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	<title>Paul-Gerhardt-Stift - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T23:01:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul-Gerhardt-Stift&amp;diff=1925642&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Emmridet: Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paul-Gerhardt-Stift&amp;diff=1925642&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-07T14:29:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt eine Stiftung, zum (nicht identischen) diakonischen Unternehmen siehe [[Johannesstift Diakonie]], zum Krankenhaus in Wittenberg siehe [[Evangelisches Krankenhaus Paul Gerhardt Stift]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Bauwerk&lt;br /&gt;
| NAME= Paul Gerhardt Stift zu Berlin&lt;br /&gt;
| BILD= P1040236 Paul-Gerhardt-Stift.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Straßenfront des Paul-Gerhardt-Stifts in der Müllerstraße –&amp;lt;br /&amp;gt;rechts: Ursprüngliches Diakonissenmutterhaus, Mitte: erster Erweiterungsbau 1898, links: zweiter Erweiterungsbau um 1920&lt;br /&gt;
| ORT= [[Berlin]]&lt;br /&gt;
| BAUMEISTER= [[Ernst Schwartzkopff]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Heinrich Theising]]&lt;br /&gt;
| BAUJAHR= 1885–1888 &amp;lt;small&amp;gt;(Mutterhaus)&amp;lt;/small&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1897/98 &amp;lt;br /&amp;gt;(erste Erweiterung)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| HÖHE= &lt;br /&gt;
| GRUNDFLÄCHE= 20.000&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD= 52/33/15.41/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD= 13/20/46.65/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO= DE-BE&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN= mehrfache Erweiterungen und Umnutzungen einzelner Gebäudeteile&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paul-Gerhardt-Stift&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Eigenschreibweise: &amp;#039;&amp;#039;Paul Gerhardt Stift zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;, PGS) diente der Ausbildung von [[Diakonisse]]n in der [[Gesundheits- und Krankenpflege|Krankenpflege]]. Es wurde am 7.&amp;amp;nbsp;Juni 1876 durch den evangelischen Pfarrer der [[St.-Jacobi-Kirche (Berlin)|St.-Jacobi-Kirche]] [[August Disselhoff]] als private [[Stift (Kirche)|Stiftung]] zur Pflege von Kranken, Kindern und Alten in christlicher Tradition der [[Nächstenliebe]] gegründet. Die Einrichtung belegt im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Wedding|Wedding]] des [[Bezirk Mitte|Bezirks Mitte]] in der [[Müllerstraße (Berlin)|Müllerstraße]] ein größeres Areal, das schrittweise bebaut wurde. Das Leitmotiv aus der Gründungsurkunde von 1876 lautet: „Das Paul-Gerhardt-Stift begehrt allen zu dienen, soweit Kraft und Vermögen reichen, und keinen auszuschließen, er sei, wer er sei, und heiße, wie er wolle“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschüre 2006&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Paul-Gerhardt-Stift, Geschichte und Arbeitsfelder, 1876–2006, …&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gilt auch weiterhin. Die Bauten – ein [[Diakonissenhaus]], eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]], ein Krankenhaus mit Isolierstation und mehrere Wohnhäuser – sind nach kleineren Umbaumaßnahmen erhalten und stehen als [[Bauensemble]] unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09030304|ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Verkehrsanbindung des Paul Gerhardt Stifts ==&lt;br /&gt;
