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	<title>Paul Breitner - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-02-17T07:07:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fußballspieler&lt;br /&gt;
| kurzname = &lt;br /&gt;
| bildname = Paul Breitner 2011.jpg&lt;br /&gt;
| bildunterschrift = Paul Breitner (2011)&lt;br /&gt;
| langname = &lt;br /&gt;
| geburtstag = [[5. September]] [[1951]]&lt;br /&gt;
| geburtsort = [[Kolbermoor]]&lt;br /&gt;
| geburtsland = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| sterbedatum = &lt;br /&gt;
| sterbeort = &lt;br /&gt;
| sterbeland = &lt;br /&gt;
| größe = 176 cm&lt;br /&gt;
| position = [[Abwehrspieler|Abwehr]] / [[Mittelfeldspieler|Mittelfeld]]&lt;br /&gt;
| jugendvereine_tabelle = &lt;br /&gt;
{{Team-Station|1957–1961|SV-DJK Kolbermoor}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1961–1970|ESV Freilassing}}&lt;br /&gt;
| vereine_tabelle = &lt;br /&gt;
{{Team-Station|1970–1974|[[FC Bayern München]]|109 (17)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1974–1977|[[Real Madrid]]|84 (10)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1977–1978|[[Eintracht Braunschweig]]|30 (10)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1978–1983|[[FC Bayern München]]|146 (66)}}&lt;br /&gt;
| nationalmannschaft_tabelle = &lt;br /&gt;
{{Team-Station|1968–1970|[[Deutsche Jugend-Fußballnationalmannschaft|DFB-Jugendauswahl]]|16 {{0}}(1)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1971 |[[Deutsche Fußballnationalmannschaft (U-23-Männer)|Deutschland U23]]|1 {{0}}(0)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1971–1982|[[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Deutschland]]|48 (10)}}&lt;br /&gt;
| trainer_tabelle = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Breitner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. September]] [[1951]] in [[Kolbermoor]]) ist ein ehemaliger deutscher [[Fußball]]spieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breitner, der anfangs auf einer offensiv interpretierten Position des linken Außenverteidigers spielte, später aber zum Spielmacher im Mittelfeld wurde, gewann mit dem [[FC Bayern München]] den [[Europapokal der Landesmeister 1973/74]], ab 1972 fünf [[Deutsche Fußballmeisterschaft|deutsche Meisterschaften]] und zweimal den [[DFB-Pokal]]. Mit [[Real Madrid]] gewann er zwei [[La Liga|spanische Meisterschaften]] und einmal den [[Copa del Rey|Pokal]]. Zudem spielte er eine Saison für [[Eintracht Braunschweig]]. Mit der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] wurde er [[Fußballeuropameisterschaft 1972|1972 Europa-]] und [[Fußballweltmeisterschaft 1974|1974 Weltmeister]] sowie [[Fußballweltmeisterschaft 1982|1982 Vizeweltmeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Fachblatt [[Kicker (Sportmagazin)|Kicker]] wurde Paul Breitner sieben Mal in die Mannschaft der Saison aufgenommen, und 1981 war er [[Deutschlands Fußballer des Jahres]]. 2018 wurde er in die Gründungself der Hall of Fame des [[Deutsches Fußballmuseum|deutschen Fußballmuseums]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.rsssf.org/miscellaneous/wrldallt.html „Hall of Fame“: Das ist die Jahrhundertelf des deutschen Fußballs]&amp;#039;&amp;#039;, [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]], 22. November 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2004 wurde er von [[Pelé]] auf die Liste der 125 besten noch lebenden Fußballer gesetzt ([[FIFA 100]]). Die [[FIFA]] hat ihn 1994 ebenso wie 2014 die brasilianische Zeitung [[O Estado de S. Paulo]] in ihre All-Star-Mannschaft aller Weltmeisterschaften aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcelo Leme de Arruda: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.rsssf.org/miscellaneous/wrldallt.html World All-Time Teams]&amp;#039;&amp;#039;, [[Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation]], 24. Juli 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breitner, seit jeher Auslöser und Gegenstand zahlreicher Debatten, war 1979 neben dem Torwart [[Sepp Maier]] einer der Anführer einer Spielerrevolte bei Bayern München, die zum Rücktritt des langjährigen Vereinspräsidenten [[Wilhelm Neudecker]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend ==&lt;br /&gt;
