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	<title>Paul Goma - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Emigrant in Frankreich umbenannt in Kategorie:Immigrant in Frankreich: laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-09-28T05:45:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Emigrant_in_Frankreich&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Emigrant in Frankreich (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Emigrant in Frankreich&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Immigrant_in_Frankreich&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Immigrant in Frankreich (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Immigrant in Frankreich&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/Oktober/22&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/Oktober/22 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Placa comemorativa Paul Goma din s.Mana.jpg|mini|Gedenkbild Paul Goma, [[Mana (Orhei)]] 2020]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Goma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (* [[2. Oktober]] [[1935]] in [[Mana (Orhei)|Mana]], [[Königreich Rumänien]], heute [[Republik Moldau]]; † [[25. März]] [[2020]] in [[Paris]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.g4media.ro/biografa-oficiala-paul-goma-a-murit-din-cauza-infectarii-cu-coronavirus.html Biografa oficială: Paul Goma a murit din cauza infectării cu coronavirus]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Rumänien|rumänischer]] [[Schriftsteller]] sowie [[Dissident]] in der [[Geschichte Rumäniens#Volksrepublik und Sozialistische Republik|Volksrepublik und Sozialistischen Republik Rumänien]] vor der [[Rumänische Revolution 1989|Rumänischen Revolution von 1989]]. Seit 1977 lebte er in [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== In Rumänien ===&lt;br /&gt;
Goma kam 1935 als Sohn einer [[Rumänen|rumänischen]] Familie in Mana im Königreich Rumänien, heute im [[Republik Moldau|moldawischen]] [[Rajon Orhei]] gelegen, auf die Welt. Seine Eltern Eufimie Goma (1909–1967) und Maria Goma (geb. Popescu, 1909–1974) waren als Lehrer in Mana tätig. Sein Bruder Petre wurde 1933 geboren, starb aber vor der Vollendung seines ersten Lebensjahres. Nach der [[Sowjetunion|sowjetischen]] Inbesitznahme [[Bessarabien]]s und der nördlichen [[Bukowina]] 1940 wurde Gomas Vater nach [[Sibirien]] deportiert. Die Familie fand Eufimie Goma im Oktober 1943 in [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]] im „Lager Nr. 1 für sowjetische Gefangene“ in [[Slobozia]] im ostrumänischen [[Kreis Ialomița]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1944 flüchtete die Familie nach [[Hermannstadt]] in [[Siebenbürgen]]. Aus Furcht vor unfreiwilliger [[Repatrianten|Repatriierung]] in die Sowjetunion floh die Familie im August 1944 über den Fluss [[Târnava Mare]] nach [[Buia]] und versteckte sich von Oktober bis Dezember 1944 in den Wäldern der Gegend. Am 13. Januar 1945 wurde die Familie von rumänischen Hirten aufgegriffen, welche sie an eine [[Gendarmerie|Jandarmeria]] in [[Sighișoara]] übergaben, von wo aus sie nun an das &amp;#039;&amp;#039;Centrul de Repatriere&amp;#039;&amp;#039; (deutsch „Zentrum für Repatriierung“) überführt wurden. Es gelang Eufimie Goma dort Dokumente für seine Familie zu fälschen, mit denen sie im Juni 1945 nach Buia zurückkehren konnten. Die Familie gehörte der [[Rumänisch-Orthodoxe Kirche|Rumänisch-Orthodoxen Kirche]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goma_bio&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://paulgoma.free.fr/includes/bio_biblio_Paul_GOMA.php |titel=Paul Goma: Bio-Bibliografie |werk=paulgoma.free.fr |datum=2006-11-11 |zugriff=2018-06-01 |sprache=ro}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1952 wurde Paul Goma, damals Schüler der 10. Klasse der Gheorghe-Lazar-Schule in Sibiu, durch die [[Securitate]] für acht Tage festgenommen. Ihm wurden das Sympathisieren mit dem rumänischen [[Antikommunismus|antikommunistischen]] Widerstand sowie das Führen eines [[Code|kodierten]] [[Tagebuch]]es zur Last gelegt. Im September und Oktober desselben Jahres wurde er von allen Schulen Rumäniens ausgeschlossen. Nach einigen erfolglosen Versuchen zur Wiederzulassung wurde ihm schließlich der Eintritt in die Höhere Schule Negru Vodă in [[Făgăraș]] gewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 wurde er zum Studium an der Philosophischen Fakultät &amp;#039;&amp;#039;Mihai Eminescu&amp;#039;&amp;#039; der [[Universität Bukarest]] zugelassen. Im November 1956 war er unter den führenden Aktivisten der [[Bukarest]]er Studentenbewegung, die mit dem [[Ungarischer Volksaufstand|Ungarischen Volksaufstand]] sympathisierten. Wegen der „dem [[Sozialismus]] feindlich eingestellten Demonstration“ wurde er von den [[Kommunismus|kommunistischen]] Behörden für zwei Jahre in den Gefängnissen von [[Jilava]] und [[Gherla]] inhaftiert und danach in [[Lătești]] in der [[Bărăgan|Bărăgan-Steppe]] bis 1963 unter [[Hausarrest]] gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goma_bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1965 wurde ihm erlaubt, als Studienanfänger sein Studium in Bukarest wieder aufzunehmen, aber im Herbst 1967 wurde er unter dem Druck der Securitate zur Aufgabe seines Studiums gezwungen. Am 7. August 1968 heiratete Goma Ana Maria Năvodaru; ihr gemeinsamer Sohn Filip-Ieronim wurde 1975 geboren. Ende August 1968 trat Goma in die [[Rumänische Kommunistische Partei]] ein, als ein Akt der Solidarität mit der rumänischen Position zum Einmarsch von Truppen des [[Warschauer Pakt]]es in die [[Tschechoslowakei]] während des [[Prager Frühling]]s (Rumänien nahm hieran nicht teil, sondern verurteilte die Invasion).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 wurde der Ausschluss Paul Gomas aus der Kommunistischen Partei vorgeschlagen, da er seinen Roman &amp;#039;&amp;#039;Ostinato&amp;#039;&amp;#039; in [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Westdeutschland]] publiziert hatte, nachdem eine Veröffentlichung in Rumänien durch die kommunistische [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]] untersagt worden war. Goma weigerte sich, seine Mitgliedschaft in der Partei freiwillig abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 wurde Paul Gomas [[offener Brief]], der die Einhaltung der [[Menschenrechte]] in Rumänien forderte und die Rumänen zur Unterzeichnung der [[Charta 77]] aufrief, über den Sender [[Radio Free Europe]] verlesen. In der Folge wurde er aus dem Rumänischen Schriftstellerverband ausgeschlossen und mehrfach von der Securitate verfolgt, verhaftet und gefoltert. Am 20. November 1977 verließ Paul Goma mit seiner Familie das Land und ging ins französische [[Exil]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Culoarea77&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Goma |Titel=Culoarea curcubeului ’77. Cod „Bǎrbosul“ |Verlag=Polirom |Ort=Bukarest |Datum=2005 |ISBN=973-681-833-0 |Seiten=550 |Sprache=ro}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tremblement&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Goma |Titel=Le Tremblement des Hommes: peut-on vivre en Roumanie aujourd’hui? |Verlag=Éditions du Seuil |Ort=Paris |Datum=1979 |ISBN=2-02-005101-X |Seiten=329 |Sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Frankreich ===&lt;br /&gt;
1979 beteiligte sich Paul Goma aktiv an der Gründung der Freien Gewerkschaft der Werktätigen von Rumänien, {{roS|[[Sindicatul Liber al Oamenilor Muncii din România|Sindicatul Liber al Oamenilor Muncii din România (SLOMR)]]}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Februar 1981 erhielten Paul Goma und der frühere rumänische Innenminister [[Nicolae Penescu]] durch die Post zugestellte Pakete. Penescu fand in dem ihm zugedachten Paket ein Buch, welches nach dem Öffnen des Buchdeckels explodierte und ihn so im Gesicht und an den Händen verletzte. Goma hatte bereits zwei Morddrohungen seit seiner Ankunft