Die etwa 20.000&amp;amp;nbsp;m² große Fläche mit der Stiftsanlage umfasst einen Teil der Müllerstraße (Nr.&amp;amp;nbsp;56–58), [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Wedding#Barfusstraße*|Barfusstraße]] und [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Wedding#Edinburger Straße*|Edinburger Straße]] (Hofseite). Die Hauptzugänge liegen im Wesentlichen auf dem Innenhof und sind daher vor dem direkten Autoverkehr geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreichbar sind die Einrichtungen sowohl mit der [[U-Bahn-Linie U6 (Berlin)|U-Bahn-Linie U6]] ([[U-Bahnhof Rehberge|Station Rehberge]]) als auch mit dem Linienbus Nr.&amp;amp;nbsp;120, Haltestelle Türkenstraße. Der [[Volkspark Rehberge]] ist in wenigen Gehminuten erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stiftanlage ist voll in das Wohnviertel integriert, dessen Bewohner aus verschiedenen sozialen Schichten kommen. Im Gesamtberliner Bild gilt der Bereich Müllerstraße seit den 2000er Jahren als &amp;#039;&amp;#039;Problemkiez&amp;#039;&amp;#039;, die Bezirksverwaltung und Zusammenschlüsse von Geschäftsleuten unternehmen jedoch größere Anstrengungen, um das Ansehen stetig zu verbessern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.muellerstrasse-wedding.de/startseite.html Müllerstraße Standortgemeinschaft], Beispiel zur Ansehensverbesserung: abgerufen am 10. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster und zweiter Bauabschnitt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Paul-Gerhardt-Stift auf einer AK aus den 1930er Jahren.jpg|mini|hochkant=1.2|Paul-Gerhardt-Stift in den 1930er Jahren, Ansicht von der [[Müllerstraße (Berlin)|Müllerstraße]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[St.-Jacobi-Kirche (Berlin)]] in der Luisenstädtischen Gemeinde gründete Pfarrer [[Carl Schlegel (Theologe)|Carl Schlegel]] Mitte der 1870er Jahre eine private Stiftung zur Pflege von Kranken, Kindern und Alten und gab ihr den Namen nach dem Kirchenlieddichter [[Paul Gerhardt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch| 1885|944| Schlegel, C., Pastor und Vorstand des Diakonissenmutterhauses Paul-Gerhardt-Stift |Teil=I| Seite=910}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Denkmaldatenbank des Berliner Senats nennt als Gründer den Pfarrer [[August Disselhoff]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/denkmalschutz/de/foerdervorhaben/muellerstrasse/paul_gerhardt_stift_kita.shtml Darstellung zum PGS auf www.stadtentwicklung-berlin.de]; abgerufen am 16. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; was als eher unwahrscheinlich anzunehmen ist, da dieser ab den 1850er Jahren im Sauerland und in Westfalen agierte.&amp;lt;!-- einen weiteren aktiven ev. Pfarrer A. Disselhoff wird es wohl kaum zeitgleich gegeben haben./ die 44Pinguine.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründer konnten im Vorwerk Wedding an der Müllerstraße ein Baugelände erwerben und die Architekten [[Ernst Schwartzkopff]] und [[Heinrich Theising]] mit der Planung eines größeren Gebäudekomplexes beauftragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gerhildkomander.de/orte-wedding/493-der-wedding-paul-gerhardt-stift.html &amp;#039;&amp;#039;Paul-Gerhardt-Stift wedding&amp;#039;&amp;#039;] auf einer privaten Homepage; abgerufen am 10. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zuerst erbaute [[Diakonisse]]n&amp;amp;shy;mutterhaus („Mutterhaus Kaiserswerther Ordnung“)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschüre 2006&amp;quot; /&amp;gt; diente zur Ausbildung von christlichen [[Krankenschwester]]n, später auch von Hortnerinnen (Erzieherinnen) und Hauswirtschaftskräften. Die Auszubildenden und die mit einem Berufsabschluss versehenen Schwestern wohnten in diesem Gebäude. Sie arbeiteten mit Krankenhäusern zusammen, betreuten darüber hinaus rund 40 [[Kindertagesstätte]]n und unterstützten die dortigen [[Gemeindeschwester]]n in der Stadt Berlin bzw. in den umgebenden Dörfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Backsteingebäude in der Müllerstraße wurde 1888 unter dem [[Protektorat]] der Kaiserin [[Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg|Auguste Viktoria]] eingeweiht. Das Geld für den Ankauf des Baugeländes und die Errichtung der Gebäude kam überwiegend aus privaten Spenden, auf einer Bronzetafel in der