Paul Breitner ist der einzige Sohn eines [[Beamter (Deutschland)|Verwaltungsbeamten]] und wuchs im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Freilassing]] auf. Als Schüler besuchte Breitner das [[Chiemgau-Gymnasium Traunstein|Chiemgau-Gymnasium]] in [[Traunstein]] und spielte bis zu seinem zehnten Lebensjahr für die [[Jugendfußball|Jugendmannschaft]] des [[SV DJK Kolbermoor]], die von seinem Vater trainiert wurde, bevor er zum ESV Freilassing wechselte,  1968 gelangte er in den Kader der [[Deutsche Jugend-Fußballnationalmannschaft|DFB-Jugendnationalmannschaft]] und teilte sich bei den dortigen Lehrgängen mit [[Uli Hoeneß]] ein Zimmer. Am 22. September 1968 bestritt Breitner bei der 1:4-Niederlage gegen [[Jugoslawische Fußballnationalmannschaft|Jugoslawien]] sein erstes A-Junioren-Länderspiel, dem noch weitere 15 Einsätze folgten. 1970 schloss er das Gymnasium mit dem [[Abitur]] ab und begann ein [[Studium]] ([[Pädagogik]], [[Psychologie]], [[Soziologie]]) an der [[Lehrerbildungsanstalt Pasing|Pädagogischen Hochschule]] in [[München-Pasing]] mit dem Berufsziel [[Sonderschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinskarriere ==&lt;br /&gt;
=== FC Bayern München (1970 bis 1974) ===&lt;br /&gt;
Im März 1970 hatte der DFB-Jugendtrainer [[Udo Lattek]] das Traineramt beim FC Bayern München übernommen und brachte seine ehemaligen Schützlinge Uli Hoeneß, [[Rainer Zobel]] und Paul Breitner, die er aus der Jugendnationalmannschaft kannte, in die [[Fußball-Bundesliga|Bundesliga]]. Der 18-jährige Breitner nahm das Angebot an, unterschrieb einen [[Profifußball|Profivertrag]] und brach daraufhin sein Studium an der Pädagogischen Hochschule ab. Der FC Bayern München zahlte dem ESV Freilassing für Breitner eine Ablösesumme in Höhe von 50.000 [[Deutsche Mark|D-Mark]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Auf Anhieb schaffte Breitner den Sprung in den Bundesliga-Kader und debütierte am 15.&amp;amp;nbsp;August 1970 ([[Fußball-Bundesliga 1970/71|1.&amp;amp;nbsp;Spieltag 1970/71]]) beim 1:1 gegen den [[VfB Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lattek machte ihn sofort zum Stammspieler und funktionierte ihn vom [[Stürmer (Fußball)|Stürmer]] erfolgreich zum linken [[Außenverteidiger]] um. Als Offensivverteidiger verkörperte er den Typus eines modernen Abwehrspielers, der sich nicht auf die Defensive beschränkte, sondern auch immer wieder mit [[Flanke (Fußball)|Flankenläufen]] zum Angriffsspiel beitrug. Am Saisonende wurden die Bayern zwar nur Vizemeister, jedoch gewann Breitner mit dem [[DFB-Pokal 1970/71|DFB-Pokal]] (2:1 gegen den [[1.&amp;amp;nbsp;FC Köln]]) seine erste Trophäe. Mit Breitner gewann Bayern München die Meisterschaften [[Fußball-Bundesliga 1971/72|1972]], [[Fußball-Bundesliga 1972/73|1973]] und [[Fußball-Bundesliga 1973/74|1974]]. Öffentlich gab sich Breitner [[Politische Linke|politisch links]] orientiert, indem er medienwirksam mit einer [[Worte des Vorsitzenden Mao Tsetung|&amp;#039;&amp;#039;Mao-Bibel&amp;#039;&amp;#039;]] posierte und erklärte, ein Verehrer [[Che Guevara]]s zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Stilikone Breitner hielt es mit Mao“&amp;#039;&amp;#039;, Bildsuche bei Google: [https://img.welt.de/img/geschichte/mobile157084953/6712509367-ci102l-w1024/Paul-Breitner.jpg], [https://taz.de/picture/123610/948/breitner.jpg], [https://img.nzz.ch/2019/3/12/3eeefe3f-494d-4d66-a3a2-3ba06d6c995d.jpeg?width=750&amp;amp;height=600&amp;amp;fit=crop&amp;amp;quality=75&amp;amp;auto=webp]&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch seine politische Haltung und seine Kritik am Verein zog er sich unweigerlich den Unmut des konservativen Vereinspräsidenten [[Wilhelm Neudecker]] zu, der den Quertreiber Breitner 1973 sogar verkaufen wollte. Doch als die Mannschaft dagegen rebellierte, durfte Breitner bleiben und gewann 1974 mit dem [[Europapokal der Landesmeister 1973/74|Europapokal der Landesmeister]] (4:0-Sieg im Wiederholungsspiel gegen [[Atlético Madrid]]) den wichtigsten europäischen Vereinspokal. Nach der [[Fußballweltmeisterschaft 1974|Weltmeisterschaft 1974]] wechselte Breitner gegen eine Ablösesumme von rund drei Millionen Mark zu [[Real Madrid]] in die [[Primera División]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Fussballdaten|paul-breitner/vereine|Abruf=2021-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Real Madrid (1974 bis 1977) ===&lt;br /&gt;
