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	<title>Paukarzt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T03:57:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paukarzt&amp;diff=82716&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Am4rantheus: Ausdruck</title>
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		<updated>2025-02-05T12:40:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ausdruck&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Aller - Beim flicken.jpg|mini|upright|Ein Paukarzt (links) in Aktion ([[Christian Wilhelm Allers]]: „Beim Flicken“, 1902)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Paukarzt Dr. Krauß (Tübingen).JPG|mini|hochkant|Paukarzt Krauß (Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mensur Jena 1901 Sauerbruch.jpg|mini|[[Ferdinand Sauerbruch]] (Kreis) als Paukarzt (Jena, 1901)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paukarzt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (vor allem in Österreich auch &amp;#039;&amp;#039;[[Bader]]&amp;#039;&amp;#039;) sorgt während und nach einer [[Mensur (Studentenverbindung)|Mensur]] für die medizinische Versorgung der [[Paukant]]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufgaben==&lt;br /&gt;
Da beim akademischen Fechten – anders als beim Sportfechten – mit scharfen Waffen gefochten wird, gelten blutende Verletzungen im Kopfbereich in den meisten Fällen nicht als Unfälle, sondern als reguläre Treffer, auch wenn sie nicht bei jeder Mensur vorkommen. Deshalb ist die Anwesenheit mindestens eines Arztes – je nach [[Comment]] – während der Mensur vorgeschrieben. Der Paukarzt braucht nicht Mitglied einer [[Studentenverbindung]] zu sein. Vom [[Tübinger Senioren-Convent]] erhielt der Paukarzt Dr. Kraus Ende der 1880er Jahre pro Pauktag etwa 600 [[Mark (1871)|Mark]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Verein für corpsstudentische Geschichtsforschung|Einst und Jetzt]] 35 (1990), S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach jedem offiziell festgestellten Treffer untersucht der Paukarzt den getroffenen [[Mensur (Studentenverbindung)#Paukant|Paukanten]], um zu entscheiden, ob die Partie fortgeführt werden kann. Der Paukarzt kann jede Partie jederzeit aus medizinischen Gründen abbrechen („medizinische [[Abfuhr (Mensur)|Abfuhr]]“). Hierin besteht eine gewisse Parallele zum [[Ringarzt]] beim [[Boxen]], der die Boxer auf Kampfunfähigkeit untersuchen darf und den Abbruch des Kampfes anordnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Partie behandelt der Paukarzt die [[Schmiss]]e des verletzten Paukanten in einem Nebenraum des [[Pauklokal]]s. Das chirurgische Besteck ist an Ort und Stelle vorhanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bedeutendster Paukarzt gilt [[Friedrich Immisch]] (1826–1892), ein unfertiger Medizinstudent und [[Alter Herr (Studentenverbindung)|Alter Herr]] des [[Corps Palatia-Guestphalia#Guestphalia Jena|Corps Guestphalia Jena]]. Zwischen 1849 und 1885 betreute er über 12.000 Mensuren der [[Heidelberger Senioren-Convent]]s und der Heidelberger [[Burschenschaft]]en. Er führte einige Neuerungen in der Behandlung von Mensurverletzungen ein. Sein wichtigster Beitrag ist die [[Paukbrille]] zum Schutz von Augen, Nase und Ohren. Sie ist heute überall in Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tamme Goecke]] und Patrick von Samson-Himmelstjerna organisierten den ersten Paukärztekongress. Am 2. und 3. März 2007 fand dieser auf dem [[Korporationshaus|Corpshaus]] der [[Corps Palatia-Guestphalia|Palatia-Guestphalia]] in Freiburg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Immisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Ueber das „Pauken“ und die bei der Behandlung der „Schmisse“ eintretenden sowie die schnelle Heilung der Wunden hindernden Störungen&amp;#039;&amp;#039;. Bangel &amp;amp; Schmitt, Heidelberg 1885.&lt;br /&gt;
* [[Peter Hauser (Autor)|Peter Hauser]]: &amp;#039;&amp;#039;Schmisse, Lappen, Knochensplitter – Über das Paukarztwesen im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung von Heidelberg&amp;#039;&amp;#039;. [[Verein für corpsstudentische Geschichtsforschung|Einst und Jetzt]], Bd. 50, 2005, {{ISSN|0420-8870}}, S. 225–243.&lt;br /&gt;
* Peter Hauser (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Schmisse, Lappen, Knochensplitter – Paukärztliche Schriften des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. WJK-Verlag, Hilden 2005, ISBN 3-933892-91-0.&lt;br /&gt;
* Peter Hauser: &amp;#039;&amp;#039;Vom Paukanten zum Patienten. Weitere Paukärztliche Schriften des 19.Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; WJK-Verlag, Hilden 2007, ISBN 3-933892-18-X.&lt;br /&gt;
* Peter Hauser: &amp;#039;&amp;#039;Hat ein Schmiss gesessen… Fünf Doktorarbeiten zum Thema Mensurverletzungen.&amp;#039;&amp;#039; WJK-Verlag, Hilden 2008, ISBN 3-933892-09-0.&lt;br /&gt;
* Konrad Purrucker: &amp;#039;&amp;#039;Die Chirurgie des Mensurbodens.&amp;#039;&amp;#039; WJK-Verlag, Hilden 2005, ISBN 3-933892-31-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mensur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilberuf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Am4rantheus</name></author>
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