Toreinfahrt wird besonders der Unternehmer [[J. A. Gilka|Hermann Gilka]] als [[Sponsor|Förderer]] hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordwestlich schließt sich ein in einem zweiten Bauabschnitt (1897/1898) entlang der Müllerstraße errichteter und in die Tiefe der Fläche verlegter Trakt an. Im Hochparterre erhielt das verlängerte Haupthaus einen kleinen und einen großen repräsentativen holzgetäfelten Festsaal und in den darüber liegenden Etagen Schlafräume für die Diakonissen sowie Verwaltungsräume. Dieser Gebäudeteil ist in lebhafterer Fassadengliederung gehalten und weist eine großzügige Toreinfahrt auf (in der auf einem farbigen [[Mosaik]] zu lesen ist: „Erbaut Anno Domini 1897–98“). Hellere und glattere Backsteine kennzeichnen den Neubau. Nach 1905 erfolgte ein zweiter Anbau bis zur Ecke Barfusstraße, der mit heller [[Majolika]] verkleidet wurde und [[jugendstil]]artige Elemente trägt. In die Erweiterungsbauten zogen neue Abteilungen wie ein Kindergärtnerinnenseminar, eine [[Geschichte der Krankenpflege#1900–1930|Hauspflegeschule]] und andere soziale Bildungsinstitutionen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ärzte ===&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Ilberg]] (1858–1916), Generalarzt, Internist, 1898–1916 Leibarzt von Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]]&lt;br /&gt;
* Otto von Niedner (1869–1946), Oberstabsarzt, Internist, 1916–1920 Leibarzt von Kaiser Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.&lt;br /&gt;
* [[Hans Schlange (Mediziner)|Hans Schlange]] (1856–1922), Chirurg&amp;lt;ref&amp;gt;Angehöriger des Corps Bremensia, KCL 1930, 40/821&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/Pagel-1901/A/Schlange,+Friedrich+Ernst+Hans?hl=friedrich+ernst+hans+schlange Hans Schlange (zeno.org)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gustav de Ruyter]] (1862–1919), Chirurg&lt;br /&gt;
* [[Oskar Rumpel]] (1872–1954), Chirurg, Urologe&lt;br /&gt;
* [[Alwin Mackenrodt]] (1859–1925), Gynäkologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau und mehrere Erweiterungsbauten ===&lt;br /&gt;
Nach Abschluss dieser Bauetappen erhielt der große Saal eine Bronzestatue zu Ehren von Paul Gerhardt, die der Bildhauer [[Friedrich Pfannschmidt]] auf der Grundlage seines Denkmalmodells für die [[Paul-Gerhardt-Kirche (Lübben)|Paul-Gerhardt-Kirche in Lübben]] formte (1909). Die zur [[Berliner Secession]] gehörende Malerin [[Hedwig Weiß (Malerin)|Hedwig Weiß]] fertigte im Auftrag fünf Ölgemälde &amp;#039;&amp;#039;([[Werke der Barmherzigkeit|Die sieben Werke der Barmherzigkeit]])&amp;#039;&amp;#039; für den kleinen Saal an, der seit 2013 den Namen dieser Malerin trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Paul-Gerhardt-Stift übertrug dem Architekten [[Otto Rüger (Architekt)|Otto Rüger]] in den 1920er Jahren die Aufgabe, nordöstlich an das Gelände anschließend ein [[Feierabendheim]] &amp;#039;&amp;#039;für Damen&amp;#039;&amp;#039; zu errichten. Das 1928 im Stil der [[Moderne (Architektur)|Moderne]] fertiggestellte Heim wendet seine Fassade zur Edinburgher Straße. Das Feierabendheim wurde 1950/1951 nach Plänen des Architekten [[Hermann Schluckebier]] umgebaut und genau 50 Jahre später hofseitig um ein &amp;#039;&amp;#039;Wohnstift&amp;#039;&amp;#039; ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren, während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurden die meisten christlichen Ausbildungsstätten des Stifts geschlossen, aus finanziellen Gründen mussten auch die Hilfsarbeiten verringert werden. Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erlitt der Gebäudekomplex starke Zerstörungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  P1040269 Paul-Gerhardt-Stift.JPG|Statue Paul Gerhardts&lt;br /&gt;