Breitners Jahresgehalt in [[Madrid]] betrug 350.000 D-Mark.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Real-Trainer [[Miljan Miljanić]] wollte Breitner nicht als Verteidiger einsetzen, sondern schulte ihn zum [[Mittelfeldspieler]] um. Gemeinsam mit [[Günter Netzer]], der bereits seit einem Jahr für Real spielte, bildete Breitner im zentralen Mittelfeld ein Duo, welches das Spiel lenkte und beschleunigte. Die Madrilenen gewannen 1975 das [[Double (Sport)|Double]] aus [[Primera División 1974/75|Meisterschaft]] und [[Copa del Rey]]. [[Primera División 1975/76|1976]] gelang die Titelverteidigung in der Primera División, jedoch schied Real im Halbfinale des [[Europapokal der Landesmeister 1975/76|Europapokals der Landesmeister]] ausgerechnet gegen Bayern München aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breitners drittes Jahr ([[Primera División 1976/77|1976/77]]) in der spanischen Hauptstadt verlief enttäuschend. Real erzielte lediglich den neunten Tabellenplatz – nur vier Punkte vor den Abstiegsrängen –, und Miljanić wurde seines Amtes enthoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintracht Braunschweig (1977/78) ===&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren in Spanien gab es in der Bundesliga keinen Verein, der die für Breitner geforderte Ablösesumme von 1,6 Millionen DM&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40887625.html &amp;#039;&amp;#039;Spiel mit Millionen&amp;#039;&amp;#039;], [[Der Spiegel]] 24/1977, 6. Juni 1977 auf [[spiegel.de]]&amp;lt;/ref&amp;gt; zahlen mochte – außer [[Günter Mast]]. Der Hauptsponsor von [[Eintracht Braunschweig]] und Geschäftsführer der Firma [[Jägermeister]] stellte die Summe bereit und brachte Breitner mit einem Jahresgehalt von 400.000 Mark zur Eintracht. Die Integration von Breitner in das bestehende Umfeld misslang. Trotzdem erzielte er in dieser Saison zehn Tore für Braunschweig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/sport/paul-breitner-braunschweig-war-schlimm_aid-14563167 &amp;#039;&amp;#039; Braunschweig: Paul Breitner: „Braunschweig war schlimm“&amp;#039;&amp;#039;], rp-online.de, 30. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/sportclub3813.html &amp;#039;&amp;#039;Weltmeister Breitner in Braunschweiger Provinz&amp;#039;&amp;#039;], [[NDR Fernsehen]], [[Sportclub (Fernsehsendung)|Sportclub]], 16. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FC Bayern München (1978 bis 1983) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FC Bayern Munchen tegen Aston Villa 0-1 Europa Cup. Breitner in aktie.jpg|mini|Breitner (vorne) im Trikot des FC Bayern, 1982]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1978 kehrte Breitner für 1,75 Millionen Mark zu  Bayern München zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.onetz.de/deutschland-und-die-welt-r/kultur-de-welt/tv-dokumentation-profis-ueber-die-bundesligasaison-197879-des-fcb-auf-dvd-paul-breitner-mit-schiri-frust-geh-leck-mi-am-arsch-d1063567.html &amp;#039;&amp;#039;TV-Dokumentation „Profis“ über die Bundesligasaison 1978/79 des FCB auf DVD – Paul Breitner mit … Schiri-Frust: „Geh&amp;#039; leck mi am Arsch“&amp;#039;&amp;#039;], [[Oberpfalznetz|onetz.de]], 10. Juni 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein hatte den kostspieligen [[Transfer (Fußball)|Transfer]] durch die finanzielle Unterstützung des Trikotsponsors [[Magirus-Deutz]] stemmen können, der durch Uli Hoeneß vermittelt worden war, der im Folgejahr den Posten des [[Sportmanager|Managers]] übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nächsten Saison ([[Fußball-Bundesliga 1979/80|1979/80]]) wurde Breitner unter dem neuen Trainer [[Pál Csernai]] [[Mannschaftskapitän]]. 1980 gewannen die Münchener ihre erste Meisterschaft seit sechs Jahren und verteidigten den Titel in der Folgesaison [[Fußball-Bundesliga 1980/81|1980/81]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bundesliga.de/de/liga/news/der-merkel-putsch-fc-bayern-muenchen.jsp |wayback=20160531082201 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Merkel-Putsch&amp;#039;&amp;#039;   }}, bundesliga.de, 25. März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Saison wählten die [[Sportjournalismus|Sportjournalisten]] Breitner zum [[Fußballer des Jahres (Deutschland)|Fußballer des Jahres]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14345392.html &amp;#039;&amp;#039;Spontan erregt&amp;#039;&amp;#039;], Der Spiegel 38/1981, 14. September 1981, spiegel.de&amp;lt;/ref&amp;gt; und bei der Wahl zu [[Ballon d’Or|Europas Fußballer des Jahres]] belegte er hinter seinem Vereinskameraden [[Karl-Heinz Rummenigge]] den zweiten Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sport1.de/fussball/2011/09/artikel_449948?id=02cdb876-6291-11e5-acef-f80f41fc6a62 &amp;#039;&amp;#039;Paul Breitner - Bilder seiner Karriere &amp;#039;&amp;#039;], sport.de, 5. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 1982 holten die Bayern durch ein 4:2 über den [[1. FC Nürnberg]] den [[DFB-Pokal 1981/82|DFB-Pokal]] (Breitner traf per Elfmeter zum zwischenzeitlichen 3:2).