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	<title>Paul Gnaier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Gnaier&amp;diff=2439571&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie</title>
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		<updated>2024-08-11T16:28:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Karl Rudolf Gnaier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. März]] [[1926]] in [[Schnaitheim]], einem Teilort von [[Heidenheim an der Brenz]]; † [[25. November]] [[2013]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Deutscher Fechter-Bund e. V. |url=http://www.fechten.org/news/news/paul-gnaier-verstorben/ |titel=Paul Gnaier verstorben |datum=2013-11-26 |zugriff=2015-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Fechten|Fechter]] und [[Funktionär|Sportfunktionär]]. Er war elffacher [[Deutsche Fechtmeisterschaften|deutscher Meister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach der Mittleren Reife und einer Lehrzeit im Verwaltungsdienst absolvierte Paul Gnaier in Stuttgart ein Studium für den gehobenen Verwaltungsdienst, das er 1948 mit der [[Inspektor]]enprüfung abschloss. 1952 war er für ein Jahr zu einem Studienaufenthalt in den USA. 1953 wurde Paul Gnaier zum Leiter der Geschäftsstelle Schnaitheim der Stadtverwaltung Heidenheim bestellt. In dieser Position als Ortsvorsteher von [[Schnaitheim]] war er 37 Jahre lang, bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1991, tätig. Er lebte mit seiner Frau Margarete, mit der er seit 1955 verheiratet war, bis zu seinem Tode in Heidenheim-Schnaitheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Erfolge ==&lt;br /&gt;
Im Alter von drei Jahren hatte Paul Gnaier einen schweren Unfall in der väterlichen Backstube, bei dem er die rechte Hand verlor. Trotzdem trieb er später Sport, war ein guter Leichtathlet und u.&amp;amp;nbsp;a. Kreismeister im Hochsprung. Im Kriegsjahr 1942 kam er erstmals mit dem [[Fechtsport]] in Berührung, der ihn sofort faszinierte. Sein erster großer Erfolg war 1944 die württembergische Jugendmeisterschaft im [[Florett]]. Später wurde der [[Degen]], auf den er sich spezialisierte, seine Erfolgswaffe. Trainiert von dem Stuttgarter [[Fechtmeister]] [[Franz Kühner]] († 18. April 2007)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://old.fechtkunst.org/Fechtkunst/fechtkunst-0108.pdf |titel=Akademie der Fechtkunst Deutschlands |datum=2008-05-03 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;2,0&amp;amp;nbsp;MB |hrsg=old.fechtkunst.org |zugriff=2012-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Paul Gnaier 1953 erstmals [[Deutsche Fechtmeisterschaften 1953|Deutscher Einzelmeister]] im Degen. Im Jahre 1956 gewann er mit der Heidenheimer Degenmannschaft zum ersten Mal die [[Deutsche Fechtmeisterschaften 1956|Deutsche Mannschaftsmeisterschaft]]. Insgesamt wurde Gnaier elfmal Deutscher Meister (viermal im Einzel, siebenmal mit der Mannschaft).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Deutscher Fechter-Bund e. V. |url=http://www.fechten.org/der-verband/historie/deutsche-meister/ |titel=Historie Deutsche Meister |zugriff=2015-01-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150318091549/http://www.fechten.org/der-verband/historie/deutsche-meister/ |archiv-datum=2015-03-18 |offline=ja |archiv-bot=2024-04-12 18:31:25 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später war er noch achtmal Deutscher Seniorenmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.veteranen-fechten.de/fileadmin/DSenMeister-HerrenDegen.pdf |format=PDF;&amp;amp;nbsp;89&amp;amp;nbsp;kB |titel=Deutsche Meisterschaften Medaillengewinner Herrendegen |werk=veteranen-fechten.de |datum=2013-10-29 |zugriff=2015-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Paul Gnaier nahm an drei Olympischen Spielen ([[Olympische Sommerspiele 1960/Fechten|1960]] in Rom, [[Olympische Sommerspiele 1964/Fechten|1964]] in Tokio, [[Olympische Sommerspiele 1968/Fechten|1968]] in Mexiko-Stadt) und zehnmal an Weltmeisterschaften teil. Er wurde achtzigmal in die deutsche Nationalmannschaft berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen ==&lt;br /&gt;
