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	<title>Paul Hahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hahn-Wildermuth-Keinert-Holtz.jpg|mini|Hahn, Wildermuth, Keinert und Frhr. vom Holtz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Paul Hahn Haus Hahn zum Trappenstein 1941.jpg|mini|Paul Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Haus Hahn zum Trappenstein&amp;#039;&amp;#039; (1941)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Gustav Hahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. April]] [[1883]] in [[Obertürkheim]], [[Königreich Württemberg]]; † [[2. April]] [[1952]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher Lehrer und Kunstmaler. Er baute nach der [[Novemberrevolution]] im [[Volksstaat Württemberg]] Sicherheitswehren auf und war bis 1923 Oberpolizeidirektor von Stuttgart. Wegen seiner Verbindungen zum [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]] wurde er nach dem gescheiterten [[Attentat vom 20. Juli 1944]] zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Schlossers verbrachte Paul Hahn seine Jugend in [[Esslingen am Neckar]]. Von 1897 bis 1902 besuchte er die [[Präparandenanstalt]] in [[Nürtingen]]. Anschließend unterrichtete er als Lehrer in Stuttgart. 1907 nahm er ein Studium an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Kunstgewerbeschule und Kunstakademie Stuttgart]] auf. Er eröffnete nach Abschluss des Studiums 1911 eine Werkstatt für graphische Kunst und verdiente seinen Lebensunterhalt als Kunstmaler. Er stellte im Stuttgarter Kunstverein Bilder und Zeichnungen aus und war als Werbezeichner tätig. Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] meldete sich Hahn als [[Kriegsfreiwilliger]] beim [[Dragoner-Regiment „Königin Olga“ (1. Württembergisches) Nr. 25]] ([[Ludwigsburg]]). 1915 wurde er schwer verwundet. Nach einer Beförderung zum [[Leutnant]] der [[Landwehr (Militär)|Landwehr]]-[[Kavallerie]] am 22. August 1916, wurde er am 1. Juni 1917 zum Württembergischen Infanterie-Regiment Nr. 475 versetzt. Nach einer erneuten Verwundung und Lazarettaufenthalt kam er zum Gebirgs-Ersatzbataillon in [[Isny]] und wurde dort am 9. November 1918 in den [[Arbeiter- und Soldatenrat|Soldatenrat]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Vom 12. Dezember 1918 bis 21. März 1919 gehörte Hahn dem Landesausschuss der Soldatenräte Württemberg an. Dort wurde er am 11. Dezember 1918 mit dem Aufbau von [[Zeitfreiwilligenverband|Zeitfreiwilligenverbänden]] beauftragt. Mit seinen Sicherheitskompanien schlug er Anfang Januar 1919 den [[Spartakusaufstand]] in Stuttgart nieder. Er übernahm die Zentralleitung der [[Württembergische Sicherheitstruppen|Württembergischen Sicherheitstruppen]] in Stuttgart, die am 20. Dezember 1918 vom Generalkommando des [[XIII. (Königlich Württembergisches) Armee-Korps|XIII. (Württ.) Armeekorps]] aufgestellt worden waren. Württembergische Sicherheitstruppen nahmen auch an der Niederwerfung der [[Münchner Räterepublik]] teil. Nach Übernahme der Sicherheitstruppen in die [[Vorläufige Reichswehr]] blieb Hahn Oberpolizeidirektor in Stuttgart. Als Leiter der Hauptstelle für [[Einwohnerwehr]]en in Württemberg unterstützte er während des [[Kapp-Putsch]]es die Reichsregierung, die in Stuttgart Zuflucht genommen hatte. Im November 1921 wurde Hahn in der Freimaurerloge &amp;#039;&amp;#039;Zu den 3 Cedern&amp;#039;&amp;#039; in Stuttgart zum Freimaurer aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Matrikelbuch, Matr.Nr.774, Archiv der Freimaurerloge &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zuden3cedern.de Zu den 3 Cedern]&amp;#039;&amp;#039; in Stuttgart&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 1922 wurde Hahn nach Zerwürfnissen mit dem württembergischen Innenminister [[Eugen Graf]] und der [[SPD]]-Fraktion seines Amtes enthoben; sein Dienstverhältnis als Oberpolizeidirektor endete im März 1923. Hahn arbeitete von nun an freiberuflich als Designer und beteiligte sich unter anderem an der Polstermöbelfabrik Walter Knoll, die 1925 gegründet wurde. Für Walter Knoll entwarf er (zusammen mit Walter Schneider) die Polstermöbel-Serie &amp;quot;prodomo&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arno Votteler, Herbert Ellmann |Titel=125 Jahre Knoll – Vier Generationen Sitzmöbel-Design |Verlag=Karl Krämer Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=1990 |ISBN=3-78-28-4006-2 |Seiten=87–93}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus beweglichen, leichten aber auch qualitätvollen Möbeln, die im Kontext der Moderne der 1920er Jahre Aufsehen erregten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS- und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
1935 wurde Hahn von der [[Robert Bosch GmbH]] angestellt. Er war beim Aufbau des [[Robert-Bosch-Krankenhaus]]es in Stuttgart für die [[Robert Bosch Stiftung]] tätig. Über [[Robert Bosch]] kam er auch mit Widerstandskreisen in Kontakt, etwa mit [[Carl Friedrich Goerdeler]]. Nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944, wurde Hahn am 8. August 1944 verhaftet und vom [[Volksgerichtshof]] am 28. Februar 1945 zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt und in der [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Strafanstalt Brandenburg-Görden]] inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Schlacht um Berlin]] kehrte Hahn nach Stuttgart zurück, wo er von Juni bis September 1945 als „Chef der deutschen Staatspolizei für Württemberg“ in der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] mit dem Aufbau der Polizei beauftragt war. Wegen Differenzen mit der [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanischen Militärregierung]] legte er sein Amt nieder und zog sich ins Privatleben zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen aus der Revolution in Württemberg. „Der rote Hahn. Eine Revolutionserscheinung“&amp;#039;&amp;#039;. Bergers Literarisches Büro und Verlagsanstalt, Stuttgart 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Kolb]] und Klaus Schönhoven: &amp;#039;&amp;#039;Regionale und Lokale Räteorganisationen in Württemberg 1918/19&amp;#039;&amp;#039;. Droste Verlag, Düsseldorf 1976, ISBN 3-7700-5084-3.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Erlebnisse eines Sozialdemokraten&amp;#039;&amp;#039;. Band 2. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.geissstrasse.de/publikationen/paul-hahn] Gedenkblatt mit Biographie, hrsg. v. der [[Stiftung Geißstraße]].&lt;br /&gt;
* [https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/einfueh.php?bestand=6417] Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Einführung zum Nachlass Paul Hahns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123632080|LCCN=|NDL=|VIAF=74765142}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hahn, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kavallerist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafikdesigner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hahn, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hahn, Paul Gustav (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunstmaler und Landespolizeidirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. April 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Obertürkheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. April 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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