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.11freunde.de/artikel/dfb-pokal-1982-bayern-nuernberg-42 &amp;#039;&amp;#039;DFB-Pokal 1982: Bayern-Nürnberg 4:2 - Der weiß-rote Turban&amp;#039;&amp;#039;], 11 Freunde, 10. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Endspiel des [[Europapokal der Landesmeister 1981/82|Europapokals der Landesmeister]] verlor Bayern München gegen [[Aston Villa]] mit 0:1.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/sport/alle-cl-endspiele-des-fc-bayern-dusel-holzpfosten-und-nachspielzeit-alptraeume-1.1359300-5 &amp;#039;&amp;#039;Endspiele des FC Bayern in der Königsklasse – 1982: Aston Villa - FC Bayern 1:0 (0:0)&amp;#039;&amp;#039;], Süddeutsche Zeitung, 17. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer von [[Sportverletzung|Verletzungen]] geprägten Saison verabschiedete sich Paul Breitner im Sommer 1983 während einer Asien-Reise mit den Bayern vom Profifußball.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/bundesligakicker-früher-und-heute/ss-AA6VmcR#image=4 &amp;#039;&amp;#039;Bundesligakicker - früher und heute: Paul Breitner&amp;#039;&amp;#039;], msn.de, 7. November 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein letztes Pflichtspiel hatte er am 28. Mai 1983 bei der 0:1-Heimniederlage gegen den [[FC Schalke 04]] als Einwechselspieler ab der 74. Minute bestritten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://datencenter.dfb.de/matches/182518 &amp;#039;&amp;#039;Bayern München – Schalke 04 0:1&amp;#039;&amp;#039;], DFB-Datencenter, dfb.de&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Bundesliga hatte er insgesamt 285 Spiele absolviert und dabei 93 Tore geschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web | url = https://www.rsssf.org/players/breitnerdata.html | title = Paul Breitner - Matches and Goals in Bundesliga  | author = Matthias Arnhold | date = 2012-09-06 | accessdate = 2021-09-07 | publisher = [[Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation|RSSSF.org]]| language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationalmannschaft ==&lt;br /&gt;
Für die [[Deutsche Fußballnationalmannschaft (U-23-Männer)|U-23-Nationalmannschaft]] bestritt Breitner sein einziges Spiel am 11. Juni 1971 gegen [[Albanische Fußballnationalmannschaft|Albanien]] (2:0) und wurde anschließend vom Bundestrainer [[Helmut Schön]] auf die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Nordlandreise&amp;#039;&amp;#039; der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|A-Nationalmannschaft]] mitgenommen. Dort debütierte er in [[Oslo]] am 22. Juni 1971 beim 7:1-Kantersieg gegen [[Norwegische Fußballnationalmannschaft|Norwegen]] und schaffte wie im Verein auf Anhieb den Sprung zum Stammspieler als Linksverteidiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 wurde die Nationalmannschaft mit Breitner nach einem 3:0 über die [[Sowjetische Fußballnationalmannschaft|Sowjetunion]] [[Fußball-Europameisterschaft 1972#Endspiel|Europameister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltmeisterschaft 1974 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Paul Breitner penalty 1974.jpg|mini|Breitners Elfmeter im WM-Finale 1974]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 war die Bundesrepublik Deutschland Austragungsland der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1974|Fußball-WM]]. Breitner stand in allen Partien in der Startaufstellung und zählte zu den Leistungsträgern der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1974/BR Deutschland|deutschen Mannschaft]]. Mit einem Distanzschuss erzielte er den wichtigen 1:0-Siegtreffer im [[Fußball-Weltmeisterschaft 1974/Gruppe I|ersten Gruppenspiel]] gegen [[Fußball-Weltmeisterschaft 1974/Chile|Chile]], den [[Liste der ersten Torschützen bei Fußball-Weltmeisterschaften|ersten des Turniers]]. In der Zwischenrunde gelang ihm beim 2:0 über [[Fußball-Weltmeisterschaft 1974/Jugoslawien|Jugoslawien]] sein zweiter Turniertreffer. Im Finale gegen die [[Fußball-Weltmeisterschaft 1974/Niederlande|Niederlande]] verwandelte er in der 25. Minute einen [[Foulelfmeter]] zum 1:1-Ausgleich, obwohl er nicht als Schütze vorgesehen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dauerstreit mit dem DFB (1974 bis 1981) ===&lt;br /&gt;
