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	<title>Paul Haenlein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Haenlein&amp;diff=511695&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Econterms: korrigierter Link</title>
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		<updated>2025-05-17T01:04:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;korrigierter Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Paul Haenlein.jpg|mini|Paul Haenlein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aiolus.jpg|mini|Luftschiff Aeolus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Haenlein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Oktober]] [[1835]] in [[Köln]]; † [[27. Januar]] [[1905]] in Mainz) war ein deutscher Erfinder und Pionier der [[Luftschifffahrt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Paul Haenlein war der Sohn des Mainzer Schiffskapitäns Johann Baptist Haenlein und dessen Ehefrau Wilhelmine, geborene Poirez. Die Familie betrieb ab 1764 ein Fisch-Export-Geschäft. Nach Anschluss der Realschule und einer abgebrochenen Modelltischler-Lehre lernte er Maschinenbau in der Firma &amp;#039;&amp;#039;Rupp&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend absolvierte er ein Studium des Maschinenbaus am [[Karlsruher Institut für Technologie|Polytechnikum]] in [[Karlsruhe]]. Als Maschinenbauingenieur arbeitete er bis 1861 bei der &amp;#039;&amp;#039;Kölnischen Maschinenbau AG&amp;#039;&amp;#039; in [[Köln-Bayenthal|Bayenthal]] und wechselte anschließend nach [[Stockholm]]. 1864 bekam er eine Anstellung als Maschinenkonstrukteur in London. In dieser Zeit entwickelte er die Idee eines von einem [[Gasmotor]] angetriebenen und dadurch lenkbaren [[Luftschiff]]s. Das benötigte [[Kraftgas]] sollte der Ballonhülle entnommen werden. Am 1. April 1865 erhielt er ein Patent auf diese Erfindung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Patents for inventions. Abridgments of Specifications Relating to Aeronautics. AD 1815–1866&amp;#039;&amp;#039;. London 1869, [https://www.google.com/books/edition/Patents_for_Inventions_Abridgements_of_S/n4Xr6oaln-sC?hl=en&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;pg=PA44 S. 44].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868 kehrte Haenlein nach Mainz zurück und begann ein verkleinertes Modell seines Luftschiffs zu bauen. Bei einer Länge von zehn Metern hatte der Ballonkörper einen Durchmesser von mehr als zwei Metern. Haenlein stellte das Modell der Mainzer Öffentlichkeit am 5. Oktober 1871 in der [[Fruchthalle (Mainz)|Fruchthalle]] vor. Obwohl die Vorführung erfolgreich war, gelang es ihm nicht, private Geldgeber zum Bau eines großen Luftschiffs zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Erfolg hatte er in [[Wien]] mit einem zweiten Modell. Nach zwei Vorführungen im großen Redoutensaal der Wiener [[Hofburg]] und in den [[Sofiensäle]]n konnte Haenlein mit Hilfe des [[Niederösterreichischer Gewerbeverein|Niederösterreichischen Gewerbevereins]] eine Gesellschaft &amp;#039;&amp;#039;„zum Zweck der Ausführung eines großen personentragenden Ballons“&amp;#039;&amp;#039; gründen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Supf]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Eroberung des Luftreichs&amp;#039;&amp;#039;. [[Büchergilde Gutenberg]], Frankfurt am Main 1957, S. 109f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1872 wurde das 50 Meter lange Luftschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Aeolus (Luftschiff)|Aeolus]]&amp;#039;&amp;#039; gebaut. Die Hülle wurde von [[Johann Nepomuk Reithoffer|Reithoffer]] in [[Wimpassing im Schwarzatale|Wimpassing]] gefertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Keimel]]: &amp;#039;&amp;#039;Luftfahrzeugbau in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Aviatic Verlag, Oberhaching 2003, ISBN 3-925505-78-4, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weil Haenlein in [[Wiener Neustadt]] kein Stadtgas für die Ballonfüllung erhielt, fand der erste Test des Luftschiffs am 13. Dezember 1872 in [[Brünn]] statt. Das zum Füllen verwendete Leuchtgas stellte sich aber als zu schwer heraus. Nachdem Haenlein kurzerhand die großen Kühlwasserreservoirs durch einen Notkühler ersetzt hatte, erhob sich das Luftschiff in eine Höhe von bis zu 20 Metern. Von Soldaten an Seilen locker gehalten erreichte es eine Geschwindigkeit von 18&amp;amp;nbsp;km/h, mehr als jedes Luftschiff zuvor, und war damit auch gegen den Wind steuerbar. Zu einer Weiterentwicklung des Luftschiffs kam es nicht, da Haenlein nach dem Wiener [[Gründerkrach]] von 1873 keine weiteren Geldmittel auftreiben konnte und die Gesellschaft sich auflöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juni 1877 heiratete Haenlein Mathilde Thanel in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haenlein wurde kurz darauf von der Maschinenfabrik [[Sulzer AG|Sulzer]] in [[Winterthur]] in der Schweiz als Maschinenkonstrukteur angestellt. 