<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Paul_Duden</id>
	<title>Paul Duden - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Paul_Duden"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Duden&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T10:06:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Duden&amp;diff=1426210&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uranus95: /* Leben und Werk */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Duden&amp;diff=1426210&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-17T18:40:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Werk&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Paul Duden.jpg|mini|Paul Duden, um 1928]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Duden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Oktober]] [[1868]] in [[Soest]]; † [[7. Februar]] [[1954]] in [[Oberstdorf]]) war ein deutscher [[Chemiker]] und Industrieller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Duden war ein Sohn des Sprachforschers [[Konrad Duden]] und Adeline Duden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.residenz-pforzheim.de/hotel-haus-duden/geschichte residenz-pforzheim.de] abgerufen am 27. September 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Sohn war der Jurist [[Herdin Hans Duden]], seine Enkelin ist die Historikerin [[Barbara Duden (Historikerin)|Barbara Duden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte in Halle und Marburg, bei [[Carl Graebe]] in [[Genf]] und [[Emil Fischer]] in Würzburg, promovierte bei [[Ludwig Knorr (Chemiker)|Ludwig Knorr]] an der [[Universität Jena]] mit einer Dissertation über &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Theorie der Pyrazolbildung&amp;#039;&amp;#039; zum Dr. phil., wurde dort Privatdozent und außerordentlicher Professor. Mit Arbeiten über [[Pyrazole]], [[Hydrazin]], [[Aliphatische Kohlenwasserstoffe|aliphatische Dinitroverbindungen]], [[Campher|Aminocampher]], Camphenamin, Bornylendiamin und Dicamphenpyrazin gehörte er zu den profiliertesten Vertretern der organischen Chemie seiner Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 trat er als Leiter des Azofarbenbetriebes bei den [[Hoechst|Farbwerken Hoechst]] ein. Später übernahm er die Leitung des Zentrallaboratoriums und entwickelte wesentliche neue Verfahren der Acetylenchemie, darunter die [[Katalytisch|katalytische]] [[Oxidation]] von Acetylen zu [[Acetaldehyd]], [[Essigsäure]] und [[Aceton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der [[I.G. Farben]]industrie wurde er 1925 Mitglied des Vorstandes und Leiter der Betriebsgemeinschaft Mittelrhein. 1932 zog er sich ins Privatleben zurück. Sein Nachfolger als Werksleiter wurde [[Ludwig Hermann (Chemiker)|Ludwig Hermann]]. (Dudens Sohn Herdin Hans, der nach Kriegsbeginn mit dem deutschen Angriffskrieg leidenschaftlich sympathisierte&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Michel: &amp;#039;&amp;#039;Von der Fabrikzeitung zum Führungsmittel. Werkzeitschriften industrieller Großunternehmen von 1890 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1997, S.D 378.&amp;lt;/ref&amp;gt; und HJ-Funktionär war, sollte bei der IG Farben-AG in Ludwigshafen noch während seines Jurastudiums als Prokurist tätig sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Buddrus: &amp;#039;&amp;#039;Totale Erziehung für den totalen Krieg. Hitlerjugend und nationalsozialistische Jugendpolitik&amp;#039;&amp;#039; (= Texte und Materialien zur Zeitgeschichte, 13). De Gruyter Saur, München 2003, S. 548.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duden nahm in zahlreichen Organisationen und Verbänden der chemischen Industrie Führungspositionen ein, darunter als Vorsitzender der [[Berufsgenossenschaft|Berufsgenossenschaft Chemie]] und Vorsitzender des [[Verein Deutscher Chemiker|Vereins Deutscher Chemiker]] (VDCh). Von 1938 bis 1952 war er Vorsitzender des [[Marburger Universitätsbund]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 wurde er im Rahmen der „[[Arisierung]]“ des Vorstandes Vizepräsident der [[Deutsche Chemische Gesellschaft|Deutschen Chemischen Gesellschaft]] und folgte auf seinen jüdischen Vorgänger [[Arthur Rosenheim]]. Technikhistoriker [[Helmut Maier (Wissenschaftshistoriker)|Helmut Maier]] sieht darin „[…]&amp;amp;nbsp;nicht nur den in dieser Phase wichtigsten Protagonisten der Gleichschaltungspolitik in den chemischen Vereinen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Maier: &amp;#039;&amp;#039;Chemiker im „Dritten Reich“. Die Deutsche Chemische Gesellschaft und der Verein Deutscher Chemiker im NS-Herrschaftsapparat&amp;#039;&amp;#039;. Weinheim 2015, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seinen Glückwunschtelegrammen an Hitler geht im Vergleich zu den sonstigen Glückwunschtelegrammen des VDCh eine größere Affinität zum Nationalsozialismus hervor und die Zeitschrift [[Angewandte Chemie (Zeitschrift)|Angewandte Chemie]] bescheinigte ihm 1938 {{&amp;quot;|nach der Machtergreifung dem Rufe des Führers mit ganzem Herz gefolgt}} zu sein und den VDCh zielbewusst in die neue Zeit eingeführt zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Kahlert: &amp;#039;&amp;#039;Chemiker unter Hitler. Wirtschaft, Technik und Wissenschaft der deutschen Chemie von 1914 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Grevenbroich 2001, S. 37 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1888 war er Mitglied des [[Corps Teutonia Marburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten]] 1960, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;102&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 707.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erhielt 1943 die [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]]. Die [[DECHEMA]] ernannte ihn zum Ehrenmitglied, die [[Universität Marburg]] zum Ehrensenator, die [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt]] verlieh ihm 1930 den [[Ehrendoktor|Doktor der Naturwissenschaften h.&amp;amp;nbsp;c.]] Nach Paul Duden ist eine Straße in [[Kriftel]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Duden, Paul&amp;#039;&amp;#039;. In: Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, {{DNB|453960286}}, S. 352.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Chemie&amp;#039;&amp;#039;, 51. Jahrgang, Nr. 43 (1938), Seite 727f.&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|154||Duden, Paul|Ernst Fischer|116234628}}&lt;br /&gt;
* [[Otto Renkhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Biographie. Kurzbiographien aus 13 Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1992. ISBN 3-922244-90-4, S. 150, Nr. 841.&lt;br /&gt;
* [[Stephan H. Lindner]]: &amp;#039;&amp;#039;Hoechst. Ein I.G. Farben Werk im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2005. ISBN 3-406-52959-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/004298}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116234628|titel=Duden, Paul Eduard Adolph|datum=2023-02-07}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116234628|VIAF=758561}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Duden, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (I.G. Farben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Philipps-Universität Marburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hoechst)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Duden, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker und Industrieller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Oktober 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Soest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Februar 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oberstdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uranus95</name></author>
	</entry>
</feed>