in Frankreich erhalten und rief nach dem Erhalt seines Paketes die Polizei, welche den Inhalt entschärfte. Beide Pakete wurden auf Geheiß von [[Ilich Ramírez Sánchez]] (besser bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Carlos, der Schakal&amp;#039;&amp;#039;) aufgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Follain98&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=John Follain |Titel=Jackal: The Complete Story of the Legendary Terrorist, Carlos the Jackal |Verlag=Arcade Publishing |Ort=New York |Datum=1998 |ISBN=1-55970-466-7 |Seiten=318, hier S. 130–131 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 plante die Securitate ein Attentat auf Goma. &amp;#039;&amp;#039;Matei Pavel Haiducu&amp;#039;&amp;#039;, ein [[Agent (Nachrichtendienst)|Geheimagent]] der Securitate, wurde mit der Ausführung beauftragt. Dieser wandte sich an den zivilen [[Nachrichtendienst|Inlandsnachrichtendienst]] Frankreichs, die [[Direction de la surveillance du territoire]] (DST), und simulierte mit deren Hilfe in einem Restaurant einen Anschlag durch Vergiften eines für Goma bestimmten Getränks. Das Getränk wurde dann durch einen vorgeblich „tollpatschigen Gast“ verschüttet, einen Angehörigen des französischen Nachrichtendienstes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;time&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,951810,00.html |titel=Rumanian Sting |werk=[[Time]] |datum=1982-09-13 |zugriff=2018-06-01 |sprache=en |kommentar=Artikelanfang abrufbar}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goma lebte in Paris als [[staatenloser]] [[Flüchtling]], da ihm nach 1978 die [[Staatsbürgerschaft]] vom kommunistischen Regime Rumäniens aberkannt wurde. Die ihm zusammen mit dem [[Tschechen|tschechischen]] Schriftsteller [[Milan Kundera]] von der französischen Regierung angebotene Staatsbürgerschaft schlug er aus. Eine [[Petition|Eingabe]] vom September 2006 zur Rückerlangung der rumänischen Staatsbürgerschaft hatte keinen Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goma starb im März 2020 im Alter von 84 Jahren in Paris an den Folgen von [[COVID-19]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DLFK&amp;quot;&amp;gt;[https://www.deutschlandfunkkultur.de/rumaenischer-dissident-paul-goma-gestorben.265.de.html?drn:news_id=1114181 &amp;#039;&amp;#039;Rumänischer Dissident Paul Goma gestorben.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Deutschlandfunk Kultur]] vom 25. März 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontroversen ===&lt;br /&gt;
Einigen der von Goma nach 2005 verfassten Artikel und Aufsätze wurde [[Judenfeindlichkeit|antisemitischer]] Inhalt vorgeworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gabriel Andreescu |titel=Goma și tema antisemitismului |url=http://www.ziua.net/display.php?id=169748&amp;amp;data=2005-02-17&amp;amp;ziua=2bd5b7026bde1020c81c2fd5eb84e9c0 |werk=ziua.net |datum=2005-02-17 |zugriff=2018-06-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071012140044/http://www.ziua.net/display.php?id=169748&amp;amp;data=2005-02-17&amp;amp;ziua=2bd5b7026bde1020c81c2fd5eb84e9c0 |archiv-datum=2007-10-12 |sprache=ro }}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marco Maximillian Katz |url=http://www.romanianjewish.org/en/antisemitism_in_romania_02.html#i13 |titel=Anti-Semitism in Romania 2002 Report Anti-Semitism in Romania: Combating Holocaust Deniers and Protecting Jewish Memory |hrsg=The Romanian Jewish Community |datum=2002 |zugriff=2018-06-01 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070310203109/http://www.romanianjewish.org/en/antisemitism_in_romania_02.html#i13 |archiv-datum=2007-03-10 |offline=ja |archiv-bot=2022-12-26 05:57:02 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Goma wies diese Kritik zurück&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goma 1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Paul Goma |url=http://paulgoma.free.fr/paulgoma_pdf/pdf/LRP_A_FI_ANTISEMIT.pdf |titel=A fi ‘Antisemit’ |werk=paulgoma.free.fr |datum=2005-11-11 |zugriff=2018-06-01 |format=pdf, 63 kB |sprache=ro}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und reichte mehrere [[Klage]]n wegen [[Diffamierung]] gegen seine Beschuldiger ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Culcer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dan Culcer |url=http://www.ziua.ro/display.php?data=2007-03-03&amp;amp;id=216907 |titel=Pledoarie pentru Goma |werk=Ziua |datum=2007-02-23 |zugriff=2018-06-01 |sprache=ro}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erklärte nachdrücklich, dass seine Ehefrau jüdischer Abstammung sei, und gab an, dass bereits in den 1980er Jahren ähnliche Argumente von der Securitate gegen ihn Gebrauch gefunden hätten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goma 2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Paul Goma |url=http://paulgoma.free.fr/paulgoma_pdf/pdf/LRP_JURNAL_2006_intreg.pdf |titel=Jurnal 2006 |werk=paulgoma.free.fr |datum=2006-12-31 |seiten=48, 191, 201 |zugriff=2018-06-01 |format=pdf, 1,9 MB |sprache=ro}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 11. September 2013 verlor Goma den Prozess.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://halbjahresschrift.blogspot.com/2009/04/holocaust-der-peripherie.html |titel=Holocaust an der Peripherie |werk=[[Halbjahresschrift für südosteuropäische Geschichte, Literatur und Politik]] |zugriff=2018-06-01 |kommentar=„Paul Goma verliert den Prozess gegen mehrere Personen und Publikationen, die er 2006 verklagt hatte.“ Auszüge aus der Urteilsbegründung des Bukarester Zivilgerichts |sprache=ro}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beteiligung Rumäniens am Holocaust hatte Goma als „Lüge“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DLFK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Januar 2007 wurde Goma die [[Ehrenbürger]]würde der Stadt [[Timișoara]] verliehen. Im Februar 2007 protestierten die &amp;#039;&amp;#039;Föderation der Jüdischen Gemeinden in Rumänien&amp;#039;&amp;#039; und der [[Israel|israelische]] [[Botschafter]] gegen diese Würdigung, da Goma Autor zahlreicher antisemitischer Artikel sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goma_Timisoara&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Paul Goma |url=http://paulgoma.free.fr/paulgoma_pdf/pdf/FRP_SCRISOARE_CATRE_TIMISORENI.pdf |titel=Scrisoare către prietenii din Timișoara / și din toată țara |werk=paulgoma.free.fr |datum=2007-02-22 |zugriff=2018-06-01 |format=pdf, 52 kB |sprache=ro}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. April 2006 wurde Goma in die „Präsidiale Kommission für die Erforschung der kommunistischen Diktatur in Rumänien“ berufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goma 3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Paul Goma |url=http://paulgoma.free.fr/includes/Despre_Tismaneanu_11_puncte_HTML.php |titel=Despre Vladimir Tismăneanu – și nu numai – în 11 puncte |werk=paulgoma.free.fr |datum=2006-06-22 |zugriff=2018-06-01 |sprache=ro}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neun Tage später wurde Goma vom Kommissionspräsidenten [[Vladimir Tismăneanu]] aus dieser Funktion entlassen, nachdem er Tismăneanu einen Mangel an moralischer und wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit vorgeworfen und seine private Korrespondenz veröffentlicht hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goma 3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tismăneanu22&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Armand Gosu |url=http://www.revista22.ro/html/index.php?art=2802&amp;amp;nr=2006-06-16 |werk=Revista 22, 849 |titel=N-am avut de-a face cu Securitatea (Vladimir Tismaneanu, Presedintele Comisiei Prezidentiale PEN). Interviu |datum=2006-06-08 |zugriff=2018-06-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071008065724/http://www.revista22.ro/html/index.php?art=2802&amp;amp;nr=2006-06-16 |archiv-datum=2007-10-08 |sprache=ro}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarisches Werk ==&lt;br /&gt;