Nach dem Titelgewinn 1974 überwarf sich Breitner mit Bundestrainer Schön und erklärte seinen Rücktritt aus der Nationalelf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41599415.html Mit Beulen nach Athen spiegel.de vom 25. November 1974]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Ausnahme bildeten die beiden [[Fußball-Europameisterschaft 1976/Qualifikation|EM-Qualifikationsspiele]] gegen [[Bulgarische Fußballnationalmannschaft|Bulgarien]] und [[Griechische Fußballnationalmannschaft|Griechenland]] im Oktober 1975, als Breitner zurückkehrte, wobei sich Schön beklagte, jedes Mal bei Real Madrid anfragen zu müssen, ob Breitner für ein Länderspiel freigegeben werde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41376745.html Ich fand mich gut spiegel.de vom 17. November 1975]&amp;lt;/ref&amp;gt; Schöns Nachfolger [[Jupp Derwall]] holte Breitner Anfang des Jahres 1981 zurück. Am 29. April 1981 gab Breitner gegen [[Österreichische Fußballnationalmannschaft|Österreich]] (2:0) in [[Hamburg]] sein Comeback in der Nationalmannschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14331128.html Alte Kameraden spiegel.de vom 27. April 1981]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltmeisterschaft 1982 ===&lt;br /&gt;
Im Halbfinale bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1982|WM 1982]] gegen Frankreich, der [[Nacht von Sevilla]], bewies Breitner im [[Elfmeterschießen]] Nervenstärke, so dass er schließlich zum zweiten Mal in seiner Laufbahn ein WM-Finale erreichte. Im Finale traf die deutsche Elf auf die italienische [[Italienische Fußballnationalmannschaft|„Squadra Azzurra“]]. Breitner erzielte den Treffer zum 1:3 (83. Minute) und ist damit mit [[Pelé]], [[Vavá]], [[Zinedine Zidane]] und [[Kylian Mbappé]] einer der wenigen Spieler, denen in zwei WM-Endspielen jeweils mindestens ein Treffer gelang. Das WM-Finale am 11. Juli 1982 war Breitners letztes Länderspiel. Nach 48 Einsätzen (10 Tore)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web | url = https://www.rsssf.org/miscellaneous/breitner-intl.html | title = Paul Breitner - International Appearances | author = Matthias Arnhold | date = 2004-04-18 | accessdate = 2021-09-07 | publisher = Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation | language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erklärte er seinen endgültigen Rücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
=== Nationalmannschaft ===&lt;br /&gt;
* [[Fußball-Weltmeisterschaft|Weltmeister]]: [[Fußball-Weltmeisterschaft 1974#Finale|1974]]&lt;br /&gt;
* [[Fußball-Weltmeisterschaft 1982#Finale|Vizeweltmeister: 1982]]&lt;br /&gt;
* [[Fußball-Europameisterschaft|Europameister]]: [[Fußball-Europameisterschaft 1972#Endspiel|1972]]&lt;br /&gt;
* [[Silbernes Lorbeerblatt]] 1974&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Fußballmeisterschaft|Deutscher Meister]] (5): [[Fußball-Bundesliga 1971/72|1971/72]], [[Fußball-Bundesliga 1972/73|1972/73]], [[Fußball-Bundesliga 1973/74|1973/74]], [[Fußball-Bundesliga 1979/80|1979/80]], [[Fußball-Bundesliga 1980/81|1980/81]]&lt;br /&gt;
* [[DFB-Pokal]]-Sieger (2): [[DFB-Pokal 1970/71|1971]], [[DFB-Pokal 1981/82|1982]]&lt;br /&gt;
* [[UEFA Champions League|Europapokal der Landesmeister]]: [[Europapokal der Landesmeister 1973/74#Finale|1974]]&lt;br /&gt;
* [[Primera División|Spanischer Meister]] (2): [[Primera División 1974/75|1974/75]], [[Primera División 1975/76|1975/76]]&lt;br /&gt;
* [[Copa del Rey|Spanischer Pokalsieger]]: [[Copa del Generalísimo 1974/75|1975]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlich ===&lt;br /&gt;
* 1972: [[München leuchtet]] in Silber für seine sportlichen Erfolge beim FC Bayern München&lt;br /&gt;
* [[Fußballer des Jahres (Deutschland)#Liste der Titelträger|Deutschlands Fußballer des Jahres 1981]]&lt;br /&gt;
* [[Ballon d’Or|Europas Fußballer des Jahres]]: Zweiter 1981&lt;br /&gt;
* [[Onze d’or|Onze d’argent]]: 1981&lt;br /&gt;
* [[FIFA 100]]&lt;br /&gt;
* 3. Platz bei der Wahl des [[Ballon d’Or Dream Team]]s (Linksverteidiger)&lt;br /&gt;
* [[Liste der Tore des Monats|Torschütze des Monats]] Mai 1981, März 1983&lt;br /&gt;
* Wahl ins [[Fußball-Europameisterschaft 1972#All-Star-Team|All-Star-Team der EM 1972]]&lt;br /&gt;
* [[Kicker des Jahres|Kicker Mittelfeldspieler des Jahres]]: 1979, 1981, 1982&lt;br /&gt;
* [[Kicker (Sportmagazin)|kicker]]-Mannschaft der Saison: 1971/72, 1972/73, 1978/79, 1979/80, 1980/81, 1981/82, 1982/83&lt;br /&gt;
* Einstufung als Weltklasse in der [[Rangliste des deutschen Fußballs|kicker-Rangliste des deutschen Fußballs]]: [[Rangliste des deutschen Fußballs/1970er#Sommer 1972|Sommer 1972]], [[Rangliste des deutschen Fußballs/1970er#Sommer 1974|Sommer 1974]], [[Rangliste des deutschen Fußballs/1970er#Winter 1979/80|Winter 1979/80]], [[Rangliste des deutschen Fußballs/1980er#Sommer 1980|Sommer 1980]], [[Rangliste des deutschen Fußballs/1980er#Winter 1980/81|Winter 1980/81]], [[Rangliste des deutschen Fußballs/1980er#Sommer 1981|Sommer 1981]], [[Rangliste des deutschen Fußballs/1980er#Winter 1982/83|Winter 1982/83]]&lt;br /&gt;
