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	<title>Paul Heimann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Normdaten korrigiert (Weiterleitende VIAF:3262410 durch VIAF:42280354 ersetzt)</title>
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		<updated>2024-04-04T04:06:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Normdaten korrigiert (Weiterleitende &lt;a href=&quot;/index.php?title=VIAF:3262410&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;VIAF:3262410 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;VIAF:3262410&lt;/a&gt; durch &lt;a href=&quot;/index.php?title=VIAF:42280354&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;VIAF:42280354 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;VIAF:42280354&lt;/a&gt; ersetzt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Heimann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. März]] [[1901]] in [[Międzylesie|Mittelwalde]], [[Landkreis Habelschwerdt]],  [[Provinz Schlesien]]; † [[30. Juni]] [[1967]] in [[West-Berlin]])&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Heinrich: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Pädagogischen Hochschule Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Colloquium Verlag Berlin 1980, S. 186.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Erziehungswissenschaft]]ler und lehrte an der [[Pädagogische Hochschule Berlin|Pädagogischen Hochschule Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heimann besuchte das Lehrerseminar in [[Breslau]] und studierte an der [[Universität Breslau]] [[Pädagogik]] und [[Slawistik]] sowie [[Wirtschaftswissenschaft]]en an der [[Handelshochschule Berlin]]. Nach dem Abschluss seines Lehrerstudiums arbeitete Heimann zunächst bei einer [[Privatbankier|Privatbank]], da er zunächst keine Anstellung im Schuldienst fand. Zu Beginn der 1930er Jahre trat er in den Schuldienst ein, war an einer Schule in [[Berlin-Neukölln]] tätig. 1943 wurde Heimann eingezogen, geriet in französische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]] und war 1945–1946 an Kriegsgefangenen-Bildungsstätten tätig. 1946 unterrichtete er als Dozent in Berlin [[Russische Sprache|Russisch]] und war vorübergehend [[Redakteur]] der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Pädagogik&amp;#039;&amp;#039;. 1947/1948 arbeitete Heimann zunächst als Assistent für pädagogische Psychologie und schließlich als Dozent für systematische Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Berlin. 1953 wurde er dort zum [[Professur|Professor]] ernannt. 1962 erschien seine Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Didaktik als Theorie und Lehre&amp;#039;&amp;#039;, die begründend für die „lerntheoretische Didaktik“ war, auch [[Berliner Modell (Didaktik)|Berliner Schule der Didaktik]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Hochschultätigkeit wirkte Heimann in zahlreichen Forschungs- und Informationsstätten mit. Er war u.&amp;amp;nbsp;a. acht Jahre lang Mitglied des [[Sender Freies Berlin|SFB]]-Rundfunkrats und war Mitglied der [[Kuratorium|Kuratorien]] des [[Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht|Instituts für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht]] sowie der [[Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin|Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin]]. Er gehörte dem &amp;#039;&amp;#039;Arbeitskreis zweiter Bildungsweg&amp;#039;&amp;#039; des [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Rundfunks]] an und beteiligte sich an staatlichen und kirchlichen Ausschüssen, die sich mit Problemen des [[Schulfernsehen]]s befassten. Bei den Film- und Fernsehwettbewerben [[Grimme-Preis|Adolf-Grimme-Preis]], [[Stiftung Prix Jeunesse|Prix Jeunesse]] und [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Berlinale]] war Heimann Jury-Mitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uni-koeln.de/hf/konstrukt/reich_works/buecher/heimann/heimann_lebensdaten.pdf &amp;#039;&amp;#039;Paul Heimann. Lebensdaten&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 108 kB). In: K. Reich, H. Thomas (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Paul Heimann – Didaktik als Unterrichtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Klett, Stuttgart 1976, ISBN 3-12-923380-6, S. 229–230.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Didaktik: Berliner Schule ==&lt;br /&gt;
Die [[Berliner Modell (Didaktik)|Berliner Schule]] mit Paul Heimann und seinen Assistenten [[Gunter Otto (Pädagoge)|Gunter Otto]] und [[Wolfgang Schulz (Pädagoge)|Wolfgang Schulz]] entwickelte das didaktische Modell aus praktischen Bedürfnissen der Lehrerausbildung an der Pädagogischen Hochschule Berlin, an der es als drittes Semester eine Praxisphase &amp;#039;&amp;#039;Didaktikum&amp;#039;&amp;#039; gab. Den vorhandenen didaktischen Modellen vor allem von [[Wolfgang Klafki]] warf Heimann „Stratosphärendenken“ vor, d.&amp;amp;nbsp;h., er hielt sie für praxisuntauglich und alltagsfern.&lt;br /&gt;
{{Quellen}}&lt;br /&gt;
Vor allem die unzureichende Berücksichtigung von methodischen Faktoren in der [[Unterrichtsplanung]] sah er als Defizit der [[Bildungstheorie|bildungstheoretischen Didaktik]]. Deshalb verzichtete er auf den Begriff der [[Bildung]] und ersetzte ihn durch das empirisch besser zu fassende [[Lernen]]. Ferner wollte er die konkreten sozialen und individuellen Ausgangslagen der Schüler stärker einbezogen wissen. Sämtliche Unterrichtsfaktoren, also Intention, Thematik, Methodik, Medieneinsatz sowie [[anthropogen]]e und sozialkulturelle Voraussetzungen der Schüler, sollten interdependent in die Planung als &amp;#039;&amp;#039;Strukturanalyse&amp;#039;&amp;#039; einbezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Schwerpunkte ==&lt;br /&gt;
Heimann gehört zu den [[Mediendidaktik]]ern, die sich früh mit der Wirkung von Film, Rundfunk und Fernsehen auf Schüler befasst hat. In West-Berlin gehörte er zu den Wortführern für die Einführung der [[Gesamtschule]]. Dazu bewogen ihn seine vergleichenden Studien zu den verschiedenen [[Bildungssystem]]en der Staaten, u.&amp;amp;nbsp;a. in der [[Sowjetunion]]. Er war Mitglied der [[Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft]] (GEW).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* (mit anderen): &amp;#039;&amp;#039;Jugend und Fernsehen&amp;#039;&amp;#039;. München 1958.&lt;br /&gt;
* Paul Heimann, Gunter Otto, Wolfgang Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Unterricht – Analyse und Planung&amp;#039;&amp;#039;. Schroedel, Hannover (div. Auflagen seit 1965).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Didaktische Grundbegriffe&amp;#039;&amp;#039;. In: K. Reich, H. Thomas (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Paul Heimann – Didaktik als Unterrichtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Klett, Stuttgart 1976, ISBN 3-12-923380-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118547933}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-koeln.de/hf/konstrukt/reich_works/buecher/heimann/heimann_lebensdaten.pdf &amp;#039;&amp;#039;Paul Heimann. Lebensdaten&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 108 kB). In: K. Reich, H. Thomas (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Paul Heimann – Didaktik als Unterrichtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Klett, Stuttgart 1976, ISBN 3-12-923380-6, S. 229–230.&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-koeln.de/hf/konstrukt/reich_works/buecher/heimann/heimann_bibliografie.pdf &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 488 kB). In: K. Reich, H. Thomas (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Paul Heimann – Didaktik als Unterrichtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Klett, Stuttgart 1976, ISBN 3-12-923380-6, S. 231–238.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118547933|LCCN=n85175794|VIAF=42280354}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heimann, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Pädagogische Hochschule Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundfunkrat des SFB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediendidaktiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Pädagogik und Psychologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Glatzer Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener von Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heimann, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. März 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Międzylesie|Mittelwalde]], [[Landkreis Habelschwerdt]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juni 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[West-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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