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	<title>Paul Hirsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Hirsch&amp;diff=382008&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-04-09T20:09:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dateigröße angepasst, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Paul Hirsch.jpg|mini|Paul Hirsch, um 1931]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Hirsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. November]] [[1868]] in [[Prenzlau]], [[Uckermark]]; † [[1. August]] [[1940]] in [[Berlin]]) war ein [[deutsche]]r [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er war Ministerpräsident des [[Freistaat Preußen|Freistaates Preußen]] von 1918 bis 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Gervinusstr 24 (Charl) Paul Hirsch.jpg|mini|[[Stolpersteine|Stolperstein]], Gervinusstraße 24, in [[Berlin-Charlottenburg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Wilmersdorfer Str 15 (Charl) Paul Hirsch.jpg|mini|[[Gedenktafel]] am Haus, Wilmersdorfer Straße 15, in [[Berlin-Charlottenburg]]]]&lt;br /&gt;
Hirsch besuchte von 1879 bis 1888 in Berlin das [[Berlinisches Gymnasium zum Grauen Kloster|Gymnasium zum Grauen Kloster]]. Dann studierte er Medizin, [[Sozialwissenschaften]] und [[Nationalökonomie]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]]. Seit 1892 arbeitete Hirsch als freier Schriftsteller und Journalist. Er war unter anderem Parlamentsberichterstatter und Mitherausgeber einer Parlamentskorrespondenz. In den 1890er Jahren wurde er Mitglied der [[SPD]]. Von 1899 bis 1920 war er [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburger]] und Berliner [[Stadtverordneter]]. 1908 wurde er als einer der ersten Sozialdemokraten ins [[Preußisches Abgeordnetenhaus|preußische Abgeordnetenhaus]] gewählt, dem er bis November 1918 als [[Fraktion (Politik)|Fraktionsvorsitzender]] der SPD angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. November 1918 übernahm er im Auftrag des [[Vollzugsrat der Arbeiter- und Soldatenräte Großberlin|Vollzugsrates]] der [[Arbeiter- und Soldatenrat|Arbeiter- und Soldatenräte]] gemeinsam mit dem [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]-Vertreter [[Heinrich Ströbel]] den Vorsitz eines [[Preußisches Revolutionskabinett|Revolutionskabinetts in Preußen]]. Zugleich war Hirsch bis März 1919 [[Liste der preußischen Innenminister|preußischer Innenminister]]. In dieser Eigenschaft enthob er am 4. Januar 1919 den der USPD angehörenden Berliner Polizeipräsidenten [[Emil Eichhorn (Politiker)|Emil Eichhorn]] seines Amtes, der sich bei den [[Weihnachtskämpfe]]n auf die Seite der meuternden [[Volksmarinedivision]] gestellt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich August Winkler]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Der lange Weg nach Westen]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte vom Ende des Alten Reiches bis zum Untergang der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2000, S. 388.&amp;lt;/ref&amp;gt; USPD und [[Spartakusbund]] riefen für den nächsten Tag zum Generalstreik auf und bildeten einen Revolutionsausschuss, der zum später so genannten [[Spartakusaufstand]] aufrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1919 bis 1921 war Hirsch Mitglied der [[Preußische Landesversammlung|Verfassunggebenden preußischen Landesversammlung]]. Hirsch gilt als einer der maßgeblichen Befürworter des [[Groß-Berlin]]-Gesetzes, das am 1. Oktober 1920 in Kraft trat. Nach dem Zusammenbruch des [[Kapp-Putsch]]es trat Hirsch am 24. März 1920 von seinen Regierungsämtern zurück. Er blieb bis 1932 Mitglied des [[Preußischer Landtag#Freistaat Preußen 1918–1933|Preußischen Landtages]] und amtierte vom Juli 1920 bis April 1921 als „parlamentarischer“ Staatssekretär im [[Preußisches Ministerium für Volkswohlfahrt|Preußischen Ministerium für Volkswohlfahrt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab April 1921 bis November 1925 war Hirsch Stadtrat und stellvertretender [[Bürgermeister]] in Charlottenburg. Dann wurde er unter [[Ernst Eichhoff]] zum Bürgermeister in [[Dortmund]] ernannt. In einigen Darstellungen heißt es, dass Hirsch 1933 zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus wegen seiner jüdischen Herkunft zur Amtsaufgabe gezwungen worden sei. Doch regionalgeschichtliche Darstellungen berichten, dass er bereits 1932 sein Amt aus Gesundheitsgründen aufgegeben habe. Antisemitische Angriffe auf ihn dürften dabei ebenfalls eine Rolle gespielt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Karnowsky: &amp;#039;&amp;#039;Paul Hirsch, ein preußischer Ministerpräsident aus Prenzlau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Prenzlau, Hauptstadt der Uckermark, 1234–1984, ein bürgerliches Lesebuch&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Heimatkreis Prenzlau. 1984, S. 314 f.; [http://www.magnus-schwantje-archiv.de/files/Paul_Hirsch.pdf magnus-schwantje-archiv.de] (PDF; 15&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Karnowsky: &amp;#039;&amp;#039;Paul Hirsch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biographien bedeutender Dortmunder. Menschen in, aus und für Dortmund&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Dortmund 1994, S. 42 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Hirsch zog mit seiner Familie zurück nach Berlin. Ab Mai 1934 zahlte ihm der nationalsozialistische Staat keine Ruhestandsbezüge mehr. Bereits 1933 trat Paul Hirsch wieder in die [[Jüdisches Leben in Berlin|Berliner jüdische Gemeinde]] ein, aus der er 1918 ausgetreten war. Die beiden Töchter des Ehepaars Hirsch konnten 1936 und 1939 aus Deutschland auswandern, doch gelang es ihnen nicht mehr, ihre Eltern nachkommen zu lassen. Diese wurden gezwungen, in ein Zimmer eines nur von Juden bewohnten Hauses umzuziehen. Paul Hirsch starb am 1. August 1940 an Altersschwäche und Unterernährung. Er wurde auf dem [[Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee|jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee]] beigesetzt. Seine Frau Lucie Hirsch, geborene Jacoby, nahm sich ein Jahr später das Leben, um sich der Deportation in ein [[Konzentrationslager]] zu entziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Karnowsky: &amp;#039;&amp;#039;Paul Hirsch, ein preußischer Ministerpräsident aus Prenzlau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Prenzlau, Hauptstadt der Uckermark, 1234–1984, ein bürgerliches Lesebuch&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Heimatkreis Prenzlau. 