* 2018: Aufnahme in die erste Elf der „[[Hall of Fame des deutschen Fußballs]]“ des [[Deutsches Fußballmuseum|Deutschen Fußballmuseums]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.fr.de/sport/sportarten/news/ruhmeshalle-des-fussballs-elf-fussball-legenden-und-eine-trainer-ikone-a-1625970 |text=Elf Fußball-Legenden und eine Trainer-Ikone |wayback=20181123022730}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[FC Bayern München#Bedeutende ehemalige Spieler|Hall of Fame des FC Bayern München]]&lt;br /&gt;
* 2022: [[München leuchtet]] in Gold&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=muenchen.de |url=https://ru.muenchen.de/2022/79/Medaille-Muenchen-leuchtet-in-Gold-fuer-Paul-Breitner-100850 |titel=Medaille „München leuchtet“ in Gold für Paul Breitner |sprache=de |abruf=2024-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Breitner trat auch als Schauspieler in dem [[Western]] &amp;#039;&amp;#039;[[Potato Fritz (Film)|Potato Fritz]]&amp;#039;&amp;#039; (1976) und als Kolumnist für die [[Bild (Zeitung)|Bild-Zeitung]] auf. Das [[Bayerisches Fernsehen|Bayerische Fernsehen]] produzierte 1978 eine sechsteilige Sendereihe mit ihm, „Paul Breitners Fußballmagazin“, in der er mit seinem Team Eintracht Braunschweig und Jugendspielern technische Grundlagen des Spiels und Einblicke in den Alltag eines Fußballprofis präsentierte. Auch publizierte Breitner das anekdotenhafte Buch &amp;#039;&amp;#039;Kopfball&amp;#039;&amp;#039;. Sein Markenzeichen, den Vollbart, stutzte er sich vor der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien im Rahmen einer Werbekampagne für das Rasierwasser [[Pitralon]] zu einem Stutzbart und erhielt dafür von dem Unternehmen 150.000 DM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Aktivitäten ===&lt;br /&gt;
1972 bot sich Breitner der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] als Wahlkämpfer an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Rot und Schwarz |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1972-10-15 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/sport/rot-und-schwarz-a-41821012-0002-0001-0000-000042891227 |Abruf=2024-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später beschwerte er sich, dass politische Aktivität von Spitzensportlern durch Sportfunktionäre und das sportliche Umfeld unterdrückt werde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13495618.html &amp;#039;&amp;#039;Mit der Hälfte verdorben.&amp;#039;&amp;#039;] In: Der Spiegel, Heft 9/1989.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivitäten nach dem Rücktritt ===&lt;br /&gt;
Nach seinem Rücktritt vom aktiven Sport war Breitner bis Ende Juni 1984 insgesamt sieben Monate als Berater von Eintracht Braunschweig tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archive/1984/pdf/19840627.pdf/ASV_HAB_19840627_HA_009.pdf |titel=Eintracht ohne Breitner |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1984-06-27 |format=PDF |abruf=2021-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er tat sich erneut als ein vehementer Kritiker des deutschen Fußballs hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Lußem: &amp;#039;&amp;#039;Gnadenlos konsequent.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kicker-Sportmagazin|kicker Sportmagazin]].&amp;#039;&amp;#039; 2. September 2021, Seite 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; So titulierte er beispielsweise Derwalls Nachfolger als Bundestrainer, [[Teamchef (Trainer)#Deutschland|Teamchef]] Franz Beckenbauer, in seiner Bild-Kolumne als den „Totengräber des deutschen Fußballs“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;1990. Süddeutsche Zeitung WM-Bibliothek&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-86615-154-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis Anfang März 1992 brachte sich Breitner in die Arbeit der Initiative „Bundesliga für Berlin“ ein, die die Bemühungen von [[Hertha BSC]] unterstützte, in die Bundesliga zurückzukehren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archive/1992/pdf/19920306.pdf/ASV_HAB_19920306_HA_028.pdf |titel=Breitner steigt aus |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1992-03-06 |format=PDF |abruf=2023-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem [[Berti Vogts]] 1998 als Bundestrainer zurückgetreten war, war Breitner für kurze Zeit vom DFB-Präsidenten [[Egidius Braun]] als Vogts’ Nachfolger für die Funktion des Teamchefs