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	<title>Paul Bertz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PequodOnStationAtLZ: added picture :)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;added picture :)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Paul Bertz 1924.jpg|thumb|right|Bertz ca. 1924]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Bertz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. August]] [[1886]] in [[Mühlhausen/Thüringen]]; † 18. oder 19. April [[1950]] in [[Chemnitz]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] der Weimarer Republik und [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]] ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Paul Bertz war Werkzeugschlosser in Zwickau und später Betriebsrat in den [[Wanderer-Werke]]n. Seit 1910 Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] schloss Bertz sich während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] dem [[Spartakusbund]] und mit deren Gründung Ende 1918 der KPD an. In dieser gehörte Bertz zum „linken“ Parteiflügel um [[Ruth Fischer]] und [[Arkadi Maslow]] und wurde, nachdem diese 1924 die Parteiführung übernommen hatten, &amp;#039;&amp;#039;Orgleiter&amp;#039;&amp;#039; und zeitweise auch &amp;#039;&amp;#039;Polleiter&amp;#039;&amp;#039; des Bezirks Erzgebirge-Vogtland. Von 1922 bis 1925 war er Mitglied des [[Sächsischer Landtag (Weimarer Republik)|Sächsischen Landtags]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://landtagsprotokolle.sachsendigital.de/personen/details/?action=detail&amp;amp;pers_id=356 |titel=Bertz, Paul |werk=Historische Protokolle des Sächsischen Landtages |hrsg=[[Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden]] |zugriff=2016-11-19}} Verhandlungen des Sächsischen Landtages, 2. Wahlperiode, S. 4260.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Wahlkreis Chemnitz-Zwickau saß er in der 3. und 4. Wahlperiode von Ende 1924 bis 1930 im [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]]. 1925 wurde er auch zum Kandidaten des Zentralkomitees und ins erweiterte [[Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale|Exekutivkomitee der Komintern]] gewählt und war 1926 bis 1927 einer der führenden Persönlichkeiten der &amp;#039;&amp;#039;Chemnitzer Opposition&amp;#039;&amp;#039;, einer in Opposition zur Parteiführung um [[Ernst Thälmann]] stehenden innerparteilichen Strömung. Ab 1928 spielte Bertz zeitweise eine wichtige Rolle in der Gewerkschaftspolitik der KPD, nach 1930 verringerte sich jedoch sein innerparteilicher Einfluss, als er gemeinsam mit [[Paul Merker]] „linker Abweichungen“ bezichtigt wurde. In den folgenden Jahren war er als Funktionär der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|Revolutionären Gewerkschafts-Opposition]] (RGO) aktiv, in deren Reichskomitee er zeitweise aktiv mitwirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Stefan Heinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Moskaus Söldner? Der „Einheitsverband der Metallarbeiter Berlins“: Entwicklung und Scheitern einer kommunistischen Gewerkschaft&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2010, S. 277.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[NSDAP]] war er zunächst als Instrukteur in der illegalen [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandstätigkeit]] aktiv und emigrierte er Ende 1933 in die Niederlande, von wo aus er unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Johann&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Abschnittsleitung West&amp;#039;&amp;#039; der KPD koordinierte. 1935 und erneut 1939 wurde er wieder ins ZK der Partei berufen. 1934 ging er nach Frankreich. Bertz war Teilnehmer der [[Brüsseler Konferenz der KPD]].&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Mammach: Die Brüsseler Konferenz der KPD, Verlag Marxistische Blätter, Frankfurt am Main 1975, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Juni bis Dezember 1935 war er Leiter des KPD-Grenzstützpunkts in Zürich. Nachdem er nach Kriegsausbruch zeitweise interniert worden war, konnte Bertz 1940 nach der Niederlage Frankreichs in die [[Schweiz]] flüchten. 1940 bis 1943 leitete er die KPD-Gruppe in der Schweiz und unterstützte die [[Bewegung Freies Deutschland]]. Später verlor Bertz erneut seinen Einfluss in der Partei, da er sich gegen den [[Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt|deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt]] ausgesprochen hatte, die deutsche Staatsbürgerschaft wurde ihm von den NS-Behörden im November 1939 aberkannt. [[Jürgen Kuczynski]], der mit Bertz in Paris zusammenarbeitete, schätze ihn als großartigen Menschen und „Kaderchef“, der ihn durch vorsichtige Berichte nach Moskau schützte.