  P1040241 Paul-Gerhardt-Stift.JPG|Früheres Feierabendheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung zwischen Kriegsende und 1990 ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg mangelte es schlicht an allem&amp;amp;nbsp;– außer der geringen Zahl von Diakonissen (1946 werden nur 146 angegeben gegenüber 1928, wo es noch 425 Schwestern waren)&amp;amp;nbsp;– fehlte es an Grundnahrungsmitteln und anderen materiellen Dingen, so dass der Wiederaufbau und die Wiederinbetriebnahme der Einrichtungen nur langsam realisiert werden konnten. Pflegedienstaufgaben wurden in den folgenden Jahren immer mehr von nicht christlichen Krankenschwestern wahrgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschüre 2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1989 wurden das &amp;#039;&amp;#039;Damenheim&amp;#039;&amp;#039; geschlossen und auch der Krankenhausbetrieb eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Stift seit der deutschen Wiedervereinigung ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] musste das Kinderheim ebenfalls geschlossen werden. Die Betreiber gaben als Gründe an, dass Modernisierungen zu teuer seien und die Nachfrage rückläufig war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Broschüre 2006&amp;quot; /&amp;gt; Die Gebäude erhielten bald eine neue Nutzung als Heim für Übersiedler aus der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und [[Spätaussiedler]] aus [[Polen]] und der [[Gemeinschaft Unabhängiger Staaten|GUS]]. Von 1995 bis 2004 kümmerten sich Angestellte des Stifts um die Betreuung von traumatisieren Kriegsflüchtlingen aus verschiedenen Krisengebieten ([[Bosnien]], [[Kurden]] aus der [[Türkei]] und [[Syrien]], [[Tschetschenien]], [[Iran]], [[Irak]] und andere).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1998 besteht zwischen dem PGS und der [[Propstei Kaliningrad]] eine Partnerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Mutterhaus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:P1040227 Paul-Gerhardt-Stift.JPG|mini|Diakonissenmutterhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kuratorium]] der Stiftung hatte die bereits bekannte Architektensozietät Ernst Schwartzkopff &amp;amp; Heinrich Theising mit Entwürfen beauftragt, die dann auf dem Grundstück in mehreren Bauabschnitten umgesetzt wurden. Die Baumeister wählten einen damals üblichen Baustil in Anlehnung an die [[Mark Brandenburg|märkische]] [[Backsteingotik]]. Das symmetrische Haupthaus mit einem [[schiefer]]gedeckten [[Satteldach]] erstreckt sich parallel zur Müllerstraße und ist etwa 80 Meter lang bei einer Breite von rund 15 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spätere Anbauten zeigen drei Flügel unterschiedlicher Länge in den Hofbereich. Bis zu den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg befand sich über der südöstlichen spitzbogigen Toreinfahrt ein [[Turm|Spitztürmchen]]. Ein [[Staffelgiebel]], gruppierte [[Rundbogenfenster]] und ein zweistöckiger Stand[[erker]] gliedern das viergeschossige Bauwerk entlang der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über der nordwestlichen Doppel-Toreinfahrt ist der große Saal eingerichtet, der einen durchgängigen Erker und ein breites Glasfenster aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Diakonissen-Mutterhaus stand „unter dem Allerhöchsten Protektorat Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin [[Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg|Auguste Viktoria]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilung der Verwaltung vom Paul-Gerhardt-Stift, Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftskirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:P1040250 Paul-Gerhardt-Stift.JPG|mini|Innenansicht der Kapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof ergänzt eine kleine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] ebenfalls im neogotischen Baustil das Bauensemble. Im Jahr 1991, nach fast 100 Jahren ihres Bestehens erhielt die Kapelle neue farbige Bleiglasfenster an den Seitenwänden und in der Altarapsis. Gestaltet wurden die insgesamt sechs Fenster nach Liedmotiven von Paul Gerhardt &amp;#039;&amp;#039;([[Befiehl du deine Wege]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Geh aus, mein Herz, und suche Freud]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelisches Gesangbuch#Inhalt|Ich singe Dir mit Herz und Mund]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wie soll ich dich empfangen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Sollt ich meinem Gott nicht singen?]