der Nationalmannschaft vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Spiegel 38/1998&amp;quot; /&amp;gt; Doch nahm Braun etwa 17 Stunden nach einer offenbar schon erzielten Übereinkunft wieder Abstand von dieser Möglichkeit, weil – so Braun – Breitner kein Stillschweigen über ein von ihm in dieser Angelegenheit als vertraulich empfundenes Telefongespräch gewahrt und Dritten davon berichtet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.11freunde.de/artikel/die-beinahe-nationaltrainer/page/1 |wayback=20161014163306 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Beinahe-Nationaltrainer: »Ein jüngerer Mann mit Charisma«&amp;#039;&amp;#039;  }}, 11freunde.de, 11. Oktober 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Der Spiegel]] hingegen wollte die eigentliche Ursache für den nebulösen Vorgang darin sehen, dass Braun zwischenzeitlich von kritischen Äußerungen erfahren habe, die Breitner vormals über den DFB und den DFB-Präsidenten selbst ausgesprochen habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Der Spiegel 38/1998&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8002157.html &amp;#039;&amp;#039;„Papa, ein Herr Braun ist dran“&amp;#039;&amp;#039;], [[Der Spiegel]] 38/1998, 14. September 1998 auf [[spiegel.de]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2002]] in [[Fußball in Japan|Japan]] und [[Südkorea]] bildete Breitner zusammen mit [[Oliver Welke]] das Moderatorenduo für die entsprechende Berichterstattung im privaten TV-Sender [[Sat.1]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20020822205939/http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressemitteilungen-2002/msg00221.html &amp;#039;&amp;#039;Online-Studie der RUB: Gewinner und Verlierer der WM 2002&amp;#039;&amp;#039;], [[Ruhr-Universität Bochum]], 13. August 2002&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Frühjahr 2007 war Breitner Berater und [[Scout (Sport)|Scout]], seit der Saison [[Fußball-Bundesliga 2009/10|2009/10]] Chefscout des FC Bayern München. Später wurde er Markenbotschafter des Vereins.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2017/03/fc-bayern-muenchen-paul-breitner-nicht-mehr-markenbotschafter &amp;#039;&amp;#039;FC Bayern München: Paul Breitner nicht mehr Markenbotschafter: Breitner hört beim FC Bayern auf&amp;#039;&amp;#039;], sport1.de, 7. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr 2017 gab er bekannt, seinen Posten zum 31. März niederzulegen. Breitner wollte sich wieder mehr seiner Tätigkeit in der Immobilienbranche widmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/sport/fussball/bayern-muenchen-paul-breitner-nicht-mehr-markenbotschafter-a-1137776.html &amp;#039;&amp;#039;Studium statt Markenbotschafter Breitner verlässt Bayern München&amp;#039;&amp;#039;], [[Spiegel Online]], 8. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rga.de/lokales/wermelskirchen/paul-breitner-unbekannte-seite-einstigen-fussball-stars-4182151.html |titel=Paul Breitner: Die unbekannte Seite des einstigen Fußball-Stars |hrsg=Remscheider General-Anzeiger |abruf=2017-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2006 arbeitet er zusammen mit seiner Ehefrau Hildegard Breitner ehrenamtlich bei der Münchner [[Tafel (Organisation)|Tafel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tz.de/muenchen/stadt/paul-und-hildegard-breitner-im-interview-armut-ist-ein-unaufhaltsamer-ice-zr-9543149.html |titel=Breitner: „Armut ist ein unaufhaltsamer ICE“ |datum=2018-01-20 |sprache=de |abruf=2024-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 wurde er Gründungsmitglied der Kindersportstiftung des ehemaligen [[SPD]]-Abgeordneten [[Jörn Thießen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.11freunde.de/artikel/herthas-hoffnung-heisst-aenis-ben-hatira Hochveranlagt im Wartestand] 11freunde.de vom 11. Mai 2012, abgerufen am 23. September 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Doping ===&lt;br /&gt;
In einem Interview stellte Breitner klar, dass er nie verbotene Substanzen probiert habe und außer [[Toni Schumacher (Fußballspieler, 1954)|Toni Schumacher]] der Einzige gewesen sei, der Doping im Fußball angesprochen habe. Er hatte damals dessen Aussagen unterstützt. Abschließend äußerte er Kritik, dass bei diesem Thema der Westen auf den Osten Deutschlands herabschaute: „Zu meiner aktiven Zeit hat man mit erhobenen Finger in den Osten gezeigt und gesagt: Die sind voll wie eine Haubitze. Und wir nicht? Pustekuchen!“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tz.de/sport/fc-bayern/paul-breitner-tz-interview-ueber-doping-fussball-4786561.html |titel=Breitner: &amp;quot;Habe immer gesagt: &amp;#039;Im Fußball wird gedopt!&amp;quot; |datum=2015-03 |sprache=de |abruf=2022-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=»Es ist verlogen, Doping abzustreiten« |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1987-03-01 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/sport/es-ist-verlogen-doping-abzustreiten-a-cd22ba6c-0002-0001-0000-000013521104 |Abruf=2022-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privatleben ===&lt;br /&gt;