Gomas zahlreiche Werke (sowohl [[Belletristik]] als auch [[Sachbuch|Sachbücher]]) wurden weltweit in zahlreiche Sprachen übersetzt; allerdings erschienen sie in Rumänien bis auf sein erstes Werk erst nach der Revolution von 1989, zwischen 1977 und 1989 erschienen seine Werke in Frankreich und in französischer Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goma gab sein literarisches [[Debüt]] 1966 mit einer Kurzgeschichte, die in dem Buchbesprechungsblatt &amp;#039;&amp;#039;Luceafǎrul&amp;#039;&amp;#039; erschien. Goma arbeitete auch mit den Zeitungen &amp;#039;&amp;#039;Gazeta literarǎ&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Viața românească&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ateneu&amp;#039;&amp;#039; zusammen. 1968 publizierte er seinen ersten Band mit Geschichten &amp;#039;&amp;#039;Camera de alături&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Der Raum nebenan&amp;#039;&amp;#039;}}). Auf seinen Roman &amp;#039;&amp;#039;Ostinato&amp;#039;&amp;#039; und dessen Veröffentlichung 1971 in Westdeutschland folgte 1972 der Roman &amp;#039;&amp;#039;Ușa&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Die Tür&amp;#039;&amp;#039;}}), der auch in Westdeutschland erschien. 1976 erschien sein Roman &amp;#039;&amp;#039;Gherla&amp;#039;&amp;#039;, noch vor seiner Emigration, aber bereits in französischer Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 folgte &amp;#039;&amp;#039;Dans le cercle&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Innerhalb des Kreises&amp;#039;&amp;#039;}}); 1979 &amp;#039;&amp;#039;Garde inverse&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Umgekehrte Wache&amp;#039;&amp;#039;}}) und &amp;#039;&amp;#039;Le Tremblement des Hommes&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Das Zittern der Menschen&amp;#039;&amp;#039;}}); 1983 &amp;#039;&amp;#039;Chassée-croisé&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Kreuzung&amp;#039;&amp;#039;}}); 1981 &amp;#039;&amp;#039;Les Chiens de la mort&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Die Hunde des Todes&amp;#039;&amp;#039;}}), und 1986 &amp;#039;&amp;#039;Bonifacia&amp;#039;&amp;#039;. Das autobiografische Werk &amp;#039;&amp;#039;Le Calidor&amp;#039;&amp;#039; erschien 1987 in französischer und 1989 bzw. 1990 in rumänischer Sprache unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Din Calidor: O copilărie basarabeană&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;In Calidor: Eine bessarabische Kindheit&amp;#039;&amp;#039;}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;Segel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Harold B. Segel |Titel=The Columbia guide to the literatures of Eastern Europe since 1945 |Verlag=Columbia University Press |Ort= |Datum=2003 |ISBN=0-231-11404-4 |Seiten=641, hier S. 189–190 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Gesamtheit beinhaltet Gomas literarisches Werk eine „überzeugende und grimmig-faszinierende Aufdeckung von totalitärer Unmenschlichkeit“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Segel&amp;quot; /&amp;gt; vor der, wie in seinem Fall, nicht einmal das Exil in einem fremden Land Sicherheit bot. In seinen späteren Romanen &amp;#039;&amp;#039;Bonifacia&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;In Calidor: Eine bessarabische Kindheit&amp;#039;&amp;#039; dominiert das biografische Element, und er fokussiert auf seine Kindheit und Jugend in Bessarabien. Mehrere Tagebücher werfen dann Licht auf sein späteres Leben, so wie &amp;#039;&amp;#039;Alte Jurnale&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Andere Tagebücher&amp;#039;&amp;#039;}}) über seine Zeit in den [[Vereinigte Staaten|USA]] im Herbst 1978, mehr noch über die Jahre 1994–1996. Das &amp;#039;&amp;#039;Jurnal I: Jurnal pe sărite&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Tagebuch I: Sprunghaft&amp;#039;&amp;#039;}}, 1997); &amp;#039;&amp;#039;Jurnal