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	<title>Paul Baender - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul_Baender&amp;diff=2691531&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goesseln am 2. März 2026 um 19:33 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul Baender&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. November]] [[1906]] in [[Roździeń|Rosdzin]], Kreis [[Kattowitz]], [[Deutsches Reich]]; † [[18. Dezember]] [[1985]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Politiker der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) und später der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED). Von 1950 bis 1952 war er [[Staatssekretär]] im [[Ministerium für Handel und Versorgung]] der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR). Er wurde 1952 in der Folge des [[Slánský-Prozess]]es verhaftet und aus der SED ausgeschlossen, 1956 wurde er begnadigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines deutsch-jüdischen Kaufmanns und Ladenbesitzers siedelte 1922 mit der Familie aus dem [[Polen|polnischen]] Rosdzin nach [[Görlitz]] um. Dort beendete Paul Baender 1925 eine Lehre zum Kaufmann in einer Weberei, ging nach [[Hamburg]] und arbeitete dann ab 1927 als Verkäufer im [[Kaufhaus Görlitz|Görlitzer Warenhaus]]. Er trat Anfang 1927 aus der jüdischen Religionsgemeinschaft aus und kurz darauf in die KPD ein. Aufgenommen hatten ihn [[Ernst Wollweber]] und [[Arthur Ullrich]]. Nach dem Verlust seines Arbeitsplatzes setzte die KPD Baender als Funktionär an verschiedenen Orten in [[Schlesien]] ein. Ende 1932 übernahm Baender die politische Leitung des Unterbezirkes [[Bolesławiec|Bunzlau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Februar bis Mai 1933 war er Mitglied und Instrukteur der KPD-Bezirksleitung Schlesien. Noch im gleichen Jahr emigrierte Baender in die [[Tschechoslowakei]] und ließ sich in [[Prag]] nieder. 1937 wurde er aus der Tschechoslowakei ausgewiesen und lebte bis 1947 in [[Bolivien]]. Von 1939 bis 1947 war Baender Vizepräsident des Komitees der Freien Deutschen in Bolivien und Leiter einer Volksfrontgruppe in [[La Paz]]. Bis Dezember 1943 arbeitete Baender beim Radiosender &amp;#039;&amp;#039;Radio Libertad&amp;#039;&amp;#039; in La Paz und war 1943 Mitbegründer des Verbandes Alemania Democrática en Bolivia als Dachorganisation der deutschen Exilanten in Bolivien. Baender spielte für Bolivien auf der [[Schacholympiade 1939|8. Schacholympiade]] in [[Buenos Aires]] 1939.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.olimpbase.org/1939/1939bol.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1947 kehrte Baender nach Deutschland zurück und wurde Mitarbeiter in der Abteilung Organisation des Zentralsekretariats der SED und ab April 1949 Hauptgeschäftsführer der [[Handelsorganisation]] (HO) der DDR. Von 1950 bis 1952 war Baender [[Staatssekretär]] im Ministerium für Handel und Versorgung. Bis 1953 war er zudem Präsident der Vorgänger-Organisation des Deutschen Schachverbands (DSV) der DDR.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schachbund.de/liste-der-praesidenten.html Präsidenten des Deutschen Schachbundes] auf schachbund.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. November 1952 verhaftete das [[Ministerium für Staatssicherheit]] (MfS) das Ehepaar Baender im Zusammenhang mit dem Slánský-Prozess und der Affäre um [[Paul Merker]] und [[Noel H. Field]]. Die Baenders wurden aller Funktionen enthoben und aus der SED ausgeschlossen. Neben Baender wurden auch der Minister für Handel und Versorgung [[Karl Hamann]] (LDPD) sowie der Staatssekretär [[Rudolf Albrecht (Politiker, 1902)|Rudolf Albrecht]] verhaftet. Allen wurde jahrelange Sabotage zur Last gelegt. Inhaftiert im [[Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen#Zentrale Untersuchungshaftanstalt der sowjetischen Geheimpolizei (1946–1951), das „U-Boot“|„U-Boot“]], der zentralen Untersuchungshaftanstalt des MfS, wurde Baender von sowjetischen Ermittlern und Funktionären des MfS verhört und dabei psychisch gefoltert. Im Mai 1954 wurde er zunächst zu zwölf Jahren Haft verurteilt, die drei Wochen später auf sechs Jahre Zuchthaus reduziert wurden. Baender saß bis April 1956 im [[Altes Zuchthaus Brandenburg an der Havel|Zuchthaus Brandenburg]], wurde dann begnadigt und kam frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1956 bis 1959 war Baender Leiter der Kreisverwaltung der HO-Industriewaren Königs Wusterhausen in [[Eichwalde]]. Im Februar 1957 wurde der Ausschluss aus der SED aufgehoben. 1959 wurde Baender Leiter und 1960 Direktor des Kommunalen Großhandelsbetriebes Obst und Gemüse in [[Ost-Berlin]]. Von 1961 bis 1967 war er Leiter des HO-Warenhauses am [[Alexanderplatz]]. Von 1967 bis 1971 war Baender [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] des Ministeriums für Handel und Versorgung. 1971 ging er in Rente. Vier Jahre später wurde er als [[Verdienter Mitarbeiter des Handels der Deutschen Demokratischen Republik|Verdienter Mitarbeiter des Handels]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=paul-baender|lemma=Paul Baender|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=99}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=[[Wolfgang Kießling]]&lt;br /&gt;
 | Titel=Alemania Libre in Mexiko. Texte und Dokumente zur Geschichte des antifaschistischen Exils (1941 – 46)&lt;br /&gt;
 | Verlag=Akademie Verlag&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 | Jahr=1974&lt;br /&gt;
 | ISBN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Wolfgang Kießling&lt;br /&gt;
 | Titel=Der Fall Baender - Ein Politkrimi aus den 50er Jahren der DDR&lt;br /&gt;
 | Verlag=[[Karl Dietz Verlag Berlin|Dietz Verlag]]&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 | Jahr=1991&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-320-01705-5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=E. Scherstjanoi&lt;br /&gt;
 | Titel=Paul Braender und die zuständigen Offiziere der SKK&lt;br /&gt;
 | Verlag=&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 | Jahr=1993&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=Beiträge zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
 | Nummer=4 (1993)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Rudi Beckert&lt;br /&gt;
 | Titel=Die erste und letzte Instanz&lt;br /&gt;
 | Verlag=Goldbach &lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Ort=Keip&lt;br /&gt;
 | Jahr=1995&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-8051-0243-7&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119022699}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schachbund.de/liste-der-praesidenten.html Paul Baender] im Archiv des Deutschen Schachbundes auf www.schachbund.de&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44447831.html &amp;#039;&amp;#039;In die HO-Kasse&amp;#039;&amp;#039;] Der Spiegel Ausgabe 14/1950 auf www.spiegel.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten der DSB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119022699|LCCN=n92003281|VIAF=64808578}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baender, Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftspolitiker (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (SED)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Bolivien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Bolivien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baender, Paul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Parteifunktionär (KPD, SED), Staatssekretär in der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Roździeń|Rosdzin]], Kreis [[Kattowitz]], [[Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Dezember 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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