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	<title>Paul Friedrich Scheffler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Friedrich Scheffler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. April]] [[1895]] in [[Wismar]]; † [[29. September]] [[1985]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Rechtsanwalt und [[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDPD]]-Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Paul-Friedrich Scheffler besuchte die Bürgerschule, das dortige Gymnasium und nahm ein Studium der Rechtswissenschaften an den [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universitäten Jena]] und Rostock auf. Nach dem ersten [[Staatsexamen#Jura|juristischen Examen]] promovierte er 1926 an der [[Universität Rostock]] zum Dr. jur. Scheffler war nach dem zweiten Examen zunächst für eine Bank tätig, bevor er sich ab 1931 als Rechtsanwalt und Notar in Rostock niederließ. Politisch stand er der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP) nahe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1945 gründete er die LDPD in [[Rostock]] und war deren Vorsitzender bis zum November 1946. Ab Juli 1946 führte er auch den Kreisverband Rostock. Bei den [[Kommunalwahlen in der SBZ 1946|Kommunal-]] und [[Landtagswahlen in der SBZ 1946|Landtagswahlen 1946]] erhielt Scheffler ein Mandat für die Stadtvertretung und den [[Landtag Mecklenburg-Vorpommern (1946–1952)|Landtag]]. Die LDPD-Landtagsfraktion wählte Scheffler schließlich im November 1946 zum Fraktionsvorsitzenden, zudem gehörte er von Juli 1946 bis Dezember 1948 dem Zentralvorstand der LDPD in Berlin an. Im Landtag trat Scheffler für eine rechtsstaatliche Entwicklung in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] ein und zog damit den Unmut der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED) auf sich. Im Namen der LDPD-Fraktion stellte er beispielsweise 1947 den Antrag, in der Landesverfassung neben der Rassenhetze auch Klassenhetze zu verbieten. Scheffler wandte sich zudem gegen die willkürliche Enteignung aller Kinobesitzer im Lande und wurde im November 1947 ohne Aufhebung der parlamentarischen Immunität verhaftet. Den Fraktionsvorsitz übernahm der LDPD-Abgeordnete [[Friedrich Stratmann]].&amp;lt;ref&amp;gt;Damian van Melis: &amp;#039;&amp;#039;Entnazifizierung in Mecklenburg-Vorpommern. Herrschaft und Verwaltung 1945 - 1948&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg 2002, ISBN 978-3-486-56390-0, S. 231.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1948 wurde er aus der Haft entlassen und freigesprochen. Im November 1948 wurde ihm nach seiner [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|Flucht in den Westen]] das Landtagsmandat aberkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1950|Berliner Wahl 1950]] wurde Scheffler in das [[Abgeordnetenhaus von Berlin]] gewählt. Auch bei der folgenden [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1954|Wahl 1954]] wurde er in das Parlament gewählt, schied aber im Februar 1955 aus, da ihn die [[Bezirksverordnetenversammlung]] im [[Bezirk Tempelhof]] zum Bezirksstadtrat für Finanzen gewählt hatte. Mit dem Ende der [[Legislaturperiode]] 1959 schied er aus dem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheffler trat 1959 aus der FDP aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Broszat]], [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SBZ-Handbuch. Staatliche Verwaltungen, Parteien, gesellschaftliche Organisationen und ihre Führungskräfte in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands 1945–1949&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg, München 1990, ISBN 3-486-55261-9, S. 1015.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783980330343|Seite=230}}&lt;br /&gt;
* Klaus Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; Begleitheft zu einer Ausstellung im Landtag Mecklenburg-Vorpommern vom 28. August bis 20. Oktober 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://matrikel.uni-rostock.de/id/200016301?_searcher=f06621be-3557-4e31-9a62-5d37bd178712&amp;amp;_hit=0 Paul Friedrich Scheffler] im [[Rostocker Matrikelportal]]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|125429215}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125429215|VIAF=55109532}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheffler, Paul Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LDPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Mecklenburg-Vorpommern 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirksstadtrat (Bezirk Tempelhof)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheffler, Paul Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt und Politiker (LDPD, FDP), MdA&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. April 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wismar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. September 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Jü</name></author>
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