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	<title>Paul Hockarth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T11:00:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sebastian Wallroth: Weblinks geprüft</title>
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		<updated>2025-11-10T18:33:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblinks geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Hockarth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Juni]] [[1902]] in [[Langensalza]]; † [[7. Januar]] [[1974]]) war ein [[Deutsche|deutscher]] [[Schriftsetzer]], [[Herausgeber|Zeitungsherausgeber]], [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime]], [[Parteifunktionär]] ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]/[[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]), [[Gewerkschaftsfunktionär]] und Generaldirektor der [[VOB Zentrag|Zentrag]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hockarth entstammte einer Familie in armen Verhältnissen. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] erlernte er bei der Firma [[Justus Perthes|Perthes]] den Beruf des Schriftsetzers. Dabei wurde er durch beruflichen Kontakt im [[Freistaat Sachsen-Gotha|Gothaer Landtag]] mit den Reden thüringischer [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]- und [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]-Politiker bekannt, die ihn inspirierten zu eigenem politischem Engagement. 1918 trat er in die [[Freie Sozialistische Jugend]] (FSJ) ein, deren Gothaer Kreise er in den [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband Deutschlands]] (KJVD) integrierte. 1920 trat er in die [[Kommunistische Partei Deutschlands]] (KPD) ein.  In diesem und dem darauf folgenden Jahr besuchte er die Arbeiterschule, in der [[Hermann Duncker]] lehrte. 1922 wurde er Mitglied der Bezirksleitung [[Thüringen]] des KJVD. 1923 gab er selbst eine Zeitung heraus, die sich gegen die sogenannte „[[Reichsexekution]]“ wandte und die sozialistische Thüringer Landesregierung verteidigte. Dafür musste er für vier Wochen [[Haft|Gefängnishaft]] in [[Erfurt]] erdulden. Nach einer Zeit der [[Arbeitslosigkeit]] wurde er technischer Leiter in der [[Druckerei]] der „Neuen Zeitung“ von [[Jena]]. In den innerparteilichen Auseinandersetzungen der Jahre 1928/29 hielt er sich strikt an die Linie des [[Zentralkomitee|ZK]]. Hockarth wurde Unterbezirksleiter und Mitglied der KPD-Bezirksleitung. 1931 wurde er der [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführer]] der Druckerei „Fortschritt“ von Erfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme der NSDAP]] 1933 wurde er verhaftet und blieb bis 1939 in Strafhaft gefangen. 1939 fand er eine Anstellung als Schriftsetzer bei der Firma Schmuhl in [[Weimar]]. 1942 wurde er in das [[Strafdivision 999|Strafbataillon 999]] eingezogen, wurde 1943 verwundet und 1944 in ein [[Lazarett]] nach Weimar verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Hockarth, Paul 03.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus]] begann er noch im Krankenhaus mit der Vorbereitung der Herausgabe einer KPD-Zeitung für Thüringen. Im Juli 1945 wurde er Leiter des „[[Thüringer Volksverlag]]s“ und wieder Mitglied der KPD-Bezirksleitung. Ab Mai 1949 fungierte er als Leiter der Abteilung Verwaltung der [[Parteibetrieb (SED)|Parteibetriebe]] (Druckereien und Verlage des SED-Parteivorstandes) und von Januar 1950 bis September 1951 als Geschäftsführer der Zentrag. Gleichzeitig war er von Januar 1950 bis 1967 stellvertretender Leiter der Abteilung Finanzverwaltung und Parteibetriebe des [[Zentralkomitee der SED|ZK der SED]]. Von 1963 bis 1967 übte er die Funktion des Generaldirektors der Zentrag aus. Von 1961 bis 1967 arbeitete er auch als Vorstandsmitglied in der [[IG Druck und Papier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 wurde er mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] (VVO) in Gold ausgezeichnet. 1972 erhielt er die Ehrenspange zum VVO in Gold. Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Grabanlage &amp;#039;&amp;#039;Pergolenweg&amp;#039;&amp;#039;]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Steffen Kachel]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein rot-roter Sonderweg? Sozialdemokraten und Kommunisten in Thüringen 1919 bis 1949&amp;#039;&amp;#039;. Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen, Kleine Reihe Band 29, S. 554.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=paul-hockarth|lemma=Hockarth, Paul|autor=|band=1|idNum=1438}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.argus.bstu.bundesarchiv.de/ny4625/index.htm |titel=Nachlass Paul Hockarth |werk=argus.bstu.bundesarchiv.de |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2025-11-10 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Kurzbiografie im Bundesarchiv}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/main.xhtml |titel=invenio |werk=invenio.bundesarchiv.de |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2025-11-10 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Nachlass Paul Hockarth Bundesarchiv NY 4625}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1036254542|VIAF=304805911}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hockarth, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hockarth, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschaftsfunktionär und Zeitungsverleger (KPD/SED)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Juni 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Langensalza]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sebastian Wallroth</name></author>
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