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	<title>Paul Grenier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|betrifft einen französischen General; für den französischen Historiker, Okzitanisten und Dichter siehe [[Paul-Louis Grenier]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:General Paul Grenier.JPG|mini|Paul Grenier]]&lt;br /&gt;
[[comte de l’Empire|Graf]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Grenier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1768]] in [[Saarlouis]], [[Saarland]]; † [[17. April]] [[1827]] in [[Dammartin-Marpain]], [[Département Jura]]) war ein französischer General während der [[Koalitionskriege]]. 1809 wurde er zum &amp;#039;&amp;#039;[[comte de l’Empire]]&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;[[Noblesse impériale]]&amp;#039;&amp;#039; erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein Vater war Louis Grenier, ein Amtsdiener im [[Saarland]], seine Mutter war Apoline Guichard. 1806 heiratete er Anna Maria Weber und 1816 in zweiter Ehe Emilie Madeleine Georgette de Lasalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1784 trat er in das französische &amp;#039;&amp;#039;Régiment de Nassau&amp;#039;&amp;#039; ein und stieg in der Folge langsam auf. Im Jahr 1789 war er [[Sergent]]. Nach dem Beginn der [[Französische Revolution|französischen Revolution]] wurde er 1792 im [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalitionskrieg]] [[Leutnant|Sous-lieutenant]] und kurz danach &amp;#039;&amp;#039;Adjudant-Major&amp;#039;&amp;#039;. Im selben Jahr nahm er an der [[Kanonade bei Valmy]] und der [[Schlacht bei Jemappes]] teil. Am Ende des Jahres wurde er zum [[Hauptmann (Offizier)|Capitaine]] befördert. Im folgenden Jahr nahm er an der [[Schlacht bei Hondschoote]] und der [[Schlacht bei Wattignies]] teil. Kurze Zeit später wurde er zum [[Chef de bataillon]] befördert und zum &amp;#039;&amp;#039;[[Adjudant-général]]&amp;#039;&amp;#039; bei der Moselarmee ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Jahres 1794 wurde er [[Général de brigade]] und wenig später [[Général de division]] und somit Kommandeur einer Division unter [[Jean-Baptiste Kléber]]. Er nahm im Juni an der [[Schlacht bei Fleurus (1794)|Schlacht bei Fleurus]] teil. Beim [[Erster Koalitionskrieg#Feldzug von 1795|Feldzug von 1795]] kommandierte er eine Division des Zentrums der Sambre-Maas-Armee unter [[Jean-Baptiste Jourdan|General Jourdan]] gegen das vornehmlich aus österreichischen Truppen bestehende kaiserliche Reichsheer. Mit seiner Division überquerte er am 8. September 1795 bei [[Uerdingen]] den [[Rhein]] ohne in größere Kampfhandlungen verwickelt zu werden.&amp;lt;br /&amp;gt;Ein Jahr später stieß Jourdan im Juni 1796 mit der Sambre-Maas-Armee erneut über den Rhein vor und drängte die Österreicher über den [[Westerwald]] und Mainfranken bis Oberfranken zurück. Grenier war mit seiner Division bei den Auseinandersetzungen bei [[Schlacht bei Friedberg (Hessen)|Friedberg]], [[Sulzbach-Rosenberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe dazu J.-B. Jourdan,&amp;#039;&amp;#039; Denkwürdigkeiten der Geschichte des Feldzugs von 1796...&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; und den Niederlagen von [[Schlacht bei Amberg|Amberg]] und [[Würzburg]] beteiligt. Bei [[Gießen]] verteidigte er über mehrere Tage den Lahnübergang in der [[Schlacht bei Limburg|Kämpfen an der Lahn]].&amp;lt;ref&amp;gt;A. Hugo, &amp;#039;&amp;#039;France militaire...