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	<title>Paul Bromme - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Franz Rudolf Bromme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Dezember]] [[1906]] in [[Ronneburg (Thüringen)]]; † [[2. Februar]] [[1975]] in [[Lübeck]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], [[Journalist]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des sozialdemokratischen Politikers und Lübecker Senators [[William Bromme]] studierte von 1926 bis 1928 Volkswirtschaftslehre und Jura an der [[Universität Hamburg]] und trat 1927 der SPD bei. Ab 1930 war er journalistisch für die SPD-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Lübecker Volksbote]]&amp;#039;&amp;#039; tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 nach der Machtübernahme der [[NSDAP]] beteiligte sich Bromme an der illegalen [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandsarbeit]], musste aber schon im Mai 1933 ins Exil gehen. [[Uwe Danker|Danker]] und Lehmann-Himmel charakterisieren ihn in ihrer Studie über das Verhalten und die Einstellungen der Schleswig-Holsteinischen Landtagsabgeordneten und Regierungsmitglieder der Nachkriegszeit in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] als „oppositionell-gemeinschaftsfremd“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 285, abgerufen am 11. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst von der Tschechoslowakischen Republik, ab 1934 von Dänemark und ab 1935 von Schweden aus war Bromme führend am Transport illegaler Druckschriften nach Deutschland beteiligt. In dieser Zeit zum linken Flügel der [[Sopade]] gehörend, arbeitete Bromme auch zeitweise bei den [[Revolutionäre Sozialisten Deutschlands|Revolutionären Sozialisten Deutschlands]] (RSD) mit und beteiligte sich an verschiedenen Sammlungsversuchen antifaschistischer Emigranten, so beim Versuch, gemeinsam mit u.&amp;amp;nbsp;a. der [[KPD]] ein [[Volksfront]]bündnis aufzubauen, und bei Koordinierungsversuchen deutscher und österreichischer Sozialisten in Skandinavien. Dabei hielt er sich von 1938 bis 1940 zeitweise in Norwegen auf, wo er u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Willy Brandt]] zusammenarbeitete. Journalistisch und in Flüchtlingsunterstützungsorganisationen aktiv, war Bromme von 1941 bis 1947 außenpolitischer Redakteur der [[Sveriges socialdemokratiska arbetareparti|schwedischen sozialdemokratischen]] regionalen Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;Örebro-Kuriren&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1948 kehrte Bromme nach Lübeck zurück und wurde zum dortigen SPD-Vorsitzenden gewählt. Beruflich war er zunächst als Leiter des städtischen Presseamtes tätig, von 1949 bis 1951 als Chefredakteur der sozialdemokratischen &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Freien Presse&amp;#039;&amp;#039;. 1948 wurde er ferner in die Lübecker Bürgerschaft gewählt, welcher er bis 1974 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bromme war in der ersten Wahlperiode (1949–1953) des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]] [[Mitglied des Bundestages|Abgeordneter]] der SPD für den [[Bundestagswahlkreis Lübeck]]. Im Zuge einer Untersuchung zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten der &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Freien Presse&amp;#039;&amp;#039; wurde Bromme 1953 seiner Parteiämter zeitweise bis zu seiner Rehabilitierung im Folgejahr enthoben. Von 1954 bis 1971 war er SPD-[[Landtagsabgeordneter]] im [[Landtag Schleswig-Holstein|Landtag]] von [[Schleswig-Holstein]]. 1954 wurde er außerdem in den Lübecker Senat gewählt, wo er in den Folgejahren als Senator für Kommunale Angelegenheiten bzw. für Fremdenverkehr und Wirtschaftsförderung amtierte, 1956 wurde er zusätzlich zum ersten stellvertretenden Bürgermeister Lübecks gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 wurde Bromme als einer der Organisatoren der &amp;#039;&amp;#039;Julius-Leber-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, eines Zusammenschlusses rechtsgerichteter SPD-Mitglieder, die gegen das von [[Jusos|Jungsozialisten]] propagierte [[Imperatives Mandat|Imperative Mandat]] waren, aus der Partei ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1968: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 102.&lt;br /&gt;
* Thomas Pusch: &amp;#039;&amp;#039;Politisches Exil als Migrationsgeschichte. Schleswig-Holsteiner EmigrantInnen und das skandinavische Exil 1933–1960.&amp;#039;&amp;#039; Flensburg 2003, S. 390–409 (als PDF-Datei [https://www.akens.org/akens/texte/diverses/pusch.pdf hier]; PDF; 3,1&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Meyenborg]]: &amp;#039;&amp;#039;Paul Bromme (1906–1975), Ein Sozialdemokrat im politischen Exil und in der Lübecker Nachkriegspolitik. Erinnerungen und Einschätzungen.&amp;#039;&amp;#039; [[Archiv der Hansestadt Lübeck]] 2013 (Kleine Hefte zur Stadtgeschichte; 22), ISBN 978-3-7950-3121-3.&lt;br /&gt;
* [[Klaus G. Saur]]: &amp;#039;&amp;#039;Bromme, Paul (Franz Rudolf).&amp;#039;&amp;#039; In: Karin Peter, Gabriele Bartelt-Kircher, Anita Schröder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitungen und andere Drucksachen. Die Bestände des Dortmunder Instituts für Zeitungsforschung als Quelle und Gegenstand der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Klartext-Verlag, Essen 2014, ISBN 978-3-8375-1015-7, S. 449.&lt;br /&gt;
* Karl-Ernst Sinner: &amp;#039;&amp;#039;Tradition und Fortschritt. Senat und Bürgermeister der Hansestadt Lübeck 1918–2007.&amp;#039;&amp;#039; Band 46 der Reihe B der &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen zur Geschichte der Hansestadt Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom [[Archiv der Hansestadt Lübeck]], Lübeck 2008, S. 52–54.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bromme, Paul&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, S. 97&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|513}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1023758164|VIAF=250946386}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bromme, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Sopade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Bürgermeister (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bromme, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bromme, Paul Franz Rudolf&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL, MdB, Journalist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Dezember 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ronneburg (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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