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	<title>Paul Graff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:39:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Graff&amp;diff=1368544&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar: /* Publizistisches Werk und Schriften (Auswahl) */ Ergänzung</title>
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		<updated>2026-01-04T12:56:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Publizistisches Werk und Schriften (Auswahl): &lt;/span&gt; Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;August Ludwig Friedrich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Graff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Dezember]] [[1878]] in [[Fallersleben]]; † [[18. März]] [[1955]] in [[Hannover]]) war ein deutscher [[Luthertum|lutherischer]] [[Theologe]] und Kunstschriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Graff war der Sohn des [[Pastor]]s Konrad Rudolf August Graff (1851–1921) und Frieda Graff, geb. Althaus (1845–1906). Nach dem 1897 abgelegten Abitur begann er ein Theologiestudium zunächst in [[Tübingen]], wechselte dann nach [[Greifswald]] und landete schließlich in [[Göttingen]]. Im Anschluss an das 1901 bestandene 1.&amp;amp;nbsp;Examen wurde Graff ein Jahr lang Hauslehrer in Hannover und kam dann als Hospes in das [[Kloster Loccum]]. Im Jahr 1904 legte er das 2.&amp;amp;nbsp;Examen ab und blieb anschließend weitere zwei Jahre als Bibliothekar in Loccum. Nach seiner [[Ordination]] in [[Aurich]] kam Graff über mehrere Anstellungen in [[Emden]], [[Rethem]] und [[Osnabrück]] nach [[Wittingen]], wo er Helene Clasen (1887–1958) kennenlernte. Als er 1908 seine erste Pfarrstelle in [[Freden (Leine)#Eingemeindungen|Klein Freden]] bei [[Alfeld (Leine)|Alfeld/Leine]] antrat, heiratete er Helene Clasen, mit der er drei Töchter und zwei Söhne hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Klein Fredener Zeit lehnte Graff 1911 ein Angebot ab, Geistlicher des Evangelischen Vereins in [[Hannover]] und Schriftleiter der &amp;#039;&amp;#039;Hannoverschen Sonntagsblätter&amp;#039;&amp;#039; zu werden; zudem trat er nach Ende des Ersten Weltkriegs der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutsch-Nationalen Volkspartei]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 wurde Graff Pfarrer an der [[Erlöserkirche (Hannover)|Zionskirche]] in [[Hannover-Linden]] und schon vier Jahre später Pfarrer an der [[Michaeliskirche (Hannover)|Michaeliskirche]] in [[Hannover-Ricklingen]]. 1933 trat Graff der &amp;#039;&amp;#039;Bekenntnisgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039; um Bischof [[August Marahrens]] bei. Am 1.&amp;amp;nbsp;April 1951 wurde er pensioniert und erlag am 18.&amp;amp;nbsp;März 1955 einem zweiten Herzanfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publizistisches Werk ==&lt;br /&gt;
Das publizistische und wissenschaftliche Werk von Paul Graff ist vielfältig und reicht über religionskundliche und heimatkundliche Schriften bis zur Liturgiewissenschaft, die den größten Teil einnimmt. Graffs Verdienst liegt darin, die &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der lutherischen Liturgik in dem Zeitalter des Rationalismus&amp;#039;&amp;#039; geschrieben zu haben, deren ersten Band er 1916 fertiggestellt hat und 1921 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Auflösung der alten gottesdienstlichen Formen in der evangelischen Kirche Deutschlands bis zum Eintritt der Aufklärung und des Rationalismus&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte. Erst 1939 folgte der zweite Band.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Friedrich Spitta]]s wurde Graff Mitherausgeber der „&amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für Gottesdienst und kirchliche Kunst&amp;#039;&amp;#039;“ (MGkK), in der er seit 1912 publizierte. Außerdem gehörte er der „[[Liturgische Konferenz Niedersachsens|Liturgischen Konferenz Niedersachsens]]“ (LKN) seit ihrer Gründung 1925 an, wurde 1937 ihr Vorsitzender und 1943 auch Geschäftsführer. Ebenfalls war er Mitglied der nach dem Zweiten Weltkrieg 1947 neu gegründeten „[[Liturgische Konferenz|Lutherischen Liturgischen Konferenz]]“ und war dadurch an der Entstehung des [[Agende]]nwerks der [[VELKD]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Graff war in den 1920er Jahren ebenfalls Autor von Grundlagewerken der Heimatgeschichte Alfelds und der dortigen Kunsttopographie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Als Autor und Mitbearbeiter:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Auflösung der alten gottesdienstlichen Formen in der evangelischen Kirche Deutschlands bis zum Eintritt der Aufklärung und des Rationalismus.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bde., Göttingen 1921/1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kreises Alfeld&amp;#039;&amp;#039;. August Lax, Hildesheim / Leipzig 1928.&lt;br /&gt;
* (Als Bearbeiter zusammen mit [[Oskar Kiecker]]): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, Bd. II,6: Kreis Alfeld&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag der Provinzialverwaltung, Theodor Schulzes Buchhandlung, Hannover 1929. (&amp;#039;&amp;#039;[[iarchive:p6diekunstdenkml02hannuoft/page/n5/mode/2up|Digitalisat]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[iarchive:p6diekunstdenkml02hannuoft/page/n5/mode/2up|auf archive.org]]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 4. Januar 2026)&lt;br /&gt;
Als Herausgeber:&lt;br /&gt;
* [[Georg Rietschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Liturgik&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände, 2. neubearb. Aufl. 1951/52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jochen Cornelius-Bundschuh: &amp;#039;&amp;#039;Liturgik zwischen Tradition und Erneuerung. Probleme protestantischer Liturgiewissenschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dargestellt am Werk von Paul Graff.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118970852}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118970852|LCCN=n/92/48265|VIAF=57414486}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Graff, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liturgiewissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linden-Süd]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ricklingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Graff, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Graff, August Ludwig Friedrich Paul (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Dezember 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fallersleben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. März 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar</name></author>
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