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Ich steh an deiner Krippen hier]])&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Winfried Böttler: &amp;#039;&amp;#039;Paul Gerhardts Lieder in finsteren Zeiten. Das geistliche Lied als Seelsorge.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;notizen&amp;lt;!--sic---&amp;gt; aus dem Paul-Gerhardt-Stift zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Frühling 2007, S. 3 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und von Erica Feist ausgeführt. Die schlichte Kapelle wird von einer Kreuzkuppel überwölbt; ihr hölzerner Altar steht auf der [[Podest|Estrade]] der weiß getünchten Altar[[apsis]]. Auf der [[Empore]] befindet sich eine kleine [[Orgel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankenstation und Pflegeheime ===&lt;br /&gt;
Die Backsteingebäude im Hofgelände wurden von den Architekten und Maurermeistern Carl Pullich und Paul Stüwe&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1902|1730| Stüwe &amp;amp; Pullich |Teil=Teil 1|Seite=1711|Zitat=Architekten und Mauermeister; SO (Berlin), Michaelkirchstraße}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wiederum nach Plänen von Schwartzkopff &amp;amp; Theising errichtet. Sie dienten nach ihrer schrittweisen Fertigstellung bis 1905 verschiedenen Abteilungen des Krankenhauses, insbesondere enthielten sie eine &amp;#039;&amp;#039;[[Krankenstation|Siechenstation]]&amp;#039;&amp;#039;, ein &amp;#039;&amp;#039;[[Krüppel]]&amp;amp;shy;heim&amp;#039;&amp;#039;, eine Isolierstation, eine [[Poliklinik]] für behinderte Kinder, ein Säuglingsheim. Schließlich kamen noch ein [[Kesselhaus]] und eine Leichenhalle auf dem Hof hinzu, der anschließend begrünt wurde. 1908 wurde der ursprünglich zweigeschossige Krankenhausflügel durch Heinrich Theising um ein weiteres Stockwerk erhöht (sein [[Sozietät|Sozius]] war 1905 verstorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  P1040242 Paul-Gerhardt-Stift.JPG|Toreinfahrt im Erweiterungsbau von 1898&lt;br /&gt;
  P1040261 Paul-Gerhardt-Stift.JPG|Großer Saal&lt;br /&gt;
  P1040274 Paul-Gerhardt-Stift.JPG|Krankenhausflügel auf dem Hof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung der Gebäude seit den späten 1990er Jahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modernisierung des Mutterhauses ===&lt;br /&gt;
Das Diakonissenmutterhaus wurde 2009 [[Energetische Sanierung|energetisch saniert]], wozu Fördergelder aus dem [[Europäischer Fonds für regionale Entwicklung|Europäischen Fonds für regionale Entwicklung]] und aus dem Finanztopf des [[Senat von Berlin|Senats von Berlin]] bereitgestellt wurden. Im Jahr 2013 wurden Teile des Mutterhauses mit Mitteln der [[Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin|Stiftung Deutsche Klassenlotterie]] und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Städtebaulicher Denkmalschutz) zu einem Stadtteilzentrum umgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.evangelisches-johannesstift.de/sites/default/files/paulgerhardtstift/Presse_OeA/131216_Ecke%20M%C3%BCllerstra%C3%9Fe%20Er%C3%B6ffnung%20STZ.pdf Pressemitteilung zur Eröffnung des Stadtteilzentrums im November 2013]; abgerufen am 10. