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	<title>Paul Ehmig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:18:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Ehmig&amp;diff=1311459&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Privat-User: Ergänzungen</title>
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		<updated>2023-06-16T11:02:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Ehmig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. August]] [[1874]] in Reudnitz bei [[Leipzig]]; † [[12. August]] [[1938]] in [[Schwerin]] (durch Suizid)) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Baubeamter]] im mecklenburgischen Staatsdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Ehmig war ein Sohn des Steinmetzmeisters Max Adelbert Ehmig und dessen Frau Margarete Albertine, geborene Fränkel. Ehmig besuchte als begabter Handwerkersohn ein [[Realgymnasium]] in seiner Heimatstadt Leipzig und studierte an der [[Technische Universität Dresden|Technischen Hochschule Dresden]] und der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ernennung zum sächsischen Regierungsbaumeister ([[Assessor]] im öffentlichen Hochbauwesen) folgte er 1905 einem Ruf als Bausenator und Präsident der kommunalen Bauverwaltung in [[Rostock]], wo er u. a. einen Bebauungsplan für [[Warnemünde]] erstellte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 wurde er Großherzoglich Mecklenburgischer Baudirektor und Chef der Staatsbauverwaltung in Schwerin, zunächst als Ministerialrat, 1911 als Ministerialdirektor der Abteilung Hochbau im Ministerium für Finanzen im Großherzogtum und späteren Freistaat [[Mecklenburg-Schwerin]]. Am 25. September 1916 erhielt er gemeinsam mit dem Geheimen Baurat [[Gustav Hamann]] durch den Großherzog [[Friedrich Franz IV. (Mecklenburg)|Friedrich Franz IV.]] von Mecklenburg-Schwerin die Verdienstmedaille in Gold.&amp;lt;ref&amp;gt;LHAS 2.26-1 &amp;#039;&amp;#039;Großherzogliches Kabinett&amp;#039;&amp;#039; Teil III. Nr. 879.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langjähriger Arbeit schloss er sein dreibändiges Werk &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Haus&amp;#039;&amp;#039; ab, wofür ihm die [[Technische Hochschule Hannover]] 1920 die [[Ehrendoktor]]würde verlieh.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Preßler: &amp;#039;&amp;#039;Staatliche Bauverwaltung in Mecklenburg. Vom Baudepartement zum Baumanagement.&amp;#039;&amp;#039; 2011, S. 22. (unveröffentlicht)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 nahm Ehmig &amp;#039;&amp;#039;aus gegebener dienstlicher, nicht persönlicher Veranlassung&amp;#039;&amp;#039; seinen Abschied aus dem Dienst und ging in den [[Ruhestand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bedeutendsten öffentlichen Bauten Ehmigs gehören das Gebäude des [[Landeshauptarchiv Schwerin|Staatsarchivs]] in Schwerin (1909–1911) und das [[Landgericht Schwerin|Justizgebäude]] am Schweriner Demmlerplatz (1913–1916). Nach seinem Entwurf von 1916 wurde der Ehrenfriedhof auf dem Schweriner [[Alter Friedhof (Schwerin)|Alten Friedhof]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehmig war ordentliches Mitglied der [[Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung|Freien Deutschen Akademie des Städtebaues]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 erbaute er sich in der Cecilienallee (heute [[Schloßgartenallee (Schwerin)|Schloßgartenallee]] 66) die Villa &amp;#039;&amp;#039;Seehaus&amp;#039;&amp;#039;, die er bis 1936 bewohnte. Es ist zu vermuten, dass Ehmig den Freitod gewählt hat, denn er galt als &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdischer Mischling|jüdischer Mischling zweiten Grades]]&amp;#039;&amp;#039; und war &amp;#039;&amp;#039;[[jüdisch versippt]].&amp;#039;&amp;#039; Seine Mutter war eine [[Halbjude|Halbjüdin]]. Man fand  Ehmig am 12. August 1938 tot im Kreuzkanal des [[Schweriner Schlossgarten]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Steiniger: &amp;#039;&amp;#039;Der Regierungsbaumeister Paul Ehmig.