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	<title>Paul Kanis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T04:47:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Kanis&amp;diff=2421386&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Leben */ ?</title>
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		<updated>2025-07-22T14:30:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; ?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Kanis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Januar]] [[1899]] in [[Plauen]]; † [[21. Juli]] [[1978]] in [[Menton]]) war ein deutscher [[Maschinenbauingenieur]] und [[Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kanis machte sein Abitur am Gymnasium in Plauen und studierte ab 1919 [[Maschinenbau]] an der [[Technische Universität Dresden#Geschichte|Technischen Hochschule Dresden]], wo er Mitglied des Corps [[Corps Saxo-Montania zu Freiberg und Dresden in Aachen|Franconia]] wurde. Nach Abschluss seines Studiums gründete er 1924 gemeinsam mit Herbert Brückner die [[Turbine]]nfabrik &amp;#039;&amp;#039;Brückner, Kanis &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; in Dresden, die sich binnen weniger Jahre zu einem angesehenen Unternehmen entwickelte. 1926 lieferte sie vier moderne Antriebsturbinen von Kesselspeisepumpen für zwei Großkraftwerke der [[Aktiengesellschaft Sächsische Werke]]. Wenig später erhielt sie den Auftrag für sämtliche acht Antriebsturbinen der Kesselspeisepumpen des Schnelldampfers &amp;#039;&amp;#039;[[Bremen (Schiff, 1929)|Bremen]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Norddeutscher Lloyd|Norddeutschen Lloyd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vertrag mit der [[Julius Pintsch AG]] in Berlin über Lokomotivbeleuchtungsmaschinen sicherte dem Unternehmen 1931 einen regelmäßigen Absatz von Kleinturbinen. Ab 1933 folgte ein rascher Aufstieg, unter anderem durch Aufträge aus der Rüstungsindustrie, etwa mit der Entwicklung von Antriebsturbinen für Schiffshilfsmaschinen und Hochdruck-Heißdampf-Antriebsanlagen für die Kriegsmarine. 1934 erhielt &amp;#039;&amp;#039;Brückner, Kanis &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; einen ersten Auftrag zur Lieferung einer größeren Anzahl von Schiffshilfsmaschinen von den [[Deutsche Werke|Deutschen Werken]] in [[Kiel]]. Kunden waren in dieser Zeit neben Marine und Luftwaffe die deutschen Werften, die [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutsche Reichsbahn]], verschiedene Elektrizitäts-Versorgungsbetriebe, Unternehmen aus dem Bereich [[Bergbau]] und [[Eisenhütte]]nwesen sowie chemische und andere Fabriken. Ende August 1944 nahm der Leiter der Entwicklungsabteilung von &amp;#039;&amp;#039;Brückner, Kanis &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039;, Rudolph Friedrich, auch an der geheimen Entwicklungstagung der &amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrtechnischen Lehranstalt der Waffen-SS (KTL) Wien&amp;#039;&amp;#039; in [[St. Aegyd am Neuwalde]] teil. Ziel der Tagung war die Entwicklung eines Gas-Dampf-Triebwerks als Antrieb für [[Panzer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Haka: &amp;#039;&amp;#039;Soziale Netzwerke im Maschinenbau an deutschen Hochschul- und außeruniversitären Forschungseinrichtungen 1920-1970.&amp;#039;&amp;#039; Logos, Berlin 2014, ISBN 978-3-8325-3695-4, S. 160.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Prototyp des Triebwerks sollte auf der reichseigenen Hochdruckfeldprüfanlage bei &amp;#039;&amp;#039;Brückner, Kanis &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; in Dresden getestet werden. Leiter der Hochdruckfeldprüfanlage war &amp;#039;&amp;#039;Carlotto Martin&amp;#039;&amp;#039;, einer der letzten [[Doktorand]]en des Maschinenbau-Hochschullehrers [[Enno Heidebroek]] an der Technischen Hochschule Dresden.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Haka: &amp;#039;&amp;#039;Soziale Netzwerke im Maschinenbau an deutschen Hochschul- und außeruniversitären Forschungseinrichtungen 1920-1970.&amp;#039;&amp;#039; Logos, Berlin 2014, ISBN 978-3-8325-3695-4, S. 264–273.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden von Herbert Brückner 1937 war Paul Kanis alleiniger Inhaber des Unternehmens. 1945 wurden die Fabrikanlagen durch die [[sowjetische Besatzungsmacht]] [[Demontage (Reparation)|demontiert]], das Unternehmen [[Enteignung|enteignet]] und als [[VEB Turbinenfabrik Dresden]] in Volkseigentum überführt. Im Februar 1947 siedelte Kanis mit einigen seiner engsten Mitarbeiter nach Westdeutschland über und führte Konstruktionsarbeiten für die [[Control Commission for Germany (British Element)|britische Militärregierung]] aus. Die Turbinenfertigung erfolgte in Zusammenarbeit mit der [[Howaldtswerke Hamburg|Howaldt-Werft]] in Hamburg. 1951 kaufte Kanis ein eigenes Fabrikgelände in [[Nürnberg]] und verlegte die Produktion dorthin. 1965 zog er sich ins Privatleben zurück. Das Turbinenwerk wurde als &amp;#039;&amp;#039;AEG-Kanis Turbinenfabrik GmbH&amp;#039;&amp;#039; Teil des [[AEG]]-Konzerns.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/firmen6/firmadet67026.shtml Unternehmensgeschichte der AEG Kanis GmbH] auf www.albert-gieseler.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred Mönch: &amp;#039;&amp;#039;Paul Kanis Saxo-Montaniae †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Wachenburg]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. Jahrgang 1978, S. 192–194.&lt;br /&gt;
* Andreas Haka: &amp;#039;&amp;#039;Soziale Netzwerke im Maschinenbau an deutschen Hochschul- und außeruniversitären Forschungseinrichtungen 1920–1970.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Stuttgarter Beiträge zur Wissenschafts- und Technikgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 6.) Logos, Berlin 2014, ISBN 978-3-8325-3695-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.archiv.sachsen.de/archive/dresden/4444_3133343932.htm Archivbestand zur Turbinenfabrik Brückner, Kanis &amp;amp; Co.] im [[Hauptstaatsarchiv Dresden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kanis, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Rüstungsindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Turbinenbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nicht Kategorie:Person (Plauen), denn Kategoriedefinition sagt: „Dass eine Person in der Gemeinde geboren ist, reicht nicht aus.“--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kanis, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maschinenbauingenieur und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Januar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Plauen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Juli 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Menton]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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