Schon 1944, im Alter von 18 Jahren, übernahm Paul Gnaier als kommissarischer Leiter der Fechtabteilung die erste Führungsfunktion in seinem Verein. Er war dann bis 1974 technischer Leiter der Heidenheimer Fechtabteilung. Dem Vorstand des Württembergischen Fechterbundes (WFB) gehörte Paul Gnaier ab dessen Wiedergründung im Jahre 1949 an. Von 1971 bis 2006 war er Präsident des WFB. Diese mehr als 50-jährige verantwortungsvolle Tätigkeit in einem Landesverband des Sports ist äußerst ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau des Fechtzentrums Heidenheim ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Paul-Gnaier-Fechtzentrum in Heidenheim.jpg|mini|Paul-Gnaier-Fechtzentrum]]&lt;br /&gt;
Neben dem [[Leistungssport]] widmete sich Paul Gnaier schon früh auch organisatorischen Aufgaben. Angespornt durch die Konkurrenz aus dem nahegelegenen Tauberbischofsheim erreichte er 1970 die Anerkennung eines zweiten Landesleistungszentrums für Fechten in Heidenheim, 1973 dessen Anerkennung als Bundesstützpunkt, 1976 den Bau einer Fechthalle, 1979 die Einrichtung eines Teilinternats und 1986 eine nochmalige bauliche Erweiterung des Zentrums. Nach seinem Tod beschloss die Stadt Heidenheim, das Fechtzentrum in „Paul-Gnaier-Fechtzentrum Heidenheim“ umzubenennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stadt-heidenheim.name/e-komm/sitzung/ge_sourc.nsf/aeebf3078b256b88c12567c1003cc4da/a878bc739b23024ec1257c400024eed6/$FILE/131205-34636-KH-99998-34636.pdf |format=PDF;&amp;amp;nbsp;35&amp;amp;nbsp;kB |titel=Umbenennung des Fechtzentrums Heidenheim in „Paul-Gnaier-Fechtzentrum Heidenheim“ |hrsg=Stadt Heidenheim |datum=2013-12-17 |zugriff=2015-01-30 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-06 10:12:03 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1967 Goldener Sport-Ehrenring der Stadt Heidenheim&lt;br /&gt;
* 1969 [[Silbernes Lorbeerblatt]]&lt;br /&gt;
* 1971 Medaille d’Argent de la Jeunesse et des Sports&lt;br /&gt;
* 1976 Bundesverdienstkreuz am Bande&lt;br /&gt;
* 1986 [[Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* 1991 Bürgermedaille der Stadt Heidenheim&lt;br /&gt;
* 1996 [[Bundesverdienstkreuz 1. Klasse]],&lt;br /&gt;
:[[Ehrenmitglied]] [[Deutscher Fechter-Bund]]&lt;br /&gt;
* 2006 [[Staufermedaille]] in Gold des Landes Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
:[[Ehrenpräsident]] des Württ. Fechterbundes&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.fechten-wuerttemberg.de/?dispatch=43&amp;amp;24=84&amp;amp;34=45&amp;amp;44=31&amp;amp;72=45 |hrsg=Württemberger Fechterbund e. V. |titel=Ehrenpräsident |zugriff=2015-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Maier, &amp;#039;&amp;#039;Paul Gnaier, die Heidenheimer Fechtlegende&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Heidenheimer Zeitung, März 2010, ISBN 3-920433-21-1&lt;br /&gt;
* [http://www.fechten-wuerttemberg.de/?dispatch=43&amp;amp;24=84&amp;amp;34=3092&amp;amp;44=3&amp;amp;72=3092 &amp;#039;&amp;#039;Paul Gnaier, die Heidenheimer Fechtlegende&amp;#039;&amp;#039;], Buchvorstellung der c.f.maier GmbH &amp;amp; Co.KG&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|22270}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=http://www.localxxl.com/de/lokal_nachrichten/heidenheim-an-der-brenz/paul-gnaier-14-facher-deutscher-meister-im-degenfechten-wird-85-1299523558-ftz|titel=14-facher deutscher Meister im Degenfechten wird 85|abruf=2020-09-09|abruf-verborgen=1|offline=ja}}&lt;br /&gt;
* http://pdf.hosting2.x-tegra.com/schlossblick_pdf/2-2005_c_6-10_.pdf&lt;br /&gt;
* http://www.fechtertage.de/index.php?id=213&lt;br /&gt;
* [http://www.fechten-wuerttemberg.de/?dispatch=43&amp;amp;24=84&amp;amp;34=4204&amp;amp;44=3&amp;amp;72=4204 100-Jahr-Jubiläum Württembergischer Fechterbund], abgerufen am 8. August 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1024987353|VIAF=257410242}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gnaier, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fechtfunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fechter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Fechten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Heidenheim an der Brenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silbernen Lorbeerblattes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Staufermedaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gnaier, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gnaier, Paul Karl Rudolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fechter und Sportfunktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heidenheim an der Brenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. November 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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