Paul Breitner lebt in [[Oberpframmern]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tz.de/sport/fc-bayern/wo-wohnen-die-spieler-des-fc-bayern-muenchen-zr-3439209.html |titel=Stadt, Land, See: Hier wohnen die Bayern-Stars |datum=2014-04-08 |sprache=de |abruf=2024-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist seit 1971 mit Hildegard „Hilde“ Breitner verheiratet und hat drei Kinder (Martina, Ines und Max-Ferdinand).&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer_ist_wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Sohn Max Breitner arbeitet als Sportjournalist seit 2006 in der Pressestelle des FC Bayern München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1973: Libero&lt;br /&gt;
* 1975: [[Potato Fritz (Film)|Potato Fritz]]&lt;br /&gt;
* 1979: Profis – Ein Jahr Fußball mit Paul Breitner und Uli Hoeneß (Dokumentation)&lt;br /&gt;
* 1983: Der Zappler&lt;br /&gt;
* 1986: [[Kunyonga – Mord in Afrika]]&lt;br /&gt;
* 1986: Lauter Glückspilze (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Weltfussball|paul-breitner}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118514911}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0107000}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Stephan Ramming, Michele Coviello |url=https://www.nzz.ch/sport/fc-bayern-paul-breitner-im-interview-ld.1466733 |titel=Bayern-Legende Paul Breitner: «Ich will damit nur sagen, dass es mir immer wurscht war, was die anderen über mich sagen» |titelerg=Interview mit Paul Breitner |werk=nzz.ch |hrsg=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2019-03-13 |abruf=2021-07-09 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Mediathek |url=https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-history/paul-breitner---der-legendaere-fussball-rebell-100.html |titel= Paul Breitner – Der legendäre Fußball-Rebell |laufzeit=44 |sender=ZDF |vdatum=2026-07-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Champions. 100 große Fußballer und ihre Erfolge |Verlag=Gondrom Verlag GmbH |Ort=Bindlach |Datum=2004 |ISBN=3-8112-2342-9 |Seiten=30 ff. |Online={{Google Buch |BuchID=rNIiAAAACAAJ}} |Umfang=208}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Günter Netzer]] |Hrsg=Helmut Schümann |Titel=Aus der Tiefe des Raumes: mein Leben |Verlag=Rowohlt |Ort=Reinbek bei Hamburg |Datum=2004 |ISBN=3-498-04683-7 |Seiten=101, 135f., 162, 164, 167–171, 174, 176, 189, 192, 212, 215 |Online={{Google Buch |BuchID=evGBAAAAMAAJ}} |Umfang=269}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Hardy Grüne]] |Titel=Fußball WM Enzyklopädie. 1930–2010 |Verlag=AGON Sportverlag |Ort=Kassel |Datum=2006 |ISBN=3-89784-290-4 |Online={{Google Buch |BuchID=KiLuAAAACAAJ}} |Umfang=701}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.abendblatt.de/archive/1983/pdf/19830112.pdf/ASV_HAB_19830112_HA_014.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Stationen einer Karriere&lt;br /&gt;
 |werk=Hamburger Abendblatt&lt;br /&gt;
 |datum=1983-01-12&lt;br /&gt;
 |format=PDF&lt;br /&gt;
 |abruf=2020-10-09}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Weltmeister-Kader Deutschlands 1974&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Europameister-Kader der deutschen Fußballnationalmannschaft 1972&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118514911|LCCN=n88677449|VIAF=87017096}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Breitner, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FIFA 100]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballweltmeister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Silbernen Lorbeerblattes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hall of Fame des deutschen Fußballs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Freilassing)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Breitner, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. September 1951&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kolbermoor]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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