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankenhausbau ===&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren ließ der Träger des Stifts dann doch den Krankenhausbau sanieren und modernisieren, mehrere ambulante Arztpraxen und eine Tagespflegeklinik, die das &amp;#039;&amp;#039;Ärzte- und Gesundheitszentrum Wedding&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aerztezentrum-wedding.de/ Homepage des Ärztezentrums mit aktuellen Angeboten]; abgerufen am 9. März 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; im Paul Gerhardt Stift bilden, zogen anschließend ein. Einige Gebäudeteile sind auch an andere Einrichtungen vermietet, beispielsweise an die &amp;#039;&amp;#039;Psychiatrische Universitätsklinik der [[Charité]] im [[St.&amp;amp;nbsp;Hedwig-Krankenhaus]] (Versorgungsbereich Wedding)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Tafel an dem entsprechenden Gebäude auf dem Hof&amp;lt;/ref&amp;gt; oder an ein &amp;#039;&amp;#039;Atelier für [[Paramentik]]&amp;#039;&amp;#039;, das von der [[Designer]]in Christine Utsch unterhalten wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atelier-paramentik.de/ Homepage Atelier für Paramentik in der Müllerstraße], abgerufen am 10. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umnutzungen und Neubauten ===&lt;br /&gt;
Ein neues Wohnhaus wurde 2001 als &amp;#039;&amp;#039;Paul Gerhardt Wohnstift&amp;#039;&amp;#039; erbaut, in welchem 48 abgeschlossene altersgerechte Wohnungen eingerichtet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sozialpädagogische Arbeit für traumatisierte Flüchtlinge und Asylbewerber wird seit 2005 in der Nachfolgeeinrichtung &amp;#039;&amp;#039;Refugium&amp;#039;&amp;#039; auf dem Gelände fortgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Paul-Gerhardt-Heim für Flüchtlinge wurde zum &amp;#039;&amp;#039;Diakonisches Pflegewohnheim Schillerpark&amp;#039;&amp;#039; umgebaut mit einer Kapazität von 163 Plätzen und am 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 2006 offiziell eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zukunftshaus Wedding ===&lt;br /&gt;
Seit 2011 verfolgt das PGS unter der Leitung von Ute Köpp-Wilhelmus die Öffnung des Hauses zum Ortsteil und für neue Zielgruppen unter der Überschrift &amp;#039;&amp;#039;Zukunftshaus Wedding&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.evangelisches-johannesstift.de/paul-gerhardt-stift/ueber-uns/unsere-vision Zukunftshaus Wedding]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der konzeptionellen Weiterentwicklung der Angebote im Paul-Gerhardt-Stift unter dem Dach des Zukunftshauses sollen die vorhandenen Aktivitäten und Projekte für Jung und Alt sowie für Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Alters und Sprache verbunden werden. Das Haus bietet Räume und Gelegenheitsstrukturen für Kontakte, zum Austausch von Erfahrungen sowie vielfältige Bildungs- und Unterstützungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den bereits bestehenden Angeboten des betreuten Wohnens, des Beratungszentrums &amp;#039;&amp;#039;Refugium&amp;#039;&amp;#039; sowie des 2012 eröffneten Familienzentrums erhielt das Zukunftshaus Wedding erste Konturen. Weitere Ausdifferenzierungen – wie das oben erwähnte &amp;#039;&amp;#039;Stadtteilzentrum&amp;#039;&amp;#039; – und eine Kindertagesstätte (seit Sommer 2014) runden das Angebot ab. Das Zukunftshaus Wedding soll zu einem Knotenpunkt nachbarschaftlicher Kooperation im Sozialraum Schillerpark und im Ortsteil Wedding werden. Auch dem Thema [[Inklusion (Soziologie)|Inklusion]] wendet sich das Zukunftshaus mit seinen Angeboten und Projekten zu, vor allem der Förderung von Selbstbestimmung und sozialer Teilhabe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Bausteine des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zukunftshaus(es) Wedding&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind:&lt;br /&gt;
* Stadtteilzentrum mit folgenden Kooperationspartnern&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;450&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Familienverband]]&lt;br /&gt;
* City VHS Mitte – Elternakademie&lt;br /&gt;
* [[Schiller-Bibliothek|Schiller-Bibliothek Mitte]]&lt;br /&gt;
* Caritas Erziehungsberatungsstelle, Berlin-Mitte&lt;br /&gt;
