deutschland als Beilage zu Nr. 50 des Korrespondenz-Blattes beim Vorort Guestfalia in Tübingen. Wintersemester 1886/87, Druck von Ferdinand Schöningh in Paderborn, S. 59, 109.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der durch den Kulturkampf bedingten neunjährigen [[Sedisvakanz]] des Mainzer Bischofsstuhles wurde er 10. Juni 1886 zum Bischof von Mainz ernannt. Die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] spendete ihm am 25. Juli 1886 der Bischof von [[Bistum Limburg|Limburg]] und spätere [[Erzbischof]] von [[Erzbistum Freiburg|Freiburg im Breisgau]], [[Christian Roos (Bischof)|Christian Roos]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mainzer Bischof war Paul Leopold Haffner qua Verfassung von 1887 bis 1899 Mitglied der ersten Kammer der [[Landstände des Großherzogtums Hessen]]. Er erwirkte eine Revision der kirchenpolitischen Gesetze in Hessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haffner war lange im Dienste der römischen Kirche in Wort und Schrift tätig und als streitbarer Mann bekannt. Er war einer der Hauptsprecher auf den [[Katholikentag|Versammlungen der Katholikenvereine]]. 1880 zählte Haffner zu den Teilnehmern der [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemiten]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;tagung [[Karl Konstantin von Fechenbach]]s bei Frankfurt. Ihm wird der Spruch &amp;#039;&amp;#039;Bestien, nur Bestien sind es, welche die heutige, die moderne Schule erzieht&amp;#039;&amp;#039; zugeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Ultramontanismus und unsere deutsche Volksschule, in: Vossische Zeitung Nr. 323, 13. Juli 1910, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über seine Beisetzung berichtet die [[Emil Sommer (Verleger)|&amp;#039;&amp;#039;Grünstadter Zeitung&amp;#039;&amp;#039;]] Nr. 264, vom 9. November 1899 ausführlich:{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Mainz, 7. November. Die Beisetzung Bischof Haffners erfolgte heute Vormittag 9 1/2 Uhr unter zahlreicher Betheiligung von Stadt und Land. Ungefähr 10.000 Personen bildeten bei dem Leichenconduct Spalier. Der Zug wurde von 1500 Schülern und Gymnasiasten eröffnet. Es folgten die katholischen Corporationen mit ihren Fahnen, die katholischen Studenten im Wichs, die hessische Centrumsfraktion des Landtages, die Stadtverordneten, der Bürgermeister mit den Beigeordneten, sodann mehrere hundert Seminaristen in Chorhemden und Geistliche mit brennenden Kerzen, Erzbischof [[Thomas Nörber|Noerber]] von Freiburg, der Bischof [[Dominikus Willi|Willi]] von Limburg, Bischof [[Adalbert Endert|Endert]] von Fulda, Bischof [[Paul Wilhelm von Keppler|Keppler]] von Rottenburg, Bischof [[Ferdinand von Schlör|Schloer]] von Würzburg, Weihbischof [[Maximilian Gereon Graf von Galen|Graf Galen]] von Münster, der Abt von [[Abtei Marienstatt|Marienstatt]], Dompropst Dr. Berlage von Köln, Domdekan [[Georg Hilpisch|Dr. Hilpisch]] von Limburg, Prälat Keller von Wiesbaden, Domcapitular Sporer von Rottenburg. Nunmehr folgte der Todtenwagen mit 4 Pferden bespannt, hinter diesem die nächsten Anverwandten, ferner Excellenz von Westerweller als Vertreter Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs, Staatsminister Rothe, der Gouverneur der Festung Mainz und viele andere. Der Trauerzug bewegte sich in den Dom. Dortselbst wurde das Todtenamt von Erzbischof Noerber, Freiburg celebriert; Bischof Willi von Limburg hielt die Trauerrede.&amp;#039;&amp;#039;|Grünstadter Zeitung, 1899}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Görres-Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
Als Mitbegründer der [[Görres-Gesellschaft]], des katholischen Broschürenvereins und Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter zeitgemäßen Broschüren&amp;#039;&amp;#039; lieferte er selbst mehrere seinen Standpunkt vertiefende Beiträge: &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Goethes Faust als Wahrzeichen moderner Kultur.&amp;#039;&amp;#039; 1879.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ida Hahn-Hahn|Ida Gräfin Hahn-Hahn]].&amp;#039;&amp;#039; 1880.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Goethes Dichtungen auf sittlichen Gehalt geprüft.&amp;#039;&amp;#039; 1881.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Voltaire und seine Epigonen.&amp;#039;&amp;#039; 1884.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundlinien der Philosophie als Aufgabe, Geschichte und Lehre : Zur Einleitung in die philosophischen Studien&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. – Mainz : Kirchheim, 1881–83&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Aufklärung&amp;#039;&amp;#039;, 3. Aufl., Mainz 1864&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Materialismus in der Kulturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Mainz 1865&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Studie über G. E. Lessing&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Köln 1878&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlafen und Träumen&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt a. M., 1884&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629212657/http://www.bautz.de/bbkl/h/haffner_p_l.shtml |band=2|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|spalten=458-458}}&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Lenhart]]: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Paul Leopold Haffner (1829–1899). Der schwäbische Philosoph auf dem Mainzer Bischofsstuhl (1886-1899)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für das Bistum Mainz&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 8 (1958/1960), S. 11–117.&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|463||Haffner, Paul Leopold|Ludwig Lenhart|116370262}}&lt;br /&gt;
* {{LThK|[[Friedhelm Jürgensmeier]]|Haffner, Paul Leopold|3|4|1139}}&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 162.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|bishop|bhaffner}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116370262}}&lt;br /&gt;
* Werner Marzi: [http://www.regionalgeschichte.net/index.php?id=4563 Paul Leopold Haffner in regionalgeschichte.net]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116370262|titel=Haffner, Paul Leopold|datum=2020-01-21}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pma0214}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=116370262|Titel=Paul Leopold Haffner|Datum=2025-02-10|Abruf=2025-11-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Christoph Moufang]] als Kapitularvikar und Bistumsverweser|NACHFOLGER=[[Heinrich Brück (Bischof)|Heinrich Brück]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Mainz|Bischof von Mainz]]|ZEIT=1886–1899}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Erzbischöfe und Bischöfe von Mainz (seit 1647)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Abgeordnete der Kurie Katholische Bischöfe und Geistliche in der Ersten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116370262|VIAF=62298523}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haffner, Paul Leopold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalvikar (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Priesterseminar Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Horb am Neckar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1829]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haffner, Paul Leopold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher katholischer Theologe und Bischof von Mainz&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Januar 1829&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Horb am Neckar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. November 1899&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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