II: Jurnal de căldură mare&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Tagebuch II: Tagebuch der großen Hitze&amp;#039;&amp;#039;}}, 1997), über die Zeit von Juni und Juli 1989; &amp;#039;&amp;#039;Jurnal III: Jurnal de noapte lungă&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Tagebuch der langen Nacht&amp;#039;&amp;#039;}}, 1997), über die Zeit von September bis Dezember 1993; sowie das &amp;#039;&amp;#039;Jurnalul unui jurnal 1997&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Das Tagebuch eines Tagebuches&amp;#039;&amp;#039;}}, 1997), welches sich mit diesem Jahr auseinandersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Segel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Gherla. Totalitarism și literatura Estului |Verlag=Humanitas |Ort= |Datum=1990 |ISBN= |Sprache=ro}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Ostinato: Roman |Verlag=Suhrkamp |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1971 |ISBN=3-518-06638-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Roman intim |Verlag=Edition Allfa |Ort=Bukarest |Datum=1999 |ISBN=973-9477-06-2 |Sprache=ro}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Die rote Messe: Roman |Verlag=Thule |Ort=Köln |Datum=1984 |ISBN=3-924345-00-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Die Tür. Roman |Verlag=Suhrkamp |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1972 |ISBN=3-518-02938-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Ritter des [[Ordre des Arts et des Lettres]], 1986&lt;br /&gt;
* Preis des moldawischen Schriftstellerverbandes, März 1992&lt;br /&gt;
* Preis des rumänischen Schriftstellerverbandes, 25. Mai 1992&lt;br /&gt;
* Ehrenbürgerschaft der Stadt [[Timișoara]], 30. Januar 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Elvira Iliescu |Titel=Paul Goma – 70 |Verlag=Criterion |Ort= |Datum=2005 |ISBN=1-887304-76-2 |Sprache=ro}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Alexandru László |Titel=Viceversa! Polemici pro și contra lui Paul Goma |Verlag=Edition Bastion |Ort=Timișoara |Datum=2009 |ISBN=978-973-1980-24-9 |Sprache=ro}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Virgil Tanase |Titel=Le dossier Paul Goma. L’ecrivain face au socialisme du silence |Verlag=Edition Albatros |Ort=Paris |Datum=1977 |ISBN= |Sprache=fr}}&lt;br /&gt;
* [[Marcel-Cornis-Pope]]: &amp;#039;&amp;#039;Paul Goma: the Permanence of Dissidence and Exile&amp;#039;&amp;#039;, in: [[John Neubauer]], Borbála Zsuzsanna Török (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Exile and Return of Writers from East-Central Europe: A Compendium&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: Walter de Gruyter, 2009, S. 342–367&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.paulgoma.com/ Website von Paul Goma]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11890048X|LCCN=n82075208|VIAF=119462367}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goma, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Rumänisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exilliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dissident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur der Sozialistischen Republik Rumänien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Rumänischen Kommunistischen Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Timișoara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumänischer Emigrant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatenloser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumäne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Goma, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=rumänischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Oktober 1935&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Mana, [[Rajon Orhei|Bezirk Orhei]], [[Bessarabien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. März 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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