1984, S. 301–321; [http://www.magnus-schwantje-archiv.de/files/Paul_Hirsch.pdf magnus-schwantje-archiv.de] (PDF; 15&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Juni 2015 wurde vor seinem ehemaligen Wohnort, Berlin-Charlottenburg, Gervinusstraße 24, ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] für ihn und seine Familie verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das kommunale Wahlrecht&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Hugo Lindemann]]). Buchhandlung Vorwärts, Berlin 1905.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Kommunalprogramm der Sozialdemokratie Preußens.&amp;#039;&amp;#039; Buchhandlung Vorwärts, Berlin 1911.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der preußische Landtag. Handbuch für Sozialdemokratische Landtagswähler.&amp;#039;&amp;#039; Buchhandlung Vorwärts, Berlin 1913.&lt;br /&gt;
* [[s:Die Sozialdemokratie|&amp;#039;&amp;#039;Die Sozialdemokratie.&amp;#039;&amp;#039;]] In: [[s:Handbuch der Politik|&amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Politik&amp;#039;&amp;#039;]]. Berlin / Leipzig 1914&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufgaben der deutschen Gemeindepolitik nach dem Kriege.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Sozialwissenschaften, Berlin 1917.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sozialismus ist Arbeit. An die deutschen Arbeiter. Ein Aufruf der Regierung&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Otto Braun]] und [[Emil Barth (Politiker)|Emil Barth]]). Berlin 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesetz über die Bildung einer neuen Stadtgemeinde Berlin. Vom 27. April 1920. Mit Einleitung und Erläuterungen.&amp;#039;&amp;#039; Buchhandlung Vorwärts, Berlin 1920; {{URN|nbn:de:kobv:109-1-15397255}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gemeindepolitik. Erläuterungen zum Görlitzer Programm.&amp;#039;&amp;#039; Dietz Nachf., Berlin 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gemeindesozialismus. Eine Kursusdisposition.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weg der Sozialdemokratie zur Macht in Preußen.&amp;#039;&amp;#039; Stolberg Verlag, Berlin 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.reichsbanner-geschichte.de/personen/person/hirsch-paul Kurzbiografie zum Engagement im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold.] reichsbanner-geschichte.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|217|218|Hirsch, Paul|[[Klaus Malettke]]|116905670}}&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Heinz Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratische Parlamentarier in den deutschen Reichs- und Landtagen 1867–1933. Biographien, Chronik und Wahldokumentation. Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf, 1995. ISBN 3-7700-5192-0, S.&amp;amp;nbsp;509.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hirsch, Paul.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]].&amp;#039;&amp;#039; Band 11: &amp;#039;&amp;#039;Hein–Hirs.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. Saur, München&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; 2002, ISBN 3-598-22691-8, S. 393–397.&lt;br /&gt;
* Renate Karnowsky: &amp;#039;&amp;#039;Paul Hirsch, ein preußischer Ministerpräsident aus Prenzlau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Prenzlau, Hauptstadt der Uckermark, 1234–1984, ein bürgerliches Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Heimatkreis Prenzlau, 1984, S.&amp;amp;nbsp;301–321; [http://www.magnus-schwantje-archiv.de/files/Paul_Hirsch.pdf magnus-schwantje-archiv.de] (PDF; 15&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Renate Karnowsky: &amp;#039;&amp;#039;Paul Hirsch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biographien bedeutender Dortmunder, Menschen in, aus und für Dortmund.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Hans Bohrmann. Verlag des Historischen Vereins Dortmund, 1994, S. 41–43; [http://www.gedenktafeln-in-berlin.de/uploads/tx_tafeln//Volkshaus_Paul_Hirsch_Bio.pdf gedenktafeln-in-berlin.de] (PDF).&lt;br /&gt;
* Barbara von Hindenburg: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Abgeordneten des Preußischen Landtags.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2. Frankfurt am Main 2017, ISBN 978-3-631-67652-3, S. 958–960.&lt;br /&gt;
* Volker Stalmann: &amp;#039;&amp;#039;Paul Hirsch 1868–1940. Sozialdemokratischer Kommunalexperte, Bürgermeister und Ministerpräsident in Preußen&amp;#039;&amp;#039;. Metropol, Berlin 2023, ISBN 978-3-86331-724-9 (= &amp;#039;&amp;#039;Historische Demokratieforschung&amp;#039;&amp;#039;, Band 24).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Preußische Ministerpräsidenten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116905670|VIAF=54912330}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hirsch, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Berlin-Charlottenburg ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hirsch, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), Ministerpräsident von Preußen (1918–1920)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. November 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prenzlau]], Uckermark&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. August 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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