&amp;lt;ref&amp;gt; Jürgen Kuczynski: &amp;#039;&amp;#039;Memoiren. Die Erziehung des J. K. zum Kommunisten und Wissenschaftler&amp;#039;&amp;#039;. Aufbau-Verlag, Berlin und Weimar 1973, S. 292.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bertz kehrte 1945 nach Deutschland zurück. Er war zunächst Stellvertreter des Präsidenten der [[Deutsche Zentralverwaltung der Justiz|Deutschen Zentralverwaltung der Justiz]] sowie stellvertretender Leiter der Abteilung Werkstätten der Deutschen Zentralverwaltung für Verkehr in der [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]], seit 1949 dann Direktor der &amp;#039;&amp;#039;Kommunalen Wirtschaftsunternehmen (KWU)&amp;#039;&amp;#039; in Chemnitz. Bertz gehörte zu den wenigen bekannteren KPD-Mitgliedern, welche sich gegen die [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] zur [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] wandten, u. a. aus diesem Grunde konnte er in der SED keine hauptamtliche Funktion mehr bekleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bertz war in der eigenen Partei verdächtig, da er häufiger die Parteilinie kritisiert hatte und während der NS-Zeit in den Westen geflüchtet war. Im Rahmen der [[Stalinsche Säuberungen|Säuberungen]] im Zusammenhang mit [[Noel Field]] hatte Bertz dann einen Bericht an [[Hermann Matern]] zu verfassen und wurde im Frühjahr 1950 nach Berlin vor die [[Zentrale Parteikontrollkommission]] (ZPKK) geladen, die Matern seit 1948 leitete. Bertz hatte auch während seiner Zeit im Exil und bereits in Berlin Kontakte zu Noel Field unterhalten und war deshalb verdächtig. Seinem Leben setzte er am 18. oder eher am 19. April 1950 in Chemnitz ein Ende.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Handbuch &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten&amp;#039;&amp;#039;. Nach Angaben von [[Bernd-Rainer Barth]] in &amp;#039;&amp;#039;Wer war wer in der DDR?&amp;#039;&amp;#039; erlitt Bertz bei Erhalt der Anklagedokumente einen tödlichen Herzanfall.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Stadt erinnert heute die Paul-Bertz-Straße an den früheren Reichstagsabgeordneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Hamacher]]. Unter Mitarbeit von André Lohmar: &amp;#039;&amp;#039;Gegen Hitler – Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung „Freies Deutschland“. Kurzbiographien.&amp;#039;&amp;#039; Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin. Band 53. ISBN 3-320-02941-X ([http://www.rosalux.de/cms/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Manuskripte_53_2.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandlung des deutschen Kommunismus. Die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Frankfurt/Main 1969, S. 73–74.&lt;br /&gt;
* Hermann Weber und [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 2004, ISBN 3-320-02044-7, S. 91–92.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=paul-bertz|lemma=Paul Bertz|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=249}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.chemnitzgeschichte.de/pers-kat-liste-top/277-paul-bertz Kurzbiographie des Chemnitzer Stadtmagazins &amp;#039;&amp;#039;Stadtstreicher&amp;#039;&amp;#039;, jetzt auf chemnitzgeschichte.de]&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|126819963}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/5de83a9e-5aca-47ef-b862-15181f722d7f/ Nachlass Bundesarchiv NY 4174]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13358898X|VIAF=20878251}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bertz, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlosser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Sächsischen Landtags (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zentralkomitees der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RGO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EKKI-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener der Noel-Field-Affäre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bertz, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Johann (Deckname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. August 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mühlhausen/Thüringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. April 1950 oder 19. April 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PequodOnStationAtLZ</name></author>
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