* [[Gottfried-Röhl-Grundschule]]&lt;br /&gt;
* Möwensee-Grundschule&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;450&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* Anna-Lindh-Grundschule&lt;br /&gt;
* Erika-Mann-Grundschule&lt;br /&gt;
* Integrierte Sekundarschule am Schillerpark&lt;br /&gt;
* Kinder- und Jugendgesundheitsdienst Bezirksamt Mitte&lt;br /&gt;
* [[Evangelisches Johannesstift Berlin|Evangelisches Johannesstift]]&lt;br /&gt;
* [[Lessing-Gymnasium (Berlin)|Lessing-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* Familienzentrum,&lt;br /&gt;
* Refugium für schutzbedürftige Flüchtlinge,&lt;br /&gt;
* Geistliches Zentrum,&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätte,&lt;br /&gt;
* Servicewohnen für Senioren. XXX ist alles schon zigmal nur mit anderen worten gesagt.---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßige Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2009-03-20 658 P-G-Stift - fec AMA.B.JPG|hochkant|mini|Lageplan des PGS, 2009]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Veranstaltungen im Rahmen des Stadtteil- und Familienzentrums&lt;br /&gt;
* Konzerte&lt;br /&gt;
* Lesungen&lt;br /&gt;
* Jahresfest (ununterbrochen seit 1876)&lt;br /&gt;
* Teilnahme am [[Tag des offenen Denkmals]]&lt;br /&gt;
* Weihnachtsmarkt, (Sonntag des 2. Advents)&lt;br /&gt;
* Ausstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Schlegel (Theologe)|Carl Schlegel]]: &amp;#039;&amp;#039;Denkschrift zur Einweihung des Diakonissen-Mutterhaus Paul-Gerhardt-Stift in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1888.&lt;br /&gt;
* Carl Schlegel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Paul Gerhard-Stift unter dem Protektorat Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin Auguste Victoria. Ein Diakonissen-Haus für und in Berlin nebst dem dazu gehörigen Krankenhaus. Ein Bericht über seine Entwicklung und sein Wachstum.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1898.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Diakonissenmutterhaus Paul Gerhardt-Stift Berlin 1876-1926. &amp;#039;&amp;#039; Berlin 1926.&lt;br /&gt;
* Hermann Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkschrift zum 75. Jahresfest des Diakonissen-Mutterhaus Paul Gerhardt-Stift in Berlin Müllerstraße 56/58 am 7. Juni 1951.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paul-Gerhardt-Stift, Geschichte und Arbeitsfelder, 1876–2006&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. vom Paul-Gerhardt-Stift zu Berlin, 2006.&lt;br /&gt;
* Ljuba Kirjuchina: &amp;#039;&amp;#039;Im Gewand der Magd. Aus dem Leben der Diakonissen des Paul Gerhardt Stifts zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2001, ISBN 3-934703-33-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.paulgerhardtstift.de/ Homepage des Paul Gerhardt Stifts]&lt;br /&gt;
* [http://www.evangelisches-johannesstift.de/paul-gerhardt-stift Neuere Homepage zum Paul-Gerhardt- und zum Johannesstift]&lt;br /&gt;
* [http://www.heimatsammlung.de/topo_unter/10/wedding/wedding_26.jpg Hofansicht eines Teils des PGS, 1962]&lt;br /&gt;
* [http://www.bilderbuch-berlin.net/bilder/berlin_wedding_paul_gerhardt_stift_historisch_9404312790_978x1304xin.jpeg Straßenansicht Müllerstraße mit PGS, 1940]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Wedding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Organisation (Gesundheitswesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftungsgründung 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paul Gerhardt als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Müllerstraße (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Protestantismus in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diakonische Einrichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Organisation (Berlin)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Emmridet</name></author>
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