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	<title>Paul Laufer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mommpie: Kat.</title>
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		<updated>2025-12-17T18:27:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Erich Laufer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Januar]] [[1904]] in [[Striegau]], [[Kreis Striegau]], [[Schlesien]]; † [[11. Juni]] [[1969]] in [[Berlin-Lichtenberg]]) war ein deutscher [[Funktionär|Parteifunktionär]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]]. In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] war er Abteilungsleiter im [[Ministerium für Staatssicherheit]] (MfS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Noch während seiner Ausbildung als [[Former]] wurde Laufer Mitglied der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|SAJ]] und 1921 auch der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Sein Widerstand gegen „reformistische“ Tendenzen in der SPD brachte ihn 1927 in Kontakt mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], deren verdecktes Mitglied er wurde. Für die [[Antimilitärischer Apparat|„Abwehrarbeit“ der KPD]] war er in der SPD unter dem Decknamen „Stabil“ tätig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 war er Mitglied der illegalen Bezirksleitung der SPD in Berlin. Der [[Volksgerichtshof]] verurteilte ihn 1936 zu drei Jahren [[Zuchthaus]], die er in [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Brandenburg]] und [[Justizvollzugsanstalt Waldheim|Waldheim]] verbrachte. 1944 hat ihn die [[Wehrmacht]] ins [[Strafdivision 999|Strafbataillon 999]] eingezogen. Er kam in [[Jugoslawien]] in [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]] und war nach seiner Entlassung bei den [[Partisan]]en und in der [[Jugoslawische Volksbefreiungsarmee|Jugoslawischen  Volksbefreiungsarmee]]. Anschließend kämpfte er in der [[Jugoslawische Volksarmee|Jugoslawischen Volksarmee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er im Oktober 1945 nach Berlin zurückkam, ging er im Einvernehmen mit der KPD zunächst wieder zur SPD. Die Partei setzte ihn beim Wiederaufbau ihrer geheimen Apparate im Personalwesen ein. 1945/1946 arbeitete er zunächst in der „Pressestelle“ des [[Der Polizeipräsident in Berlin|Berliner Polizeipräsidiums]], von 1946 an im Referat „Untersuchungen und Schiedsgerichte“ der KPD-Zentrale. Mit der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED]] im April 1946 wurde er [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Mitglied. Im Jahr 1947 wurde er Hauptreferent des neu gebildeten „Abwehrreferates“ der Abteilung Personalpolitik beim Zentralsekretariat der SED unter [[Bruno Haid]]. 1949 wechselte er in die [[Zentrale Parteikontrollkommission]] (ZPKK), wo er Kader der SED zu prüfen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Parteihochschule „Karl Marx“]] 1954/55 kam er am 28.&amp;amp;nbsp;Januar 1955 als [[Major]] und Leiter der Abteilung II in die [[Hauptverwaltung A]] des Ministeriums für Staatssicherheit, die für die Bearbeitung von SPD und [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]] zuständig war. Paul Laufer war der [[Führungsoffizier]] von [[Günter Guillaume|Günter und Christel Guillaume]]. Zu diesem Zeitpunkt bescheinigten ihm die Akten des MfS schon erhebliche gesundheitliche Probleme, die 1964 zum Rückzug aus der operativen Arbeit&amp;lt;ref&amp;gt;Ruth Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Stasi-Kinder. Aufwachsen im Überwachungsstaat.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen, Berlin 2012, ISBN 978-3-549-07410-7, S. 219–233, hier S. 222.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1969 zu seiner Pensionierung als [[Oberst]] des MfS führten. Bei dieser Gelegenheit überreichte ihm [[Markus Wolf]] den [[Kampforden „Für Verdienste um Volk und Vaterland“]] in Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laufer lebte seit Ende der 1940er Jahre zusammen mit der Widerstandskämpferin [[Hildegard Cahn-Loner]] in Ost-Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Hoffmann (Gewerkschafter)|Joachim Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Friedrichsfelde. Ein deutscher Nationalfriedhof&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Neue Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2001, ISBN 3-360-00959-2, S.&amp;amp;nbsp;192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr gemeinsamer Sohn Helmut Cahn wurde am 28.&amp;amp;nbsp;März 1950 geboren. Nach dem frühen Tod von Hilde Cahn-Loner im Mai 1954 heiratete Paul Laufer am 12.&amp;amp;nbsp;Mai 1955 die verwitwete [[Demokratischer Frauenbund Deutschlands|DFD]]-Funktionärin Elli Bergner (geb. Burkhardt, 1920–1993).