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	<title>Paul Faßbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T22:12:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Fa%C3%9Fbach&amp;diff=1723282&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Presbyterium; Bekennende Kirche; Deutsche Christen; Reichsbischof; Geheime Staatspolizei; Gau Westfalen-Nord; Albrecht Geck; Evangelium nach Johannes; „Das Heil kommt von den Juden“</title>
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		<updated>2024-01-18T21:38:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Presbyterium; Bekennende Kirche; Deutsche Christen; Reichsbischof; Geheime Staatspolizei; Gau Westfalen-Nord; Albrecht Geck; Evangelium nach Johannes; „Das Heil kommt von den Juden“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FassbachPaul.jpg|mini|Paul Faßbach]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Faßbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Februar]] [[1897]] in [[Solingen|Wald]]; † [[23. April]] [[1945]] in [[Bad Meinberg]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und [[Sturmabteilung|SA]]-Führer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] wurde Faßbach an der Verwaltungsakademie ausgebildet. Im April 1912 trat er in die [[Unteroffizierschule]] [[Sigmaringen]] ein. Von 1914 bis 1918 nahm er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, in dem er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] beider Klassen und dem Verwundetenabzeichen ausgezeichnet wurde. Nach dem Ende des Krieges gehörte Faßbach bis zum Mai 1920 der Garde-Kavallerie-Schützendivision an. Nach der Entlassung aus der Armee arbeitete er als Kraftfahrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 6. Januar 1928 trat er in [[Gelsenkirchen]] der SA bei, zum 1. Mai desselben Jahres der NSDAP (Mitgliedsnummer 88.971).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/566709&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Januar 1935 war er Führer der SA-Brigade 65 in [[Detmold]] und wurde auch Landespolizeiführer. Nach seiner Beförderung zum SA-Gruppenführer am 30. Januar 1942, seinem höchsten Rang bei der SA, leitete er die SA-Gruppe Westfalen in [[Dortmund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 1929 bis August 1933 war Faßbach Mitglied der Stadtverordnetenversammlung in [[Recklinghausen]] und Fraktionsführer. In Recklinghausen war er als Ortsgruppenleiter der [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] (DC) seit den Wahlen im Juli 1933 Mitglied im [[Kirchengemeindeleitung|Presbyterium]] der Evangelischen Kirchengemeinde Recklinghausen, das er durch zahlreiche Initiativen auf die Linie des sog. [[Reichsbischof]]s [[Ludwig Müller (Theologe)|Ludwig Müller]] zu bringen versuchte. Indem er Anhänger der regimekritischen [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] (BK) bei der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] in Recklinghausen sowie der Kirchenleitung und der [[Gau Westfalen-Nord|Gauleitung]] in Münster denunzierte, übte er erheblichen Druck aus, so etwa auf den Berufsschulpfarrer Paul Bischoff (1892–1973), der sich gegen einen Aufmarsch der SA im Gottesdienst an der [[Christuskirche (Recklinghausen)|Christuskirche]] in Recklinghausen gewandt hatte, oder auf den Hilfsprediger Friedrich Strothmann (1906–1941), der am 24. Januar 1934 dort eine judenfreundliche Predigt über [[Evangelium nach Johannes|Johannes]] 4, 22 („Das Heil kommt von den Juden“) gehalten hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Albrecht Geck]] |Titel=Der „Fall Lic. Strothmann“ (21. Januar 1934). Karl Barth, die Barmer Theologische Erklärung und die Bekennende Kirche im Kirchenkreis Recklinghausen |Sammelwerk=Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte |Band=116 |Datum=2020 |Seiten=357–382}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 1933 bis zu seinem Tod im April 1945 war Faßbach Abgeordneter des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstags]], in dem er den Wahlkreis 17 (Westfalen Nord) vertrat. Von 1943 bis 1945 war er Mitglied des Westfälischen Provinzialrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Oktober 1944 war er Gaustabsführer Westfalen-Nord des [[Volkssturm]]s. Er starb am 23. April 1945 bei Kampfhandlungen in Bad Meinberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.&lt;br /&gt;
* Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Verwaltungsbeamte und Funktionsträger in Westfalen und Lippe (1918–1945/46). Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 2004, ISBN 3-402-06799-4, S. 145 (&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; 22, A, 16 = &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landesforschung. Wirtschafts- und sozialgeschichtliche Gruppe.&amp;#039;&amp;#039; 16)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130469637}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130469637|VIAF=50335091}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fassbach, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Recklinghausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinzialrat (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Faßbach, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR und SA-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Februar 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Solingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Meinberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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