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 214.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Nachlass befindet sich im [[Landeshauptarchiv Schwerin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archivdatenbank.landeshauptarchiv-schwerin.de/objekt_start.fau?prj=findbuecher&amp;amp;dm=Bestaende&amp;amp;ref=876844 LHAS, 10.9-E/2 Nachlass Ehmig, Paul] im Landeshauptarchiv Schwerin.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Ehmig war seit 1903 verheiratet mit Helene Margarete Andrae (*&amp;amp;nbsp;1881), einer Tochter des Dresdener Geheimen Oberbaurates Karl Hermann Andrae und dessen Frau Auguste Sidonie, geborene Schmidt.&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Dresden II, Eheregister, Nr. B 579/1903.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war damit Schwager des späteren Direktors des [[Vorderasiatisches Museum|Vorderasiatischen Museums]] in [[Berlin]] [[Walter Andrae]] und der Malerin [[Elisabeth Andrae]]. Paul Ehmig war Vater von drei Töchtern.&amp;lt;ref&amp;gt;Volkszählung Mecklenburg-Schwerin, 8. Oktober 1919, Haushaltungsliste Nr. 14, Schwerin i. M., Cecilien-Allee 38. Abruf über ancestry.com.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Bauten und Entwürfe ===&lt;br /&gt;
Zu seinen eigenen Entwürfen zählen:&lt;br /&gt;
* 1908–1912: sämtliche Hochbauten auf dem [[Neuer Friedhof (Rostock)|Neuen Friedhof]] in Rostock&lt;br /&gt;
* 1909–1911: Geheimes Staatsarchiv, heute [[Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
* 1910 {{0|0000}}: Gebäude der &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburgischen Hypotheken- und Wechselbank&amp;#039;&amp;#039; am [[Neuer Markt (Rostock)|Neuen Markt]] in [[Rostock]]&lt;br /&gt;
* 1911 {{0|0000}}: Hauptgebäude der Lungenheilstätte in [[Schwaan]]&lt;br /&gt;
* 1913–1916: [[Landgericht Schwerin|Landgerichtsgebäude]] an der Königsbreite (heute Demmlerplatz) in Schwerin&lt;br /&gt;
* 1916 {{0|0000}}: Ehrenfriedhof auf dem [[Alter Friedhof (Schwerin)|Alten Friedhof]] in Schwerin&lt;br /&gt;
* 1927–1931: Rote Marmortreppe im Haupttreppenhaus des [[Schweriner Schloss]]es&lt;br /&gt;
* 1928 {{0|0000}}: [[Kurhaus Warnemünde]], dessen Planungen bis ins Jahr 1898 zurückgehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Haus. Sechs Bücher über Entwicklung, Bedingungen, Anlage, Aufbau, Einrichtung und Innenraum.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1914–1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kulturgrundlagen des Städtebauens.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1927.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 1 (A–K), Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, {{DNB|453960286}}, S. 374.&lt;br /&gt;
* Hans-Heinz Schütt: &amp;#039;&amp;#039;„Saxa loquuntur, lass die Steine reden!“ Paul Ehmig, ein Baumeister in Mecklenburg.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 1999, ISBN 3-86108-751-0.&lt;br /&gt;
* Gerhard Steiniger: &amp;#039;&amp;#039;Der Regierungsbaumeister Paul Ehmig.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Baumeister in Mecklenburg aus acht Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; Schwerin 1998, ISBN 3-928820-88-5, S. 120–214.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|236595482}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116381019|LCCN=nr/00/13177|VIAF=42587814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ehmig, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Mecklenburg-Vorpommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Schwerin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ehmig, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und mecklenburgischer Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. August 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. August 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwerin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Privat-User</name></author>
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