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	<title>Paul Cauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T19:47:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Magipulus: HC: Entferne Kategorie:Gymnasiallehrer; Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
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		<updated>2025-12-22T21:11:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Eduard Ludwig Cauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Dezember]] [[1854]] in [[Breslau]]; † [[26. November]] [[1921]] in [[Münster|Münster in Westfalen]]) war ein deutscher [[Gymnasiallehrer]] und [[Klassische Philologie|Klassischer Philologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Cauer stammte aus einer Lehrerfamilie; sein Großvater [[Ludwig Cauer (Pädagoge)|Ludwig Cauer]] war Gründer der reformpädagogischen Cauerschen Anstalt in Charlottenburg, sein Vater [[Eduard Cauer]] war zuletzt Stadtschulrat von Berlin (in zweiter Ehe verheiratet mit der Frauenrechtlerin [[Minna Cauer]]); auch sein Bruder [[Friedrich Cauer (Philologe)|Friedrich Cauer]] wurde Lehrer und klassischer Philologe. Sein Bruder [[Wilhelm Cauer (Mathematiker)|Wilhelm]] wurde Professor für Eisenbahnwesen an der [[Technische Universität Berlin|Königlich Technischen Hochschule zu Berlin]]. Paul Cauers Sohn war der Mathematikhistoriker [[Detlef Cauer]], der 1918 im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] fiel. Sein Neffe war der Mathematiker [[Wilhelm Cauer (Mathematiker)|Wilhelm Cauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Cauer studierte Klassische Philologie in Leipzig, Straßburg und Berlin, u. a. bei [[Ernst Curtius]], [[Friedrich Ritschl]] und [[Theodor Mommsen]], und promovierte 1875. Während des Studiums wurde er Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Klassisch-Philologischen Vereins Leipzig&amp;#039;&amp;#039; im [[Deutscher Wissenschafter-Verband|Naumburger Kartellverband]].&amp;lt;ref&amp;gt;M. Göbel, A. Kiock, Richard Eckert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Herren und Ehrenmitglieder des Naumburger Kartell-Verbandes Klassisch-Philologischer Vereine an deutschen Hochschulen&amp;#039;&amp;#039;, A. Favorke, Breslau 1913, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Universitätskarriere wurde durch eine vernichtende Rezension von [[Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff]] verhindert. Cauer wurde Gymnasiallehrer in Berlin, 1884 Oberlehrer in Kiel, wo er sich 1890 habilitierte und neben seinem Beruf als Lehrer auch als Universitätsdozent tätig war. 1896 wurde er Direktor des Gymnasiums und Realgymnasiums Flensburg; 1898 ging er in gleicher Funktion nach Düsseldorf an das dortige [[Humboldt-Gymnasium Düsseldorf|Realgymnasium]]. Seit 1905 war Cauer [[Schulaufsicht|Provinzialschulrat]] und Honorarprofessor (für Klassische Philologie, ab 1909 auch für Praktische Pädagogik und Didaktik) in Münster. 1912 verließ er den Schuldienst, setzte aber seine Lehrtätigkeit an der Universität fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cauer war einer der Verteidiger des [[Gymnasium|humanistischen Gymnasiums]] im Kampf um die Reform der höheren Schule, der Ende des 19. Jahrhunderts in Preußen entbrannt war, und betonte den Bildungswert des Altertums (so lautete bezeichnenderweise der Titel eines seiner Werke: &amp;#039;&amp;#039;Palaestra vitae. Das Altertum als Quelle praktischer Geistesbildung&amp;#039;&amp;#039;). Er wollte das humanistische Gymnasium neben den „realistischen“ Typen der höheren Schule bestehen lassen und wandte sich gegen Bestrebungen, eine Einheitsschule einzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cauer verfasste zahlreiche pädagogische Schriften und Schulbücher. Außerdem gab er die &amp;#039;&amp;#039;Neuen Jahrbücher für Pädagogik&amp;#039;&amp;#039; heraus und seit 1910 den unter dem Kurznamen „Ameis-Hentze“ bekannten [[Homer]]kommentar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte und Charakteristik Friedrichs des Großen. Vermischte Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; Trewendt, Breslau 1883. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Lesebuch für Prima.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1887. &lt;br /&gt;
* L. Logander (= Paul Cauer). &amp;#039;&amp;#039;Ein Wort für unsere Fremdwörter.&amp;#039;&amp;#039; Lipsius &amp;amp; Tischer, Kiel-Leipzig 1888.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Staat und Erziehung. Schulpolitische Bedenken&amp;#039;&amp;#039;. Lipsius &amp;amp; Tischer, Kiel 1890. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen zur Odyssee. Für den Gebrauch der Schüler.&amp;#039;&amp;#039; 4 Teile. Grote, Berlin 1894.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst des Übersetzens. Ein Hilfsbuch für den lateinischen und griechischen Unterricht.&amp;#039;&amp;#039; Weidmann, Berlin 1894. 2., vielfach verbesserte und zum Teil umgearbeitete Auflage 1896&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Siebzehn Jahre im Kampf um die Schulreform. Gesammelte Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;. Weidmann, Berlin 1906. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von deutscher Spracherziehung&amp;#039;&amp;#039;. Weidmann, Berlin 1906. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Palaestra vitae. Eine neue Aufgabe des altklassischen Unterrichts&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Berlin 1902. Weitere Auflagen 1907 und 1913 (mit dem Untertitel &amp;#039;&amp;#039;Das Altertum als Quelle praktischer Geistesbildung&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Einheitsschule und ihre Gefahren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pädagogisches Archiv. Monatsschrift für Erziehung, Unterricht und Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 50 (1908), S. 49–51 ([https://nbn-resolving.org/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:0111-bbf-spo-5357721 online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus Beruf und Leben. Heimgebrachtes.&amp;#039;&amp;#039; Weidmann, Berlin 1912.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grammatica militans. Erfahrungen und Wünsche im Gebiete des lateinischen und griechischen Unterrichtes&amp;#039;&amp;#039;. 3. Aufl. Weidmann, Berlin 1912.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Altertum im Leben der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl. Teubner, Leipzig 1915. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufbau oder Zerstörung? Eine Kritik der &amp;quot;Einheitsschule&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Münster 1919. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von deutscher Spracherziehung. Beobachtungen und Vorschläge&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl. Weidmann, Berlin 1919. &lt;br /&gt;
* Herausgeber und Nachwort: Όμήρου ἔπη, ἡ Ἰλιάς – ἡ Ὀδύσσεια (Homers Epen [[Ilias]] – [[Odyssee]], griechische Ausgabe, Reihe „[[Libri Librorum]]“), Insel Verlag, Leipzig 1921&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundfragen der Homerkritik&amp;#039;&amp;#039;. 3. Aufl. Hirzel, Leipzig 1923. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Pädagogik der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg im Breisgau 1930, Bd. 1, Sp. 438–439 ([https://scripta.bbf.dipf.de/viewer/resolver?urn=urn%3Anbn%3Ade%3A0111-bbf-spo-13889465 online]).&lt;br /&gt;
* Lucian Müller: &amp;#039;&amp;#039;Paul Cauers Gymnasialpädagogik&amp;#039;&amp;#039;. Langensalza 1930.&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|178|179|Cauer, Paul|Oswald Opahle|116477547}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Paul Cauer}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116477547}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116477547|LCCN=no/98/114662|VIAF=45055417}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cauer, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Cauer|Paul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cauer, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Cauer, Paul Eduard Ludwig&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gymnasiallehrer und Klassischer Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Dezember 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. November 1921&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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