&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, S. 50–56&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 1797 kommandierte er verschiedene Divisionen in der aus Sambre-Maas- und Rhein-Mosel-Armeen gebildeten „Armée d’Allemagne“ auf dem östlichen Kriegsschauplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskrieges]] übernahm er 1798 eine Division in Italien. Im Frühjahr 1799 kämpfte er bei [[Verona]] und gegen [[Paul Kray von Krajowa|Kray]] bei [[Magnano]], danach unglücklich gegen die Russen in der [[Schlacht an der Adda]] (27. April). Er besiegte die [[Zarentum Russland|russischen]] Truppen am 12. Mai [[Schlacht bei Bassignano|bei Bassignano]], später bei San Giuliano und am [[Passo della Bocchetta]] und bei der Belagerung von [[Tortona]]. Im Juni besetzten seine Truppen den Pass über den [[Kleiner St. Bernhard|Kleinen St. Bernhard]]. Anfang September 1799 kommandierte er den linken Flügel der [[Italienfeldzug (Erster Koalitionskrieg)|Italienarmee]] und erhielt die Führung des linken Flügels des selbständigen &amp;#039;&amp;#039;Corpes des Alpes&amp;#039;&amp;#039;. Grenier besiegte die Österreicher im September bei [[Fossano]] und im Oktober bei [[Centallo]]. Am 4. November erlitt er unter dem Oberbefehl von [[Championnet]] in der [[Schlacht bei Genola]] eine Niederlage gegen den [[österreich]]ischen General [[Karl Ott von Bátorkéz|Ott]], musste sich aus dem befestigten Lager bei Limone zurückziehen und verteidigte den Pass [[Colle di Tenda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1800 wurde er zum Kommandeur des Zentrums der &amp;#039;&amp;#039;Armée d’Allemagne&amp;#039;&amp;#039; ernannt. Er besiegte die Österreicher unter Kray am 5. Juni 1800 bei Erolzheim und Ochsenhausen, besetzte [[Günzburg]] und überquerte die [[Donau]]. Er führte im Dezember das Gefecht bei Haun und musste sich nach [[Haag an der Amper|Haag]] zurückziehen. Danach kämpfte er in der [[Schlacht bei Höchstädt (1800)|Schlacht bei Höchstädt]] und der [[Schlacht bei Ampfing]]. Als Kommandant des linken Flügels nahm er im Dezember 1800 unter [[Jean-Victor Moreau|Moreau]] an der [[Schlacht bei Hohenlinden]] teil. Nach dem [[Friede von Lunéville|Frieden von Lunéville]] fiel er wegen seiner engen Beziehung zu General Moreau bei [[Napoleon Bonaparte]] in Ungnade und wurde 1801 zum Generalinspekteur der [[Infanterie]] im [[Piemont]] und in [[Ligurien]] zurückgestuft. Im Jahr 1802 erhielt er die Auszeichnung „Kommandant der [[Ehrenlegion]]“. Zwischen 1805 und 1806 war er vorläufiger Kommandeur der 3. Militärdivision. Danach war er bis 1809 Gouverneur von [[Mantua]]. 1807 wurde er mit dem „Großoffizier der Ehrenlegion“ ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Fünfter Koalitionskrieg|Fünften Koalitionskrieges]] von 1809 kommandierte er unter dem Vizekönig Beauharnais die 3. Division der Italienarmee. Am 16. April nahm er mit seiner Division an der [[Schlacht von Sacile]] teil und wurde Kommandant des zentralen VI. Corps der Italienarmee. Er nahm in der Folge an der [[Schlacht von Soave]] (29. April) und [[Schlacht an der Piave|an der Piave]] (8. Mai), dem Gefecht bei [[San Daniele del Friuli]], der Erstürmung des Fort Hensel in [[Malborghetto Valbruna|Malborghetto]] sowie der [[Schlacht bei Raab]] und der [[Schlacht bei Wagram]] (5. und 6. Juli 1809) teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August wurde er mit dem „Großkreuz der Ehrenlegion“ ausgezeichnet und zum &amp;#039;&amp;#039;[[comte de l’Empire]]&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;[[Noblesse impériale]]&amp;#039;&amp;#039; erhoben. erhoben. Im Jahr 1810 wurde er „Inspecteur général d’infanterie“ (Generalinspekteur der Infanterie) bei der Italienarmee. Ein Jahr später wurde er Kommandeur des &amp;#039;&amp;#039;Corps d’observation de l’Italie méridionale&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1812 wurde er Befehlshaber der 35. Division und diente im Korps [[Charles Pierre François Augereau]]. Er schützte den Rückzug von [[Eugène de Beauharnais]] aus [[Witebsk]] im Zuge des [[Russlandfeldzug 1812|Russlandfeldzuges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Befreiungskriege]] nahm er von Januar bis März 1813 an der Besetzung von [[Berlin]] teil. Kurzzeitig übernahm er das 11. Armeekorps. Im [[Gefecht bei Möckern]] wurde er verwundet. Kurze Zeit später kommandierte er aber erneut die 35. Division und nahm [[Merseburg]] ein. Danach kommandierte er ein Observationskorps an der [[Etsch]]. Er siegte am 6. September 1813 in [[Paternion|Feistritz an der Drau]] und wurde darauf Befehlshaber des linken Armeekorps der Italienarmee. Dabei wurde er zeitweise zum Rückzug gezwungen, siegte aber im Oktober in den Gefechten bei [[Casoni]], Bassano, [[Caldiero]] und [[San Michele all’Adige|San Michele an der Etsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1814 nahm er an der [[Schlacht am Mincio (1814)|Schlacht am Mincio]] teil, bei Kriegsende im April 1814 kommandierte er als Nachfolger von [[Eugen Beauharnais|Beauharnais]] kurzfristig die sich aus Norditalien zurückziehenden französischen Truppen. Während der [[Restauration (Frankreich)|ersten Restaurationsphase]] verlieh ihm [[Ludwig XVIII.]] das „Ritterkreuz des [[Ordre royal et militaire de Saint-Louis]]“ und er erhielt das Kommando über die 8. Division.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1814 wurde er Generalinspekteur der Infanterie in [[Toulon]] und [[Marseille]]. Während der [[Herrschaft der Hundert Tage]] war er Abgeordneter für das [[Département Moselle]] und zeitweise Vizepräsident der Abgeordnetenkammer (&amp;#039;&amp;#039;Chambre des représentants&amp;#039;&amp;#039;). Schließlich verteidigte er Paris am rechten Ufer der Seine gegen die Siegermächte der Koalitionskriege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der zweiten Restaurationsphase erhielt er seinen militärischen Abschied. Er war zwischen 1818 und 1823 erneut Abgeordneter für das Département Moselle, diesmal in der [[Nationalversammlung (Frankreich)|Nationalversammlung]]. Sein Name ist auf der Ostseite des [[Liste der Personennamen auf dem Triumphbogen in Paris|Triumphbogens]] von Paris verewigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Paul Grenier wird in der Militärliteratur nicht mit außergewöhnlichen Taten geführt. Aber von Zeitgenossen wird seine Klugheit, unbedingte Loyalität und seine Standhaftigkeit, auch in kritischen Situationen, hervorgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;Alain Pigeard, &amp;#039;&amp;#039;Les étoiles de Napoléon...&amp;#039;&amp;#039;, S. 381&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pierer’s Universal-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 7. Altenburg 1859, S. 582. [http://www.zeno.org/nid/20010039503 Onlineversion]&lt;br /&gt;
* Alain Pigeard, &amp;#039;&amp;#039;Les étoiles de Napoléon.&amp;#039;&amp;#039; Editions Quatuor Paris 1996&lt;br /&gt;
* Abel Hugo (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;France militaire. Histoire des armées francaises de terre et de mer. 1792–1837&amp;#039;&amp;#039;, Tome 2, Paris 1838, Gesamtausgabe online: gallica.bnf.fr&lt;br /&gt;
* Jean-Baptiste Jourdan, Denkwürdigkeiten der Geschichte des Feldzugs von 1796., übersetzt von Johann Bachoven von Echt, Coblenz 1823, S. 45 in der Google-Buchsuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr |792 |Grenier Paul}}&lt;br /&gt;
* [https://www.assemblee-nationale.fr/sycomore/fiche.asp?num_dept=15932 Eintrag auf assemblee-nationale.fr]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116832215|VIAF=49215206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grenier, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre royal et militaire de Saint-Louis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1768]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1827]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grenier, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer General&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1768&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saarlouis]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. April 1827&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dammartin-Marpain]], [[Département Jura]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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