1878 wechselte er zur Maschinenfabrik [[Friedrich von Martini]]s in [[Frauenfeld]], wo er zwanzig Jahre tätig war. Als 1881 in Berlin der [[Verein zur Förderung der Luftschiffahrt|Deutsche Verein zur Förderung der Luftschifffahrt]] mit dem Ziel gegründet wurde, die &amp;#039;&amp;#039;„Möglichkeit der Herstellung lenkbarer Luftschiffe zur allgemeinen Kenntnis zu bringen und für die Beschaffung der zu ihrem Bau erforderlichen Geldmittel zu werben“&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Stade: &amp;#039;&amp;#039;40 Jahre Berliner Verein für Luftschiffahrt.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1921, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; trat Haenlein ihm noch im selben Jahr bei. Seine Hoffnung, über den Verein Mittel zur Fortsetzung seiner Arbeiten beschaffen zu können, erfüllte sich jedoch nicht. Nach Mainz zurückgekehrt fasste er 1904 seine Ideen zum Luftschiffbau in der Broschüre &amp;#039;&amp;#039;Über das jetzige Stadium des lenkbaren Luftschiffes&amp;#039;&amp;#039; zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haenlein starb 1905 im Alter von 69 Jahren im ehemaligen Mainzer [[Katholisches Klinikum Mainz|St. Vincenz-Hospital]]. Sein Grab befindet sich auf dem [[Mainzer Hauptfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haenleins Verdienst ist es, als erster das Potential des [[Verbrennungsmotor]]s für die Luftschifffahrt erkannt zu haben.&lt;br /&gt;
Er selbst sagte 1882:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;„Die Konstruktion einer Flugmaschine wird häufig durch eine Kombination von Rädern, Hebeln, Exzentern und so weiter angestrebt, während sie in Wirklichkeit nur in einem unendlich leichten und zuverlässigen Motor zu suchen ist.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Supf: &amp;#039;&amp;#039;Die Eroberung des Luftreichs&amp;#039;&amp;#039;. Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main 1957, S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Idee, Teile des Traggases als [[Kraftgas]] für den Motor zu verwenden, wurde 60 Jahre später zumindest probeweise wieder aufgegriffen, z.&amp;amp;nbsp;B. beim [[LZ 129]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Paul Haenlein: &amp;#039;&amp;#039;Das lenkbare Luftschiff im Kriegsfalle.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins zur Förderung der Luftschifffahrt.&amp;#039;&amp;#039; 4, 1885, S. 174–177.&lt;br /&gt;
* Paul Haenlein: &amp;#039;&amp;#039;Über das jetzige Stadium des lenkbaren Luftschiffes&amp;#039;&amp;#039;. Grethlein, Leipzig 1904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Moedebeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Luftschiffahrt mit besonderer Berücksichtigung ihrer militairischen Verwendung.&amp;#039;&amp;#039; [[Edwin Schloemp]], Leipzig 1886, S. 124–127.&lt;br /&gt;
* Hermann Moedebeck: &amp;#039;&amp;#039;Paul Haenlein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Illustrierte Aeronautische Mitteilungen]].&amp;#039;&amp;#039; 11, 1905, S. 65–70.&lt;br /&gt;
* [[Raimund Nimführ]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden der Luftschiffahrt und Flugtechnik.&amp;#039;&amp;#039; Hartleben, Wien/Leipzig 1909, S. 102–104.&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|446|446|Haenlein, Paul|Wilhelm Jäckle|117642134}}&lt;br /&gt;
* Günter Schmitt, Werner Schwipps: &amp;#039;&amp;#039;Pioniere der frühen Luftfahrt.&amp;#039;&amp;#039; Gondrom Verlag, Bindlach 1995, ISBN 3-8112-1189-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Aeolus (Luftschiff)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117642134}}&lt;br /&gt;
* Adolf Ezsöl: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.austroclassic.at/index2.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=1665&amp;amp;pop=1&amp;amp;page=0&amp;amp;Itemid=46 Paul Haenlein und sein Luftschiff Aeoius]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;!-- Wirklich so. Bitte nicht ändern! (siehe Diskussion) --&amp;gt; In: &amp;#039;&amp;#039;Austro Classic.&amp;#039;&amp;#039; 2, 2009, S. 58.&lt;br /&gt;
* [http://lilienthal-museum.museumnet.eu/archiv?field_archivalie_objekt_tid=All&amp;amp;field_archivalie_urheber_tid=1339&amp;amp;field_archivalie_titel_value=Moedebeck Katalog der Korrespondenz Haenleins mit Hermann Moedebeck] im Moedebeck-Archiv ([[Verkehrsmuseum Dresden]]) im Online-Archiv des [[Otto-Lilienthal-Museum]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117642134|LCCN=n2021007552|VIAF=59866598}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haenlein, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftschiffer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haenlein, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Flugpionier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Oktober 1835&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Januar 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Econterms</name></author>
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