&amp;lt;ref name=&amp;quot;SterbReg&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Joachim Fieber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Berlin gegen das NS-Regime 1933 bis 1945. Ein biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, Zweiter Ergänzungsband: &amp;#039;&amp;#039;K bis Z.&amp;#039;&amp;#039; Trafo, Berlin 2005, ISBN 3-89626-355-2, S.&amp;amp;nbsp;101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Sohn Helmut wuchs in der Familie Laufer gemeinsam mit zwei jüngeren Halbgeschwistern auf, darunter der Historiker [[Jochen Laufer]] (1956–2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Laufer starb am 10. Juni 1969 im Alter von 65 Jahren in Berlin-Lichtenberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;SterbReg&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Standesamt Lichtenberg von Berlin, Hauptstadt der DDR&amp;#039;&amp;#039; (Erstregister), Sterberegister-Eintrag Nr. 1570 vom 12. Juni 1969 für Paul Erich Laufer; eingesehen auf ancestry.de am 26. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhof Berlin-Friedrichsfelde]] in der [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde#Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes|Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://billiongraves.com/grave/Paul-Laufer/17017753 Grabstein auf dem Friedhof Friedrichsfelde] bei www.billiongraves.com (abgerufen am 17. Dezember 2018).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anonym: &amp;#039;&amp;#039;Deckname Stabil. Stationen aus dem Leben und Wirken des Kommunisten und Tschekisten Paul Laufer.&amp;#039;&amp;#039; Offizin Andersen-Nexö, Leipzig 1988.&lt;br /&gt;
* Michael Kubina: &amp;#039;&amp;#039;In einer solchen Form, die nicht erkennen läßt, worum es sich handelt… Zu den Anfängen der parteieigenen Geheim- und Sicherheitsapparate der KPD/SED nach dem Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung]]&amp;#039;&amp;#039; 3/96, S. 340 ff.&lt;br /&gt;
* [[Hubertus Knabe]]: &amp;#039;&amp;#039;West-Arbeit des MfS. Das Zusammenspiel von „Aufklärung“ und „Abwehr“&amp;#039;&amp;#039;. Christoph Links Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-86153-182-8, S.&amp;amp;nbsp;62.&lt;br /&gt;
* Michael Kubina: &amp;#039;&amp;#039;Von Utopie, Widerstand und kaltem Krieg. Das unzeitgemäße Leben des Berliner Rätekommunisten Alfred Weiland (1906 – 1978)&amp;#039;&amp;#039;. Lit Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3-8258-5361-6, S.&amp;amp;nbsp;166 ({{Google Buch |BuchID=Hw4N9kkAIXQC |Seite=166 |Hervorhebung=&amp;quot;Laufer, Paul&amp;quot;}}). &lt;br /&gt;
* [[Michael F. Scholz]]: &amp;#039;&amp;#039;Skandinavische Erfahrungen erwünscht? Nachexil und Remigration. Die ehemaligen KPD-Emigranten in Skandinavien und ihr weiteres Schicksal in der SBZ/DDR&amp;#039;&amp;#039;. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-515-07651-4, S.&amp;amp;nbsp;153.&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Fieber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Berlin gegen das NS-Regime 1933 bis 1945. Ein biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, Zweiter Ergänzungsband: &amp;#039;&amp;#039;K bis Z.&amp;#039;&amp;#039; Trafo, Berlin 2005, ISBN 3-89626-355-2, S.&amp;amp;nbsp;101. &lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=paul-laufer|lemma=Laufer, Paul|autor=[[Jens Gieseke (Historiker)|Jens Gieseke]]|band=1|idNum=2033}}&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Hamacher]] unter Mitarbeit von André Lohmar und Harald Wittstock: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung Freies Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Ein biographisches Lexikon, [[DRAFD]] Berlin 2003, S.&amp;amp;nbsp;88.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Ruth Hoffmann (Journalistin)|Ruth Hoffmann]] |Titel=Stasi-Kinder. Aufwachsen im Überwachungsstaat |Verlag=Propyläen |Ort=Berlin |Datum=2012 |ISBN=978-3-549-07410-7 |Seiten=219–233 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Laufer, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Antimilitärischen Apparat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (jugoslawischer Widerstand 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Laufer, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Laufer, Paul Erich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher antifaschistischer Widerstandskämpfer und Abteilungsleiter im Ministerium für Staatssicherheit der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Januar 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Striegau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Juni 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Lichtenberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mommpie</name></author>
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